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D086_01 * 400 Zeiss Cassegrain von 1935

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D086_01 * 400 Zeiss Cassegrain von 1935

Anmerkung des Verfassers:

Jedes Bild in meinem Bericht hat eine Webadresse, also einen Link, unter dem man es isoliert aufrufen kann: z.B. 
http://rohr.aiax.de/L_ZCass_09.jpg Der hintere Teil des Links ist also die Bildnummer: "
L_ZCass_09.jpg" . Damit ist
eine Zuordnung jederzeit möglich. (L für Ludes, Z für Zeiss, 09 die laufende Nummer.) Siehe auch meine Anmerkungen:



 
https://de.wikipedia.org/wiki/Sternwarte_Greifswald
https://www.sternwarte-greifswald.com/
https://www.sternwarte-greifswald.com/die-sternwarte/teleskope/

 

Die Universitäts-Sternwarte in Greifswald feiert in 6 Jahren ihr hundert-jähriges Bestehen. Also ein triftiger Grund, auch das Instrumen-
tarium auf den neuesten Stand zu bringen. Hier handelt es sich um das 400/9600 Cassegrain-System, das 1935 von der Firma Carl Zeiss
Jena hergestellt worden war mit einer sehr langen Systembrennweite von ca. 9600 mm bei einem Öffnungsverhältnis von ca. F/24 .  Da
ich zunächst keine Systemdaten bekommen habe, war es erforderlich, die Spiegel-Radien auszumessen und über ein simuliertes ZEMAX-
Design die wahrscheinlichen Abstände zu ermitteln. Dabei tauchte interessanterweise ein Flächenfehler auf dem Hauptspiegel auf, der
vom damaligen Feinoptiker für vernachlässigens-Wert gehalten worden war, besonders, wenn wie auf der Webseite zu entnehmen ist,
das Cassegrain-System nur fotografisch genutzt wird.

Zitat Wikipedia: " Die Sternwarte Greifswald ist eine seit 1924 an der Universität Greifswald bestehende Sternwarte, die von ihrer Einrichtung

bis zum Zweiten Weltkrieg für wissenschaftliche Forschung genutzt wurde. Seit 1992 wird sie auch als Volkssternwarte geführt und durch einen
gemeinnützigen Verein betreut. Sie dient neben der akademischen Lehre vorwiegend der Amateurastronomie und der astronomischen Bildung
von Schülern und Laien durch Führungen, Vorträge und Ausstellungen."   

Das im folgenden Bericht beschriebene Cassegrain-System hat also schon 83 Jahre "überlebt". 
  

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Auf der Hauptspiegel-Rückseite findet man das Zeiss-Logo mit der Fertigungs-Nummer 16379. Zunächst wird im ersten Schritt nur dessen Qualität  
untersucht. Da dieser eine 110 mm Mittenbohrung hat, mußte ein Adapter hergestellt werden, damit man ihn gegen einen gleichgroßen Flat
zentrieren kann.


L_ZCass_09.jpg

Dabei sprengt der große Radius von 5506 mm meine räumlichen Möglichkeiten von 6 x 6 Meter, sodaß man zunächst den HS-Krümmungsradius
mit einem Spherometer ermittelt. Zur Überprüfung mit dem Interferometer reichen 6 Meter gerade noch aus. Unten links ist der Adapter eingeblen-
det, dessen kleinerer Durchmesser paßgenau in die Bohrung eingefügt werden kann und dessen größerer Durchmesser an die Spiegel-Fläche
"anschlägt", so als ob (mit Hilfe des kleinen Spiegels) die Bohrung nicht vorhanden wäre.  


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Sehr aussagekräftig ist bereits das Foucault-Bild des Hauptspiegels: Die Parabel wurde mit Zonenpolierern erstellt, eine Technik, die man heute
nur mehr selten findet. Ein von Carl Zambuto hergestellter Spiegel hätte dieses Merkmal nicht.  Die Fläche selbst hat unten links eine Anomalie,
wobei nicht klar ist, wodurch diese erzeugt wird: Ist es ein Beschichtungsfehler - eher unwahrscheinlich - oder ein Materialfehler im Glas selbst,
der durch die Politur nicht zu beseitigen war, oder aber, und das ist der wahrscheinlichste Grund, hat der Feinoptiker einen Kratzer herauspoliert.                 


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Die  Ringzonen-Politur läßt sich auch im Ronchigramm darstellen.                 

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Der Artificial-Sky-Test läßt eine gute Definition vermuten, auch wenn die Koma (als Zentrierfehler beim Testaufbau) das Ergebnis etwas
eintrübt - muß man sich wegdenken.           


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Auf diesem Interferogramm  erkennt man den Flächenfehler deutlich in der Größenordnung von ca. PV L/2 wave. Da Markus Ludes ganz in der Nähe
der Universitäts-Sternwarte Greifswald wohnt, hatte man ihn um die Sanierung dieses Cassegrain-Systems gebeten.            


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Der Parabol-Hauptspiegel zeigt eine leichte Unterkorrektur, was der thermischen Bewegung des Glaskörpers geschuldet ist: Bereits
eine Temperatur-Differenz von nur 1° C zwischen Spiegel Vorder- zu Rückseite zieht den Strehlwert mächtig nach unten. Siehe auch:
F098 Strehl und Temperatur - wenn sich Spiegel durchbiegen               


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Mit  dem Auswertprogramm AtmosFringe von Massimo Riccardi, Italien, kann man ohne den Flächenfehler das IGramm synthetisch
darstellen.      


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Die Unterkorrektur von nur PV L/5.9 ist bei diesem Glas-Subtrat allgemein üblich, weil sich der Glaskörper temperaturbedingt "bewegt" und
bei abkühlender Spiegel-Vorderseite die perfekte Parabel in Richtung Hyperbel fallen würde.          


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Dazu die Wellenfront-Darstellung  

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Zur Ermittlung der Spiegelradien kann man auch die üblichen Spherometer benutzen - in diesem Fall wird rechts im Bild der Sekundärspiegel ausgemessen.                   

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Der Vollständigkeit halber auch die einschlägigen Formeln.             

spherometer01.jpg
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Mit  den bisher ermittelten Systemdaten kann man nun mithilfe des Optical Design Programm ZEMAX das vermutete Cassegrain-System
entwerfen, und bekommt so auch die Abstände der Spiegel und den Backfokus. Die konische Konstante der HS-Parabel ist -1, (was im
konkreten Fall nicht exakt stimmt.) für den  Sekundärspiegel ermittelt das Programm den niedrigen Wert von -3, also eine schwache
Hyperbel. Man muß davon ausgehen, daß immer eine leichte Differenz zu den Orginal-Daten besteht -  diese sollen mir noch geliefert werden.              


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Tatsächlich sind die Ergebnisse aus dem Vergleich von oberer und unterer ZEMAX-Übersicht nicht ganz identisch.  Deshalb liefern
d
ie Zeiss-Daten rechnerisch ein etwas anderes Ergebnis, weil kleine Abweichungen von Abstand und Radien vorhanden sind.  
Sehr unwahrscheinlich  ist jedoch  bei Zeiss der Backfokus von nur 280 mm. Warum? Von diesen 280 mm muß man die
 Dicke des 
Spiegelkörpers von ca. 100 mm abziehen, danach der Weg durch die Spiegelzelle mit mindestens 50 mm (vermutlich mehr) Verbleiben 
für den Okularauszug 130 mm. Einen Zenitspiegel bzw. -Prisma würde man dann schon nicht mehr benutzen können. (Die GSO-RC-Systeme
haben einen vergleichsweise langen Backfokus, obwohl sie fotografische Systeme sind.)    


Aber bei diesem kurzen Zeiss-Backfokus hätte man etwas Spielraum, die Unterkorrektur des Systems auszugleichen, indem man den
Spiegelabstand um wenige Millimeter verkürzt und damit den Backfokus verlängert.
  In diesem Fall würden sich aber die Zeiss-System-
daten wieder meinen Werten annähern.  
 

Alle Berechnungen in einem Optical Design Programm gehen in der Regel von einem perfekten System  aus. Die Rechnung stimmt
zwar in jedem Fall, berücksichtigt aber nicht, ob anschließend der Bearbeiter auch tatsächlich ein perfektes System hergestellt hat.
In diesem Fall erweist sich das System im Test jedoch als unterkorrigiert. Das könnte man korrigieren durch Abstands-Verkürzung beider
Spiegel, wodurch sich der Backfokus automatisch verlängert. Auch aus diesem Grund wurde das System auf der opt. Bank ja aufgestellt.
Die Berechnung eines Systems über ein Optical Design Propgram ist die eine Seite, das tatsächliche hergestellte opt. System etwas völlig
anderes. Nur im Idealfall wären beide identisch. In diesem Fall stimmen 
die von mir gemessenen  Abstände am aufgestellten System mit
den vorher errechneten Abständen überein.  Würde man das System analog zur Zeiss-Berech
nung aufstellen mit dem kurzen Backfokus
von 280 mm, würde die vorhandene Unterkorrektur erheblich zunehmen. So gesehen war es ein  
Glücksfall, das System über eigene
Messungen/Berechnungen zu ermitteln.     





L_ZCass_21.jpg


Nun gilt es die optischen Komponenten so aufzustellen, wie sie auch später im  1 tonnen schweren Tubus eingehalten werden. Dabei benutzte ich
meine in ZEMAX ermittelten Werte, die nicht ganz  mit den Zeiss Daten übereinstimmen . Der Sekundärspiegel sollte deswegen entlang
der opt. Achse um ca. +/- 10 mm verschiebbar sein  - man braucht  ja  den mm-genauen Abstand von Haupt- und Sekundär-Spiegel für den
späteren Einbau in den Tubus.           

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L_ZCass_22.jpg
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Ich mußte also erst eine Nacht über den 1. mißglückten Versuch schlafen, bevor mir die Kollimation des Systems gelang, die im Weiteren
nochmals beschrieben werden soll. 

Bei der Aufstellung des Cassegrain-Systems auf der opt. Bank muß der parabolische Hauptspiegel (HS) und der hyperbolische Sekundär-
spiegel  (SekSp) eine gemeinsame optische Achse bilden. Mindestens die Höhe der beiden Achsen muß gleich sein, alles übrige laßt sich
zurechtschieben bzw. kippen. Im ersten Schritt sollte

- der Abstand beider Spiegel dem errechneten Abstand entsprechen mit einer Verschiebemöglichkeit auf der opt. Achse von +/- 10 mm.
  dies kann man über die Halterung in der Bohrung des Kollimations-Flats auf einfache Weise erreichen.
- Nun muß die Verkippung von Koll-Flat und HS justiert werden. Dazu steckt man ins Zentrum des KollFlats einen Laser, der die optische
  Achse darstellt, und richtet diesen auf das Zentrum des HS und dessen kleinen Planspiegel. 
- der HS wird nun angehoben (d.h. die Achse beider Spiegel auf gleiche Höhe gebracht)  und in zwei Ebenen verkippt, damit von dessen
  Zentrum zurück das Laserbündel in den Ursprung des KollFlat zurückfällt. HS ist nun zum KollFlat justiert, die opt. Achsen fallen zusammen.
- In die Bohrung des KollFlat wird statt des Lasers nun der SekSp so eingesetzt, sodaß  der berechnete Abstand zum HS stimmt.
- Im errechneten Fokus des Systems wird ein Laser so positioniert, daß der mittig durch die Bohrung des HS auf die Mitte des SekSp
  trifft. Von dort muß er über den SekSp in sich zurück-reflektiert werden. Hierfür benutzt man  den Interferometer und dessen Referenz-
  bündel, während der Lichtkegel des zweiten Informations-Bündels dazu benutzt werden kann, den SekSp solange zu verkippen, daß
  er das vom IMeter kommende Licht durch die HS-Bohrung zum Fokus zurück-reflektiert.
- Nun wird man den Fokus-Punkt suchen, der in der Nähe des errechneten Wertes liegen sollte. Nach einer Nacht des Nachdenkens
 war dieser doch tatsächlich schnell gefunden, sodaß ich nun mit der eigentlichen Test-Reihe beginnen konnte.

Über das Interferogramm bekommt man nun die optische Information zum Cassegrain-System, das leicht unterkorrigiert erscheint:
Zum Teil wegen der Unterkorrektur des Hauptspiegels und zweitens wegen des Spiegelabstandes. Würde man beim aktuellen System
die Unterkorrektur auf Null bringen wollen, so hätte man mit einem sehr langen Backfokus zu rechnen, statt der von Zeiss berechneten
280 mm.  Bei niedriger Vergrößerung von 200 bis 300-fach wird man die derzeitige geringe Unterkorrektur kaum bemerken. Fotografisch
auch nicht. 

Abschließend wird mit einem Bandmaß, dessen Toleranzwerte man kennt,  beide Abstände ermittelt: Der Backfokus und der Spiegelabstand.                              

L_ZCass_23.jpg
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Das folgende Bild zeigt die Befestigung  des Sekundärspiegels im Zentrum des Kollimations-Planspiegels: Auf eine Holzscheibe (Multiplex Birke)
wird die ebene Rückseite des SekSp gelegt (gleichgroßer Durchmesser)  und mit einem Textilklebeband verbunden. Diese Holzscheibe
wird mit einer Gewindestange M8 fest verschraubt, sodaß die Gewindestange das Lot zur Scheibe bildet. Auf dieser Gewindestange sitzt u.a. eine
"Pendel-Scheibe". Somit kann die Gewindestange und damit der SekSp in zwei Richtungen verkippt und damit zentriert werden. Dies wird nun
in die Bohrung des weißen Zylinders geschoben, der seinerseits in die Bohrung des KollFlats eingefügt wird (rechts im Bild). Kontrolliert werden kann
dies auf der Rückseite - rechts hinter dem weißen Zylinder - durch eine Stellmöglichkeit, wie auf dem übernächsten Bild zu sehen.                




Auch die Verkippung des SekSp über diesen Mechnismus könnte man perfektionieren, was aber in diesem Fall nicht erforderlich ist.            

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Nun beginnt die eigentliche Testreihe, am besten mit dem Foucault Test, der sofort wieder die Flächen-Anomalie des HS zeigt, die nach meiner
Vermutung darauf zurückzuführen ist, daß der Bearbeiter einen kleinen Kratzer aus der sonst makellosen Spiegelfläche mit ca. L/4 Glas herauspoliert hat.           


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Das  Ronchigramm 13 lp/mm im doppelten Durchgang zeigt die Unterkorrektur des Systems (ca. PV L/4) , die ringförmige Politur und die vermutete
Retouche des Kratzers.           


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Die Auswertung des IGrammes 

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Die Wellenfront-Darstellung

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Die Licht-Energie-Verteilung beeinflußt durch die Obstruktion des Systems, die ein Teil des Lichtes in die Beugungsringe verschiebt

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Das sythetische Interferogramm

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Und  schließlich das temperatur-abhängige Strehlergebnis von hier knapp 0.80 Strehl. (Ein weiteres Beispiel, daß die Strehl-Fixierung
nicht immer sinnvoll ist.)           


L_ZCass_31.jpg

Der Sekundärspiegel braucht eine neue Beschichtung, aber dann würde das Cassegrain-System wieder in altem bzw. neuen Glanz erscheinen.         
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Weitere Bilder: 

http://www.wolkenmond.de/foto/unterwegs/2012/04/05/DSC_4690.JPG
https://www.uni-greifswald.de/fileadmin/_processed_/b/0/csm_symbolbild-sternwarte_200dpi_1500xnn_kd_b316b80360.jpg
http://www.ostsee-zeitung.de/var/storage/images/oz/vorpommern/greifswald/blick-in-die-sterne/264252132-2-ger-DE/Blick-in-die-Sterne_big_teaser_article.jpg


B102 Luftspalt Achromaten Luftspaltgröße

B102 Luftspalt Achromaten Luftspaltgröße

Natürlich kann man auch hier, http://r2.astro-foren.com/index.php/de/ , über fachliche Fragen diskutieren. Dazu gibt es die untere
Kommentar-Funktion. Allerdings kann man ein Thema nicht selbst eröffnen, sondern muß sich an einen bestehenden Bericht
"anhängen", wie das z.B. dieser Kollege gemacht hat. (nicht weil das ein so toller Beitrag sei, aber man sehen kann, wie das geht.)
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/13-beitraege/05-messtechnik-teil-1/752-e045b-besondere-anforderungen-an-einen-16-inch-kugelspiegel#Kommentar

In vorliegender Email-Anfrage geht es um den optimalen Linsen-Abstand bei einem üblichen Zweilinser: Fraunhofer oder Steinheil.
Sternfreund Michael möchte wissen:

Guten Tag liebe Optik-Experten und Optik-Rechner,

mich würde einmal interessieren, wie man bei einem Luftspalt-Achromaten eigentlich den korrekten Linsenabstand ermittelt ?Gehen wir
z.B. einmal von einem typischen 100/1000 mm Achromaten aus mit einer K7/F2 Glaspaarung. Ich kenne das eigentlich so, dass die klassischen
Distanzplättchen meistens Dicken im Bereich 1 mm +/- 0,5 mm hatten, nur um mal so eine ganz GROBE Richtung zu nennen. Als ich vor
einiger Zeit mal den Bresser 102/1350 mm Achromaten in Händen hatte, wunderte es mich sehr, hier zwischen den Linsen einen Distanzring
von sage und schreibe 6 mm (!) zwischen den Linsen zu finden - also einen Luftspalt von 6 mm . Das kam mir extrem hoch vor, da ich wie gesagt,
bisher nur die klassischen Distanzplättchen aus Zinn-oder Bleifolie kannte, oder eben auch in neuerer Zeit Kunststoffdistanzringe, welche ich aber
stets nur mit Dicken von max. vielleicht 2 mm gesehen habe.Meines Wissens reguliert man über die Dicke des Luftspaltes doch zum einen den
Öffnungsfehler und zum anderen die Rest-Chromasie ?Wie würde man nun den optimalen Linsenabstand berechnen können um beide "Fehler"
möglichst klein halten zu können ?

Vielen Dank für Aufklärung !

Lieber Michael,

zunächst wäre zu unterscheiden, ob man ein Fraunhofer- oder ein Steinheil-Objektiv vor sich hat. http://rohr.aiax.de/FH-Steinheil.jpg
Dann macht es einen großen Unterschied, ob man die Frage des Linsenabstandes auf der Ebene eines Designers disktuiert, was im
Wesentlichen eine theoretische Diskussion ist, oder man zur Optimierung ein solches Objektiv in Händen hält und deshalb zunächst
vermessen muß.  Hauptkriterium in diesem Fall ist der Öffnungsfehler, der sich in einem gewünschten Wellenlängen-Bereich auf Null
bringen läßt, entweder Grün 546.1 nm wave, oder Rot 656.3 nm wave. Die anderen Farben sind dann entweder leicht über- oder unter-
korrigiert. Bei einer FH-"Linse" war das System überkorrigiert und erst ein Distanz-O-Ring von ca. 4.5 mm zwischen den beiden Linsen
behob das Problem. Aus der Sicht des "Praktiker" muß man deshalb messen und probieren, bis man den richtigen Abstand hat.

Eine Berechnung über eine "Faustformel" ist aus mehreren Gründen schwierig: Wir kennen in der Regel die Glassorten nicht, besonders
bei den ED-Gläsern. Dann ist es ein großer Unterschied, ob man die Brechungs-Indizes aus dem Glaskatalog hat, oder vom tatsächlich
verwendeten Glas - muß ja nicht immer das Gleiche sein.

Beim traditionellen FH-Objektiv regelt man mit den Plättchen sowohl den Abstand, aber auch die Verkippung (Zentrierung) der Linsen:
Das ist in der Regel höchst empfindlich und muß dringend auf der opt. Bank kontrolliert werden, wenn man sich nicht gerade  eine sog.
Achskoma einhandeln will.

Soweit erst mal meine Ausführungen - man kann also jetzt untere Kommentarfunktion verwenden:

 

M100-Tel, Email und Medikation01 für Rezepte

Backpage-ZugangsDaten:  wolfgang  OLGaro999---

 

Telefon

http://rohr.aiax.de/TeleNummern.txt

Email-Webzugang

https://www.t-online.de/#top,       Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   wolf1945gang


HAS 10.09.2018

Mannl & Haugg Hassfurt, untere H_Straße Tel 61970 Frau WihrMannl & Haugg Hassfurt, untere H_Straße Tel 61970 Frau Wihr
Chefarzt der Abteilung für Innere MedizinHaßberg Kliniken, Haus HaßfurtHofheimer Str.6997437 HaßfurtTel.: 09521-28222 (Sekretariat)  Frau Lutz und ???
Wolfgang Rohr, 24.02.1945, Altvaterstr. 7, 97437 HassfurtSekretariat Innere Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! um PatientenNr. bitten  Email nur in der Arbeitszeit z.B. Montag ab 09:00 Uhr Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
**********************************************************************************************************Medikation ab 01.08.2016 durch Info Dr. Hochreuther,  Sprechstunde 10:45 im KH, Innere Abteilung
( ASS 100 wird erstetzt durch ) Xarelto wieder von mir abgesetzt ASS-ratiopharm® PROTECT 100 mg  4,05 €  N3  100 Tabletten ASS-ratiopharm® PROTECT 100 mg  100 Tabletten
[Xarelto 15 mg 1 - 0 - 0 BlutVerdünn + Entwässerung  abgesetzt siehe Spiegel online und mit 300.-/98 Tabl viel zu teuer] Simvastatin 40 0 - 0 - 0 - 1/2 Cholesterin Vocado HCT 40/10/25 0 - 0 - 0 - 1 BlutDruck langfristig + Entwässerung [Bisoprolol 5mg 1 - 0 - 0 - 1 BlutDruck kurzfristig , 2 Packungen bitte, Wassereinlagerung vermutet]Beloc-Zol forte 190 mg / 100 Tabl 1 - 0 - 0 - 1/2 Allopurinol-ratiopharm 300mg/100Stk 1 - 0 - 0 HarnSäurePantoprazol 40 nur bei Bedarf SodbrennenDytide Entwässerung  1 - 0 - 0 - 1      50 mg / 90 Tabl 
Metformin 1000 1/2 - 0 - 1/2 BlutZucker zur InsulinUnterstützung
Lantus gegen 23:00 Uhr 0 - 0 - 0 - 1 24 Std-Wirksamkeit http://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/l/lantusR-solostarR-100-einheitenml-injektionsloesung-in-einem-fertigpen/HumInsulin Normal QuickPen 1 - 1 - 1 - 0 3.6 Std-Wirksamkeit **********************************************************************************************************10 x Kranken-Gymnastik10 x Lymph-Drainage**********************************************************************************************************
Bei Entzündung des linken Unterschenkels hilftFlammazine Creme zur Anwendung auf der Haut 50 gr TubeSulfonamid Antibioticum, enthält Propylenglykol
Gegen PilzBefall:
ratiopharm Fungizid-Creme Wirkstoff < Clotrimazol >Batrafen Creme Wirkstoff < Ciclopriox-Olamin >Flammazine Creme zur Anwendung auf der Haut 50 gr Tube  Entzündung==================================================================
Email vom 22.08.2016 Rezept für Wolfgang Rohr, 24.02.1945, Altvaterstr. 7, 97437 Hassfurt Liebe Frau Lutz, gegen zu hohen Blutdruck nehme ich früh/abends je eine Bisoprolol 5mg,weshalb eine Packung schnell zu Ende geht. Ich bitte daher auf einemRezept in doppelter Ausführung folgende Posten: - 2 Packungen Bisoprolol 5mg- 1 Flammazine Creme gegen eine Entzündung des linken Unterschenkels(posttrombotisches Syndrom) Am Do. würde ich versuchen, die Rezepte an der KH-Pforte abzuholen. Vielen Dank für die Erledigung Wolfgang Rohr Falls ich eine Patienten-Nummer habe, würde ich die in Zukunft angeben, damites mit dem Finden leichter klappt.
======================  Email vom 02.Okt.2016  ============================
Sekretariat Innere Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bitte um Rezept in zweifacher Ausfertigung
Lieber Herr Dr. Hochreuther,Liebe Frau Lutz bzw. Frau Christ,
für folgende Medikamente bräuchte ich ein Rezept in 2-facher Ausfertigung:
1 Packung/10 Pens:  HumInsulin Normal QuickPen1 Packung/10 Pens   Lantus1 Packung Vocado HCT 40/10/25 98 FilmTabletten1 Packung Xarelto 15 mg
1 Tube ratiopharm Fungizid-Creme 1 Tubs Batrafen Creme 
Ich würde die Rezepte dann wieder an der Krankenhaus-Pforte abholen
Vielen Dank für die Erledigung
Wolfgang Rohr
=======================  Email vom So. 07.Mai.2017  ============================Lieber Herr Dr. Hochreuther,Liebe Frau Lutz bzw. Frau Christ, für folgende Medikamente bräuchte ich ein Rezept in 2-facher Ausfertigung: 
1 Packung/10 Pens:  HumInsulin Normal QuickPen1 Packung/10 Pens   Lantus
1 Packung Vocado HCT 40/10/25  98 FilmTabletten1 Packung Beloc-Zol forte 190 mg / 100 Tabl1 Packung Dytide Entwässerung   50 mg / 90 Tabl Allopurinol-ratiopharm 300mg/100Stk 1 - 0 - 0  HarnSäure
1 Tube Batrafen Creme  Vielen Dank für die Erledigung und Hinterlegung an der KH-Pforte Viele Grüße  Wolfgang Rohr

18.09.2018 sehr wirkungsvolle Penicillin- Tabletten 20/40 Stück Amoxicillin AL 1000 im Zusammenhang mit einer schmerzhaften
Entzündung des linken Fußrückens

F127A Vergleich unterschiedlicher Interferometer

Der Verfasser hat sich in über 20 Einzelberichten intensiv mit den unterschiedlichen Typen von Interferometern befasst, hat die Feinheiten
im täglichen Umgang zu ergründen versucht auf der Suche nach dem besten Interferometer-System. Gelandet ist er jedoch immer wieder
beim Bath-Interferometer: Dort kann man Interferogramme über das gesamte sichtbare Spektrum erzeugen und dessen Interferogramme
sind äußerst kontrastreich. Weil dieser IMeter jedoch nicht exakt auf der opt. Achse "arbeitet" entsteht ab einem größeren Öffnungsverhält-
nis von f/4 ein leichter Astigmatismus von PV L/3.451 , der sich nach der Formel von Dave Rowe berechnen läßt. Also nur bei Systemen grö-
ßer F/4 könnte man im äußersten Fall  den Astigmatismus bei der Auswertung z.B. AtmosFringe deaktivieren. Bei kathadioptrischen Systemen 
muß man  jedoch auf der opt. Achse messen, da sich sonst die Vignettierung zu deutlich auswirkt. Eine Übersicht ganz unterschiedlicher Interferometer
findet man hier. 

Die opt. Komponenten für die nachfolgenden Bau-Typen kosten in der Regel nicht mehr als 500.- bis 600.- Euro. Wer jedoch einen fertigen
Interferometer bezahlen muß, darf dafür mehr als das Vierfache bezahlen. Als ehemaliger Feinmechaniker bin ich deshalb nicht auf fremde
Hilfe angewiesen. 

Massimos Bath-IMeter mit WeißlichtMassimos Bath-IMeter mit WeißlichtStoffies Bath IMeter ,   Ceravolo Interferometer ,   
Massimos Twyman-Green IMeter Scattered plate Interferometer - BenischeckPoint Diffraction Interferometer  ,  2, Link , 3. Link

Der Twyman-Green Interferometer

Mit diesem Interferometer hat sich der Autor etwas zwei Stunden lang beschäftigen dürfen. Leider ohne eigene IGramme damit erzeugen
zu können.  Zunächst soll man an der Laser-Hülse links mit einem Laser-Chesire Okular die grobe Richtung einstellen. Anschließend
wird in die gleiche Hülse ein künstlicher Stern eingesteckt und am mittleren/unteren Ausgang mit einem Okular zentriert. Damit ist
aber leider die 3. Achse, der exakte Fokus-Punkt des Interferometers nicht bestimmt, sodaß man im günstigsten Fall kleine kreis-förmige
Igramme erhält, ein Hinweis darauf, daß man den Fokus verfehlt hat.  Von meinem eigenen Twyman-Green weiß ich, daß auch der exakte
Fokuspunkt wichtig ist, wenn man nicht zuviel Zeit mit Suchen verlieren will. Auch taucht bei diesem IMeter das Problem der Licht-Quelle
auf. Die Schwankungen liefern im Wechsel kontrast-reiche/-arme Interferogramme ab. Ich vermute, daß man dies nur mit einer stabilisieren
Laserdiode lösen kann.   Hauptkritik ist also das umständliche Suchen, bis das System interferiert. Nur wenn alles drei Koordinaten exakt
zusammenfallen, bekommt man Interferogramme.  In meinem Fall habe ich das so gelöst, und wußte auch über ein gleichbleibendes Okular, 
wo genau der Fokus liegt. 
  Mit demBath-IMeter hat man es da wesentlich einfacher.




Das Einrichten (align) dieses Twyman-Green-IMeters ist beschwerlich, wenn man kein einfaches Verfahren hat, die beiden Lichtpunkte räumlich
zueinander zu führen. Das mindert schon erheblich die Lust einer qantitativen Messung einer Optik vor dem Planspiegel. Es entstehen dann,
vermutlich abhängig von der nicht stabilisierten Lichtquelle des Lasers unterschiedlich kontrastreiche Interferogramme, sowohl bei dem fremden
IMeter als auch bei meinem erkennbar.

Ein ganz wesentliches Merkmal zwischen Bath- und Twyman-Green-IMeter ist jedoch die Genauigkeit der opt. Komponenten:
 Während beim Bath-IMeter sich Fehler in Teilerwürfel und Bikonvex-Linse durch die Doppelbenutzung kompensieren, muß
beim Twyman-Green-IMeter der Teilerwürfel ohne Fehler sein. Astigmatismus würde man sofort im Ergebnis erkennen.                   





Bei der räumlichen Zentrierung des GRZ-Twyman-Green-Interferometers müssen die beiden Lichtpunkte in X, Y und Z zur Deckung gebracht
werden, damit Interferogramme entstehen. Besonders der richtige Fokus ist ein Problem - weil er mit einem Okular gelöst werden muß. Dabei
sollte das Okular unbedingt auf den ersten feststehenden Punkt fokussiert werden, damit man den Fokus des zweiten, von der Prüfoptik
kommenden Punkt findet. Man sollte deshalb immer das gleiche Okular verwenden, und auch den Fokus des ersten Bündels, das von Laser-
modul, Pinhol, Teilerwürfel und Planspiegel erzeugt wird, vorher einstellan kann. Eine Besonderheit bildet der kleine Planspiegel hinter dem
Teilerwürfel. Bei dieser Variante liegt der Fokus des 1. Bündels etwas näher am Betrachter, was aber prinzipiell optisch nicht stört. In meinem
Fall ist das eine kleine Sphäre.     



Bei meiner  Bauweise wird das Okular räumlich, also in X, Y und Z eingestellt, also mittig auf diesen Punkt fokussiert, wie der vom Lasermodul
über eine "ball-lens" erzeugt und durch den Teilerwürfel zur Sphäre links und von dort zurück zum Okular gespiegelt wird. Der zweite Punkt, der
von der Prüfoptik zurückgeworfen wird, muß mit dem ersten zusammenfallen.                 






some technical notes, choosing the best reference element

This GRZ-model uses a flat mirror as reference element. My model uses a spherical mirror, next picture,  why ?

Every kind of interferometer works, if the both light points are   congruent with one another in X, Y and Z. The light point at the GRZ-model
you will find it at the beginning after the laser-modul. There you have to put the second boundle/laser light point from the tested optic.
Then these two points will interfere. In this model you have much problems to find that .

Thats the reason, better to use a small sphere. This creates a seperated light point, that you better can control with an eyepiece. The second
light point from tested optic you just move to the first point in X, Y and Z, and now the systems creates interferogramms faster.           




So,   if anybody buys the GRZ-model interferometer, you should get an accurate instruction for use: What kind of eyepiece and the fokus of it.
Or you substitute  the reference flat by the sphere. 

A technical suggestion

Both boundles what interfere  at  the laser module  beginning. So that two points they have to put together. One way for controlling that
is using a small Kepler telescope what is focuses at the first light point at the laser module. The second boundle from the tested optic can
controlled till it is at the same position.  


F142-01 Kreuztisch und andere Zusatzgeräte

Kreuztisch für die Mikroskopie Zanger & Söhne



 

D036B * Gurke - oder optisch wertvoll ? Stw-Fst 08032010

Es ist die weitestgehend unbeantwortete Frage nach der erforderlichen optischen Qualität eines Teleskopes. Auf der opt. Bank kann man
bei perfektem Seeing unter Höchstvergrößerung schonungslos alle opt. Fehler darstellen und sichtbar machen. Und weil man über Inter-
ferogramme zwischen 486.1 nm wave (blau)  bis 656.3 nm wave  (rot) auch noch einen Strehlwert ermitteln kann, ruft das die sog. "Strehlis"
auf den Plan, die dann auf den einschlägigen Foren solche vermeintlich nicht ganz astreinen Optiken schnell als "Gurke" abqualifizieren -
im Zeitalter der Sozialen Medien eine ganz leichte Übung. Schon lange sucht der Autor deswegen nicht nur die Qualität auf der opt. Bank
zu ermitteln, sondern möchte vor allem wissen, was ein solches, scheinbar suboptimales Fernrohr tatsächlich am Himmel leisten kann.
Hier bedanke ich mich über die professionelle Unterstützung durch die Fotogruppe der Sternwarte Feuerstein und hinsichtlich der Mond-
bilder bei Sternfreund Werner Stupka. (Der Autor selbst ist heute 8 Jahre älter.)            


.
Bei ca. 2000-facher  tauchen auf der opt. Bank alle opt. Fehler auf, am Beispiel dieses C14 ein deutlicher dreieckiger Astigmatismus, den man
mit der folgenden Übersicht im übernächsten Bild vergleichen sollte. Astigmatismus entsteht in der Regel bei diesen Systemen über eine
unzureichende Lagerung des Hauptspiegel und die Übersicht der unterschiedlichen C14 zeigt, daß gerade einmal 1/10 dieser Teleskope einen
"ordentlichen" Artificial Sky Test abliefern kann. Was kann man also mit solchen durchschnittlichen C14-Teleskopen tatsächlich am Himmel
erreichen? 
       




Bei den  C14's fällt der Artificial Sky Test in der Regel "mager" aus, entweder weil die ungenügende Haptspiegel-Lagerung Astigmatismus
hervorruft, weil die Retouche vom Sekundär-Spiegel zu wenig feinfühlig erfolgte, weil die Schmidtplatte aus Floatglas die Fließ-Struktur
erkennen läßt und weil dieses System prinzipiell einen leichtes Sekundäres Spektrum hat, erkennbar am farbigen Foucault-Bild. Da bei
diesem System auch noch ein farbabhängiger Öffnungsfehler (Gaußfehler) eingebaut ist, kommt je nach Wellenlänge ein unterschiedlicher
Strehlwert heraus. Ein Sternfreund wollte vor einiger Zeit gegen den Importeur klagen, weil ich bei 532 nm (grüner Laser) wave zu einem
schlechteren Strehlergebnis gefunden hatte, als bei 656.3 nm wave (C-Linie). Die Nr. "C" war das zweite C14, das ich im Auftrag der
Sternwarte zu prüfen hatte. Der Importeur nahm anschließend das Teleskop wieder zurück. Lediglich die Nr. "L" erfüllte meine Erwartungen
an ein perfektes C14. Leider habe ich dazu keine Ergebnisse aus der Praxis.          




Das Feuerstein-C14 vom März 2010 hat eine relativ unruhige Gesamtfläche. Am Foucault-Test, am Ronchi-Gitter-Test und am Rauhheits-Test
ist das sehr  deutlich erkennbar. Zusätzlich sieht man die diagonale Fließstruktur der Floatglas-Schmidtplatte                     





Ein dreieckiger Astigmatismus in der Größe von ca. PV L/3 (diese Form wird man vermutlich schlechter als den der Grundordnung, der im
Fokus ein kleines Kreuz abbildet.)  zeigt sich in der Wellenfront- Darstellung und noch deutlicher in der Energie-Verteilung des Lichtes rechts
an dei "Spitzen" im 1. Beugungsring.                     




Auch das Interferogramm bei 587.6 nm wave (gelb-orange) liefert einen Hinweis auf eine unruhige Fläche.                          



So wird hauptsächlich über den Rest-Astigmatismus der Strehlwert auf 0.766 "gedrückt", was dennoch ein guter Gesamtwert ist.
Koma und Spherical haben kaum einen Einfluß.             




Die Untersuchung ist nun schon 8 Jahre vergangen und mit Spannung verfolgen drei der Feuersteiner Sternfreunde meine Auswertung, die
wie oben dargestellt, durchwachsen ausfällt.           






Die folgende Aufnahme wurde nach dem "Lucky Imaging"-Verfahren im fits-Format erstellt und bearbeitet. Vom Großkrater Archimedes und
der Hadley-Rille wurden zunächst 301 kurzzeitig belichtete Einzelbilder aufgenommen.  
Das erste Summenbild ohne Nachbearbeitung
„Hadley_Summe_22Prozent“ wurde im jpg-Format gespeichert. (Es waren bei optimalen Seeing-Bedingungen wirklich viele gute Bilder
darunter). Im Regelfall bedarf es mittlerweile 7000 Bilder pro Objekt. Der 16.03.2016 war für diese Aufnahme  eine außerordentlich gute
Nacht. Das folgende Bild ist deshalb eines unter den 301 Bildern.



Den Ablauf beschreibt Werner Stupka wie folgt: 

"Als Kamera hatte ich die ASI 120MM (also die mit USB 3.0). Die 301 Bilder habe ich dann in Autostakkert geladen und die Bildqualität beurteilen
lassen. Nachdem ich bei den besten 60 Bildern noch eine Qualität von über 90 % hatte, bin ich auf diese hohe Zahl von 22 % gegangen. Das Sum-
menbild habe ich im Anschluss mit Fitswork (Gauß) geschärft und ebenfalls mit Fitswork und dem Wavelet Rauschfilter (Gesamtstärke 0,7) geglättet.
Mehr war nicht an Bildbearbeitung."

Und hier nun das Summenbild dieser selektierten Aufnahme-Serie. Ein deutlicher Qualitäts-Sprung an Bildschärfe.             



Die Auflösung nach Durchmesser 365 mm dieses Teleskop für 550 nm wave wären ca. 0.4 arcsec. Bei einer Pixelgröße von 5.3 Micron  entsprechend
jeweils 2 Pixel in etwa die erforderliche Best-Auflösung. Alle Fehler innerhalb würden deshalb vom Kamera-Sensor "verschluckt". Selbst bei 3x3 Pixel
ergäbe das immer noch eine Auflösung von 0.94 arcsec. Der Betrag von 0.0053 x 3 = ca. 16 Mikron, und das wäre die Größe der Dreiergruppe im Bild
des Artificial Sky Testes. Unter günstigsten Seeing-Bedingungen kann man also diese Auflösung oder Aufnahme-Qualität erwarten.        




Bereits vor der opt. Prüfung am 08.03.2010 hier bei mir, entstanden ansprechende Aufnahmen mit diesem C14 . Dabei ist dieses
C14-System offenbar auf Rot 656.3 nm wave optimiert, d.h. dort ist der Öffnungsfehler am kleinsten.     










Am   Himmel habe ich zwei Test-Objekte: Im Winter das Orion-Trapez und dort die Komponenten "E" und "F". Im Sommer die
Epsilon-Lyrae-Sterne und die dazwischen-liegenden feinen Sterne. Vielleicht nimmt sich einer diesen beiden Test-Objekten
einmal an.                 

 


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nun verändert und ein weiteres Mal gesichert

 

aiax-007-Spalt-Test

Der Spalt-Test

Der von mir benutzte Spalt-Test beruht darauf, daß ich mit der Höchstvergrößerung eines 2.5 mm Vixen-Okulars mir in Autokollimation meinen
unter einem Mikroskop vermessenen Lichtspalt anschaue und das Bild zu fotografieren versuche. Dieser Test kommt der Praxis am nächsten, weil

  • sich die Bilddefinition der bekannten Struktur durch die Optik zeigen lässt.
  • man sehr gut den Streulicht-Anteil und den Farblängsfehler erkennen kann.
  • man sehr gut unterscheiden kann zwischen "glatten" und "rauhen" Flächen von optischen Systemen.


Leider ist mir die Quantifizierung derzeit nicht möglich, lediglich der Vergleich unterschiedlicher Systeme und die jeweilige Spaltabbildung.
Es geht also um höchste Auflösung und das Erkennen feinster Strukturen bis in den Ein-Micron-Bereich unter Ausschaltung der sonst
üblichen Luftunruhe.





Bereits geringe Luftunruhe beim Testaufbau oder nicht ganz exakte Justage verschlechtert das Ergebnis. Dieser Test zeigt ganz deutlich die
Unterschiede zwischen einem hochwertigen Newton-Spiegel und anderen optischen Systemen. Die fotografische Dokumentation der Test-
bilder stößt an die Grenzen meiner Olympus Camedia C-2040 ZOOM.




Die beste Abbildung gelingt mit sehr glatten, hochgenauen Newton-Spiegeln ab einer Größe von 300 mm Durchmesser. Sehr gute Abbildungen
erzielt man auch mit einem guten Apochromaten. Auch Maksutov-Systeme haben in der Regel, abzüglich eines kaum wahrnehmbaren Farblängs-
fehlers noch eine gute Abbildung. Kritischer sind alle die Systeme, die einen kräftigen Farblängsfehler oder über irgendein optisches Element
starkes Streulicht verursachen. In diesem Falle kann man die beiden Ausbuchtungen rechts oft nur erahnen. Visuell sind solche Systeme nur
bei niedrigen Vergrößerungen einsetzbar und natürlich problemlos für die Fotografie.

aiax-009-Restchromasie-Test

Der Restchromasie-Test

Augenblicklich gibt es eine Foren-Diskussion, wie der von mir bei einem 80/560 Apo gemessene Farblängsfehler von 0.3mm über drei Objek-
tive zu würdigen sei. Da ich mich aus einer Würdigung meiner Meßergebnisse grundsätzlich heraushalten muss (da sind Händler, Kunden und
Designer gefragt - hoffentlich wird der einschlägige Artikel bald veröffentlicht, auf dessen Formeln mein W-Wert beruht. Um aber die Entsteh-
ung meiner Daten transparenter zu machen, hier ein Bericht, wie sie entstehen. Jeder kann diese Messungen nachvollziehen, und zwar bereits
über den Sterntest, und da über den Farbsaum intra- oder extrafokal.

Man erkennt es hoffentlich wieder, mein TMB Apo 100/800, Referenz-Optik für diese Art Diskussion, sehr farbrein, ähnlich gut wie der 
Takahashi 102/820, nur die Lage der Spektral-Farben ist anders.



Eine der interessantesten Eigenschaften des Bath-Interferometers ist die Tatsache, daß er mit normalem Weißlicht ebenfalls funktioniert, weil
er nämlich keine Kohärenzlänge braucht, wie andere Interferometer. Damit hat man die Möglichkeit, im gesamten Spektrum des sichtbaren
Lichtes zu messen mit einer hohen Genauigkeit, wenn man sich weiter unten die techn. Daten von Melles Griot einmal anschaut. Die Anordnung
der Komponenten ist analog der üblichen Anordnung: Als Lichtquelle dient ein 0.4 mm Pinhole im Fokus eines ca. 120 mm kleinen Achromaten,
der ein ziemlich genaues Parallel-Bündel draus macht mit einer Blende von ca. 4 mm, damit die kleine Bikonvex-Linse gut ausgeleuchtet wird.
Linse mit Blende sitzt im Klötzchen mit dem blauen Klebeband. Dahinter Platz für die kleinen Interferenzfilter, die aus opt. Gründen im parallelen
Strahlgang stehen müssen. Alles übrige entspricht der üblichen Anordnung.




Damit auch die Toleranz der verwendeten Interferenzfilter eindeutig ist, vergleiche man mit dem Datenblatt  von Melles Griot. Der kleine 12 mm
im Durchmesser  Filter ist ungefasst, weshalb man auf ihn sorgfältig aufpassen sollte.




Damit auch der Farbeindruck der verwendeten Filter erkennbar ist, sei dieses Foto angefügt.


Ein weiteres Detail ist die Mikrometerschraube des Koordinaten-Tisches mit den üblichen 0.01 mm Teilerstrichen und einer Ablesegenauigkeit 
von mindestens 0.005 mm und besser. Bei der exakten Vermessung sollte man den "toten" Gang der Gewindespindel in der Weise berücksich-
tigen, indem man mit der kürzestens Schnittweite beginnt, beim TMB diesmal Rot, weil dann die Spindel niemals zurück, sondern immer nur in 
einer Richtung weitergedreht wird. Also in diesem Fall nacheinander: Rot, Gelb, Grün und Blau. Der Meßbereich von 25 mm ist für diesen Fall 
ausreichend, (wenn man es übertreiben will, könnte man auch eine 0.001 mm Meßuhr benutzen, was aber gar nicht erforderlich ist.)





Nun habe ich absichtsvoll vor einigen Tagen das mit ZEMAX gezeichnete Diagramm der chromatischen Aberration unter dem Aspekt des
Farblängsfehlers vermessen mit einem W_gesamt-Wert von 0.4578. Aus der Differenz zum aktuell vermessenen besseren Wert von W_gesamt
von 0.2976 und der anderen Lage der Farben, mag man erkennen, daß die Diagramm-Darstellung die Wirklichkeit nicht gut reproduziert.
Anders als im Diagramm fällt nicht die F-Linie (blau) am kürzesten sondern bei der Messung die C-Linie (rot) Betrachtet man aber die Ergeb-
nisse dann ist das TMB Apo in der Praxis besser als im gerechneten Design, wobei man beachten muß, daß im Diagramm von der Brenn-
weiten-Differenz ausgegangen wird, während ich eine Schnittweiten-Differenz messe, und zwar nur die Differenz bezogen auf den e-Linien-
Fokus als Null-Punkt, das ist dann erreicht, wenn die Streifen mit allen Fehlern möglichst gerade sind. Bei Unter- oder Überkorrektur auf die
0.7 Zone oder Rand-Mitte-Rand auf einer Linie, wie bei der Parabel.


Zur Demonstration der unterschiedlichen Farb-Schnittweiten wäre natürlich der Scopos 80/560 mit einer Differenz von ca. 0.3 mm geeigneter,
weil sich für diesen Fall die Interferenz-Streifen erheblich stärker durchbiegen würden. In diesem Fall führt das sehr weit nach "hinten heraus-
fallende" Rot zu einer überdeutlichen Verformung der Interferenzstreifen mit der man auf andere Weise das
sekundäre Spektrum kathegorisieren könnte. Bei einem hochwertigen und farbreinen Apo läßt sich das deshalb nicht so gut zeigen. Man muß
also sehr viel genauer hinschauen, damit man die 0.01 mm Abweichung und weniger exakt vermißt. Deshalb auch die dünne grüne Linie quer
durch alle Interferogramme: Bei dieser Übersicht wurde exakt auf die e-Linie fokussiert, und lediglich die anderen Filter ausgetauscht. Aus der
geringen Durchbiegung der Interferenz-Streifen erkennt man aber doch, die Längenabweichung von rot nach grün von 0.04 mm. Für die Ver-
messung empfiehlt es sich, nur noch 1 - 2 Streifen einzustellen, und ganz sorgfältig - zu einem dünnen Lineal hin orientiert - zu fokussieren.
Siehe erstes Bild.

Wer sich daraufhin die Systematisierung anschaut, erkennt erneut, daß das TMB in der Liga des Takahashi oder eines HCQoder eines 
Astreya Super Apo's spielt. Wobei das HCQ mit Glasweg verwendet werden sollte, das TMB hingegen ohne Glasweg.



Eine Anmerkung zum nächsten Bild: Orientiert an dem Lineal stellt man entweder die Streifen in gleicher Weise ein und liest die Schnittweiten-
Differenz an der Mikrometerschraube ab, oder aber man fokussiert exakt auf Grün und erkennt an der Durchbiegung der Streifen die Schnitt-
weiten-Abweichung: Nach oben gebogen bedeutet: Schnittweite fällt kürzer, nach unten gebogen bedeutet, Schnittweite fällt länger. Im Vergleich
zum TMB Apo bei 800 Fokus erleiden die Streifen eine gewaltige Durchbiegung über den Farblängsfehler.




Wie sensibel bereits der Sterntest die aktuelle TMB Apo Farbverteilung ebenfalls darstellt, sieht man am gut sichtbaren Rotsaum, den das Stern-
scheibchen extrafokal umgibt. Über die Vermessung der Farbschnittpunkte, Rot liegt gerade mal 0.04 mm vor grün als Bezugspunkt, läßt sich
auch qualitativ sehr anschaulich der Farblängsfehler bzw. das sekundäre Spektrum oder die chromatische Aberration von jedem eindruckvoll
darstellen, nur halt nicht so exakt vermessen. Für die Beurteilung wäre das noch nicht einmal so entscheidend.




Wer also bei der Neu-Einführung von Linsen-Teleskopen welcher Coleur auch immer, nach einer Systematisierung sucht, der hat mit dem Stern-
test beginnend im Vergleich zu anderen Apo's hier:




Dies ist bereits ein gutes Kriterium zur Beurteilung der Farbsituation. Wie man das dann erklärt oder würdigt, soll meine Sache nun wirklich
nicht sein. Meine Berichte dienen der Transparenz von Optiken, denn gerade über die Qualität von Optiken wird viel erzählt. Ich publiziere
hier immer nur meine Meßergebnisse, was ich mir vor allem nicht verbieten lasse. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht tatsächlich zum
SkyWatcher ED 100/900 ebenfalls grün und blau dicht beieinander, gelb um ca. 0.08 dahinter und rot mit einem "weiten" Abstand hierzu.




Noch ein paar andere Beispiele: 









Für den TAL FH ergeben sich folgende Werte:

  • e-Linie: + 0.000mm kürzeste Schnittweite
  • d-Linie: + 0.125mm RC-Wert: 1.145
  • F-Linie: + 0.345mm RC-Wert: 3.159
  • C-Linie: + 0.645mm RC-Wert: 5.910

RC-Wert(gesamt): 4.532


 

aiax-008-Interferometer-Test

Der Interferometer-Test

Trotz aller Diskussionen, die auf einigen Optik-Boards um die Feinheiten des 1973 veröffentlichten Bath-Interferometers geführt worden sind,
sind diese Makulatur und dieser leicht zu bauende und zu handhabende Interferometer hat weltweit in der Amateur-Szene seinen Siegeszug
angetreten, an dem der Autor kräftigen Anteil hatte. Die Auswert-Software war bis zum Jahre 2000 noch wenig entwickelt, weshalb zuerst nur
eine reine Linien-Auswertung der Interferenzstreifen möglich war, später mit Unterstützung von Philipp Keller das gesamte Streifenbild als
Fläche ausgewertet werden konnte, und mit FringeXP von Dave Rowe, Los Angeles, eine fast schon professionelle Auswertung inklusive
Mittelung über mehrere Interferogramme möglich ist, und dadurch auch der Phasenshift-Interferometer in greifbare Nähe gerückt ist. Trotz
aller Kritik haben sich die Kritiker doch noch derartige Interferometer gebaut und sammeln auf gleiche Weise ihre Erfahrungen damit, wie ich
seit circa 40 Jahren. Eine Typisierung von Interferogrammen findet man unter http://rohr.aiax.de/typ-ig06.jpg  sowie
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/14-beitraege/06-messtechnik-teil-2-aufbau-diverser-interferometer/66-interferogrammsuwteil-02-kap-06


Trotzdem gibt es im Umgang mit diesem Interferometer noch viele Feinheiten hinsichtlich Optimierung und bei unterschiedlichen optischen
Systemen. Wichtigster Aspekt ist der Streifenabstand: Weil es in diesem Fall immer um die bilderzeugende Wellenfront geht, ist der Streifen-
abstand bei einem Interferogramm im Krümmungsmittelpunkt einer Kugel ein Lambda wave, während bei einem in Autokollimation gewonne-
nen Interferogramm (Streifenbild) der Streifenabstand Lambda/2 der Wellenfront ist. (Auf die Oberfläche bezogen verdoppelt sich jeweils der
Nenner des Bruches.)

Bei der entsprechenden Eingabe in FringeXP gibt man also bei einem Kugelspiegel 1 ein, oder 0,5 bei einer Autokollimations-Messung.


Anders als der Ceravolo-Interferometer, dessen Referenz-Element eine Meniskuslinse ist, und deswegen exakt auf der Achse geprüft werden kann,
sollte beim Bath-Interferometer der Bündelabstand nicht mehr als 5 mm betragen. Dann bleibt der entstehende Fehler bei der Messung eines f/4
Newton-Spiegels in Autokollimation bei ca L/10 PV der Wellenfront, und das ist etwa der Messbereich, der mit dem Bath-Interferometer sicher ge-
messen werden kann. Die meisten Teleskope liegen in einem Bereich von L/4 - L/3 PV der Wellenfront, während frühere hohe PV-Werte über eine
Linienmessung nach Foucault oder Caustik entstanden.

Hier besteht noch die größte Diskrepanz, wenn es um den Peak to Valley Wert der Wellenfront geht: Beim Foucault-und Caustik-Test mißt man die
Längen-Differenz über eine Meridian-Linie, und macht im Vertrauen auf die Rotations-Symmetrie eine Aussage zu einer Fläche, die nie gemessen
hat. Diese Fläche braucht nur astigmatisch zu sein, und geht bei der Foucault-Messung nicht ins quantitative Ergebnis ein. Und weil viele Spiegel
nicht nur leicht astigmatisch sind, sondern auch noch andere Flächenfehler haben, entstehen bei der Linienmessung (Foucault) immer traumhaft
hohe PV-, RMS- und Strehl-Werte, die über ein Interferogramm selten zu halten sind, und regelmäßig zu Enttäuschungen bei den Besitzern führen.

Einem Interferogramm sieht man vor allem an:

  • die Unter- oder Überkorrektur, flaches "W" oder flaches "M" bei immer gleichen Einstellung
  • den Astigmatismus auf mindestens zwei Arten
  • Komafiguren in Form eines flachen "S" oder bauchige oder kissenförmige Verformung der Streifen
  • abfallende Kanten bei Spiegeln
  • deutliche Zonen oder Flächenunregelmäßigkeiten
  • rauhe Flächen, wenn sie besonders stark vorhanden sind

Weil eine Parabel im Krümmungsmittelpunkt prinzipiell einen überkorrigierten Kugelspiegel darstellt, sind die Streifen "M"-förmig verformt. Mit
FringeXP kann man bei genauer Angabe von Durchmesser und Radius den Newton-Spiegel auf Null umrechnen bei einer relativ großen Unsicher-
heit von mindestens 10%-20% Verminderung des Strehlwertes. Ganz schwierig ist der Fall bei einem F/4 Newton wegen der hohen Anzahl von
Interferenzstreifen bei dieser Art von Auswertung. Der Streifenabstand ist für diesen Fall 1.



Bei diesen Streifenbildern bestägt der Streifenabstand L/2 der Wellenfront. Beide Spiegel haben eine hohe Qualität von #383 Strehl = 0.94, PV L/5.7
und #384 Strehl = 0.97, PV L/7.


Newton-Spiegel sind aus thermischen Gründen oft unterkorrigiert, was aber abhängig vom Substrat ist. Bei Pyrex wirkt "verbiegt" sich der
Glaskörper noch ganz erheblich, und eine solche Unterkorrektur ist ganz leicht über eine Isolierung der Spiegelrückseite "aufzufangen", wie
mir unlängst wieder bestätigt wurde von einem Sternfreund.

Mit FringeXP kann man über die konische Kontrante also den Absolut-Wert rechnen, wenn der Spiegel richtig temperiert ist, und den Optimal-
Wert, wenn der Spiegel durch fallende Außentemperaturen in seine optimale Parabel-Form "fällt" ! Ein einem Beispiel pendelte der Wert
zwischen Strehl = 0.702 zu Beginn einer Beobachtungs-Nacht bis 0.923 bei fallenden Temperaturen hin und her. Durch Isolation der Rückseite
kann dieser Fall ausgeglichen werden.



Als Weißlicht-Interferometer kann man hier in allen Wellenlängen mit Weißlicht messen, weil dieser Interferometer keine Kohärenz-Länge
beansprucht. Dieses Beispiel demonstriert die farbabhängige Verformung beim Öffnungsfehler, den sogenannten Gauss-Fehler. Das Optimum
bei diesem Zeiss-Objektiv liegt bei ca. 560 nm wave, während Blau überkorrigiert und Rot unterkorrigiert reagiert. (Siehe auch: "Der Optiker" -
Heinz Pforte, Band 2, Theoretische Optik, Verlag Gehlen, S 149 f)



Deutliche Flächenfehler kann man bei diesem SC-System erkennen, die über die Schmidtplatte verursacht sind:



Bei diesem Newton kombiniert sich eine Unterkorrektur mit Astigmatismus, der an den ansteigenden Streifenabständen von unten nach oben
erkennbar ist. Auch leichte Koma ist noch vorhanden:



Dieser Fall zeigt einen in Kompensation gemessenen 300-er Newton-Spiegel mit einem kräftigen Kegel in der Mitte, von dem der Hersteller wohl
hoffte, daß ihn der Fangspiegel unsichtbar macht. Auch hier ist leichter Astigmatismus erkennbar.



Mit diesem 300-er Spiegel wurde sein Besitzer nicht glücklich: Bei dieser etwas älteren Aufnahme ist eine abfallende Kante ebenso vertreten,
wie Zonen und Astigmatismus.



Von hoher Qualität selbst bei 404.7 nm wave ist ein Apochromat, der auf Vermittlung von Ralph Mündlein entstanden ist.



Für Newton-Spiegel größer als 400 mm bietet sich sogar eine interferometrische Prüfung über zwei exakt parallel ausgerichtete Planspiegel
an, über die man ein gemeinsames Interferogramm erzielen kann.



Bei 532 nm wave entstand dieses zusammengesetzte Interferogramm in Autokollimation gegen zwei Planspiegel.



Die Erfahrungen der letzten 40 Jahre würden diesen kurzen Bericht sprengen. Trotzdem hoffe ich, dass mir eine informative Zusammenschau
gelungen ist. Siehe auch: http://r2.astro-foren.com/index.php/de/schwerpunkt und dort unter

F105 RMS in Strehl umrechnen 
E013A  immer wieder Strehl
F097-01  Interferogramme, wie sie in der Praxis entstehen



aiax-011-RoC

RoC: Radius of Curvature

(oder: Test im Krümmungsmittelpunkt)

siehe auch: http://rohr.aiax.de/seconda_prova.mpg

Beim einfachsten Test einer Hohlkugel/Sphäre sitzt im Krümmungsmittelpunkt eine Lichtquelle. Die Licht-"Strahlen" werden von allen Zonen
dieser Sphäre als Bild in Totalreflexion wieder in den Ursprung zurückgespiegelt. Da eine Parabel im RoC in Achsnähe einen kürzeren Radius
hat, nach erfolgter Parabolisierung, verformen sich die Streifen in typischer Form zu einer Überkorrektur, was die Parabel ja prinzipiell im Ver-
gleich zur Kugel dann ist. Fokussiert man die Streifen in der 70.71 % Zone, dann entsteht das untere typische Bild, bei dem Rand-Mitte-Rand
auf einer Linie liegen.

Man prüft mit einfacher Genauigkeit, Streifenabstand 1 Lambda der Wellenfront, Scale = 1


aiax-012-Kompensation

Kompensation

Es begann damit, daß ein Spiegeldurchmesser von 210 mm zwar gegen einen Planspiegel mit 80 mm Bohrung geprüft werden kann, von der
Spiegelmitte aber nicht mehr viel zu sehen ist. Es könnte hinter der Bohrung in der Mitte ein "Zuckerhut"ebenso versteckt sein, wie eine deutliche
Mulde, die dann nur zum Teil vom elliptischen Fangspiegel verdeckt werden würde. In einem solchen Fall bieten sich eine Plankonvex-Linse oder
ein Kugelspiegel als Kompensations-Möglichkeit an, weil bei einem Null-Test die Fläche über ein Interferogramm, den Foucault- und Ronchigitter-
Test als Gesamtfläche eingeschätzt werden kann. Auch der Test gegen einen Kugelspiegel (Sphäre) ist möglich. In diesem Fall steht jedoch die
Lichtquelle bzw. der BathInterferometer im Strahlengang zwischen den Spiegeln und verdeckt ähnlich wie bei der Autokollimations-Anordnung
einen zentralen Teil in der Mitte. Man vermeidet in diesem Fall aber das sekundäre Spektrum der Plankonvexlinse, braucht aber weitere Hilfmittel,
um an den Fokus des Prüfaufbaues zum kommen. Siehe auch:


http://rohr.aiax.de/dall-0.jpg
http://rohr.aiax.de/hubble09.jpg
http://rohr.aiax.de/hubble09a.jpg

Die Kompensationsrechnung war über ZEMAX bereits vorbereitet und mußte nach einem exakten Vermessen vom Radius nur noch aktualisiert
werden. Das Spotdiagramm hat in diesem Fall einen geometrischen Durchmesser von 0.1 Mikron und der Strehl liegt nahezu bei 1. Dem Daten-
blatt kann man den Testaufbau entnehmen. Die Restfehler, die über diesen Testaufbau eingeführt werden, sind also verschwindend gering.



Der Spiegel selbst war noch unbelegt, was aber kein Problem ist, wenn nicht gerade die Rückseite blank poliert wäre. In diesem Fall hätte man
es mit Fremdlicht zu tun, was das Interferogramm empfindlich stören kann. So steht einer wie immer gearteten Kompensations-Messung nichts
im Wege. Würde man hingegen einen Planspiegel benutzen, dann käme auch ganz wenig Licht wieder zurück, weil das Lichtbündel den unbeleg-
ten Spiegel zweimal passiert.



Ein ganz wichtiger Test zu Beginn ist der TEst auf Rotations-Symmetrie, eigentlich ein Ausschlußtest für Astigmatismus. Da ja auch über
den Meßaufbau bzw. der Spiegellagerung Astigmatismus eingeführt wird, kann man im Vorfeld klären, ob in RoC ein signifikanter Astigma-
tismus vorhanden ist, den man berücksichtigen muß, oder ob man den Astigmatismus vernachlässigen kann, nachdem man am Himmel
selbst einen L/3 PV Astigmatismus kaum wahrnimmt. Im konreten Fall kann man also den Astigmatismus vernachlässigen und deswegen
abziehen.




Mit einer 210 mm Durchmesser Plankonvex-Linse ist eine Form der Kompensation möglich. Das Sekundäre Spektrum der Linse selbst muß
man mit einem engen Interferenzfilter auf 550 nm eingrenzen, was sich über den Solar Continuum Filter von Baader sehr gut lösen lässt.



Verfolgt man hingegen die Kompensation über einen Kugelspiegel, dann hat man das Farbproblem nicht, dafür steht aber der Bath-Interfero-
meter im Strahlengang und verdeckt einen Teil der Spiegelfläche, wie man auf dem entsprechenden Interferogramm (übernächstes Bild)
erkennt. Das Kompensationsprinzip bleibt gleich: Lichtquelle-Sphäre-Parabel-Sphäre-Messerschneide. Um an das Testbild zu gelangen, genügt
ein kleines Keplerfernrohr, umgekehrt verwendet und da mit niedriger Verkleinerung. Über die Optikrechnung bekommt man auch den
jeweiligen Bündeldurchmesser, wenn man in der Bildebene eine Dummy-Blende einführt.



Im IGramm erkennbar der Haltestift und den Bath-Interferometer. Das Interferogramm stammt aus einer Kompensation Kugelspiegel/Radius
2368 mm gegen einen 300/1500 Newtonspiegel.



Im folgenden Beispiel wurde die bereits oben gezeigte Plankonvex-Linse verwendet.



Massimo Ricardi hat auf meinen Wunsch hin in AtmosFringe eine ganz entscheidende Neuerung eingefügt. Bei der Beurteilung der Streifenbilder
besonders derer aus dem RoC (Krümmungsmittelpunkt) hat man das Problem, wie man den Verlauf der Streifen interpretieren soll. Für diesen Fall
ist eine Bezugslinie oder das ideale Interferogramm sehr wertvoll, weil man den IST-Stand mit dem Soll-Stand vergleichen kann. Man kann mit die-
sem Hilfmittel klar erkennen, an welcher Stelle der Spiegel retouchiert werden muß: Weichen die IST-Streifen nach oben ab, muß genau an diesen
Stellen noch Glas wegretouchiert werden, den nach unten abweichenden Bereich läßt man möglichst in Ruhe.



Da die Justage der Testanordnung mit einem Laser sehr schnell und unkompliziert verläuft, hatten wir sofort ein auswertbares Interferogramm,
mit einem sehr ansprechenden Ergebnis.




Auch über den RoC Gegenbeweis entstand nahezu das gleiche Strehlergebnis.





Bei der Kompensation mit einer Linse sind der Foucault- und der Ronchi-Gitter-Test ebenfalls möglich, solange man einen engen Interferenz-
filter verwendet. Beide Tests zeigen, mit wieviel Sachverstand und Liebe der Sternfreund seinen Spiegelgeschliffen hat. Ein Umstand den ich
nur positiv würdigen kann.



Die schnurgeraden Ronchi-Linien haben mich besonders begeistert. Ich habe aus meiner Anerkennung kein Hehl gemacht.



Weitere Bilder zur Kompensation gegen Sphäre:


Fringe Map between the mirrors



Die Einheit Bath-Interferometer



Das gesamte Bauteil:



Spiegel under test:



Die Kompensations-Sphäre




aiax-010-auf Unendlich

auf Unendlich

Einen hochwertigen, glatten Planspiegel zu bekommen, ist schwierig und zudem teuer und dann weiß man immer noch nicht so richtig, wie
genau er dann tatsächlich ist. Für diese Fälle gibt es eine Lösung, die bei sorgfältiger Vorbereitung zu ähnlich guten Aussagen führt, wenn
man die Qualität von Optiken überprüfen will. Allerdings nur qualitativ, für eine quantitative Auswertung wird man weiterhin die Autokollima-
tions-Testanordnung benutzen müssen, und dann geht es nicht ohne Planspiegel.

Das Prinzip besteht darin, daß man in den Fokus eines genauen Parabolspiegels eine 20µ Pinhole oder einen 10µ Lichtspalt setzt - exakt auf
der Achse. Damit hätte man ein paralleles Lichtbündel (aus dem Unendlichen) Die genaue Brennweite ermittelt man über den halben Radius
des Spiegels auf der Achse und dann hilft ein Laser-Pointer und ein Bandmaß bei der Einrichtung des Testaufbaues weiter. Mit diesen Hilfs-
mitteln kommt man sehr nahe an das Ideal heran. Die linke Parabolspiegelseite wird zwar durch die Halter verdeckt, die rechte jedoch ist bis
zu einem Durchmesser von HauptspiegelDurchmesser/2 für Messungen frei, wie die Skizze zeigt:


Von dort, wo später der Prüfling steht, sieht der Sachverhalt dann so aus:



Die linke Seite wird über diverse Halterungen verdeckt, die rechte Seite ist frei für Messungen. Die Meßgenauigkeit erhöht sich deswegen, weil nur
der schraffierte Teil des Spiegels benutzt wird, während sich Genauigkeits-Angaben auf den gesamten Newton-Spiegeldurchmesser beziehen. Zonen
sollte der Parabolspiegel allerdings keine haben, die würde man beim Foucault-Test sehen.



Der Aufbau der Pinhole ist hier etwas beschrieben: http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=5818 Die Halterung aus MultiPlex berück-
sichtigt noch eine Höhen-Verstellung. Ein heller grüner Laser wird auf die Mitte des Parabolspiegels gerichtet und in sich zurückreflektiert.
Im Abstand des Spiegel-Fokus wird die Pinhole eingeschoben und zentriert, indem man den Laserpunkt auf der Rückseite der Messing-
Halterung verfolgt.



Wenn der künstliche Stern in Okularmitte zu finden ist, wäre auch der Prüfling auf der Achse - in diesem Fall wäre dieser Testaufbau für den
kleinen Tak hinreichend groß.



Durch den Tak kann man sich dann bei niedriger Vergrößerung den künstlichen Stern 20µ mit Halterung, Prisma etc. betrachten.



Und das wären zwei der 3 Test-Möglichkeiten: Ronchi, Sterntest und Foucault. Bei Foucault wäre ein Lichtspalt als Lichtquelle sinnvoller,
ebenso beim Ronchi-Test; ein Interferogramm ist bei dieser Testanordnung leider nicht möglich.



Die Anordnung läßt sich in der Weise auf Unendlich "eichen" indem man mit einem Test-Fernrohr am Himmel auf Unendlich einstellt. Diese
Einstellung fixiert und den Fokus-Punkt zum Parabolspiegel solange verschiebt, bis auch dort die gleichen Einstellung zu erkennen ist. Mit
einer Eich-Linie mißt man dann den Abstand zur Spiegelkante bzw. Spiegelrückseite aus. Mit diesem Wert lässt sich dann diese Einstellung
immer wieder reproduzieren, wenn man die Komponenten nicht gerade fixieren will. Die Lage der Pinhole muß natürlich ebenfalls immer
wieder die gleiche sein.




aiax-013-Autokollimation

Autokollimation

Für Autokollimations- oder Doppel-Paß-Anordnung (doppelter Durchgang) ist hochwertiger Planspiegel erforderlich

Man prüft mit doppelter Genauigkeit, Streifenabstand L/2 der Wellenfront, Scale 0.5

bei Linsensystemen:



beim Newton-Spiegel:

aiax-006-Ronchigitter-Test

Der Ronchigitter-Test

Dieser Test ist nur sinnvoll, wenn er möglichst den gesamten Öffnungsdurchmesser erfasst, wie man an den Testbildern sehen kann.
Zur Interpretation des jeweiligen Fehlers siehe auch:


http://www.astrosurf.com/tests/ronchi/ronchi.htm#haut
http://www.teleskop-service.de/Leistungspaket/focault/focault.htm

Beim Ronchigitter-Test sind mehrere Dinge wichtig:

  • es sollte ein auf Glas aufgedampftes Gitter sein mit scharfen Kanten, kein fotografisches Gitter
  • die Gitterkonstante sollte zwischen 10 und 20 Linienpaare pro Millimeter sein
  • Linie und Zwischenraum sollten gleich breit sein
  • ein auf 10 micron einstellbarer Lichtspalt eignet sich für diesen Test sehr gut
  • Gitterlinien und Lichtspalt müssen parallel zueinander sein

Der Ronchigitter-Test zeigt:

  • eindeutig den Öffnungsfehler mit Über- oder Unterkorrektur
  • abfallende Kante oder Zonenfehler
  • die Glätte und Art der Politur an den störungsfreien hellen Linien und einer klaren Beugungslinie dazwischen
  • er zeigt nicht den PV-, RMS- und Strehl-Wert und ist für die Quantifizierung zu ungenau

Folgende Abbildung zeigt den prinzipiellen Aufbau des Ronchigitter-Tests



Blickt man von links auf die erste Linie rechts von der Mitte entspricht das dem Profil von oben auf die Spiegel-Oberfläche bzw. Topografie
der Wellenfront. 
Ein mäßig gelungener Spiegel im Ronchigitter-Test intrafokal bei 13 lp/mm: Die mittlere rechte Streifen zeigt das Profil, wie
man es beim nächsten Foucaulttest bekommen würde. Die dünnen Beugungslinien zwischen den hellen breiteren Streifen zeigen eine relativ
glatte Politur. Hier sind die Zonen der Hauptfehler.



Foucault-Test des gleichen Spiegels:



ein Ronchi-Bild, dem man die Flächenstruktur bereits ansehen kann:



Der gleiche Spiegel im Lyot-Test



So schaut das perfekte Ronchi-Gramm eines perfekten Spiegels aus: Ein Intes-Spiegel



Zambuto-Spiegel gehören zu den Spitzenprodukten



Ein hochwertiger Apochromat mit Resten eines Farblängs-Fehlers, ebenfalls im Ronchi-Test erkennbar.



Der farbabhängige Öffnungsfehler bei einem bekannten Zeiss-Objektiv mit Interferenz-Filter in der jeweiligen Wellenlänge. Das Optimum
liegt im visuellen Bereich. Alle Bilder sind intrafokal erstellt. Folglich ist blau überkorrigiert und rot unterkorrigiert.




Ein Synta-Fraunhhofer mit falschem Linsenabstand, weshalb das Optimum im Blauen (F-Linie) liegt. Dies kann über eine Verkleinerung des
Linsenabstandes behoben werden.




Vergleich einer glatten und einer rauhen Fläche im Ronchigitter-Test



Der rechte rauhe Spiegel im Foucault-Test



Ein Schmidt-Cassegrain-System, dessen unruhige Fläche in der Regel von der Schmidtplatte herrührt.



Ein 840/3010 Newton-Spiegel am Stern mit Luftunruhe

Auch der Ronchigitter-Test lässt sich gut am Himmel darstellen. Dabei sollte man sich eine Einstellung (intrafokal) angewöhnen, dann ist
die Zuordnung der Fehler ganz eindeutig. Am Himmel ist ein 20 lp/mm Gitter das Optimum, sonst ist dieser Test zu ungenau. Auch der
Ronchigitter-Test zeigt nur qualitativ deutlich die Merkmale eines optischen Systems, nicht jedoch den PV-, RMS- und Strehl-Wert. 









aiax-005-Artificial Sky

 

Artificial Sky

Zur Interpretation dieses Tests siehe auch:

Jeder kennt das Problem: Da hat man hochwertigste Optiken im Keller, und es ist ein Jammer, das Wetter spielt nicht mit oder der Standort, oder
beides. Und im Keller wäre ein total gutes Seeing, bei stehender Luft, konstanten 20° Raumtemperatur durch entsprechende Isolation, und
zusätzlich einen "APO" in Form einer Lambda/8 PV Wellenfront Sphäre mit den Daten: 250/2363 mm. Also absolut farbrein - welcher APO erfüllt
diese hohen Ansprüche. Und ein solches Vergleichsmittel zeigt mindestens vier Dinge sehr schön: Das Streulicht, die Farbe, die Zentrierung und
die Auflösung. Diese erste "Aufnahme" entstand über das HCQ 115/1000, die Beugungs-Ringe wurden ein wenig retouchiert und die Farben um-
gekehrt, beim Ausdruck hätte ich sonst ein schwarzes Blatt.



Objekt A hat zum einen ein leicht erkennbares Dreier-System mit 10µ und 8µ Abstand. Die Scheibchengrößen variieren von 1µ bis 4µ. Streulicht
erkennt man sofort, Farbsäume wie bei Achromaten, und Zentrierfehler dadurch, dass die Farben coma-artig nach einer Richtung abdriften. Die
Abstände sind mit dem Mikroskop vermessen.




Ein paar Beispiele:









Der Artificial Sky an einem der neuen GSO-Spiegel 400/1800:



Die theoretische Auflösung wäre rein rechnerisch erreicht: 5µ trennt der Spiegel noch ohne Probleme, bei 3µ erscheint der "Doppelstern" als
längliches Band, das aber in Wirklichkeit zwei Einzelsterne sind. Über einen hochgezogenen Rand bringt dieser Spiegel etwas Streulicht ins
Spiel, Astigmatismus hat er wirklich nur marginal. Die Politur entspricht der üblichen GSO-Technik.




Sinn und Zweck dieses Artificial Sky's ist auch die Überprüfung der theoretisch möglichen Auflösung und die Definition von 0.5 µ großem
künstlichen Sternen (Pinholes) als weiteres Testobjekt.





aiax-004-Stern-Test

 

Trotz H.R.Suiter "Star Testing Astonomical Telescopes" sind die Grundprinzipien des Sterntestes noch lange nicht allgemein bekannt, weshalb
es in den Astronomie-Foren periodisch immer wieder zu Verständnis-Fragen kommt. Es hat den Anschein, daß dieser Test die Sternfreunde
eher verwirrt hat, als ihnen bei der Qualitäts-Kontrolle ihres Teleskops behilflich zu sein.

Haupteinwand gegen Buch und Aberrator-Programm sind die synthetisch gerechneten Fallbeispiele, weil die Beispiele, die man durch die Foto-
grafie von realen Sternscheibchen gewinnt, sich deutlich von den gerechneten unterscheiden und schon so manchen Sternfreund in die Verzweif-
lung gestürzt haben.

Der Sterntest ist grundsätzlich ein 
qualitativer Test. Es lassen sich also nur ganz eingeschränkt PV-, RMS- oder Strehl-Werte ermitteln. Eine quan-
titative Variante ist der Roddier-Test am Himmel, der auf fotografischem Weg eine Quantifizierung ermöglicht. Siehe auch:

http://www.astrosurf.com/tests/roddier/roddier.htm
http://astrosurf.com/nexstar8/

Der Sterntest zeigt deutlich Flächen-Unregelmäßigkeiten, Zonen und Astigmatismus an, unschärfer ist er, wenn er exakte Aussagen zum Öffnungs-
fehler machen soll. Das klassische Beispiel dafür ist beim Spiegelschleifen der Kugelspiegel im Krümmungsmittelpunkt. Nach der Geometrie findet
eine Totalreflexion statt und alle Lichtstrahlen treffen sich wieder im Kugelzentrum des kugelförmigen Hohlspiegels. Das sieht dann so aus und ist
zugleich ein Beispiel für den klassischen Stern-Test, wie er am Himmel sein sollte:


Am Himmel fallen jedoch der Geometrie wegen, die achsnahen Strahlen länger als die Randstrahlen, der Spiegel ist also unterkorrigiert und muß
parabolisiert werden, also die Mitte wird tiefer poliert, um das wieder zu korrigieren (für den Krümmungsmittelpunkt entsteht aber jetzt eine Über-
korrektur). Prüft man also einen Parabol-Spiegel im Krümmungsmittelpunkt, so ist dies immer ein überkorrigierter Spiegel und man bekommt in
diesem Fall extrafokal einen deutlichen "Beugungsring" und intrafokal nur noch den diffus ausgefransten Rand. Bei der Unterkorrektur fallen also
die Mittelpunktsstrahlen länger als die Randstrahlen, weil eine Art "Berg in der Mitte" die Schnittweite in der Mitte verlängert. Bei der Überkorrektur
ist in der Mitte eine "Vertiefung" und die Mittelpunktstrahlen fallen kürzer. Ein abfallender Rand ist also eine Art Überkorrektur, weil die Randstrahlen
länger fallen und beim Rest der Fläche, selbst wenn sie unterkorrigiert ist, die Strahlen kürzer fallen. So kann also eine tendenziell unterkorrigierte
Fläche über den Rand überkorrigiert am Sterntest erscheinen. In dieser Hinsicht ist der Stern-Test "unscharf".

Grundprinzip bei astronomischen Teleskopen ist die Tatsache, daß ein vom Weltall kommendes Lichtbündel parallel ist, und auf der optischen Achse
im Idealfall innerhalb des Airy-Beugungsscheibchens alle parallelen Lichtstrahlen vor dem Fernrohr bzw. Objektiv im Brennpunkt als winzig kleiner
Lichtpunkt abgebildelt wird. In der Praxis ist dies jedoch eher selten der Fall, und im Bildfeld, außerhalb der Achse kommen noch weitere optische
Abbildungsfehler hinzu, die aber auf der Achse zunächst keine Rolle spielen. Dieser Test ist natürlich auch in einer Autokollimations-Anordnung
durchführbar mit dem Vorteil der doppelten Genauigkeit und allerbestem Seeing im Labor: Hier das Beispiel eines NewtonSpiegels.



Hier das Beispiel eines weniger gut gelungenen Spiegels am Himmel bzw. in Autokollimation:



Ein positives Gegenbeispiel bietet folgender Hochleistungs-Newtonspiegel, dessen Sternscheibchen intra- und extrafokal nahezu gleich sind,
jedoch ein ganz zart ausgefranster Rand im extrafokalen Sternscheibchen eine Flächen-Überkorrektur andeutet, während der Rand selbst
keine Auffälligkeiten hat. Auch die Fläche selbst zeigt außer ganz flachen Zonen weiter keine Störung.



Das Ronchi-Gitterbild intrafokal bei 13 lp/mm zeigt einen nahezu perfekten Spiegel, dem man die hauchzarte Unterkorrektur nur in Autokolli-
mation bei 
doppelter Genauigkeit ansieht.




Beim nächsten Beispiel ist eine ganz leichte Überkorrektur vorhanden, die man auch nur mit dem RonchiGitter 13 lp/mm intrafokal in Autokolli-
mation erkennt. Weil hier aber der Rand etwas hochzieht, ist das Sternscheibchen extrafokal leicht ausgefranst.




Soviel zu den perfekten Optiken oder hier den Parabolspiegeln.

Der Parabol-Spiegel ist also im Krümmungsmittelpunkt total überkorrigiert, d.h. die Mittelpunktstrahlen fallen kürzer, als die Randstrahlen, man
sieht extrafokal einen dicken Beugungsring und intrafokal kein Scheibchen mehr, sondern nur noch den ausgefransten Rand (damit ist ganz klar,
wie am Himmel ein überkorrigierter Spiegel oder opt. System ausschauen muss). Intrafokal sieht man einen ausgefransten Rand, extrafokal
immer deutliche Beugungsringe. Bei größeren Öffnungen sieht man in der Regel intrafokal nur noch diffuses Licht. Also kann man den Parabol-
spiegel nur extrafokal im Krümmungsmittelpunkt auf Astigmatismus prüfen.



Am bauchigen Ronchigitter intrafokal bei 13 lp/mm erkennt man eindeutig, dass die Lichtstrahlen in der Mitte kürzer fallen als am Rand, was
zu einer bauchigen Verformung führt.




Das Gegenteil davon war ein Frauenhofer, der vermutlich durch einen falschen Linsenabstand unterkorrigiert reagierte, und das schaut dann
so aus: Hier sind also die ausgefransten Sternscheibchen genau umgekehrt und damit extrafokal, während intrafokal die Beugungsringe zu
sehen sind.



Der Nachweis kann wieder über das Ronchi-Gitter geführt werden.



Beim einem VMC 200L war die Unterkorrektur nicht ganz so ausgeprägt, und das sieht dann so aus:



Im Ronchibild wieder intrafokal bei 13 lp/mm kann man die leichte Unterkorektur erkennen.



Ein Sternfreund brachte seinen hoffnungslos überkorrigierten Newton-Spiegel. Der schaut in Autokollimation dann so aus:



Bei Überkorrektur oder abfallender Kante, was nur eine Form von Überkorrektur ist, sind die Sternscheibchen intrafokal immer am Rande aus-
gefranst und extrafokal sind immer deutliche Beugungsringe zu sehen. Wie groß die Überkorrektur in PV Lambda der Wellenfront jedoch ist, 
läßt sich mit diesem Test nahezu nie abschätzen, auch wenn es oft behauptet wird. Ein möglicher Astigmatismus oder Koma machen diesen 
Versuch sofort zunichte. Je gleichmäßiger die Scheibchenfläche ausgeleuchtet ist, umso glatter die polierte Fläche. Störungen bzw. Unregel-
mäßigkeiten, wie Zonen, Wolken etc. lassen sich hier bereits erkennen.





aiax-003-Lyot-Test

Siehe auch: 
http://rohr.aiax.de/4-MeasurementOfSurfaceQuality.pdf

http://astrosurf.com/tests/articles/defauts/defauts.htm
Vergleich Foucault - Lyot-Test


Einführungs-Bericht: Phasen Kontrast Mess-Verfahren optischer Flächen


In einer Kombination aus Foucault- und Draht-Test ist es möglich, bei Newton Spiegeln feine Oberflächenstrukturen In einer Kombination
aus Foucault- und Draht-Test ist es möglich, bei Newton Spiegeln feine Oberflächenstrukturen zu erkennen, die weder mit dem Draht- noch
mit dem Foucault-Test in dieser Deutlichkeit sichtbar werden. Selbst einzelne durch zuviel Druck verursachte Polierstriche, wie nachfolgen-
des Beispiel zeigt, werden bei diesem Verfahren deutlich sichtbar. Das Grundprinzip dieses Verfahrens besteht darin, daß in einer Autokolli-
mations-Anordnung gegen einen Planspiegel ein Lichtspalt von 0.3 x 0.02 mm durch die Optik abgebildet wird auf einen transparenten Film- 
Negativ-Streifen. (TP 2415) Dieser Negativfilm  hat eine schwarze ca. 0.1 mm dicke Linie, deren Kanten jedoch unscharf sind und die direkten
Lichtstrahlen von der Optik abblendet. Über den unscharfen Rand entsteht offensichtlich ein kontrastverstärkendes Phasen-shifting. Die
Herstellung dieses Negativ-Streifens wird weiter unten beschrieben. Das wesentlich hellere direkte Licht des Lichtspaltes wird durch den dunk-
len Streifen des Dias  (der wie ein Dämpfungsfilter wirkt) soweit reduziert, daß das Streulicht, das über feine Polierspuren entsteht, besser sichtbar
wird. Eine Beschreibung findet sich auch bei  http://www.astrosurf.com/tests/test460/test460.htm#haut

Ein erstes Zufalls-Beispiel fand ich bei der   Durchsicht von  Negativ-Filmen:  mit dieser "unscharfen"  
Linie ließ sich der  Kontrast erstaunlich
steigern. Erste Negativ-  Versuche mit einem Tamron-Zoom schlugen fehl: Die  Kanten der 0.1 mm 
Linie war  zu "scharf" und damit unbrauchbar. 
Mit einem 50 mm Fotoobjektiv, das einen deutlichen Farblängsfehler besitzt, wurden im Ab
stand von ca. 4 Meter ganze Serien von dieser Tafel   
auf einen TP 2415 Negativ-Film  erstellt mit  Variation von Bildschärfe,   Belichtungs-Zeit 
und der Negativ-Entwicklungs-Zeit. Die Dicke der
"Stäbe"   auf der Tafel betrugen ca. 8 mm, u.a. ein silbergraues eloxiertes ALU-   Rohr. Das 
Foto muß bei Streulicht entstehen. Also kein Sonnenlicht.

  

Im Dia-Rähmchen (Bild oben) sieht man in der Mitte die Negativ-Abbildung (Bild unten) dieser Tafel, die "Stäbe" haben jetzt eine Breite   von
ca. 0.1 mm und wegen der Farblängsfehlers des 50 mm Objektivs eine unscharfe Kante.  Mit diesem Hilfsmittel lassen   sich nicht nur obige
"Polier-Sünden" des Optikers nachweisen,   damit erkennt man die Fließrichtung derjenigen Schmidtplatten,   die aus Floatglas hergestellt
worden sind. Die Glattheit optischer  Flächen wiederum beeinflussen erheblich die Steigerung des   Kontrastes.
Links 
Die 0.1 mm Linie unter dem Mikroskop. Rechts die groben mit Druck ausgeübten Polierstriche.

  



Der Lyot- oder Phasenkontrast-Test zeigt in erster Linie die Feinstruktur einer polierten Fläche, während der Foucault-Test deren Topografie
darstellt. Beim Lyot-Test geht es im wesentlichen um die Rauhheit einer Fläche und das bildaufhellende und kontrastmindernde Streulicht,
das über diese Rauhheit verursacht wird. Davon muß "Streulicht" unterschieden werden, das durch Zonen, Korrekturfehlern und abfallenden
Kanten entsteht und zu Unschärfen im Fokus führt. Gemeint ist Streulicht, das über eine allgemein rauhe Politur den Bildhintergrund aufhellt.
Zur Untersuchung dieses Effektes verwendet man in der Industrie das Nomarski-Mikroskop. Der Effekt dieser Meßtechnik entsteht dadurch,
dass im Fokus einer Autokollimations-Anordnung das direkte Licht eines Lichtspaltes mit dem indirekten Streulicht "verglichen" wird, es an
der Kante einer teildurchlässigen Filter-Linie zu diesem kontrast-verstärkendem Effekt kommt. Der Lyot-Test kann selbst einzelne Polierstriche
nachweisen bzw. die Art der Parabel-Retouche, er kann bestimmte Herstellungstechniken bei Schmidtplatten sichtbar machen und erlaubt eine
gute Begründung, warum manche "hoch"-strehligen Fernrohre in der Bildqualität zurückfallen. Weil über den RMS-Wert der Strehl ermittelt
wird, und damit über die Topografie der Fläche, hat der Strehlwert mit der Feinstruktur derselben Fläche nichts zu tun, die mit dem Lyot-Test in
einem mittleren Bereich, mit dem Nomarski-Mikroskop im Submillimeter-Bereich gemessen werden kann.

Weitere Informationen dazu in:

  • "Optical Shop Testing", Second Edition, Daniel Malacara (S. 305 ff)
  • "How to make a Telescope", Jean Texereau, Second Edition, Willmann-Bell 1984 (S. 87 ff)
  • "Star Testing Astronomical Telescopes", Harald Richard Suiter, Willmann-Bell 1994 (S. 248 ff)

Im Frühjahr 2000 wurde der Autor über eine französische Website auf ein Messverfahren aufmerksam, das eine interessante Alternative darstellt,
zur Flächen-Qualität von optischen Systemen fundiertere Aussagen machen zu können.

Bekannte franz. Spiegelschleifer nutzen dieses Phasenkontrast-Verfahren dazu (siehe Texereau), zur Glätte bzw. Micro-Struktur von Newton-
Spiegeln qualitative Aussagen zu machen, aber auch noch den Bereich zu nennen, in dem diese Rauhheit eine Rolle spielt. Die Website enthält
das Beispiel eines 460 mm Newton-Spiegels, der nachgearbeitet worden war und hernach eine weitaus bessere Flächenqualität zeigte.

Der Lyot-Test zeigt:

  • die Topografie, wie sie unter Foucault zu erkennen ist, aber zusätzlich
  • die Feinstruktur der Fläche selbst in überdimensionierter Deutlichkeit
  • die Art der Politur bei einer Parabel-Retouche, sodass man Spiegel dem Hersteller zuordnen kann
  • die Technik der Schmidtplatten-Herstellung im Ansaug-Verfahren
  • die Zonen-Politur bzw. die verwendeten Polierer und schließlich auch sehr deutlich

Der Lyot-Test gibt also eine umfangreiche Information über Herstellung und Zustand einer Optik. Eine Quantifizierung ist nach meiner Auffas-
sung noch nicht überzeugend darstellbar.

Wir benutzen dreierlei Phasenkontrast-Filterlinien:

  • einen SW-Negativ-Film, den 2415 TP SW-Film von Kodak, und dem Beispiel, wie es unter http://www.astrosurf.com/tests/contrast/contrast.htm#haut 
    beschrieben ist, übrigens auch auf meiner Homepage(mit einer unscharfen Kante)
  • oder einem Phasenkontrast-Plättchen aus Glas, das einen dünnen 0.15 mm Alu-Strich trägt mit einer Dichte so um 2.18 und mit einer scharfen Kante
  • auch eine auf Glas aufgebrachte 0.1 mm teildurchlässige Linie aus Kerzenruß erzeugt diesen Effekt.

Unter http://www.astrosurf.com/tests/contrast/contrast.htm#haut wird auch das Prinzip erklärt, das ich in Kurzform von der Strahlen-Optik her
erklären möchte. Das Bild der französischen Website bitte zugleich betrachten:

Im Krümmungsmittelpunkt einer Sphäre steht ein Lichtspalt als Lichtquelle, welche nach der Reflexion im Krümmungsmittelpunkt wieder als
Lichtspalt abgebildet wird. Wäre die Sphäre perfekt glatt, würde das Licht zu 100% wieder im Krümmungsmittelpunkt ankommen, was aber
selten der Fall ist. Stattdessen verschwindet ein Teil der Energie, weil eine mehr oder weniger rauhe Oberfläche Streulicht erzeugt, das nicht
im Krümmungsmittelpunkt abgebildet wird. Bei diesem Test wird nun das direkte Licht mit dem Streulicht dadurch verglichen, daß die Abbildung
des Lichtspaltes über einen Linienfilter soweit gedämpft wird, daß ein Vergleich mit dem Streulicht möglich wird.

Foucault zeigt nicht alles:


Ein hochwertiger 15-Zoll Newton-Spiegel aus USA zeigt im Foucault-Test eine fast störungsfreie Fläche. Keine Zonen, topfeben, die leichten
Schatten sind Reste der Dejustage vom Messaufbau. Die Rauhigkeit des Newton-Spiegels sieht man im Foucault-Test noch nicht.

Der Lyot-Test zeigt feinere Strukturen am gleichen Spiegel:


Trotzdem hat dieser Spiegel noch eine Struktur. Diese Rauhheitsstruktur sieht man, wenn man das Licht des Lichtspaltes, wie er weiter unten
gezeigt wird, durch die Optik schickt und auf den ca. 0.1 mm dicken Strich des Filmnegativs projiziert, der eine Dichte von ca. 2.0 hat.

Die Dichte erhöhen:



Wenn man die Dichte der dünnen Linie erhöht, nimmt auch der Kontrast zu, und man sieht die Flächen-Struktur noch deutlicher. Es ist also ein
Spiel mit dem Licht, der Spaltbreite und der Linien-Dichte und ein bisschen auch mit der unscharfen Kante dieser Linie.


Auch dieser Spiegel schaut unter dem Foucault-Test hervorragend aus. Dass er einen Astigmatismus-Fehler hat, wird in diesem Test
noch nicht so deutlich. Retouche unter Phasen-Kotrast deutlich sichtbar. 


Viel exakter, als es der Foucault-Test zeigen könnte, sieht man nun eine recht glatte Grundstruktur der Fläche, also glatter eigentlich, als beim
vorherigen Spiegel, aber weitaus deutlicher die Zone, die Retouche der Zone und die Tatsache, daß sie in Dreiecken über den Spiegeldurch-
messer ausgeführt wurde, bzw. in tangentialen Strichen.

Der Wert der Phasenkontrast-Messung

wird bei diesem Beispiel deutlich. Sehr viel exakter läßt sich über diese Meßmethode sowohl die Topografie der Fläche, wie auch deren Fein-
struktur sichtbar machen. Von der Feinstruktur nicht einmal so schlecht, von den Zonen her verheerend!

Am Stern schaut das Bild intrafokal dann so aus:


Zieht man also eine Zwischen-Bilanz, dann lässt sich neben den üblichen quantitativen Werten wie PV und RMS der Wellenfront und dem Strehl
zwar eine genaue Aussage hinsichtlich der Topografie bzw. des Öffnungsfehlers machen, (auch beim ZYGO nicht anders), hinsichtlich der
Flächenglattheit jedoch, die für hohen Kontrast zuständig ist, muss die Interferometrie passen, da ist selbst der Ronchi-Gitter-Test genauer, wenn
man ihn richtig lesen kann.

Speichen auf der Schmidt-Platte ?


Dieser Test ist nicht nur bei Newton-Spiegeln in Autokollimation möglich, sondern auch bei optischen Systemen, wie beispielsweise bei einem
Schmidt-Cassegrain-System. Hier ist es vor allem die Herstellung der Schmidt-Platte selbst oder die Retouche des Sekundärspiegels, über die
sehr viele Rauhheitsfehler eingeführt werden:

  • Das verwendete Float-Glas zeigt die Fließstruktur des Glases
  • Das Ansaug-Tool der Schmidt-Platte zeigt die Ansaugschlitze
  • Konzentrische Zonen zeigen mehr oder weniger deutlich die Retouche des Sekundärspiegels

Diese Strukturen erkennt man nur zum Teil beim Foucault- und Ronchi-Test, am besten aber beim Lyot-Test selbst.

Das Phasenkontrast-Bild:



Als Auflösung des Rätsels könnte man die Verstärker-Rippen dafür verantwortlich machen.


Vermutlich sind es aber trotzdem die Ansaug-Schlitze, die bei der patentierten Herstellung von Schmidtplatten eine Rolle spielen.

Das Interferometer zeigt dieses Bild:


Wie hoch diese Speichen als "Stege" sein müssen, zeigt der Interferometer bei der Astigmatismus-Prüfung. Die Speichen sind als "Spitzen"
eindeutig zu erkennen, und liegen sicherlich unweit von L/10 PV wave. Also bereits erheblich über der üblichen Rauhheit bis zu 30 nm.

Perfekt in jeder Hinsicht ein Maksutov System:


Perfekt in jeder Hinsicht mit einem Strehl von 0.99 erwies sich ein Newton-Maksutov. Da gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Foucault...
und dem Phasenkontrast


Hier haben beide Tests ihre Grenzen.

Wozu der Ronchi-Test auch gut ist:


Interessanterweise lässt sich die Flächenrauhheit auch über Ronchi-Gramme darstellen, wenn die hellen Ronchi-Linien saubere, störungsfreie
Kanten haben und im dunklen Streifen zwischen den mittigen Beugungslinien möglichst keine Störungen sind.

Beispiel-Spiegel aus Russland:



Eine bekannte Frauenhofer Marke:



Ein SC-System mit einer Schmittplatte aus Floatglas?



Fazit:

Mit diesem Bericht ist die "Höhe" der Mikrostruktur bzw. eine Quantifizierung der Flächenrauhheit in keiner Weise beantwortet. Die Strehl-Lösung
führt nicht zum Ziel. Auch wird deutlich, dass die Interferometer-Messung herkömmlicher Art ihre Grenze hat.

Noch ein paar Literatur-Angaben in Englisch bzw. Französisch:

"Diffraction Theory of the Knife-Edge Test and Its Improved Form, the Phase-Contrast Method"- Zernicke, F., Monthly Notices of the Royal Astronomical
Society, Vol. 94 No. 5, March 1934, pp. 377-384.

This article announced Prof. Dr. Frits Zernicke's discovery of the phase contrast principle, for which he eventually received the Nobel Prize.

"On the Phase-Contrast Test of F. Zernicke" Burch, C.R., Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, Vol. 94 No. 5, March 1934, pp. 384-399.

This article presents the first phase contrast photo that was ever published of an astronomical telescope mirror. From these and other articles published
in the 1930s, we can see that the phase contrast test method has been known and used for 70 years.

"Procedes Permettant d'Etudier les Irregularities d'une Surface Optique Bien Polie" (A Method Permitting the Study of the Irregularities of a Well-Polished
Optical Surface) - Lyot, B., Meeting of April 1, 1946, Comptes Rendus d L'Academic des Sciences, Paris. Vol. 222, pp. 765-768.

This is Lyot's first publication concerning phase contrast. He is very careful to acknowledge Zernicke's prior work in the 1930's concerning this method.

"Les Principaux Defauts Reels des Surfaces Optiques Engendrees par Differentes Techniques de Polissage" (The Principle Defects of Optical Surfaces
Produced by Different Methods of Polishing) - Texereau, J., Bulletin "Ciel et Terre," Societe Belge d'Astronomie (Bruxelles), LXVIe Annee, No. 3-4, March-
April 1950.

This article presents Texereau's version of a quantitative phase contrast test with a photometric wedge as performed half a century ago. This article can
be downloaded from the Astrosurf website. Texereau's work has been a valuable source of ideas. However, I believe that his original methods will require
modification and updating for use by today's opticians.

"Le Contraste de Phase en Optique et en Microscopie" (Phase Contrast in Optics and Microscopy) - Francon, M. (Editions de la Revue d'Optique Theorique
et Instrumental, 165 Rue de Sevres, Paris, 1950).

I must caution the reader that parts of this book are highly mathematical. Chapter 4 is entitled "Application du Contraste de Phase a l'Etude des Defauts de
Poli et d'Homogeneite" Application of Phase Contrast to the Study of Defects in Polish and Homogeneity (of Glass). In this chapter , Plate 6 shows two very
beautiful phase contrast images of the glass surface of an astronomical mirror.

"Contraste de Phase et Contraste par Interference, 15-21 Mai 1951" (Phase Contrast and Contrast by Interference, Conference of 15-21 May, 1951) - Francon,
M., Colloques de la Commission Internationale d'Optique, Editions de la Revue Optique Theorique et Instrumentale, 165 Rue de Sevres, Paris, 1952.

This 261-page record of an international phase contrast conference contains many interesting articles in both French and English.

 

aiax-020-Wie gut ist mein Fernrohr - Bericht für Teleskop Service

Diese Eingangs-Frage stellt sich zuallererst der Hersteller, der es entworfen und gerechnet hat,  oft unter großen Mühen. Er hat viele Entwick-
lungskosten hineingesteckt. Im weiteren Verlauf stellt sich dieses Frage auch der Händler und Verkäufer eines Fernrohres, wenn sie keinen
eindeutigen Nachweis zur Qualität des Gerätes vom Hersteller bekommen haben.  Auch wenn ein Fernrohr von privat an privat verkauft wird, 
spielt die Frage eine wichtige Rolle. Dann wird ein Fernrohr über ein Certifikat "aufgewertet"  oder "entlarvt", je nach Interessenslage. Die 
gleiche  Frage stellt sich aber auch der zukünftige Besitzer einer Optik, der die Katze nicht im Sack kaufen will und nach Test-Möglichkeiten 
Ausschau hält. Also Tests,  die er entweder selbst durchführen kann oder von einem Experten durchführen läßt.  Die gleiche Frage schließ-
lich stellt in jedem einzelnen Testfall der Sternfreund an mich selbst, weil ich ihm nach 2-3 Stunden "Durchleuchtung" seiner Teleskop-Optik 
ganz genau sagen soll, wo seine Optik ihre Stärken oder Schwächen hat, möglichst ein- deutig, mit stichhaltigen Dokumenten für die "Experten" 
daheim,  -   aber auch mit Vorschlägen zur Optimierung, wenn diese möglich sind. 

Die so harmlos scheinende Frage muß also sehr sorgfältig und vor allem teleskop-bezogen aufgefaßt und beantwortet werden. (... und hat
schon manchen Sternfreund in den Wahnsinn getrieben) Für diesen Prozeß gibt es eine Reihe von Tests, die der Sternfreund selbst durchfüh-
ren kann, wie den Stern- und Ronchigitter-Test. Oder er entscheidet sich für den weiterführenden  Phasenkontrast- oder Rauhheits-Test, den
Interferometer-Test mit quantiativer Auswertung, oder den Spalttest, oder was immer untersucht werden kann an Newton, Schmitt-Cassegrain,
Frauenhofer, Maksutow, Schiefspiegler etc.Wer mit seinem Teleskop bei mir "aufkreuzt" hat dabei ausreichend Gelegenheit, mir kritisch über
die Schulter zu schauen, meine Meßmethoden kritisch zu hinterfragen und erfährt so unmittelbar auch im Vergleich mit vielen ähnlich gelager-
ten Messungen,  wie gut sein eigenes Fernrohr eigentlich ist. Dieses Angebot nutzen mittlerweile auch eine Reihe namhafter Astro-Händler.


Eigene Testmöglichkeiten

Die Eingangsfrage ist im einfachsten Falle damit zu beantworten, daß man  einen Blick hindurch  wirft. Es ist schon vorgekommen, daß manche
Sternfreunde erst einem Gerät mit einem Strehl von 0.95 ihre Beachtung schenken. Wer also bei diesem vernünftigsten aller Tests, den es gibt,
kein scharfes Bild bekommt, oder bereits bei niedriger Vergrößerung kein ordentliches Bild bekommt, muß darüber nachdenken. woran das liegt.
Oft sind es wirklich nur Kleinigkeiten.

1. Der Sterntest  -  siehe auch http://r2.astro-foren.com/index.php/de/schwerpunkt

Beim Sterntest richtet man sein Teleskop auf einen hellen Stern (z.B. Polarstern, weil er sich nicht bewegt) und stellt das Okular einfach unscharf.
Also innerhalb vom Brenn- punkt und danach außer halb vom Brennpunkt. Dabei sollte man den Stern genau in die Mitte des Okulars "schieben". 

Dieser Test kann von jedem durchgeführt werden. In letzter Zeit wurde der Sterntest populär u.a.  durch das Buch "Star Testing Astronomical Teles-
copes" von H.R. Suiter im Willmann- Bell- Verlag. Passend dazu gibt es das Aberrator-Simulations-Programm, das den Sterntest  künstlich rechnet.
Aber Vorsicht: Nicht alle Fragen beantwortet der Sterntest zuverlässig. Im folgenden  Beispiel dokumentiert dieser Test in erster Linie die rauhe
Oberfläche. Ob der ausgefranste intrafokale Rand der abfallenden Kante oder der Unterkorrektur zuzuordnen sind, beantwortet dieser Test leider
nicht. Auch eine PV- und Strehl-Prognose wären hier riskant.



Völlig anders ist das folgende Beispiel. Hier sorgt ein unterkorrigierter Spiegel mit hochgezogenem Rand  im extrafokalen Sternscheibchen
für einen kräftig ausgefransten Rand. In diesem Fall kann man bereits im extrafokalen Sternscheibchen, linkes Bild,  die gesamte Topografie 
erkennen, rechts das PhasenKontrast- Bild. 




Wer hingegen bei seinem Sterntest diese Bilder sieht, hat außer einer ganz zart abfallenden Kante weiter nichts zu befürchten. Dies erkennt
man am "Lichtwulst" in der rechten extrafokalen Aufnahme, die am künstlichen Stern bei doppelter Genauigkeit in Autokollimation gemacht
wurde. Es war ein Spitzen-Spiegel mit einem kleinen Schön- heitsfehler, der sich aber abblenden läßt, aber nur für die Perfektionisten sinnvoll.




Mit dem Sterntest läßt sich der Justierzustand sehr gut beurteilen. Astigmatismus von Haupt- oder Fang- spiegel ist klar zu erkennen, die
Glätte der Politur ebenfalls. Als quantitativer Test wird der Sterntest leider oft überschätzt. Es ist ein schneller Test für die Praxis aber mehr
auch wieder nicht.

2. Der Ronchi-Gitter-Test(siehe auch die Einzelberichte in (Berichts-Übersicht)

Prinzipiell ist dieser Test ein Test mit einem verkleinerten Gartenzaun, etwa 10 senkrechte "Latten" und ihre Zwischenräume pro mm. Diesen
"Zaun" stellt man intra- oder extrafokal in den von der Optik erzeugten Lichtkegel, kurz vor oder hinter dem Fokus. Ist die Optik in Ordnung,
bekommt das Auge Bilder zu sehen, wie die zwei folgenden.

Der Ronchi-Gitter-Test ist ein weiterer sehr aussagekräftige  Test, den der Sternfreund mit einem auf- gedampften Ronchi-Gitter (10 - 20 lp/mm
Gitterkonstante gibt es bei jedem Händler) direkt am Stern durchführen kann. Man sollte ihn grundsätzlich intrafokal benutzen. Jedenfalls sind
alle Beispiel intrafokal entstanden: Dieser Hersteller ist für seine hochwertigen Spiegel hinlänglich bekannt  -  allerdings auch zu einem hoch-
wertigen Preis. Neben der perfekten Parabel zeigt dieser Test intrafokal in Autokollimation eine ruhige, gleichmäßige Fläche zwischen den
hellen Streifen, ebenso schnurgerade die Beugungslinien dazwischen. Hier haben wir es mit einer äußerst glatten, zonenfreien Fläche zu tun.
Aber auch preisgünstigere Hersteller schleifen solche guten Spiegel.





Ähnlich gut ist die Qualität eines bekannten fernöstlichen Spiegel-Lieferanten, eine hauchzarte Zone schmückt den Rand bei ca. 90%. Auch
mit diesem Spiegel kann man eine optimale Leistung garantieren, ohne einen Prüfer bemühen zu müssen. Alle diese Testbilder entstanden
in Autokollimation gegen einen Planspiegel in doppelter Genauigkeit.




Für die Ermittlung der sphärischen Abweichung einer Optik ist der Ronchi-Gitter-Test ideal. Im linken Bild kann man den farbabhängigen
Öffnungsfehler (Gauß-Fehler) als zarte Überkorrektur erkennen, während rechts das Multiscope, die Neuentwicklung eines Schiefspieglers
eine Unterkorrektur erkennen läßt. (Bei Überkorrektur fallen intrafokal die Randstrahlen länger als die Mittelpunktsstrahlen, das Gitter ver-
formt sich bauchig.)




Eine solche Ronchi-Gitter-Aufnahme ist eine Katastrophe.



... das zeigte bereits der dazu durchgeführte Sterntest klar und eindeutig. Leider wurde dieser Test vor dem Kauf nicht gemacht.



Die Stärke des Ronchi-Gitter-Test:

Der Ronchi-Gitter-Test zeigt eindeutig die Korrektur eines opt. Systems, zeigt Zonen und abfallende Kante, und zeigt ganz klar den Zustand
der opt. Flächen bzw. die Summe der opt. Flächen. Er zeigt nur begrenzt Astigmatismus und taugt nur bedingt zur Ermittlung von PV- und
Strehl-Werten, obwohl es dafür Programme gibt. 

Damit ist der Teil der Tests, die der Sternfreund am nächtlichen Himmel selbst ausführen kann, (außer natürlich noch dem Foucault-Test), 
schon erschöpft. (Den Roddier- Test will ich der Vollständigkeit halber ebenfalls erwähnen als quantitativen Sterntest.)

Fazit: Die gerade beschriebenen beiden Tests kann jeder Teleskop-Besitzer selbst am Sternhimmel durchführen. Wer damit richtig umgehen
kann, erfährt bereits damit die volle Wahrheit.

3. Der Foucault-Test

Beim Foucault-Test schneidet eine scharfe Kante oder Rasierklinge den Lichtkegel exakt im Fokus ab. Da der Fokus im Raum verteilt ist, und nie
exakt nur in einer Ebene bzw. Punkt, das wäre der Idealfall, entsteht bei richtiger Position der Schneide ein Schattenbild, das überdimensioniert
die "Landschaft" der opt. Fläche und deren Wellenfront sichtbar macht.

Der Foucault-Test ist ein typischer Labor-Test, der am genauesten bei einer Autokollimations-Anordnung funktioniert, siehe die Abbildung. Am
Stern kann man ihn zur Beurteilung der Luftunruhe einsetzen, aber viele Spiegelschleifer benutzen ihn als "einzig wahren" Test für die Parabel-
korrektur und vor allem, für quantitative Aussagen. Und da ist dieser Test überfordert und liefert zu gute PV-, RMS- und Strehlwerte ab.



Bei einem mäßig guten Spiegel schaut das in Autokollimation so aus:

Als Topografie-Test zur Ermittlung der "Landschaft" einer Fläche, ist dieser Test nahezu unübertroffen wegen seiner Empfindlichkeit. Zur
Ermittlung von PV-, RMS- und Strehl-Werten ist selbst der weiterführende caustic-Test kritisch. weil er auf einer Linie mißt, und nicht auf  
einer Fläche.  
Die Schutzbehauptung, daß der Spiegel ja rotationssymmetrisch sei, stimmt bereits bei  einer astigmatischen Fläche nicht  
mehr. Astigmatismus wird  mit diesen Tests nicht erfaßt, auch   
andere irreguläre Flächen-Strukturen  nicht. Dadurch ergibt sich gerade 
beim Peak to Valley Wert   
eine irritierende Differenz: Während durch die Linien-Messung sehr kleine PV-Werte die Regel  sind und hart
näckig verteidigt werden, entsteht über die Interferometer-Flächenauswertung   
ein Gesamt-PV-Wert, in den zuallererst der Astigmatismus 
als Fehler eingeht und andere   
Flächen-Unregelmäßigkeiten.

Weil aber manche Spiegelschleifer keine andere Möglichkeiten haben, Flächen auch als Flächen zu messen, läßt sich dieser Disput mit ihnen
nicht klären. Der geneigte Leser wird mir glauben, daß ich endlose weitere Bilder des Foucault-Testes anzubieten hätte. Die schaut er sich aber
besser bei einem Treffen bei mir auf dem  Monitor an.


4. Der Phasenkontrast- oder Rauhheits-Test   (eigener Bericht)

Prinzipiell wird bei diesem Test das direkte Licht mit einem Filter auf unter 1% gedrückt und dann mit dem benachbarten Streulicht geringer I
ntensität verglichen. Über diesen Phasen- 
additions-Effekt kommen die unruhigen Strukturen im rechten Beispiel sehr deutlich zum  Vorschein.
siehe auch:  http://www.astrosurf.com/tests/contrast/contrast.htm#haut

Allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, daß der Strehlwert einer Optik zwar wichtig, aber nicht alles ist. Hohe Vergrößerungen mit hohem
Kontrast sind nur bei besonders glatten Spiegeln möglich. Es ist das Streu- licht, das den ungetrübten Blick entscheidend stören kann. 

Dieser Test ist auf einer anderen Seite näher beschrieben:  



Auch bei diesem Test gäbe es noch viele beeindruckende Bilder, die aber dem Sternfreund erst etwas nützen, wenn es sich um sein eigenes
Teleskop handelt.

5. Der Interferometer-Test  siehe auch Bericht Bath-Interferometer

Je nach Setup, läßt sich der Test in Autokollimations mit doppelter Genauigkeit durchführen, in Kompensation gegen eine Plankonvex-Linse
oder gegen einen Kugelspiegel in einfacher Genauigkeit, oder einfach aus dem Krümmungsmittelpunkt der Kegelschnitt-Fläche, also Ellypse,
Parabel oder Hyerbel. Das folgende Beispiel ist ein temperatur-"verbogener"   perfekter 
Newtonspiegel, weil die Rückseite ca. 2 Grad Celsius
wärmer ist, als die Spiegelvorderseite.  
Diese Situation hat man vor allem nachts bei  fallenden Temperaturen.



Das Gegenbeispiel ist ein unterkorrigierter Newton-Spiegel mit der Durchbiegung in die andere  Richtung.



Rechts im nachfolgenden Bild erkennt man eine höllisch überkorrigierte Sphäre, in diesem Fall ist es eine Parabel aus dem Krümmungs-
mittelpunkt, die im Krümmungmittelpunkt nichts anderes ist als eine überkorri- gierte Sphäre. Links daneben ebenfalls ein wichtiger Test
auf möglichen Astigmatismus, der beson- ders bei großen Spiegel wichtig ist. Dabei muß große Sorgfalt auf die Spiegellagerung gelegt
werden. 




6. Der visuelle Spalt-Test

Dieser viselle Test kommt der Praxis am nächsten. Leider gelingt es mir nur bei hochleistungs-Optiken, diesen Spalt bei 1000-2000-facher
Vergrößerung noch gut dokumentieren zu können. Bei Standard-Optiken sind nur die groben Strukturen wie die beiden "Nasen" rechts zu
erkennen oder "ersaufen" im Streulicht. Wobei unterschieden werden muß in Hintergrund-auf- hellendes Streulicht und in Zonen-Streulicht,
das für die unscharfen Kanten verantwortlich ist.



7. Quantitative Auswertung mit FringeXP

Seit einiger Zeit gibt es ein Auswert-Programm, FringeXP, das man u.a. hier downloaden kann mit einer kleinen Anleitung. Bis zu F/4.5 Newton-
spiegeln kann man mit ziemlicher Genauigkeit einen Newton-Spiegel über ein Interferogramm (z.B. mit dem (Bath-Interferometer)Bath-Interferometer)
aus dem  Krümmungs- mittelpunkt auf Null umrechnen, ja sogar sein thermisches Verhalten durch die "best fit conic constant" simulieren, z.B. bei unter-
korrigierten Newton-Spiegeln. Damit kann der interessierte Sternfreund selbst überprüfen, ob die vom Prüfer ermittelten Werte realistisch sind
oder nicht und die Diskussion um überzo- gene Strehl-Werte wird vielleicht etwas realistischer, wenn man auch das folgende Beispiel entspannt
aufnimmt. 

Zum Schluß ein professionelles Testergebnis:

Allen strehlsüchtigen Sternfreunden sei dieses Bild als ernstgemeinte Mahnung vorgehalten.












aiax-002-Foucault-Test

http://www.astrosurf.com/tests/atelier/atelier.htm#interp  Bericht 02.April 2010

Die meisten Amateur-Spiegelschleifer benutzen zum Prüfen ihrer Newton-Spiegel den Foucault-Test. Dieser Test kann sowohl als Null-Test
in Autokollimation verwendet werden mit hoher Genauigkeit bis L/40 PV der Wellenfront, als auch als quantitativer Linientest, indem man
bei der Parabel im Krümmungsmittelpunkt die Schnittweitendifferenz misst.

Der Foucault-Test zeigt in hoher Genauigkeit die "Landschaft" bzw. Topografie der ankommenden Wellenfront. Die Flächen-Feinstruktur eines
Lyot- oder Phasenkontrast-Tests zeigt dieser Test noch nicht. Auch eine interferometrische Flächenauswertung zeigt noch nicht die Flächen-
feinstruktur, auch wenn es immer wieder behauptet wird. Dafür benutzt die Industrie das Nomarski-Mikroskop.

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Das von Texereau herausgegebene Buch "How to make a Telescope" enthält diese Prinzip-Zeichnung des Foucault-Tests mit der Messerschneide.
Der Test zeigt in erster Linie die "Landschaft" einer polierten Kugelfläche bzw. rotations-symmetrisch deren Öffnungsfehler, aber auch den Astigm-
atismus. Die Flächenfeinstruktur jedoch zeigt der Lyot-Test, der etwa um den Faktor 10 die Flächen-Feinstruktur erkennen lässt, als noch weit über
den Foucault-Test hinaus geht. Als quantitativer Test auf einer Linie misst dieser Test in keinem Falle die Gesamtfläche und unterdrückt damit einen
möglichen Astigmatismus oder andere großräumige Flächenstrukturen. Dadurch entstehen sehr hohe unrealistische PV-Werte. Vorhandener Astig-
matismus sollte daher mit anderen Tests untersucht werden. Dies ist besonders bei großen Spiegeln wichtig.

Folgende Abbildung zeigt den prinzipiellen Aufbau des Ronchigitter-Tests



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Mein eigener 320/1600 Newton-Spiegel im Foucault-Test: Am Rande eine ganz flache Zone, sonst äußerst glatt und nahezu perfekt.

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Ein Newton-Spiegel mit radialen Polierspuren und weichem Zonenverlauf:

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Ein 400-er Kugelspiegel mit abfallender Kante und wolkenartiger Struktur:

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Der linke Spiegel leichte Zonen, der rechte Spiegel eine leichte Wolkenstruktur

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Glatter und "rauher" Newton-Spiegel im Foucault-Test:

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Ein Schmidt-Cassegrain-System mit Farblängsfehlern:

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Wieder ein SC-System: Man erkennt die "Speichen" der Schmidtplatten-Herstellung.

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Noch deutlicher erkennbar bei einem ähnlichen System:

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Ebenfalls ein SC-System mit hoher Qualität:

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Ein Fraunhofer im Foucault-Test mit Farblängsfehler:

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Deutlich geringerer Farblängsfehlers eines Voll-Apochromaten:

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Fazit:

Der Foucault-Test, der als quantitativer Test prinzipiellen Einschränkungen unterliegt, ist ein typischer qualitativer Test für den Öffnungsfehler
und für die Farbsituation. Dieser Test zeigt deutlich die typische Flächenstrukturen mit hoher Genauigkeit in Form einer "Landschaft" oder
Topografie. Eine Gegenkontrolle über einen anderen Test (Ronchi) ist in jedem Fall sinnvoll !!



aiax-021-TMB APO 203-1421Nr018vonLZOS

Bericht vom 14.07.2010

TMB APO 203 / 1421 # 018 von LZOS

Mit einem Öffnungsverhältnis von f/7 wird einem APO-Design bereits viel abverlangt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn sich die Farb-
reinheit im Bereich eines "normalen" APO's bewegt. Die Abbildung auf der optischen Achse erreicht in jedem Fall das theoretische Auflösungs-
vermögen. Ähnlich perfekt ist die Auflösung im Feld bis zu 40 mm Durchmesser, wenn man den dazu passenden "Flattner" benutzt und dabei
einen Abstand von 85 mm von der letzten Flattner-Fläche zum Fokus einhält. Sein Optimum hat dieser APO bei der d-Linie bzw. 587.6 nm wave.



Zunächst wäre die exakte Prüfung der Kollimation von Objektiv zu Tubus zu prüfen und einzustellen, ein Verfahren, das prinzipiell über die Reflex-Bilder
einer Lichtquelle, ausgehend vom Fokus des Objektivs benutzt wird. Das Collimationg Scope von Takahashi ist eine Kombination aus Chesire+Keppler-
fernrohr, mit einem einfachen Chesire wären die Reflex-Bilder zu klein. Bei GRZ-Kollimatior wird ebenfalls ein Kepplerfernrohr benutzt, um dessen kleiner
Objektivlinse 4 LED's gruppiert sind. Die damit erzielten Bilder müssen jeweils möglichst konzentrisch zu einem gemeinsamen Mittelpunkt sein, was für
unseren Fall über das Bild bewiesen ist. 
Collimating Scope Takahashi 



Die Schnittweiten der jeweiligen Spektralfarben, beginnend mit der C-Linie = Rot bis zu F_Linie = Blau ist im Bild oben eingeblendet. Das ist der
Grund für den Türkis-farbenen Rand intrafokal, da dieser Fokus hinter Grün liegt, und für den organge-farbenen Rand extrafokal, da dieser
spektrale Fokus vor der e-Linie = Grün = 546.2 nm wave liegt nach der Fraunhofer- Systematik, wie sie bei den Optik-Designern benutzt wird. Je
geringer dieser Farbsaum ausfällt, umso farbreiner ist ein Objektiv. Die Scheibchen-Fläche kann zur Beurteilung signifikanter Flächenfehler
herangezogen werden. In unserem Fall - wie bei einem Refraktor üblich - ist dieses Merkmal nicht von Bedeutung. Beim "Artificial Sky Test" kann
aus dem Abstand der engen Dreiergruppe über die Tangens-Funktion die math. Auflösung eines Teleskopes bestimmt werden um sie mit der
theoretischen zu vergleichen. In unserem Fall sind beide Werte nahezu identisch. Artificial Sky



Die Bedeutung eines Feldkorrektors bei fotografischer Benutztung wird im nächsten Bild deutlich: Während die Abbildung visuell auf der opt.
Achse das theoretische Auflösungsvermögen erreicht, erkennt man bei einem Felddurchmesser von bereits 20 mm deutlichen Astigmatismus,
der nur über einen Flattner bzw. wirksamen Feldkorrektor beseitigt werden kann. Dann allerding ist ein Bildfeld von ca. 40 mm nutzbar mit einer
Abbildungs-Qualität, wie sie auch auf der Achse erreicht wird. Die Vignettierung schränkt die Öffnung auf ca. 80% des ursprünglichen Wertes
ein. Im oberen Bildteil daher die Situation ohne Feldkorrektor, im unteren Teil die Definition mit Korrektor. Entscheidend ist der richtige Abstand
zum Fokus mit 85 mm von der letzten Fläche der Korrektor-Fassung. Um die Linsen nicht zu berühren, wurde dieses Verfahren benutzt. 
Siehe dazu auch das letzte Bild:



Am Foucault-Test läßt sich besonders bei einem Refraktor sowohl dessen Farbreinheit hinsichtlich Farblängsfehler, wie auch der farbabhängige
Öffnungsfehler qualitativ gut ablesen. Da man etwa in der Mitte der Schnittweiten liegt, also zwischen Rot, der kürzesten, und dem Blau, der
längsten Schnittweite, kommt es zu einer Aufteilung dieser Farben zwischen links und rechts. Die Blautöne liegen also mehr auf der einen, die
Rot-Töne auf der anderen Seite. Durchbrochen wird diese Anordnung durch den Gaußfehler bzw. farbabhängigen Öffnungsfehler. Je kleiner der
Farblängsfehler im Vergleich zum Gaußfehler, umso farbreiner wiederum ist der APO und tendiert zum Super-APO. Dazu ein praktisches Beispiel
Am Ronchi-Bild würde man als leichte Vertiefung in der Mitte die Überkorrektur bei 550 nm wave = Grün erkennen, was sich weiter unten über die
farbigen Interferogramme ebenso zeigen läßt.



Nach der aktuellen Schnittweite der jeweiligen Spektral-Farben sind die Interferogramme angeordnet. Dabei wurde in der oberen Reihe auf jede
Farbe fokussiert. Damit läßt sich die Überkorrektur von Bllau beginnend, bis zum Grün der e-Linie in der Mitte eindeutig darstellen. Gelb bei
587.6 nm wave hingegen ist bereits hauchzart unterkorrigiert, was sich im längeren Spektrum bei 656.3 nm wave (H-alpha) noch deutlicher zeigt.
Entsprechend wird dort durch den Gaußfehler der Strehlwert gedrückt, sodaß jeder APO in einem spezifischen Spektralbereich sein Optimum
hat, das je nach Anwendung variieren kann. Im Regelfall wäre das zwischen Grün und Gelb, kann aber auch bei Blaugrün (510 nm wave) oder bei
Rot liegen. ----- Bei der unteren Reihe wurde der Fokus auf Grün "eingefroren", sodaß sich über das Abkippen der Streifen nach oben bzw. nach
unten rechnerisch über die Power der Farblängsfehler ermitteln läßt. Reihenmessungen über eine 0.001 mm Meßuhr führen jedoch unmittelbarer
zu einem Differenz-Ergebnis, sodaß die math. Lösung als Kontrolle dienen kann. Nicht besonders erhellend wäre der Versuch, Farblängs- und
Gaußfehler in der Summe mittels Monochromator mühsam auszumessen und grafisch darzustellen. Was im Bereich Design noch sinnvoll zu
Vergleichszwecken erscheinen mag, führt in der praktischen Vermessung eines aktuellen Systems mit allen Fertigungs-Fehler nur zu Erklärungs-
Nöten.



Rechts unten eingeblendet die vermessenen Schnittweiten-Differenzen: Die erste Spalte zeigt die Reihenfolge der Farben, die zweite Spalte von
Rot beginnend die Differenz in Mikron, die dritte Spalte den auf Grün als Hauptfarbe bezogenen Null-Puunkt, wie es zur Eingabe in Programm
notwendig ist. Mit einiger Erfahrung kann man bereits über die vorherigen Testbilder den RC-Index bzw. den W_gesamtwert mit 0.8222 abschätzen.
Bei einer Öffnungszahl von 7 immer noch ein hervorragender Wert. Eine Glasweg-Untersuchung habe ich in diesem Fall nicht vorgenommen, da
dieser APO hauptsächlich für die Fotografie eingesetzt wird und deshalb diese Merkmale weniger zum Tragen kommen.



Vor dreieinhalb Jahren wurde dieses Objektiv bei 532 nm wave (grüner Lasermodul) mit Strehl = 0.973 vermessen, während in diesem Zeitraum
die Abstandsplättchen über Temperatur- einflüsse offenbar um wenige Mikron gestaucht worden sind, sodaß sich daß ursprüngliche Optimum
bei Grün ins gelbe Spektrum verschoben hat. Dort erreicht man allerdings ähnlich hohe Strehlergebnisse, sodaß die ursprüngliche Qualität
bestätigt werden kann. Dieser Effekt ist hinreichend bekannt besonders bei Zeiss B Objektiven, die nach Jahrzehnten alle mit überkorrektur
reagieren. Je nach verwendetem Plättchen-Metall kann sich dieser Effekt beschleunigen. APO's dieser Größe entwickeln mitunter ein Eigenleben.
So ist bei der Vermessung des Objektivs die Orientierung des Tubus ebenso zu berücksichtigen. Das mag mit dem notwendigen Spiel der Linsen
zur Objektiv-Fassung zu tun haben, die in bestimmten Fällen eine bessere Abbildung ermöglicht. Vergessen darf man nicht, daß jeweils horizontal
vermessen wird, was jedoch nicht der Beobachtungspraxis entspricht.



Außer einem leichten Zentrierfehler in der Größe von PV = L/7.1, wäre der Rest-Astigmatismus im Bereich von PV = L/11.3 und der Rest an
Gaußfehler PV = L/22.8, also der Gesamt- Strehl, der die Summe dieser Restfehler enthält, bei Strehl = 0.976. Eine Diskussion über dieses
Ergebnis verbietet sich eigentlich, weil es an der Realität völlig vorbei geht. Der Zentrierfehler wird also als "größter" Restfehler als Achs-
koma in der Wellenfront-Darstellung angezeigt.



Bei einem derart hohen Strehlwert verteilt sich die Lichtenergie in der bekannten idealen Form der "Point Spread Function", also einem aus-
geprägtem Maximum und den bekannten Beugungsringen.



Beim Rest-Astigmatismus läßt sich nicht ganz unterscheiden, ob er durch eine Verkippung des Refraktors vor dem Planspiegel entsteht, weil eine
Messung im Feld einen deutlichen Astigmatismus erzeugen würde, wie sich am Bild Nr. 04 oben gut zeigen läßt. Insofern wäre das Argument von
LZOS-Mitarbeitern nicht von der Hand zu weisen, daß bei einem größeren Restastigmatismus die Justage der Testanordnung nicht ganz einwand-
frei gewesen sein könnte. In unserem Fall dürfte das Ergebnis von PV L/11.8 diesen Einwand entkräften. Es bliebe als größter Restfehler der
Zentrierfehler, auch der könnte über Stauchungs- Vorgänge entstanden sein.



So läßt sich das vor dreieinhalb Jahren von LZOS selbst erstellte Certifikat bei 532 nm wave mit Strehl = 0.973 gut wiederholen bei einem Strehl
von 0.976 bei 587.6 nm wave. Die Differenz der Meßwellenlängen läßt sich gut über die Abstandsplättchen erklären, wobei damals bei Grün eben-
falls bereits eine leichte Überkorrektur bei der Wellenfrontdarstellung auftaucht.



Auf der opt. Bank liefert dieser Zweilinsen-Korrektor bis 40 mm Felddurchmesser ein sehr gutes Bild ab. Ganz entscheidend ist der richtige
Fokus-Abstand. Der optimale Fokusabstand wären 85 mm von der letzten Fläche der Fassung. Vergrößert man den Abstand, hätte man bei
40 mm Durchmesser bereits Astigmatismus. Das Bild zeigt die Einzellinsen mit einem Abstandsring dazwischen, wobei oben eine Plus-Linse,
unten eine Minuslinse zu sehen ist. Die opt. Daten wird Markus Ludes für sich behalten wollen. Senkt man die Linsen in die Fassung, und
verschließt den Flattner mit einem Haltering, der sich über zwei 1 mm Schraublöcher drehen läßt, dann wird oben der Anschraubring gesetzt,
der den Flattner mit dem Tubus verbindet. Damit hat man eine Verkipp-Möglichkeit, falls Fokal-Ebene nicht exakt mit der Chip-Ebene zusammen-
fallen würden. Von unten her, also die Seite, die zum Fokus zeigt, gibt es weitere Adapterringe, an denen die Kamera befestigt werden kann.



Schließlich nochmals der optimale Abstand zum Fokus, der laut Markus bei ca. 103 mm von der letzten Linsenfläche zum Fokus betragen würde.
Da die letzte Korrektor-Linse einen sehr kurzen Radius hat, es sich also um eine starke Konkav-Fläche handelt, wäre der von mir gemessene
Wert von 85 mm von der letzten Fassungsfläche sehr stimmig mit diesem Wert. Den Beweis für die fotografische Qualität wird vom Besitzer noch
erbracht werden.






 

(aiax-001) - Am Himmel getestet

Bericht vom 02.04.2010 auf rohr.aiax.de

Bei aller Lobor-Messtechnik möchte man besonders bei großen Spiegeln wissen, ob diese Doppelpaß-Messungen gegen  einen Plan-
spiegel, ob die  
Kompensations-Messungen durch eine Einzellinse (Dall-Null-Test), ob auch der auf Null gerechnete RoC-Test auch am
Himmel  seinen Bestand hat. Für  
diese Fälle haben wir hier hochwertige ReferenzSpiegel, mit denen man das überprüfen kann.

Vor vielen Jahren lief ein Sternfreund auf der ITT in Kärnten, mit einem Ronchi-Gitter 10 lp/mm bewaffnet, von Teleskop zu Teleskop
und testete 
ungefragt die Optiken. Nicht überall stieß er dabei auf helle Begeisterung. Aber diese Situation hätte man in jedem
Fall, wenn es um die Frage  
geht, ob der einzige wirklich zuverlässige Null-Test, nämlich der am Himmel, auch im Labor sicher erreicht
wird. Um also diese Frage eindeutig  
zu beantworten, empfiehlt sich in jedem Fall als beweiskräftiger Gegentest der Ronchi-Gitter-Test
am Himmel mit einer hohen Gitterkonstanten in  
der Gegend von 20 lp/mm und möglichst auch der Foucault-Test, wie er von einem mir
bekannten französichen Spiegelschleifer sehr  
überzeugend durchgeführt wird. Wer von dort einen Spiegel bekommt, darf sich glücklich
schätzen.

Auf dem Weg zu aussagekräftigen Ronchi-Grammen sind aber einige Hürden zu überspringen, wie der folgende Bericht zeigen soll.
Zunächst  
bekommt man einen f/5 Lichtkegel vom Newton-Spiegel gar nicht so einfach in die Camedia hinein, sodass man entweder
ein spezielles 
KeplerFernrohr bemühen muß, oder eine Barlow-Linse, die aus dem f/5 Kegel einen f/10 Kegel macht, wobei mit dieser Brenn-
weiten- V
erlängerung automatisch auch eine virtuelle Verdoppelung der GitterKonstanten einhergeht, also die Genauigkeit etwas größer
wird. Gegen  
einen Planspiegel gemessen wird aus dem gleichen Grund die Genauigkeit um den Faktor 2 besser bei einer Gitterkonstanten
von 13 lp/mm. Die  Lichtquelle ist ein 0.01 mm
 Lichtspalt. Einzig die Luftunruhe am Himmel wäre der Unterschied und die wesentlich längere
Belichtungs-Zeit am  
Polarstern, der freundlicherweise die geringste Eigenbewegung hat, dafür aber ziemlich lichtschwach ist für derartige
Versuche:

* astronomische Bezeichnung: α UMi, 1 UMi, HD 8890, HR 424
* Position (Äquinoktium 2000.0): RA 2h31m48.70s, Dekl. +89°15'51.0"
* scheinbare Helligkeit: Polaris A: 2,02m (etw.variabel) / Polaris B: 8,6m
* absolute Helligkeit: ca. -4,6M
* Spektralklasse: Polaris A: F7:Ib-II (fahlgelb) / Polaris B: F3V
* Abstand vom Sonnensystem: ca. 430



Im Wettstreit mit einem Spiegelschleifer testen wir also derzeit verschiedene Newton-Spiegel am Himmel, weil dieses Test Ergebnis
jeder Im Wettstreit mit einem Spiegelschleifer testen wir also derzeit verschiedene Newton-Spiegel am Himmel, weil dieses Test Erge-
bnis jeder  
Diskussion standhält. In meinem Fall läßt die Olympus Camedia C 4040 Zoom bis zu 16 Sek. Belichtungszeit zu, damit man
das visuelle  
Ergebnis auch dokumentieren kann, sonst glaubt es ja keiner. Auch mit unterschiedlichem Streifenabstand läßt sich
wunderbar spielen bis hin  
zum Foucault-Test, aber der wird mit einer WebCam vermutlich bessere Ergebnisse bringen. Als Nulltest
wäre der Ronchi-Test aber bereits  
ausreichend.



Der fragliche Spiegel vor dem Autokollimations-Spiegel / Doppelpass bei 650 nm wave:



In gleicher Testanordnung der Foucault-Test, der einen derart glatten Spiegel zeigt, daß ich mir schwor, dieser Spiegel bleibt hier. Er ist auch
am In gleicher Testanordnung der Foucault-Test, der einen derart glatten Spiegel zeigt, daß ich mir schwor, dieser Spiegel bleibt hier. Er ist
auch am  
Himmel saaaagenhaft.



Sehr schwierig ist es beim Fotografieren eines Objektes, das man im Display der Camedia kaum sieht. Jedenfalls emspiehlt es sich,
den Stern erst einmal exakt in die Mitte des Okulars zu stellen und dann den Dobson  
gegen weitere Verdrehung zu arretieren, wie
man auf dem letzten Foto erkennt.




Die Kamera an das Fernrohr zu hängen vereinfacht die Sache nicht, weil die Justierbewegungen der Kamera sehr kleine Beträge erfordert,
die   
man mit dem Dobson ausführen müsste. Besser man koppelt die Camedia davon ab - eigenlich das gleiche Verfahren, wie im Labor auch. Auf 
dem Bild erkennt man die 2 inch Barlow-Linse die den f/5 Lichtkegel vom Newton auf f/10 "verschlankt".



Das von mir verwendete Ronchi-Gitter, dessen Linien man gut erkennen kann:



... und schließlich die Arretierung des Dobsons in beiden Achsen, damit die Einstellung sich nicht verändert: hier auch der Dobson:



Für viele Optiken ist dieser Qualitäts-Test völlig auisreichend !

M803 Berichte vom "rohr.aiax.de-Server"

Im Zuge der neuen EU-Datenschutz-Verordnung zum 25. Mai 2018 wurden die ehemaligen Berichte unter rohr.aiax.de/*.htm (*.php)
vom Server entfernt und hier bei Joomla eingearbeitet. Der Systematik entsprechend beginnt der Link jeweils mit aiax-(Nummer).

Testverfahren

aiax-001-am Himmel getestet
aiax-002-Foucault-Test
aiax-003-Lyot-Test - Phasenkontrast-Test
aiax-004-Stern-Test
aiax-005-Artificial Sky Test
aiax-006-Ronchigitter Test
aiax-007-Spalt-Test
aiax-008-Interferometer-Test
aiax-009-Restchromasie-Test

Testaufbau

aiax-010-auf Unendlich
aiax-011-RoC
aiax-012-Kompensation
aiax-013-Autokollimation

allgemeine Berichte

aiax-020-Wie gut ist mein Fernrohr  -  Testmöglichkeiten
aiax-021-TMB APO von LZOS

 

M802 alte Webseiten unter Joomla aufrufbar

* aiax, s toffie, a .de, af oren, x-website; 

  1. Einführungs-Berichte

(0.08) Interferometrischer Test  
(0.07) Lyot- oder Phasenkontrast-Test  -  Verständnisprobleme 
(0.06) Foucault-Test  -  Verständnisprobleme 
(0.05) Ronchigitter-Test - Verständnisprobleme 
(0.04) Sterntest - Verständnisprobleme 
(0.03) Auswertung von Interferogrammen mit FringeXP , VdS-WÜ-2004 
(0.02) Spitzen-Spiegel von GSO aus Suprax: Meßtechnik allgemein 
(0.01) Wie gut ist mein Fernrohr? Beitrag bei Teleskope Service

  1. Zur Optimierung von Teleskopen

(1.09) Vixen VMC "neu aufgebaut"

  1. Feinheiten der Mess-Technik:

af(2.19) Lyot Test with a thin soot filter line 
af(2.18) Phasenkontrast- oder Lyot-Test, Zusammenfassung 
af(2.17) Parabel im Krümmungsmittelpunkt messen 
af(2.16) Über die Vergleichbarkeit von Certifikaten 
(2.15) Streuung bei Auswertungen   (astronomie.de) 
(2.14) Was ist Koma?  (astronomie.de) 
(2.13) Mit FringeXP.exe auswerten 
(2.12) Das Loch in der Mitte - (astronomie.de) 
(2.11) Kleine Interferogramm-Typologie 
(2.10) Fehlertoleranz bei Interferometern (Alois Ortner) 
(2.09) Wie genau mißt ein Interferometer? (astronomie.de) 
(2.08) Sterntest  -  systemabhängig? (Stathis Kafalis) 
(2.07) Stern-Test die Zweite 
(2.06) Sterntest-astronomie.de 
(2.05) Steckbrief einer Optik 
(2.04) Hubble läßt grüßen 
(2.04) Ein 12-Zoll Discovery Newton-Spiegel 
(2.03) Foucault und Phasenkontrast 
* (202) Ein Allerwelts-Spiegel und das Auswertverfahren 
x (2.01) ATM Mirror roughness and image quality - Stathis Kafalis 

  1. Qualitäts-Diskussion

af(3.10) SYNTA 120/600 Optimierung 
af(3.09) Telekonverter im Test(Barlow-Linsen) 
(3.08) Intercon Space Tech lieferte hochwertigen GSO Spiegel 
(3.07) Dobs Mount Dobson - Orion UK 300/1590 Newton 
af(3.06) Der schwierige Weg zur Wahrheit ...  forum.cg-5/Antwort auf A...de 
(3.05) Notwendigkeit von Reihenmessungen  (Alois) 
(3.04) Der Newton und die  Strehl-Diskussion 
(3.03) Strehl und Temperatur 
(3.02) Fangspiegel-Dejustage und Strehl 
(3.01) Justage eines Newton

  1. Test-Berichte zu Teleskopen:

(4.16) Zeiss AS 80/840 - Gaußfehler (Sphero-Chromasie) 
(4.16) Eine etwas schwierige Geburt - FH-Optimierung 
(4.15) The Flying Dobson  -  ungekürzter Bericht von Prof. Schöberl 
(4.14) C9 im Test:   Ein göttliches Gerät..... (Stoffie-Board) 
(4.13) Der 140/1600 Wolter Scope Schiefspiegler - (Stoffie-Board) 
(4.12) Der 140/1600 Wolter Scope Schiefspiegler - (astronomie.de) 
(4.11) Wolter Scope - Veröffentlichung des Designers Heino Wolter 
(4.10) Példatgy?jtemény - Bericht in Ungarn 
(4.09) Prüfung eines TAL 200 K   -  Armin Quante 
(4.08) Prüfprotokoll Vixen ED 100/900 - Manfred Pieper 
(4.07) Ein konservativer Dobson mit Hochleistungs-Optik 
(4.06) VMC-Test mit kleinen Schönheitsfehlern 
(4.05) Deutsche Erfindung - APO-Immersions-Dreilinser 
(4.04) Ein C11 NexStar mit hervorragenden Werten  
(4.03) Eine Gabel-Montierung für Namibia 
(4.02) Ein C8 im Test (erster Laborbericht) 
x (4.01) Sammelberichte auf amateurastronomie.com

  1. Teleskop-Treffen:

(5.06) ITT 2003 - Wenn zwei sich herzlich lieben ... 
(5.05) ITV 2003 - ein Streifzug 
(5.04) BTM 2002- Bayerisches Teleskop Meeting in Pfünz 
(5.03) ITT 2002 - The Flying Dob 
(5.02) ITT 1998 - Zum Zahnarzt auf die Alm 
(5.01) Das Teleskop auf dem Observatorio Cerro Armazones

  1. Testverfahren und Geräte

(6.09) Justieren und Testen mit  MicroStar- (astronomie.de) 
(6.08) Wie funktioniert das Bath-Interferometer- (astronomie.de) 
(6.07) Interferogramme von Karl-Ludwig Bath 
(6.06) Bath Interferometer Usage (engl.Text) 
(6.05) Wie funktioniert ein ED-Objektiv - (astronomie.de)(Rutten+Venroij)
(6.04) Der PhasenKontrast-Test - Beschreibung 
(6.03) Der Caustic-Test - Beschreibung 
(6.02) Das Bath-Interferometer - Beschreibung 
(6.01) Der simulierte Sterntest mit Aberrator.exe

  1. Persönliches:

(7.02)  Vergleichs-Test von Prüfergebnissen? 
(7.01)  Privater Charakter meiner Dienstleistung

  1. Rechtsdiskussion in Foren

* (8.03) "Virtuelles Hausverbot" 
* (8.02) "Pseudonym versus Realname" 
* (8.01)  Foren und ihre User - interessante Postings zur Rechtslage 


9. Interessante Themen auf fremden Webseiten:

Internetsucht - Die deutschsprachige Wikipedia 

Der deutsche Online-Dienst für Astrophysik und Raumfahrt 
(9.21) ATM Mirror Mathematics 
(9.20) Zur Geschichte von Dr. Karl Strehl - Physiker und Optiker von Weltruf 
(9.19) Spiegel-Zelle berechnen:  http://www.davidchandler.com/cell.htm 
(9.18) Klassische Optik-Mythen von Christian Losch, Berechnung mit Aberrator 
(9.17) http://www.astrosurf.com/tests/conclu/resume.htm 
(9.16) http://www.heise.de/newsticker/meldung/44216 
(9,15) http://www.heise.de/tp/deutsch/special/raum/16713/1.html 
(9.14) Tau-Problematik bei Teleskopen 
(9.13) Ritchey-Chretiens, Dall-Kirkhams, Classical Cassegrains 
(9.12) Coma in the Newtonian Telescope 
(9.11) Optikprüfung mit Laserinterferometrie, Peter Rucks 
(9.10) Refractive Systems for Astronomical Telescopes - Busch-HAB ,Chapter 4b 
(9.09) Making replica contour block masters for producing Schmidt corrector plates  
(9.08) US-Patent-Schrift zur Herstellung von Schmidt-Platten 
(9.07) Opt. Qualität - ICS-Bericht 
(9.06) Anmerkungen -Test und Beschreibung von FringeXP / Link 
(9.05) Long Baseline Stellar Interferometers 
(9.04) Ein visuelles Stern-Interferometer im Eigenbau 
(9.03) Kontrast-übertragungs-funktion (Schneider/Kreuznach) 
(9.02) Abstand künstlicher Stern - A (deutscher Text) 
(9.02) Abstand künstlicher Stern - B (englischer Text) 
(9.01) Auflösuungsvermögen  -  theoretisches

  1. Sammlung von Astronomie-Foren:

http://www.astronomie.info/forum/index.php 
http://deutschland.astronomie.info/forum/beobachtungen.php 
http://www.photomeeting.de/astromeeting/_index.htm 
http://www.rhoenforum.de/viewforum.php?f=10 
http://www.astroimage.de/user.php3?stop=1 
http://www.juelich-bonn.de/forum/index.php?f=0 
http://www.wer-weiss-was.de/content/start.shtml 
http://stoffie.board.dk3.com/2/index.php 
http://www.astro-foren.de 
http://www.astro-sternstunden.de 
http://www.astromart.com/ 
http://www.deepsky.de/modules.php?name=eBoard 
http://www.amateurastronomiesachsen.de/ 
http://www.uni-paderborn.de/StaffWeb/jogger/astronomy/ 
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php 
http://www.astrotreff.de/default.asp 
(http://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?s=&threadid=42739)

M801 Webseiten früher unter rohr aiax de jetzt zum 25.05.2018 unter Joomla

HAS 16.Mai 2018 

Änderung wegen neuem Datenschutzgesetz zum 25.Mai 2018

Letzter Stand am 16.05.2018  Zeit 13:20 Uhr  Letzter Stand am 16.05.2018  Zeit 13:20 Uhr
im Verzeichnis hp_new auf Bernhards Server wurden alle *.php files gelöscht und auf den 
Rechnerw:\@alle_php-files-von server_hp_new   heruntergezogen. Auch zwei htm-files
außerhalb des ServerVerzeichnisses (berichte, fernrohre) wurden gesichert.

Alle vorherige Aktivitäten (siehe weiter unten)  sind damit aufgehoben !!!!!!!!
Bernhard hat eine Umleitung von rohr.aiax.de auf r2.astro-foren.com eingerichtet:
====================================================================================================================================
M801 Webseiten unter rohr aiax de paßwort-bewehrt zum 16.05.2018 

HAS 15.Mai 2018 - Änderung wegen neuem Datenschutzgesetz zum 25.Mai 2018HAS 15.Mai 2018:
Der Zugang zu den übrigen (außerhalb Joomla)  Internetseiten von WRohr unter rohr.aiax.de wurde paßwort berwehrt.Somit entfallen die Richtlinien des Datenshutz-Gesetzes vom 25.05.2018Nutzer: .......................... admin
Paßwort: ........................ wolf========================================================================http://www.astronomie.at/datenschutzerklaerung.asp   Sternwarte Gahberg========================================================================
ist jetzt wiederhergestellt, aber Paßwort-geschützt, also kein Zugriff von außen möglich
M801 Webseiten unter rohr aiax de stillgelegt zum 15-05-2018 
HAS 15.Mai 2018 - Änderung wegen neuem Datenschutzgesetz zum 25.Mai 2018Auf dem Server von Bernhard wurden im Verzeichnis /hp_new/ alle *.php Dateien umbenannt in *.php.inaktiv.Damit sind meine von Stefan programmierten Webseiten bis auf weiteres stillgelegt.Betreffende Dateien werden nun als *.INAKTIV angezeigt und können bei Bedarf wieder aktiviert werden.
Die *.INAKTIV files wurden im Verzeichnis W:\@hp_new gesichert und in dem ServerVerzeichnis /hp_new gelöscht.
Dies betrifft also alle Unterdateien zu  http://rohr.aiax.de/hp_new/news.php  (in *.php.inaktiv umbenannt)und betrifft im NormalVerzeichnis http://rohr.aiax.de/berichte.htm  ebenfalls  (in *.htm.inaktiv umbenannt)
Auf der 1. Seite wurde über der Jahrgangs-Leiste  ältere Berichte I    ältere Berichte II         mit weißer Farbe unkenntlich gemacht         ========================================================================
index.phpimpressum.phpnews.phpamhimmel.php

Der Zugang zu den übrigen (außerhalb Joomla)  Internetseiten von WRohr unter rohr.aiax.de wurde am 16.Mai 2018 paßwort berwehrt.
Somit entfallen die Richtlinien des Datenshutz-Gesetzes vom 25.05.2018


Nutzer: .......................... admin

Paßwort: ........................ wolf


 

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C019A Ein lichtsstarker Astro-Graph - die opt. Komponenten im Test

 

http://r2.astro-foren.com/index.php/de/11-beitraege/03-newton-systeme-und-verwandte-fragen/215-c019-bath-astrokamera-mit-alter-hardware-und-systemdaten
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/11-beitraege/03-newton-systeme-und-verwandte-fragen/213-c018-bath-astrokamera-aki-freiburg-und-akii-namibia-11-dez-2004

Dieses System hat zunächst Ähnlichkeit mit einem klassischen Newton-System. Für die Astrofotografie ist jedoch ein Feldkorrektor
sinnvoll, der die Koma-Effekte des Newton-Hauptspiegel korrigiert. Vor  
ca.30 Jahren baute ich einen F/4 Newton+ Zweilinsen-Korrektor.
Das Besondere damals war  der hyperbolische Hauptspiegel  mit einer konischen  
Konstanten von knapp - 2.0 und auf der letzten
Korrektor-Flächte mußte ich eine Asphäre einpolieren, ebenfalls eine Hyperbel mit einer konischen Kon
stanten von - 5.4. Das sind die
typischen Merkmale eines RC-Systems.
Dieses Grundsystem wurde später mit unterschiedlichen Optical Design  Programmen variiert. Entweder versuchte  man den Korrektor
mit sphärischen  
Flächen zu verwirklichen, meist mit anderen Gläsern,  einer dritten Linse, oder man versuchte, wie im Beispiel links,
einen lichtstarken F/2.5 Astro-Graphen zu berechnen,  auf der Basis 
eines F/3 Hyperbol-Spiegel mit - 1.5 konische Konstante und
einem Wynne-Dreilinsen-Korrektor.

Die Komponenten dieses Systems  hatte  
ich zur Prüfung hier. Teilweise weil der Hersteller zunächst nicht in der Lage war,die richtige
konische Konstante von - 1.5 zu  schleifen, und der gleiche  
Hersteller für seinen ellipt. Plan-Spiegel ein Testergebniss präsentierte,
das ich über meinen Testaufbau in  keiner Weise bestätigen konnte. 
Die Beurteilung dieses Systems muß aber dennoch aus dem
Blickwinkel der Praxis erfolgen,  also die Frage, welche Mindestgenauigkeit muß ein solches  
System haben.  Die ultimative Antwort
kann deshalb nicht über spitzfindige Diskussionen erfolgen, wie man das oft in "spezialisierten" Forenbeiträgen erlebt. 
Man wird die
Qualität der Rohbilder genauer untersuchen  müssen, um  auf die notwendige opt. Qualität schließen zu können. Hier kann ich nur die
Unge
reimtheiten bei der Prüfung der Komponenten darstellen. Wenn  Sie Sich für das System interessieren, bitte hier nachfragen:  
http://www.apm-telescopes.de/de/Kontakt.html

Eine Vorbedingung stellte ich damals an den Designer Karl-Ludwig Bath, der die Newton-Kamera rechts im Bild auf einem programmier-
baren 
Taschenrechner entworfen hatte: Beim Schleifen von Hauptspiegel und Korrektor wollte ich eine Möglichkeit haben, beide über einen
Null-Test prüfen zu können - was mir Karl-Ludwig zusicherte. Sehr viel kritischer ist dagegen das System links im Bild mit einem f/3
Hauptspiegel. Wie kann man hier kontrolliert die richtige Hyperbel schleifen. ( Erst im zweiten Anlauf gelang dies dem Hersteller.)



Die opt. Daten der verwendeten Plankonvex-Linse kann man dem übernächsten Bild entnehmen und nachvollziehen, wie diese auf dem Datenblatt
bei ZEMAX Eingang finden. Alles entscheidend ist der Abstand von Linsen-Scheitel zum hyperbolischen Hauptspiegel. Je homogener der Verlauf
der jeweiligen Parabel bzw. Hyperbel ist, umso genauer kann die Messung ausfallen. Zonen im Hauptspiegel können, wie im vorliegenden Fall, zu
einer größeren "Unschärfe"  führen im Bereich von ca. 10 mm Toleranz.  



Die opt. Daten wurden damals mit großer Sorgfalt vermessen.              



Der erste Versuch aus der Praxis lieferte unbefriedigende Ergebnisse ab, sodaß ich mir die Komponenten auf der opt. Bank anschauen mußte:
Statt der vom Designer geforderten konischen Konstante von - 1.500 konnte ich nur - 1.310 messen. Nach der Überarbeitung durch den
Hersteller näherten sich schließlich unsere beiderseitigen Ergebnisse. an.       


Nach der Überarbeitung durch den Hersteller, weist dieser in seinem Test-Report eine konische Konstante von - 1.490 aus,  übernächstes Bild.

      

Beide Ergebnisse der Konischen Konstante nähern sich an, sodaß eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, daß die vom Designer geforderte
Hyperbel erreicht worden sei. Die optimalen Abstände des Wynne-Korrektors zu HS und Fokus sollte man sicherheitshalber erneut berechnen,    



Die beiden Test-Ergebnisse  -  oben das ZYGO-Datenblatt und meine Ergebnisse darunter  -  entsprechen sich deutlich: Bei etwa 90% vom Durch-
messer außen erkennt man eine deutliche Zone/Ringwall, die man oben in der 3-D Darstellung, im computer-generierten Ronchibild und in der
farblichen 2-D Darstellung erkennt. In meinem Fall wäre es der Rauhheits- oder Lyot-Test links im folgenden Bild und ebenso im Ronchi-Test intra-
fokal.  Jeweils in der Kompensations-Anordnung durch eine Plankonvex-Linse. Der Scale ist in diesem Fall = 1 .     

Eine Ungereimtheit zum Test-Report oben: Die Bilder vermitteln den Eindruck, daß der ZYGO gegen einen Planspiegel misst. Dieser hätte aber
eine sehr große Bohrung, sodaß die Information aus dem Zentrum fehlt. Nun läßt sich aber eine Hyperbel gerade nicht gegen einen Planspiegel
auf Null testen, wenn nicht gerade der ZYGO-Computer die Differenz zwischen Parabel und Hyperbel herausrechnen könnte. Damit entsteht ein
großes Mißtrauen gegenüber diesem Test-Report.   

          


Eine Strehlauswertung ist aus mehreren Gründen fehleranfällig, weil die Kompensations-Testanordnung kein echter Null-Test ist: Mit dem Abstand 
Hauptspiegel zu Kompensations-Linse könnte man Über- wie Unterkorrektur auf Null bringen. Grobe Flächenfehler hingegen lassen sich in Über-
einstimmung mit dem ZYGO-Testreport ebenfalls zeigen: Auffällig in jedem Fall ist die Zone bei ca. 90% der Fläche am Rand.



Der Interferenz-Streifenverlauf zeigt ebenfalls die Zone am Rand - von dort könnte man, je nach Streifeneinstellung, einen abfallenden Rand
interpretieren. Insofern würde auch der Strehlwert variieren.          



Der elliptische 188 mm Fangspiegel

Zwischen dem Test-Report des Herstellers mit einem hohen Strehlwert, und meinem Testergebnis, bestehen große Unterschiede. Zunächst
wüßte ich gerne, über welchen Testaufbau der Hersteller seinen Strehlwert bestimmt.



Ein ellipt. Planspiegel, wie er in einem Newton-System verwendet wird, reduziert sich durch seine 45° Stellung im Strahlengang wieder zu einer
Kreisfläche. Dieser Planspiegel müßte somit gegen eine Sphäre geprüft worden sein, wie auch in meinem Fall.  Im oberen Testreport weist der Hersteller
einen Astigmatismus-Anteil von PV L/7.5 aus, der bei meiner Messung keineswegs bestätigt werden kann. Auch hier muß man abschließend die
Ergebnisse der Rohbilder "befragen". 
Entscheidend für die opt. Genauigkeit aber ist,  welcher Flächendurchmesser der Planfläche tatsächlich zur Abbildung im Fokus beiträgt, und
nur die Genauigkeit dieser kleineren Kreisfläche beeinflusst die Abbildung. 




Die Gesamtfläche wäre für die Abbildung unbrauchbar, aber  



die tatsächlich verwendete kleinere Teilfläche liefert ein brauchbares Ergebnis ab, wiederum abhängig von der Pixelgröße des Kamera-Sensors.
Den Durchmesser des Sternscheibchens selbst müßte man auf dem Rohbild nachmessen.



Für die Fotografie ein brauchbarer Strehlwert.



Die hier beschriebenen Messungen von der opt. Bank können erst richtig gewürdigt werden, wenn man die Ergebnisse aus der Praxis hat.
Zudem ist heute eine Nachbehandlung über den Computer möglich, sodaß nur mäßig optimale opt. Systeme ( Beispiel "C" ) insgesamt gute
fotografische Ergebnisse in der Praxis erzielen können.  Vorschnelle Verurteilungen liefern deshalb keine echten Informationen.              


H012A * 2010 Sternwarte Feuerstein - einen Traum erfüllt - Rohr 25. April 2010

Vorwort am 6. Mai 2018: Diesen Bericht habe ich vor 8 Jahren hier  veröffentlicht, bis er dann durch Server- und Software-Wechsel  -  kaum
noch leserlich  -   zusammengestutzt worden war. Etwa 50% meiner Berichte erlitten Anfang 2014 das gleiche Schicksal. Dies war der Grund,
einen unabhängigen Optik-Weblog einzurichten, damit mir das nicht nochmal passiert. 
Mittlerweile bin ich auch Mitglied dieser Sternwarte Feuerstein und verfolge gerade mit großem Interesse , wie mit einem 12" Newton F/11
ein leistungsfähiges Planeten-Teleskop entsteht.  Die fotografischen Ergebnisse möchte ich in einem eigenen Bericht würdigen. Die Arbeit
dieser Hobby- Astronomen unter dem Vorsitzenden Dr. Frank Fleischmann ist ungemein vielfältig und beeindruckend.

http://www.sfeu.de/sfeu/vereinkalender/index.html



Die Bedingungen sind nahezu ideal. Autobahnanschluß in die Metropol-Region Erlangen-Nürnberg-Fürth ca. 30 km. Nähe Flugplatz Burg Feuerstein. 
Flaches Plateau mit weitem Blick in alle Himmelsrichtungen, vergleichsweise gute Seeing-Bedingungen, perfekte Infrastruktur bzw. Ausrüstung. Das 
Bett des Astronomen steht neben seinem Fernrohr. Der Motor der Anlage ist Dr. Frank Fleischmann, den ich bereits vor 30 Jahren auf Vorträgen bei 
der alljährlichen Würzburger Frühjahrstagung erlebt habe. Seit 1999 arbeitet der im gleichen Jahr gegründete Verein an der Verwirklichung eines 
Traums, wie man auf der untersten Übersicht erkennt. Präzise geplant und durchgeführt, exakt in Ost-West-Richtung angelegt . Der Flugplatz ist ca.
5 Minuten zu Fuß entfernt. Der Standort der Sternwarte liegt ca. 200 m über dem Niveau der Metropolregion, ist vergleichsweise dunkel und sehr 
dunst- und nebelarm. Der Verein hat derzeit 53 aktive Mitglieder.


Die Anlage als Luftbild mit Sternwarte(A), Radioteleskop(B), Tagungs- und Versammlungsraum(C), betonierte vier Standplätze(D1-4) künfiges Sonnen-
Observatorium. Die Aufnahme entstand aus ca- 15 Meter Höhe unter Einsatz einer Hub-Bühne. Neben der Hauptsternwarte mit massiver schwingungs-
entkoppelter Montierung und derzeit noch einem C14 als Hauptgerät, gibt es 4 mit Laser zueinander ausgerichtete Betonfundamente mit 3-Punkt-Kugel-
aufnahmen ( D1-4), mit denen interferometrische Beobachtung möglich ist. Die dazu nötigenTeleskope verfügen über ein 80cm x 80cm x 10mm Stahl-
blech mit einem Rundloch einem Langloch und einer gehärteten Fläche. Somit ist eine exakte Repropduzierbarkeit der Aufstellung innerhalb von 
Sekunden  gewährleistet. Den Vorgang erlaubt einen schnellen Aufbau der Geräte und eine sichere Aufbewahrung im "Geräte-Schuppen", eine einbruch-
sichere großräumige Garage. Als weitere Projekt ist bei (E) im Nord-Osten ein 7m Stahlgitterturm auf einem 15m x 5m Laborgebäude vorgesehen, der ein
Sonnenobservatorium tragen soll. 



Ca. 300 Besucher füllten das weite Areal der Anlage, wie auch die Bilder beweisen. Eine Reihe von interessanten Vorträgen zur Astrofotografie wurde 
angebotern von Werner Stupka und Jochen Meyer. Werner Stupka zeigte seine Ergebnisse mit einer Webcam, Jochen Meyer stellte interessante Ergeb-
nisse vor, die er mit seiner Spiegelreflexkamera Canon EOS 300D  gewonnen hatte. In der Kuppel führte Thomas Forster - unterstützt durch Marianne 
Köhler-Kleinlein die GM4000-Montierung mit dem C14 vor. Ganze 6 Stunden währte sein Arbeitseinsatz an diesem luftigen Arbeitsplatz. Um 17.15 Uhr 
referierte Professor Wilms von der Universitätssternwarte Bamberg über das Thema "Schwarzen Löcher". Links neben dem Radioteleskop hatte Heinz 
Hofmann seine Ausstellung "Raketen und Raumfahrt" aufgebaut. Später beeindruckte Helmut Stütz mit einem Vortrag "Meteoriten - Boten aus dem All", 
der mit entsprechenden akustischen Pfeif-Tönen untermalt war, man war unwillkürlich an dasSETI-Programm erinnert. Im Außenbereich zeigte bei ein-
brechender Dämmerung Wolfgang Topf die aktuellen Astrofotos auf einer großen Leinwand. Siehe auch hier:

http://www.sfeu.de/sfeu/vereinkalender/index.html

Das untere Radio-Teleskop (B) hat einen Durchmesser von 3 Meter mit einer motorischen AltAz-Montierung und wird gerade mit einem Netzwerkanschluss 
ausgerüstet.



In der 3-Meter Baader Kuppel auf Stahlrohrbeinen und Stahlboden sorgt diese Bauweise für eine schnelle Temperaturanpassung. Eine schwere GPS-/
Goto- Montierung GM4000 von 10micron aus Italien trägt derzeit als Hauptgerät ein C14, das ich bereits bei mir auf der opt. Bank hatte.



Für den gastronomischen Betrieb kümmerten sich weitere engagierte Helfer unter anderem Dr. Frank Fleischmann selbst, der meist in irgendeiner größeren
Ansammlung von neugierigen Gästen zu finden war. 



Vertreter des Okulum Verlages hatten ihren Infostand aufgebaut mit einer reichhaltigen Auswahl an Fachliteratur. 





Sternfreund Wolfgang Schmauch, mit der roten Jacke, hat gerade die fahrbare Teleskopeinheit aus dem Geräteraum ein für diesen Standort ein-nivelliertes 
Teleskop plaziert. Ein verblüffend einfacher Vorgang. 



Werner Stupka rechts im Bild "füttert" gerade die regionale Presse mit aktuellen Informationen . . .  



In vergleichsweise kurzer Zeit von 11 Jahren entstand dieses beeindruckende Sternwarten-Projekt, das noch lange nicht abgeschlossen ist. Der Standort ist
aber auch einmalig gut gewählt. 







H506 - Neues Thema eröffnen

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H505 - Neues Thema eröffnen

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H504 - Neues Thema eröffnen

Nennen Sie unten bei "Kommentar schreiben" eine passende Überschrift und geben Sie Ihren Text ein. Ich werde später Ihren Thread
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H502 Soll ich ein Nachfolge-Forum eröffnen?

http://italo-youngtimer.de/index.php?thread/9962-hat-einer-ne-idee-f%C3%BCr-ein-neues-forum/

Die Rakete startete am 3. Jan.2018 auf einem in der Astro-Szene eher unbekanntem Forum, das ebenfalls von Saghon unterhalten wird.
Man möge das Impressum studieren. Astro-Foren ist nach dieser Auskunft von Saghon als sein Zweitforum anzusehen, und er trägt sich
spätestens mit dieser Meldung hier mit dem Gedanken, das Astronomie-Forum dicht zu machen. Es fehle, so seine Darstellung, Zit. "das
familiäre komplett" .  Liest man in diesem italo-youngtimer.de Forum die Beiträge zu diesem Thread in Off Topic, so bekommt man eine
Vorstellung, wie das familiäre Flair nach Meinung von Saghon auszusehen hätte. Es ist also nicht Jedermanns Kost, diesen Schreibstil
zu  pflegen, aber immerhin ein Hinweis, wo die Motive liegen, die Saghon veranlaßt, astro-foren.de schließen zu wollen. Ich für meinen 
Teil habe bereits vor 4 Jahren nach Server- und Software-Wechsel meine Konsequenzen gezogen, sodaß ich mich bereits damals "leise"
verabschiedet habe und meinen Weblog Optik aufzubauen begann.



Es köchelte also zunächst seit 3.Jan 2018 leise vor sich hin bis zur Ankündigung auf dem "Zweitforum" astro-foren.de :

Sollte dieses Forum, wie versprochen,  von Christoph-Saghon-Peter Anfang Mai 2018 vom Netz genommen
werden, 
dann gäbe es hier kurzfristig  eine Ausweich-Möglichkeit. Bei entsprechendem Zuspruch würde ich
später ein eigenes Forum einrichten aus dem Themenbereich Hobby-Astronomie.          

Auf dem bisherigen Forum astro-foren.de kündigt der Domain-Inhaber Christoph Peter an,
dieses Forum mangels User-Beiträgen voraussichtlich bis Anfang Mai 2018 schließen zu wollen.
Wer für die Weiterführung des dortigen Forums bei mir hier plädiert, kann über untere
Kommentar-Möglichkeit seine Meinung äußern. Geht auch per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das wäre ein Angebot meinerseits, wenn es astro-foren.de nicht mehr geben sollte. Das heißt
aber nicht, daß ich unbedingt ein neues Forum eröffnen möchte. Was ich brauche, habe ich hier
nämlich bereits seit 2014 mit diesem Weblog r2.astro-foren.com  . Auch hier können bei Interesse
weiterhin eigene Sachbeiträge eingestellt werden, wie das untere Beispiel zeigt.

http://rohr.aiax.de/Neues Forum.jpg Forum.jpg
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/berichte/08-berichte-teleskop-treffen-haeufige-fachbegriffe/2-uncategorised/796-h502-soll-ich-ein-nachfolge-forum-eroeffnen

 

Was in der Zwischenzeit passiert ist:

Heute, Mo. 16.04.2018 sind auf astro-foren.de  beide diesbezügliche Threads wieder gelöscht. Es bleibt aber unsicher, wie es mit astro-
foren.de weitergeht. Mein Optik-Weblog hier ersetzt mir seit 2014 die Veröffentlichung meiner Optik-Berichte. Nach dem Server-Wechsel
von astro-foren.de und einer neuen Forensoftware, wurden die Bedingungen für meine Arbeit immer unsicherer und mein Interesse für
das bisherige Forum immer geringer, weshalb ich meine Mitarbeit bei astro-foren.de vorausschauend zum 15.04.2018 aufgekündigt habe.

Anfragen und Aufträge gehen ohnehin über Telefon oder Email.

H501 * HTML-Steuercodes für Texte unter Joomla

HAS 30.01.2018 -  Joomla läuft mit dem HTML - Code und den dort üblichen Steuerzeichen. Steuerzeichen im Code-Modus eingeben !!!!!!!!!!!

den html-code für Schriftfarbe findet man hier:
https://html-color-codes.info/webfarben_hexcodes/

den html-code für Schriftgröße, Schriftfarbe, Schriftart, fett, kursiv ... findet man hier:
https://www.a-coding-project.de/ratgeber/html/text-gestalten

Der Text der folgenden Übersicht ist zu finden in  II_gramme\Pent22_05Aug2017\z_IGrammBearbeitung\Steuerzeichen über Code.txt


 Normalschrift-  vs  Fettschrift-Beispiel
<p><span style="color: #0000ff;">sodaß im Verlauf des Prozesses. </span>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">sodaß im Verlauf des Prozesses.

sodaß im Verlauf des Prozesses.  

sodaß im Verlauf des Prozesses.  

</span>&nbsp;</strong></p>

http://tutorials.handschigl.com/html/5_4_fett_kursiv_und_unterstrichen.phpkursiv/Fett
https://www.html-seminar.de/text-kursiv-html-tag-i-em.htm


Das System  
Das System
 

sodaß im Verlauf des Prozesses.  


 Beispiele ausprobieren

Format Überschrift 1

Format Überschrift 2

Format Überschrift 3

Format Überschrift 4

Format Überschrift 5
Format Überschrift 6

Fett Format Überschrift 1

Fett Format Überschrift 2

Fett Format Überschrift 3

Fett Format Überschrift 4

Fett Format Überschrift 5
Fett Format Überschrift 6

 Farbe Format Überschrift 1

 Farbe Format Überschrift 2

 Farbe Format Überschrift 3

 Farbe Format Überschrift 4

 Farbe Format Überschrift 5
 Farbe Format Überschrift 6

 

Format 3 und Schriftgröße 18 und Rot

Format 3 und Hintergrund

Format 3 und Hintergrund

Format 3 und Hintergrund

Format 3 und Hintergrund

 

 

2018 fünfter folgender Jahrgang

 

Jahrgang wählen                                            ältere Berichte I          ältere Berichte II                            http://astro-foren.de 

* ******** 
 

D001A * Bei ebay ersteigert  -  6-inch Rich Field Maksutov-Newtonian

Dieser Explore Scientific Rich Field Maksutov-Newtonian ist je nach Zubehör zu haben für  699.- US Dollar oder
für  999.- Euro: Nach  Lieferung vom Händler sollte dieses Telekop ein durchaus brauchbares Gerät sein, wenn,
ja wenn nicht ein übereifriger Bastler völlig sinnfreie Änderungen vornimmt, Bitte hier weiterlesen . . .


A140 * TS Photoline APO 130/910 - fernöstlicher Toleranz-Begriff

Während der Überarbeitung eines weiteren TS APO's aus fernöstlicher Herstellung, liest man diese einschlägige
Werbung natürlich 
voller Interesse. Eine solche Arbeit ist umfangreich und gibt zu einigen Vermutungen Anlaß.
Bei genauerer Betrachtung des Objektivs 
fällt z.B. auf, daß die seitlichen Gewindebohrungen um ca. 1.3 mm nach
oben versetzt sind, verglichen mit dem Linsenblock.  Bitte hier weiterlesen . . .


D086_01 * 400 Zeiss Cassegrain von 1935

Zitat Wikipedia: " Die Sternwarte Greifswald ist eine seit 1924 an der Universität Greifswald bestehende Sternwarte, die
von ihrer Einrichtung 
bis zum Zweiten Weltkrieg für wissenschaftliche Forschung genutzt wurde. Seit 1992 wird sie auch
als Volkssternwarte geführt und durch 
einen gemeinnützigen Verein betreut. Sie dient neben der akademischen Lehre
vorwiegend der Amateurastronomie und der astronomischen 
Bildung von Schülern und Laien durch Führungen, Vorträge
und Ausstellungen."   Bitte hier weiterlesen . . .


B102 Luftspalt Achromaten Luftspaltgröße

Natürlich kann man auch hier, http://r2.astro-foren.com/index.php/de/ , über fachliche Fragen diskutieren.
Dazu gibt es die untere Kommentar-Funktion. Allerdings kann man ein Thema nicht selbst eröffnen, sondern
muß sich an einen bestehenden Bericht"anhängen", wie das z.B. dieser Kollege gemacht hat.
Bitte hier weiterlesen . . .


H012E * Jahrhundert-Finsternis auf Feuerstein

Erst in  105 Jahren, am 29.Juni 2123 wird eine sogar um 3 Minuten längere Mondfinsternis zu sehen sein.  Die Jahr-
hundert-Mondfinsternis lockte auf die Sternwarte Feuerstein ca. 550 Mondbegeisterte aus der Region Bamberg,
Forchheim, Erlangen, Nürnberg an. Bitte hier weiterlesen. . .


H012D * ASA Astrograph 12inchN-Installation-SternwarteFeuerstein

Der ASA Astrograph 12 Zoll der N-Serie hat ein mit dem Wynnekorrektor korrigiertes Öffnungsverhältnis von f 3.6,
kann aber auf eine kürzere Der ASA Astrograph 12 Zoll der N-Serie hat ein mit dem Wynnekorrektor korrigiertes
Öffnungsverhältnis von f 3.6, kann aber auf eine kürzere oder längere Brennweite mit wenigen Handgriffen umge-
rüstet werden. Hier bitte weiterlesen . . .


H012B2018 Sternwarte Feuerstein -  Bau eines Planeten-Teleskop

Innerhalb von knapp 20 Jahren hat der Verein "Sternwarte Feuerstein" in der Nähe des gleichnamigen Segel-
und Motor-Flugplatzes diese beeindruckende Anlage für die Astrofotografie, die Radio-Astronomie und die
visuelle Beobachtung der Region zur Verfügung gestellt.  HIer bitte weiterlesen . . . 



H012C * Der Tubus entsteht - 2018 Sternwarte Feuerstein

In einem neuen Projekt entsteht auf der Sternwarte Feuerstein, Nähe Forchheim, ein Planeten-Tubus, nachdem
sich eine C14-Lösung leider zerschlagen hatte. Mit einem Parabolspiegel + 2x Converter kommt man jetzt auf
knapp 7 Meter Brennweite. Hier ein paar Eindrücke zur Entstehung des Planeten-Tubus.   Bitte weiterlesen . . .


B088A Lichtenknecker Immersions-FH - 150 / 3630  Astigmatismus reduziert

Besonders wenn es sich um sehr betagte Optiken handelt, möglicherweise 20 Jahre und älter, möchte man ein solches
Objektiv nicht ruinieren 
und nimmt sich entsprechend viel  Zeit zum Nachdenken: Vier bis 5 Monate könnten es schon
gewesen sein, bis man weiß, wie Dieter Lichtenknecker damals sein Objektiv zusammengebaut hat. 
Bitte hier weiterlesen . . .


F127A * Vergleich unterschiedlicher Interferometer

Der Verfasser hat sich in über 20 Einzelberichten intensiv mit den unterschiedlichen Typen von Interferometern
befasst, hat die Feinheiten im täglichen Umgang zu ergründen versucht auf der Suche nach dem besten Interfero-
meter-System. Gelandet ist er jedoch immer wieder beim Bath-Interferometer:  
Hier bitte weiterlesen . . .


D036B * Gurke - oder optisch wertvoll ? Stw-Fst 08032010

Es ist die weitestgehend unbeantwortete Frage nach der erforderlichen optischen Qualität eines Teleskopes.
Auf der opt. Bank kann man bei perfektem Seeing und unter Höchstvergrößerung schonungslos alle opt. Fehler
darstellen und sichtbar machen.  Bitte hier weiterlesen . . .


(aiax-001) - Am Himmel getestet

Bei aller Lobor-Messtechnik möchte man besonders bei großen Spiegeln wissen, ob diese Doppelpaß-
Messungen gegen  einen Planspiegel, ob die  
Kompensations-Messungen durch eine Einzellinse (Dall-Null-Test),
ob auch der auf Null gerechnete RoC-Test auch am  Himmel  seinen Bestand hat.  Bitte hier weiterlesen . . .


C019A Ein lichtsstarker Astro-Graph - die opt. Komponenten im Test

Dieses System hat zunächst Ähnlichkeit mit einem klassischen Newton-System. Für die Astrofotografie ist
jedoch ein Feldkorrektor  sinnvoll, der die Koma-Effekte der Newton-Hauptspiegel korrigiert. Vor  
ca.30
Jahren baute ich einen F/4 Newton+ Zweilinsen-Korrektor.  Hier geht es weiter . . .


H012A * Sternwarte Feuerstein -  einen Traum erfüllt   Rohr 25. April 2010

Dieser Bericht vom 25.April 2010 wurde "gerettet", nachdem Server- und Software-Wechsel 2014 auf
dem bisherigen Forum diesen Bericht in einer unzumutbaren Weise gestutzt hatten, also regelrecht
zerschossen hat:  http://astro-foren.de/index.php?thread/11794-sternwarte-feuerstein-einen-traum-erf%C3%BCllt/
Hier geht es weiter . . .   



C012A ellipt. oktagonaler Cardoen-Flat testen

Elliptische Plan/Fangspiegel haben in der Regel die Form einer Ellipse. Von einem einzigen
Hersteller weiß ich,  daß er stattdessen oktagonale Planspiegel schleift, was ich mit Bildmaterial
aus 2000 nachweisen kann.  Bereits die Herstellung von Planoptik kann sehr verschieden sein. 
       

Bitte hier weiterlesen...


B096A * SkyWatcher 150 OTA Startravel für Kometen Sternhaufen und Fotografie

Es ist ein lichtstarker Fraunhofer für Kometen-Beobachtung, Sternhaufen, für Großfeld-Beobachtung und
auch für die Feldfotografie, solange man keine Ansprüche stellt, wie an einen APO. Er ist bei zwei Anbieter
für 639.- Euro zu haben und damit ein günstiger Preis. Bitte hier weiterlesen.


C095 * Wie genau sollte ein ellipt. Fangspiegel sein?

Bei der Beurteilung der optischen Qualität eines elliptischen Fangspiegels in einem Newton-System sind ein
paar Vorüberlegungen zur Beurteilung der optischen Qualität eines elliptischen Fangspiegels in einem
Newton-System durchaus zweckmäßig: Bitte hier weiterlesen:


Allen Lesern von Astro-foren.com wünschen wir
ein Gutes Neues Jahr 2018 und weiterhin viel Interesse
beim Lesen unserer Berichte . . .

 

F300 * Differenzierte Preisliste für Optik-Tests

 

Vorbemerkung

Bei der Beurteilung eines opt. Systems über einen Optik-Test ist von entscheidender Bedeutung, wofür ein System entworfen wurde.
Man kann also zunächst visuell konzipierte Optiken von fotografisch genutzen Optiken unterscheiden.  Während die visuell genutzen
Systeme prinzipiell auf der opt. Achse getestet werden, und dort perfekt sein sollten, interessiert bei fotografischen Systemen in 
erster Linie die Abbildung im Bildfeld  besonders auch im Zusammenhang mit  der Auflösung des verwendeten Kamera-Sensors. Daher
zieht man bei letztgenannten Systemen häufig Spotdfiagramme oder reale Astro-Fotos als Qualitätsbeweis heran.

Bei Linsen-Systemen interessiert (visuell)  unter anderem  die Farbsituation, bei fotografischen Systemen eher weniger. 
Bei fotografischen Systemen kann man die Abbildung im Bildfeld incl. Vigniettierung näher untersuchen.
Bei einem visuell genutzen Newton-System werden Haupt- und Fangspiegel getrennt zertifiziert, also nicht im System.
RC- und SC-Systeme bzw. mit ihnen verwandte Systeme werden hingegen wieder in Autokollimation gegen einen Planspiegel geprüft. 

Aus dem vorherigen ergibt sich, daß eine einseitige Beurteilung nur über den Strehlwert zu einer  sehr einseitigen Beurteilung
führt. Dieser Wert wird prinzipiell immer nur über Interferogramme exakt auf der opt. Achse ermittelt, also nicht im Bildfeld.
Auch einzelne Fehler wie Astigmatismus, Koma und Sphärische Aberration sollte einer differenzierten Beurteilung unterzogen
werden.                                

Einzelpreis 50.- Euro

01. Zu den traditionellen qualitativen Tests zählen der
- Artificial Sky Test
- Sterntest
- Foucault-Test, erweitert im Lyot-Test 
- der Ronchi-Gitter-Test
          

Einzelpreis 75.- Euro

02. Ein quantitativer Test-Report mit RMS- und Strehl-Bestimmung wird über ein Interferogramm mit dem Bath-Interferometer
realisiert bei 532 nm wave, wahlweise 650 nm wave. Über die Auswertung mit Atmos Fringe wird ein Testreport erstellt, wie im
folgenden Bild zu sehen:       



Einzelpreis 100.- Euro

03. Die Kombination aus qualitativen Tests (Nr. 01) und dem quantivativen Interferometer-Test (Nr. 02) reduziert den Gesamtbetrag
auf nur noch 100.- Euro, als Gesamtpaket aus qualitativen und quantitativen Tests. Dazu zählen alle RC- und SC-Systeme.    


Einzelpreis 50.- Euro

04. Bei Linsensystemen, Zwei- Drei- oder Viellinser und Petzval-Systemen kann man die Farbsituation ermitteln, also den Farblängs-
fehler auf der opt. Achse und damit zugleich den Rest-Chromasie-Indexwert. Dies wird über Farb-Interferogramme ermittelt bei den
Wellenlängen 486.1 nm wave (F), 546.1 nm wave (e), 587.6 nm wave (d) und 656.3 nm wave (C)     

Einzelpreis 100.- Euro

05. Bei einem Newton-System wird der Hauptspiegel in einem Zwei-Schritt-Verfahren getrennt vom ellipt. Fangspiegel getestet (75.- Euro)     

Da der Fangspiegel die opt. Qualität des HS ruinieren kann, wird für beide Spiegel um gesamt 100.- Euro gebeten.

Einzelpreis 100.- Euro

06. Einen Planspiegels bis max. 400 mm Durchmesser kann man gegen einen gleichgroßen Kugelspiegel prüfen und sowohl qualitativ
wie  quantitativ untersuchen mit den entsprechenden Dokumenten.        
  

Einzelpreis 50.- Euro

06. Für die Astrofotografie wichtig ist die genaue Position des Reducers oder des Flatteners , sowie der Nachweis der Abbildung
im Bildfeld zusammen mit der Vignettierung, besonders bei Kombi-Systemen.         

Einzelpreis 25.- Euro

07. Bei SC-und RC- Systemen bitte ich für die vorherige Justage um zusätzliche 25.- Euro. Wenn zusätzliche Optimierungs-Arbeiten
Wie bei Zwei- oder Dreilinsern erforderlich sind, ergibt sich ein höherer Betrag von mindestens 50.- bis 100.- Euro, je nach Arbeitsaufwand.     

Die Kombination der Einzelpreise in einem Gesamtpaket ist im Regelfall etwas preisgünstiger.
Spezial-Aufträge bitte vorher anfragen.   
         

 







D014A * INTES Maksutov, Design Keller, 275 / 3850 mm f/14 - hochwertige Optik

Vorbemerkung: Diese Optik (bzw. opt. System) hat ein herstellerseitiges Zertifikat mit einem Strehl von 0.984, eine Auswertung von mir
mit  0.990 Strehl, eine vorher reklamierte Optik wurde von Kneipp/Wellenform ebenfalls mit ähnlichen Ergebnissen ausgewertet. Lediglich
wegen eines Lagerungs-Fehlers diagnostisierte Wellenform Rest-Astigmatismus in unbekannter Größe. Für einen sachkundigen Planeten-
Beobachter sollte damit eigentlich hinreichend dokumentiert sein, daß er es hier mit einer Spitzen-Optik zu tun hat, wie sie von einer Welt-
Firma jedesmal abgeliefert worden ist. Vergleicht man dagegen die Beobachtungsbedingungen, wie sie in unseren Breiten herrschen, dann
kann ich mir kaum vorstellen, daß der zukünftige Besitzer diese hohe Qualität nutzen kann. Siehe diesen Bericht:
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/2-uncategorised/776-e059b-seeing-in-theorie-und-praxis-bei-teleskopen           

-
11_IntMak_01.jpg
-

Das Design von Phillipp Keller wurde als visuelles Planeten-Teleskop konzipiert. Hier erwartet man deshalb eine perfekte Optik auf der
optischen Achse, also nicht im Bildfeld. Derartige Systeme haben in der Regel ein Öffnungsverhältnis von F/15 (hier F/14) mit dem
entsprechenden Blenden-System.  Solche Systeme muß man deshalb möglichst auch auf der opt. Achse prüfen, um Vignettierung über
das Blenden-System möglichst zu vermeiden. Da aber nicht alle Interferometer exakt auf der opt. Achse arbeiten, z.B. der Bath-IMeter,
ergibt sich wegen des Bündelabstandes eine leichte Vignettierung. Die IGramme sind dann nicht exakt rotations-symmetrisch. Mit
einem Twyman-Green IMeter wäre man zwar exakt auf der opt. Achse, aber der Kontrast läßt bei diesem IMeter zu wünschen übrig. Da
aber die Strehlergebnisse von Hersteller und Bath-IMeter ziemlich gleich sind, scheint dieser Einwand nicht gravierend zu sein. Der Tubus
für dieses opt. System verlangt also viel Detail-Wissen. Schnell kann sich über ungenügende Lagerung der beiden Spiegel Rest-
Astigmatismus bermerkbar machen. Dieser Sachverhalt ist jedoch leicht zu beheben und im vorliegenden Fall perfekt gelöst. 
Siehe auch Zusammenfassung div. Interferometer von F107 - F127
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/berichte/06-messtechnik-teil-2-aufbau-diverser-interferometer#F107               

11_IntMak_02.png
Der Artificial Sky Test wird jeweils unter der höchst-möglichen Vergrößerung durchgeführt. In diesem Fall bei 3850/1.8 = 2138-fach.
Daraus läßt sich die fotografische Auflösung auf der opt. Achse errechnen:  Auflös_Foto = inv TAN ( 0.01/3850) = 0.540 arcsec . Die
Auflösung_Formel für 550 nm wave liegt bei 0.503, also nahezu gleich. Mein Wert hängt lediglich davon ab, wie groß der Abstand
zwischen dem Stern Mitte und rechts angenommen wird: In meinem Fall setze ich 0.01 mm ein, es könnte auch etwas weniger sein.
Besonders bei kleinen Öffnungsverhältnissen und damit langen Brennweiten wird die mittlere Dreier-Gruppe etwas unscharf, weil
die Vergrößerung sehr deutlich ansteigt, in unserem Fall über 2000-fach. Mathematisch wird das aber über die lange Brennweite bei
der Tangens-Berechnung wieder kompensiert. Der Artificial Sky Test erlaubt jedoch besonders als Eingangs- und Übersichts-Test
sofort die optische Qualität einer Optik zu erkennen: Es ist ein vorzügliches Planeten-Teleskop ohne Rest-Astigmatismus.  Ob jedoch
diese opt. Qualität bei unseren landläufigen Seeing-Bedingungen voll "ausgereizt" werden kann, ist eine ganz andere Frage, der ich
in diesem Bericht nachgegangen bin: 
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/2-uncategorised/776-e059b-seeing-in-theorie-und-praxis-bei-teleskopen
https://www.meteoblue.com/fr/meteo/prevision/seeing/ha%C3%9Ffurt_allemagne_2909335                           

In der Szene hat man es oft mit "Kniebohrern" zu tun: Beim folgenden Artificial Sky Test  sieht man zwei unterschiedliche Beispiele zur
Auflösung des jeweiligen Systems: Das eine ist das INTES Mak mit 3850 mm Brennweite, das andere mein C11 mit 2800 mm Brennweite.
Beim ArtSkyTest wäre das beim Mak 2138-fache Vergrößerung bei fast vier Meter Brennweite, beim C11 sind das 1555-fach und etwa
drei Meter Brennweite. Logischerweise wird bei höherer Vergrößerung das Bild unschärfer, und taugt deshalb nicht zu einer Qualitäts-
Beurteilung bzw. -Vergleich !!!
Aaaaaaaaaaaaber: Man erkennt immer noch eindeutig die bekannten Abstände in der mittleren Dreiergruppe, und kann deshalb rechnerisch
die Auflösung des jeweiligen Systems ermitteln. Weil aber beide Systeme fast gleichen Durchmesser haben, kommt über die Formel
Auflösung_550nm = 138.4/D eine Auflösung von ca. 0.5 arcsec heraus. Da man über das Foto ebenfalls die Auflösung ermitteln kann,
wäre beim C11 der Quotient aus 6.5µ/2800 zu rechen, beim INTES 10µ/3850. (Bei der fotografischen Auflösung geht es ebenfalls darum,
bei welchem Abstand kann man die Lichtpunkte noch als getrennt erkennen.) 
  http://r2.astro-foren.com/index.php/de/14-beitraege/06-messtechnik-teil-2-aufbau-diverser-interferometer/460-f046-rayleigh-funktions-kurve
  http://r2.astro-foren.com/index.php/de/14-beitraege/06-messtechnik-teil-2-aufbau-diverser-interferometer/459-f043b-aufloesung-bei-rayleigh-dawes

11_IntMak_03.jpg

Ein Beweis, daß die fotografische Abbildung des ArtifSkyTestes N I C H T als Merkmal guter Optik benutzt werden kann, zeigt das folgende Bild:
Die fotografische Auflösung errechnet sich aus den Abständen der mittleren Dreiergruppe. Dieser Wert in Mikron (µ) wird durch die Brennweite
geteilt, also der Quotient aus beiden. Nun ergibt die Logik, daß bei gleicher Auflösung (im Beispiel 0.5 arcsec):  Je länger die Brennweite ist, umso 
größer muß auch der Abstand in Mikron sein, jeweils bei gleicher Öffnung. Der Quotient bleibt also jeweils gleich. Über eine längere Brennweite 
wird also auch die mögliche Vergrößerung erhöht, was aber optisch zu einer "leeren Vergrößerung" führt.       




Wer den folgenden Stern-Test zum alleinigen Kriterium für opt. Qualität macht, dokumentiert damit nur, daß ihm die nötige Erfahrung beim
Testen von Optiken fehlt. Grundsätzlich gilt das Prinzip der sich gegenseitig kontrollierenden Test-Ergebnisse. Ein einzelner Test ist wertlos,
wenn er sich nicht über einen völlig anderen Test bestätigen läßt.  Jedes System hat bei einem Test-Durchlauf andere Bedingungen, die man
einfach kennen muß. Jeder Test hat deshalb seine Vor- und Nachteile. Im vorliegenden Fall wurde das fragliche System insgesamt von drei
Prüfern getestet. Bei zwei Prüfern auch mit dem Sterntest. Dessen einziger Vorteil darin liegt, daß man im Fokus schnell erkennt, ob ein
Rest-Astigmatismus vorliegt oder nicht - wie immer dieser verursacht wird, in der Regel ein Lagerungsproblem. 
Der Vergleich zwischen den defokussierten Sternscheibchen intra-/extrafokal führt also in die Irre und taugt nicht einmal zur Bestimmung
von Über- oder Unter-Korrektur des Systems, wofür der Ronchi-Gitter-Test viel eindeutiger ist.  Auch sollte man in der Lage sein, die über 
Okular oder Aufnahme/Kamera-Optik verursachten Artefakte zu erkennen und von der Bewertung auszuschließen.

Das von Jörg Kneipp getestete gleichartige System führt also besonders auch beim Foucault- und Ronchi-Test zu nahezu identischen Ergebnissen. 
Es  wäre ein farbreines System in der Klasse der Super-APOs. Bevor man solche Test-Aufnahmen fotografieren kann, braucht es viel Fein-
Gefühl   und Sorgfalt, die bereits gestört wird, wenn man einen neugierigen Sternfreund neben sich sitzen hat, der offenbar nicht merkt,
wieviel Konzentration bei solchen Tests vonnöten ist. Deshalb "parke" ich für gewöhnlich einen Zuschauer auf einem Stuhl mit der Maßgabe,
mich bei der Arbeit nicht zu stören.                    


11_IntMak_04.jpg
-
Beim Sterntest spielt neben dem Spektrum der Lichtquelle besonders auch die Größe der gelaserten Pinhol (bei mir 20 Mikron) und die
jeweilige Vergrößerung (Okular-Brennweite) und natürlich der Testaufbau in Autokollimation (doppelte Genauigkeit) eine große Rolle bei
der Beurteilung des Sterntestes. Artefakte muß man dabei erkennen und bei der Beurteilung ausblenden können.               


11_IntMak_05.jpg
-
Die erste Qualitäts-Aussage kommt vom renommierten Hersteller selbst. Die den "Strehlis" (= strehlfixierten Leuten in der Szene) zuliebe
nur den RMS-Wert  angibt: http://rohr.aiax.de/Strehl_K.JPG   . Auch die Qualität des beigefügten fotografischen Interferogrammes mag bei
einem Schönheits-Wettbewerb nicht gerade die pole position erreichen, wäre aber für die Auswertung dennoch sehr informativ und damit
auswertbar. Es sind also schon etwa 0.98 - 0-99 Strehl mit einem PV-Wert um die L/10. Wie gesagt auf der opt. Achse, also dort, wo das
Planeten-Teleskop Verwendung finden soll.                


11_IntMak_06.jpg
-
Dieses opt. System Maksutov wurde von mir ein zweites Mal ausgewertet  mit  - wen wundert es - mit nahezu identischen Ergebnissen.
Für diese Fälle sind die vielen Diskussionen auf den sozialen Astronomie-Foren nur ein Beweis, wie wenig Fachverstand man braucht,
um irreführende Beiträge zu schreiben, die von vielen ebenso unbedarften Lesern für bare Münze genomen werden. 
Eine Besonderheit von langbrennweitigen visuell genutzenSystemen (besonders der Maksutov) ist dessen Blenden-System.
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/berichte/04-zweispiegel-systeme-astrofotografie  Dazu zählen in der 1. Kategorie "Maksutov" die
langbrennweitigen Systeme von INTES aber auch Zeiss, die beim Testen über das Blenden-System jeweils exakt auf der opt. Achse
erfolgen müßten, was aber nicht immer geht, besonders beim Bath-IMeter, der einen Bündelabdstand hat. (Bei mir sind es ca. 6 mm)
Ohne Blenden-System hätte ich diesen Effekt nicht. Wenn aber - ein logischer Sachverstand vorausgesetzt - bei der Auswertung des
leicht dezentrierten IGrammes trotzdem ein fast identischer Strehlwert herauskommt, so dürfte diese Art Dezentrierung kaum eine
Auswirkung auf das Ergebnis haben auch wenn es den Betrachter zunächst stören mag. Diese Diskussion läßt sich über weitere
Einflußfaktoren beliebig verlängern - für ein Testergebnis jedoch ohne Belang. 
Weiter unten ist bei gleichem Setup ein weiteres IGramm gezeigt: http://rohr.aiax.de/11_IntMak_12.jpg Die leichte Störung der Rotations-
Symmetrie wie bei dem folgenden IGramm ist also verschwunden. Zumindest für manche Betrachter offenbar gravierend, weil es
gegen ihre Sehgewohnheit verstößt, die aber nicht mehr hinterfragt wird.  Gehört man zu den "Kniebohrern", dann macht man die
Vignettierung geltend, die das IGramm beeinflussen würde. Da aber besonders der opt. wichtige Randbereich auch bei einer
Vignettierung nichts von der Genauigkeit des Systems nimmt, bleibt der hohe Strehlwert.  
     

11_IntMak_07.jpg
-
Die  Abweichung der Wellenfront-Fläche liegt also in einem Bereich unter PV Lambda/10 und wäre für ein visuell genutztes Planeten-
Teleskop hinreichend genau.                        


11_IntMak_08.jpg
-
Die PSF-Energie-Verteilung, wie sie bei einem obstruierten System regelmäßig zum Vorschein kommt.                  

11_IntMak_09.png
-
Und schießlich der Testreport selbst, also das Ergebnis einer mindestens 6-stündigen hochkonzentrierten Arbeit, bei der man idealerweise
möglichst alleine sein möchte !!!                      


11_IntMak_10.jpg
-
Wer Interferogramme lesen kann, wird feststellen, daß alle drei von hochwertigen Optiken stammen müssen.



Weil beim oberen IGramm http://rohr.aiax.de/11_IntMak_07.jpg die Rotations-Symmetrie etwas gestört war, habe ich ein weitere IGramm
ausgewertet, bei dem alles "korrekt" ist.  Jedenfalls kann man in beiden Fällen erkennen, daß es vorzügliche Optiken sind.




Dem zukünftigen Planeten-Beobachter wäre abschließend zu wünschen, daß er diese hohe Qualität seeing-bedingt auch umsetzen kann.           










H045 * 2000 Das Teleskop auf dem Observatorio Cerro Armazones

um das Jahr 2000 . . .

Okt.2017 So vergeht die Zeit. Vor derzeit 17 Jahren - der Verfasser war damals 55 Jahre alt - war er  im Auftrag der RUB Bochum unter-
wegs, um ein opt. fragwürdiges Newton-System aus Puimichel zu untersuchen und gegebenenfalls zu optimieren. Es betraf gleichermaßen
die Montierung des 840 mm Durchmesser Newton-Spiegels und dessen Lagerung und die Situation der Montierung und der Computer-
Steuerung. Jahre später fiel bei einer Reinigung eines der Ausgleichsgewichte auf den Hauptspiegel, worauf dieser in der Folge durch
einen hochwertigen Hauptspiegel aus Rußland ersetzt werden konnte. Ursprünglich wollte die ESO auf dem Cerro Armazones die
vier acht-Meter-Spiegel realisieren, bevor man sich für den Paranal entschieden hatte, dessen Kuppe vorher abgesprengt worden war.
Für das neue Projekt rückte nun erneut der Cerro Armazones ins Blickfeld der ESO. Vor 2000 hatte ein Amateur eine Sternwarte mit
einem 840 mm Newtonspiegel installiert, die später an die RUB Bochum verkauft worden war. Dort auf einem benachbarten "Hügel"
landete inzwischen auch das Hexapod, das auf der EXPO 2000 der Öffentlichkeit präsentiert worden war.  Später wurde es in der Nähe
des botanischen Gartens vom Astronomischem Institut Bochum zwischengelagert, bis das auf sechs Beinen stehende und computer-
unterstützte Teleskop in der Atakama-Wüste einzigartige Bilder  liefern sollte.

Das Observatorio Cerro Armazones in Chile, Atacama Wüste

Das Teleskop auf dem Observatorio Cerro ArmazonesDas Teleskop auf dem Observatorio Cerro ArmazonesDas Astronomische Institut
der Ruhr Universität Bochum unterhält in Zusammenarbeit mit dem Astronomischen Institut der Universität Antofagasta, Chile, in ca. 15 km
Entfernung vom Paranal auf dem 3000 m hohen Cerro Armazones eines Sternwarte mit einem 839/3015 Newton System, dessen Optimie-
rung wir seit August 2000 maßgeblich zusammen mit beiden astronomischen Instituten betreiben. Nach der Qualitäts-Prüfung und Justie-
rung des dortigen Systems wurden die mechanischen Unzulänglichkeiten der Anlage Zug um Zug optimiert, um das System für die wissen-
schaftliche Arbeit tauglich zu machen.



Auf ca. 3000 m steht ein 839/3015 PC-gesteuertes Newton Teleskop





Ca. 15 km entfernt liegt der Paranal mit seinen vier Acht-Meter-Spiegeln





Im Jahre 2017 . . .
https://de.wikipedia.org/wiki/Extremely_Large_Telescope



größeres Bild







E059B * Seeing in Theorie und Praxis bei Teleskopen

https://www.astrotreff-deep-sky.de/posts/t6824-Grundsatzliches-zum-Seeing-noch-ein-Versuch--

Die Annahme, daß man mit großen Teleskop-Öffnuungen auch hohe Vergrößerungen erzielen könnte ist falsch. Selbst wenn
eine Optik noch so perfekt wäre, wie im Falle meines ausgesuchten C11, siehe Bild, und selbst wenn sich aus meinen Messungen
auf der opt. Bank eine perfekte Auflösung am Himmel erwarten läßt, sind z.B. am Saturn nur in seltenen Ausnahme-Fällen
Vergrößerungen über  200-fach möglich, was man leicht an der "kantenscharfen" Cassini-Teilung/Saturn erkennen kann.



https://www.meteoblue.com/fr/meteo/prevision/seeing/ha%C3%9Ffurt_allemagne_2909335

Warum ist das eigentlich so?  Sowohl die Auflösung nach der Formel für 550 nm wave 138.4038 / D, aber auch über das Foto meines
Artificial Sky Testes, Bild weiter unten, beweist, daß dieses C11 eine Auflösung von ca. 0.5 arcsec hat. Damit wäre also die Cassini-
Teilung am Saturn immer kantenscharf, müßte also brilliant zu sehen sein. Bereits das nächste Bild für das Astronomische Seeing in
Hassfurt im Main-Tal reduziert das Seeing auf bestenfalls 1.xxx arcsec. Die mögliche opt. Auflösung meines C11 scheitert also an den
atmosphären Bedingungen meines Standfortes. Dazu kommt, daß unsere Region unter dem Knotenpunkt zweier Luftfahrtlinien liegt,
Frankfurt/Berlin bzw. München/Hannover mit ca. 1000 Flugewegungen und die für mich überflüssigen Kondenzstreifen, die einen am
Morgen noch relativ klaren Himmel förmlich zunäht, sodaß am Abend über uns eine "milchige Suppe" herrscht. Das Flußtal im Main
hatte lange Zeit noch das Kernkraftwerk in Grafenrheinfeld zu ertragen, bzw. die Wasserdampf-Schwaden, die ostwärts flußaufwärts
zogen. Auch haben wir zwischen Tal und umliegendem Steigerwald bzw. Haßberge eine Temperatur-Differenz von ca. 1 - 2° C, wenn man
vom Tal in die "Berge" fährt. Der Saturn stand vor 10 Jahren höher am Himmel, aber auch da waren die Möglichkeiten einer Vergrößerung
über 300-fach bei meinen 12.5 Newton mit excellentem LOMO-Spiegel und hochwertigen Fangspiegel nur selten zu realisieren: Nach
einer Auskühlzeit von mehreren Stunden, klappte ich oft den Deckel meines Newton wieder zu, weil das Seeing leider nicht zu ändern
war. Es nützt also wenig, auf einer PV L/10 Optik zu sistieren. Wer unerfahren in der Praxis ist, wird nie ein Fernrohr finden, das seinen
Wünschen entspricht. Der gute Amateur-Astronom sollte sich zunächst darüber informieren, welches astronomische Seeing sein
Standort überhaupt zuläßt und der obere Link von Meteoblu könnte dabei helfen.                            


Die Pickering Seeing-Skala
http://r2.astro-foren.com/index.php/de/16-beitraege/08-berichte-teleskop-treffen-haeufige-fachbegriffe/729-h140-pickering-seeing-skala

Hier findet man eine animierte Version der Pickering Seein-Skala der Intesität atmosphärischer Turbulenzen. Angefertigt wurde sie mit 
Aberator V2, und unter Nutzung von Pickering's Bewertungen betreffs der Auswirkungen dieser Turbulenzen 
auf das Airy-Scheibchen. 
Dies ist Grundlage dieser Abstufungen.  
Diese Skala wurde von William H. Pickering (1858-1938) unter Hinzunahme eines 5" (13cm) 
Refraktors erstellt. 
Die Animationen wurden von Damian Peach erstellt.

            

            

Über den Artificial Sky Test läßt sich die Auflösung bei 1555-facher Vergrößerung bei perfektem Seeing auf der opt. Bank wunderbar berechnen:
Während in diesem Beispiel nach der Formel für 550 nm wave ein Wert von ca. 0.5 arcsec herauskommt, liegt die Auflösung ebenfalls im gleichen
Rahmen, wie sich über das Foto beweisen läßt. Trotzdem führt die Gesamtsumme aller Einfluß-Faktoren zu allerhöchstens 1 arcsec seeingbedingt
und über weitere Einflüsse dann noch niedriger.  Viele Streitigkeiten, mit wem auch immer, könnte man also vermeiden, wenn man etwas mehr
Erfahrung hätte. 



Es muß ja einen Grund haben, wenn sich europäische Astronomen ausgerechnet auf dem Cerro Armazones ca. 132 km südlich von 
Antofagasta, Chile; ihr neues Großteleskop bauen. Dort hat die RUB ihr Hexapod 
und ca. 15 km davon entfernt sind auf dem Paranal
vier weitere 8-Meter Spiegel. Auch von dort sind ständige Seeing-Messungen während  einer Beobachtungsnacht bekannt. 
Auch auf der opt. Bank kann man Seeing gut darstellen:   http://rohr.aiax.de/IGramm_Seeing.avi

Vor ca. 10 Jahren fand man auf den Webseiten der ESO noch die tägliche Übersicht über das dort herrschende Seeing. Mittlerweile
wurde es von diesen Übersichten abgelöst: http://www.eso.org/gen-fac/pubs/astclim/paranal/
http://www.eso.org/gen-fac/pubs/astclim/paranal/seeing/













                      

A085A * Ein überzeugender kleiner Reise-APO von Takahashi

Auf den Webseiten des Takahashi-Fachhändlers in Augsburg findet man folgende Produktbeschreibung:

Die Erkenntnisse bei der Entwicklung des TOA hat sich Takahashi beim FOA-60 (Flourite Ortho  Apochromat) zu Nutze gemacht. Wellenlänge-
nabhängige sphärische Aberrationen reduzieren die Abbildungsleistung und den Kontrast eines
Refraktors. Beim TOA wurde dieses Problem
mit drei Linsen in einem großen Abstand perfekt gelöst. Die Luftspalte erfüllen den Zweck eines 
weiteren Freiheitsgrades bei der Optimierung
des Linsensystems. Dieses Prinzip wurde nun auf den FOA übertragen. Zwar hat der FOA-60 nur  
zwei Linsen, jedoch konnte Takahashi durch
die geeignete Wahl der Linsenmaterialien und der Variation des Linsenabstandes die wellenlängen-
abhängige sphärische Aberration auf nahe-
zu Null drücken. Entstanden ist eine Optik die sich im wahrsten Sinne Apochromat nennen darf. Lehr
buchmäßig ist dann auch der Eindruck
am Sterntest. Einen besseren Zweilinser gab es bisher noch nicht. 
Der FOA-60 hat einen etwas kleineren Tubus wie der FS-60. Die Rohrschellen
sind nicht kompatibel. Die Taukappe hat Takahashi schiebbar  
gestaltet für ein kompaktes Transportmaß. Ohne visuelles Equipment ist der
FOA-60 nur rund 35 cm lang. Die folgenden Test-Ergebnisse be
stätigen die obere Produkt-Beschreibung.

FOA-80_01.jpg
-
FOA-80_02.jpg

Der Artificial Sky Test zeigt als Übersichtstest sofort die Qualität eines opt. Systems. Hier bestätigt er auch die theoretische Auflösung
bei 550 nm wave.                           


FOA-80_03.jpg
-
Spätestens ein mehr oder weniger ausgeprägter Farbrand bestätigt, ob man es mit einem APO, oder doch nur mit einem Halb-APO,
auch ED-APO genannt, zu tun hat. Die Schnittweite von Rot liegt am weitesten hinter GelbGrün - vom Designer mit Absicht so gelegt.
Da das menschliche Auge in der Nacht eine Rot-Unempfindlichkeit aufweist, entsteht ein noch größerer Eindruck von Farbreinheit.              


FOA-80_04.jpg
-
Die Farbverteilung beim Foucault-Test  zeigt einen guten APO, neben der perfekten Korrektur beim Ronchi-Gitter-Test erkennt man die
"Glätte" des Gesamt-Systems zwischen den ungestörten Beugungslinien, und der Rauhheits-Test zeigt erwartungsgemäß eine ebenfalls
glatte Fläche.                

FOA-80_05.jpg

Bei 546.1 nm wave, e-Linie, offenbart sich ein perfektes System in jeder Hinsicht. Also Rest-Astigmatismus nicht vorhanden, Koma gegen
Null, was auf eine perfekte Zentrierung hinweist, und keine sphärische Aberration. 


FOA-80_06.jpg
-
FOA-80_07.jpg
-
Im Idealfall  bekommt man eine Energie-Verteilung, so wie auf folgendem Bild.          

FOA-80_08.png
-
Für alle  denen ein hoher Strehl wichtig ist, sollten 0.996 eigentlich ausreichend sein.                    

FOA-80_09.jpg
-
Besonderer Augenmerk stellt das sekundäre Spektrum und in dem Zusammenhang ein möglicher Gaußfehler dar. Neben den unter-
schiedlichen Farbschnittweiten spielt vor allem bei den üblichen APO's die Unterkorrektur bei Rot und die Überkorrektur bei Blau
eine Rolle. Dieser Fehler ist bei den Objektiven von Takahashi weitesstgehend beseitigt.                       


FOA-80_10.jpg
-
Eine   RC_Indexzahl von 0.5210 ist ein sehr guter Wert für einen Zweilinser-APO. Ein Spitzenprodukt von Takahashi.                      

FOA-80_11.jpg
-




Schließlich  die  Ermittlung des Farbflängsfehler bzw. der Farbschnittweiten über die Power der einzelnen Spektral-Farben.                           

FOA-80_12.jpg

Für die fotografische Anwendung hat Takahashi einen eigenen 2-linsigen Korrektor entwickelt. Er kann noch als Flattener bezeichnet werden,
reduziert jedoch die Brennweite minimal auf 495 mm. Mit dem Flattener 0,93x erreicht man ein Öffnungsverhältnis von f/8,2. Das Bildfeld ist
bis in die Ecken des Vollformates exzellent korrigiert. Der Bildkreis beträgt 44 mm bei typischerweise 60% Ausleuchtung. Der FOA ist damit
auch ein High-End Teleobjektiv.

Neben dem Flattener hat Takahashi aber auch einen 4-linigen 1,7x Extender im Programm. Die resultierende Brennweite beträgt 900mm bei
einem Öffnungsverhältnis von f/15. Wie beim Q-Modell des FS-60 wird dieser Extender auch zwischen Okularauszug und Tubus geschraubt.
Mit diesem zusätzlichen Korrektor werden auch die letzten Fehler beseitigt und es entsteht eine Optik, die Takahashi als ihre beste jemals
produzierte Optik bezeichnet. Es werden 99% Strehl über das ganze visuelle Spektrum und über volle plane Bildfeld von Vollformat erreicht.
Der FOA-60Q ist in dieser Hinsicht unerreicht.

E084 * Hyperbel - Konische Konstante und Zonenfehler

E084 *
A -   Hyperbel - Konische Konstante und Zonenfehler;  
B -   
elliptical Flat
C -   andere Setups , Hindle-Sphere, Waineo-Test, Foucault-Schnittweiten-Messung, Hindle-Sphere, Waineo-Test, Foucault-Schnittweiten-Messung
AMATEUR TELESCOPE MAKING, Book one, S225, "A new test for Cassegrainian ... secondary mirrors" Mounthly Notices of the Royal Society , March 1931;

Hyperbel

Besonders bei Newton-Spiegeln taucht sie auf: Die konische Konstante mit -1 für eine Parabel. bei RC-Systemen hat man es mit zwei
Hyperbeln zu tun: für den HS eine etwas schwächere { -2.0 < Hyperbel < -1.0 }, für den Sekundärspiegel etwas stärker { -5.0 < K < -3.0 }.
Bei langebrennweitigen Spiegel-Systemen  kommen Rotations-Ellipsoide vor (Dall-Kirkham/Mewlon), ebenso ist die Asphäre bei man-
chen Optiken ebenso eine Kegelschnitt-Rotations-Fläche. 
Im vorliegenden Fall sieht sich der Hersteller dieses Hyperbolspiegels außer-
stande, die erzielte Konische Konstante heraus zu geben, sodaß 
man über diverse Setups den Versuch startet, die Konstante zu ermitteln.              

KoKo_01.jpg
-
Wegen diverser  Berechnungen braucht man die Spiegeldaten im Krümmungsmittelpunkt: Durchmesser 395 mm Radius im Scheitel 2391 mm.           

KoKo_02.jpg
-
Der erste Test  überprüft die Rotations-Symmetrie, bzw. einen möglichen Rest-Astigmatismus. Dieser Befund ist unauffällig, aber auch
deswegen schwierig, weil wegen der Hyperbel sehr viele Streifen im Spiel sind.             


KoKo_03.jpg
-
Da  man über AtmosFringe in RoC eine Parabel auf Null zurückrechnen kann, geht das natürlich auch bei einer Hyperbel. Betrachtet man
für diesen Fall nur die Sphärische Aberration, dann genügen bereits zwei Streifen, um ungefähr auf die Konische Konstante zurückzurechnen.            


KoKo_04.jpg
-
Im ersten Durchgang wären das dann K -1.310, wie im folgenden Bild zu sehen 

KoKo_05.jpg
-
Steckt man diese K = 1.310 in eine ZEMAX-Kompensations-Berechnung so ergibt sich ein HS / KompLinsen-Abstand von ca. 1541 mm.
Wäre dieser Spiegel perfekt, also ohne jede Zone und exakt der Wert K = -1.310, dann würde das Interferogramm etwa wie das untere
synthetische IGramm aussehen.   

KoKo_06.jpg
-
Passend zur oberen Berechnung also der Testaufbau mit dem errechneten Abstand 1541 mm
Der Hubtisch auf dem die Komp-Linse steht, wird seitlich durch eine Holzplatte geführt, sodaß man auf einfache Art den
Abstand Linse - Hauptspiegel variieren kann.            

KoKo_07.jpg
-
Das  auffälligste Merkmal in diesem Fall wäre die Zone bei ca. 90% vom Durchmesser, eine Art Ringwall.             

KoKo_08.jpg
-
Das Ergebnis kann man sich ebenfalls mit AtmosFringe zeichnen lassen, und jetzt faßt das Programm diesen Fehler als unterkompensiert
auf. Der HS-Linsen-Abstand muß also verkürzt werden, damit die Kompensations-Wirkung zunimmt.
10 mm Abstandsverkürzung, also 1531 mm führt aber bereits zu  einer über-kompensierten Wirkung, sodaß das Optimum in der Gegend
von 1536 mm liegen müßte.          


KoKo_09.jpg
-
Schließlich setzt man diesen Abstands-Wert wieder in ZEMAX ein, und bekommt den Wert K = -1.327546
Mich würde nun interssieren, a) welchen Wert der Designer in seiner Berechnung hatte, und b) welchen Wert der Optik-Hersteller
für den HS überzeugend ausweisen kann. Wie diese Konische Konstante in das vom Designer entwickelte System paßt und wie
sich das Ergebnis in der praktischen Prüfung verhält, muß jedenfalls  noch untersucht werden.         


KoKo_010.jpg

Der optimale Abstand Spiegel - Linse von 1536 mm

Der Zernike Zoo:            http://r2.astro-foren.com/index.php/de/2-uncategorised/61-der-zernike-zoo-5-april-2006
Unter dem optimalen Abstand von 1536 mm Spiegel / Linse sieht man deutlich die Zone bei ca. 90% vom Durchmesser, ebenso beim Ronchi-Test
intrafokal, 13 lp/mm.          




Die   Auswertung von Spherical Low + high ergibt einen Strehl von 0.572, wie er in der Hauptsache über die Zone verursacht wird,
mit PV L/1.5 High Order Spherical. Da Low Order Spherical nur die Über-/Unterkorrektur darstellt, in ähnlicher Weise wie die Power,
wäre damit der richtige Abstand zwischen Linse und Spiegel mit 1536 mm erreicht.      




Und nur für Low Order Spherical gilt der Strehlwert von 0.994                 



Der Unterschied zwischen Low Order Spherical im Synthetischen IGramm (links) und der Summe von Low + High Order Spherical sieht man
dagegen rechts mit dem synthetischen IGramm und einem Strehl von 0.572 . Ob allerdings diese Genauigkeit  des Hauptspiegels für ein
optisches System Hyperbel + Korrektor genau genug ist, muß noch untersucht werden.   


Elliptical Flat   
Elliptical Flat  -  Frage der erforderlichen Genauigkeit


Bei der Beurteilung des elliptical Flats kann man mindestens zwei Standpunkte vertreten: Die erste Genauigkeits-Angabe bezieht sich
auf die Gesamt-Spiegelfläche. Für diesen Fall wäre der Gesamt-Strehl bei 0.758, ein vergleichsweise guter Wert über die Gesamtfläche,
wenn man nicht gerade die Gesamtfläche im Strahlengang verwenden möchte. Dann hat man eine Situation, wie bei den beiden Astro-
Kameras, die ich Anfang der 80-er Jahre gebaut habe.

C018 * Bath-Astrokamera AKI(Freiburg) und AKII(Namibia)
C019 * Bath-Astrokamera AKI und AKII Systemdaten und Bilder



Für  diesen Fall braucht man nicht die Spiegel-Gesamtfläche im Strahlengang, sondern nur die Teilfläche, die der Lichtkegel jeweils im
Strahlengang tatsächlich braucht. Statt des Gesamtdurchmessers Ellipse/kleine Achse = 190 mm, wäre nur ein Kreis mit ca. 65 mm
Durchmesser (ja nach Position des Flats) zu berücksichtigen, und die Genauigkeit steigt entsprechend - letztlich eine Frage, mit welcher
Genauigkeit man die Fläche bestellt hat.                   




Für die Gesamt-Fläche 190 mm wäre dann der Strehlwert 0.758 - im anderen Fall rechtes Bild mit 65 mm Durchmesser Strehl 0.980.
Da diese Newton+Korrektor-Kamera für visuelle Zwecke gebraucht wird, kann man einen solchen Wert tolerieren.            





AndereSetups
Andere Setups: Hindle-Sphere, Waineo-Test, Foucault Schnittweiten-Differenz-Messung

Die verschiedenen Setups in der Literatur:

https://www.google.de/search?q=Hindle+Sphere&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjnyazGrI7WAhUC7xQKHU21CusQsAQIMQ&biw=1622&bih=1031
http://www.telescope-optics.net/hindle_sphere_test.htm
http://www.telescope-optics.net/waineo_null_test.htm
http://www.telescope-optics.net/dall_ross_null_test.htm

In allen Fällen ist es sinnvoll, über einen anderen Test zu prüfen, ob bei einem anderen Testaufbau ähnliche bis gleiche Ergebnisse
entstehen. Man kann den HS auch über den Waineo-Test prüfen, also gegen einen Kugelspiegel. Da gibt es offenbar zwei Lösungen,
wobei die zweite Lösung sehr ungenau ist. Auch empfiehlt sich ein einfacher Foucault- oder IMeter-Test, bei dem die Schnittweiten-
Differenz zwischen Mitte ujnd Rand des HS gemessen wird.

Das folgende Setup benutzt eine Sphäre im doppelten Durchgang und kompensiert in ähnlicher Weise die Aberration der Hyperbel.
Allerdings wäre die Lichtquelle zwischen den Spiegeln, was die Messung etwas schwieriger macht. Der Vorteil ist die Herstellung der
korrigierenden Sphäre, die sich leichter prüfen läßt, als eine große Plankonvex-Linse. Sie ist dem Roß-Null-Test insofern ähnlich,
als auch hier die Sphäre im doppelten Durchgang benutzt wird.  Siehe auch: http://www.telescope-optics.net/waineo_null_test.htm          




In einem anderen Setup muß der sphärische Kompensations-Spiegel eine Bohrung haben. Hier wird die Sphäre im einfachen Durchgang
verwendet, der hyperbolische Test-Spiegel jedoch im doppelten Durchgang. Der Nachteil dieser Anordnung scheint zu sein, daß die exakte
Bestimmung der Konischen Konstante bei diesem Setup "unschärfer" ist, weil der Spiegelabstand eine großere Toleranz hat und damit
die Ermittlung ungenauer wird.    
      


Eine Art Gegenkontrolle wäre eine Zonen-Differenz-Messung, wie man sie vom Foucault-Test kennt. Dabei reicht die Differenz zwischen
Mitte und Rand, bzw. zwischen der 0.707 und der Mitte.

         

Über ZEMAX läßt sich die Schnittweiten-Differenz (Mitte-0.707-Zone-Rand) rechnen zwischen Mitte und Rand. Weil es hier die Differenz
zwischen Mitte und der 0.707-Zone ist, muß der Wert noch mit dem Faktor 2 multipliziert werden. Damit ist überprüfbar, ob die Hyperbel
tatsächlich den gerechneten Wert bzw. die erfoderliche Größe erreicht hat. Bei KoKo -1.32 wäre das dann 6. 188588 mm im Unterschied
zu KoKo -1.50 und 7.031466 mm. Dieser Unterschied wäre dann als weiteres Test-Kriterium genau genug, um die richtige Hyperbel dar-
zustellen.  Statt dem Foucault-Test kann man auch einen InterferoMeter benutzen, wobei die Streifen der jeweiligen Zone waagrecht und
parallel sein muß. Mit einer 0.001 mm Meßuhr und einer Reihen-Messung wäre das hinreichend genau.      

Secondary Konvex-Spiegel: Test der Hyperbel von der Rückseite durch den Glaskörper BK7 oder ähnlicher Gläser.
Für diesen Fall wird der Glaskörper als Linse verwendet. Dadurch entsteht eine Kompensations-Wirkung und man kann die Hyperbel
sehr genau auf Null prüfen.
 
          



F200 Transfer-Sterntest

Stern-Test - optische Qualitätsprüfung - Wolfgang Rohr

Der Sterntest

Trotz H.R.Suiter "Star Testing Astonomical Telescopes" sind die Grundprinzipien des Sterntestes noch lange nicht allgemein bekannt, weshalb es in den
Astronomie-Foren periodisch immer wieder zu Verständnis-Fragen kommt. Es hat den Anschein, daß dieser Test die Sternfreunde eher verwirrt hat, als
ihnen bei der Qualitäts-Kontrolle ihres Teleskops behilflich zu sein.

Haupteinwand gegen Buch und Aberrator-Programm sind die synthetisch gerechneten Fallbeispiele, weil die Beispiele, die man durch die Fotografie von
realen Sternscheibchen gewinnt, sich deutlich von den gerechneten unterscheiden und schon so manchen Sternfreund in die Verzweiflung gestürzt haben.

Der Sterntest ist grundsätzlich ein qualitativer Test. Es lassen sich also nur ganz eingeschränkt PV-, RMS- oder Strehl-Werte ermitteln. Eine quantitative
Variante ist der Roddier-Test am Himmel, der auf fotografischem Weg eine Quantifizierung ermöglicht. Siehe auch:

http://www.astrosurf.com/tests/roddier/roddier.htm

http://astrosurf.com/nexstar8/

Der Sterntest zeigt deutlich Flächen-Unregelmäßigkeiten, Zonen und Astigmatismus an, unschärfer ist er, wenn er exakte Aussagen zum Öffnungsfehler
machen soll. Das klassische Beispiel dafür ist beim Spiegelschleifen der Kugelspiegel im Krümmungsmittelpunkt. Nach der Geometrie findet eine Total-
reflexion statt und alle Lichtstrahlen treffen sich wieder im Kugelzentrum des kugelförmigen Hohlspiegels. Das sieht dann so aus und ist zugleich ein Bei-
spiel für den klassischen Stern-Test, wie er am Himmel sein sollte:

Am Himmel fallen jedoch der Geometrie wegen, die achsnahen Strahlen länger als die Randstrahlen, der Spiegel ist also unterkorrigiert und muß parabo-
lisiert werden, also die Mitte wird tiefer poliert, um das wieder zu korrigieren (für den Krümmungsmittelpunkt entsteht aber jetzt eine Überkorrektur).
Prüft man also einen Parabol-Spiegel im Krümmungsmittelpunkt, so ist dies immer ein überkorrigierter Spiegel und man bekommt in diesem Fall extraf-
okal einen deutlichen "Beugungsring" und intrafokal nur noch den diffus ausgefransten Rand. Bei der Unterkorrektur fallen also die Mittelpunktsstrahlen
länger als die Randstrahlen, weil eine Art "Berg in der Mitte" die Schnittweite in der Mitte verlängert. Bei der Überkorrektur ist in der Mitte eine "Vertiefung"
und die Mittelpunktstrahlen fallen kürzer. Ein abfallender Rand ist also eine Art Überkorrektur, weil die Randstrahlen länger fallen und beim Rest der Fläche,
selbst wenn sie unterkorrigiert ist, die Strahlen kürzer fallen. So kann also eine tendenziell unterkorrigierte Fläche über den Rand überkorrigiert am Sterntest
erscheinen. In dieser Hinsicht ist der Stern-Test "unscharf".

Grundprinzip bei astronomischen Teleskopen ist die Tatsache, daß ein vom Weltall kommendes Lichtbündel parallel ist, und auf der optischen Achse im Ideal-
fall innerhalb des Airy-Beugungsscheibchens alle parallelen Lichtstrahlen vor dem Fernrohr bzw. Objektiv im Brennpunkt als winzig kleiner Lichtpunkt abge-
bildelt wird. In der Praxis ist dies jedoch eher selten der Fall, und im Bildfeld, außerhalb der Achse kommen noch weitere optische Abbildungsfehler hinzu, die
aber auf der Achse zunächst keine Rolle spielen. Dieser Test ist natürlich auch in einer Autokollimations-Anordnung durchführbar mit dem Vorteil der doppelten
Genauigkeit und allerbestem Seeing im Labor: Hier das Beispiel eines NewtonSpiegels.

autokollimat

Hier das Beispiel eines weniger gut gelungenen Spiegels am Himmel bzw. in Autokollimation:

Ein positives Gegenbeispiel bietet folgender Hochleistungs-Newtonspiegel, dessen Sternscheibchen intra- und extrafokal nahezu gleich sind, jedoch ein ganz
zart ausgefranster Rand im extrafokalen Sternscheibchen eine Flächen-Überkorrektur andeutet, während der Rand selbst keine Auffälligkeiten hat. Auch die
Fläche selbst zeigt außer ganz flachen Zonen weiter keine Störung.

Das Ronchi-Gitterbild intrafokal bei 13 lp/mm zeigt einen nahezu perfekten Spiegel, dem man die hauchzarte Unterkorrektur nur in Autokollimation bei doppelter
Genauigkeit ansieht.

Beim nächsten Beispiel ist eine ganz leichte Überkorrektur vorhanden, die man auch nur mit dem RonchiGitter 13 lp/mm intrafokal in Autokollimation erkennt. Weil hier aber der Rand etwas hochzieht, ist das Sternscheibchen extrafokal leicht ausgefranst.

Soviel zu den perfekten Optiken oder hier den Parabolspiegeln.

Der Parabol-Spiegel ist also im Krümmungsmittelpunkt total überkorrigiert, d.h. die Mittelpunktstrahlen fallen kürzer, als die Randstrahlen, man sieht extra-
fokal einen dicken Beugungsring und intrafokal kein Scheibchen mehr, sondern nur noch den ausgefransten Rand (damit ist ganz klar, wie am Himmel ein über-
korrigierter Spiegel oder opt. System ausschauen muss). Intrafokal sieht man einen ausgefransten Rand, extrafokal immer deutliche Beugungsringe. Bei größeren
Öffnungen sieht man in der Regel intrafokal nur noch diffuses Licht. Also kann man den Parabolspiegel nur extrafokal im Krümmungsmittelpunkt auf Astigmatismus
prüfen.

Am bauchigen Ronchigitter intrafokal bei 13 lp/mm erkennt man eindeutig, dass die Lichtstrahlen in der Mitte kürzer fallen als am Rand, was zu einer
bauchigen Verformung führt.

Das Gegenteil davon war ein Frauenhofer, der vermutlich durch einen falschen Linsenabstand unterkorrigiert reagierte, und das schaut dann so aus: Hier
sind also die ausgefransten Sternscheibchen genau umgekehrt und damit extrafokal, während intrafokal die Beugungsringe zu sehen sind.

Der Nachweis kann wieder über das Ronchi-Gitter geführt werden.

Beim einem VMC 200L war die Unterkorrektur nicht ganz so ausgeprägt, und das sieht dann so aus:

Im Ronchibild wieder intrafokal bei 13 lp/mm kann man die leichte Unterkorektur erkennen.

Ein Sternfreund brachte seinen hoffnungslos überkorrigierten Newton-Spiegel. Der schaut in Autokollimation dann so aus:

Merke:

Bei Überkorrektur oder abfallender Kante, was nur eine Form von Überkorrektur ist, sind die Sternscheibchen intrafokal immer am Rande ausgefranst und
extrafokal sind immer deutliche Beugungsringe zu sehen. Wie groß die Überkorrektur in PV Lambda der Wellenfront jedoch ist, läßt sich mit diesem Test
nahezu nie abschätzen, auch wenn es oft behauptet wird. Ein möglicher Astigmatismus oder Koma machen diesen Versuch sofort zunichte. Je gleichmäßiger
die Scheibchenfläche ausgeleuchtet ist, umso glatter die polierte Fläche. Störungen bzw. Unregelmäßigkeiten, wie Zonen, Wolken etc. lassen sich hier bereits
erkennen.

Wolfgang Rohr

 

F110C * Induced Astigmatismus an einem KugelSpiegel als Antwort auf Dave Rowe.

http://r2.astro-foren.com/index.php/de/14-beitraege/06-messtechnik-teil-2-aufbau-diverser-interferometer/484-f110b-praesentation-dave-rowe

Der folgende Bericht setzt sich erneut mit dem Thema "Induced Astigmatismus" beim Bath-Interferometer auseinander, weil besonders bei einem
großen Öffnungs-Verhältnis des Licht-Kegels, Astigmatismus "induziert wird, was unter anderem besonders mit dem Bündel-Abstand zu tun hat, wie
er beim Bath-Interferometer im Aufbau entsteht. In meinem Fall wären das 5 mm Bündel-Abstand. Bereits 2004 hat sich Dave Rowe dankenswerter-
weise mit dem Astigmatismus-induzierten Problem in einem eigenen Bericht auseinandergesetzt, wobei im Bericht selbst einige Unklarheiten sind und
ich im vorliegenden Fall das Thema mit meßtechnischen Möglichkeiten zu ergründen versuche. Auch dieses Verfahren ist nicht ganz "scharf", zeigt aber
die Differenzen auf zwischen der mathematischen Formel von Dave Rowe und dem Meß-Versuch an einem KugelSpiegel 150 R 611. 

Die mathematische Lösung nach Dave Rowe:

Für diesen Fall ist D=150mm, d=5 mm, R=611 und Lambda 532 nm wave. ODP = 0.289712532 oder PV L/3.45
Der hier induzierte Astigmatismus ist im Zernike System Z4 und Z5, also nur low order und nicht Astigmatismus high order.





Das ist also der Kugelspiegel, dessen Daten in die obere Formel eingesetzt worden waren. Nach der Rechnung würde bei 532 nm wave ein Astigma-
tismus in der  
Größe von PV L/3.45 eingeführt werden bei einem IMeter-Bündelabstand von 5mm und einem Lichtkegel von ca. F/4 (611/150mm)




Die meßtechnische Lösung

Der Kugelspiegel wurde also a) in Pos_0 = PV L/5.1 Astigm vermessen und b) in Pos_1  +90° clockwise = PV L/7.1 Astigm vermessen.
Der Kugelspiegel-eigene Astigmatismus liegt demnach bei ca. PV L/17.5 bei 532 nm wave.




Der Kugelspiegel-eigene Astigmatismus beläuft sich also auf die Differenz zwischen PV L/5.1 und PV L/7.1, sodaß für den induzierten Astigmatismus
bei Bündelabstand 5 mm bei einem Lichtkegel von ca. R/4 ein Wert von ca. PV L/6 übrigbleibt. Das wäre aber gegenüber dem math. Wert von PV L/3.45
ein etwas kleinerer Wert, der deswegen eher stimmen könnte, weil er meßtechnisch zustande kam. Die mathematische Lösung müßte man nämlich
beweisen.




Für den nachfolgenden Versuch ist es besser, wenn man ein simulierten Interferogramm mit den Werten für Astigm. PV L/5.1 und PV L/7.1 hat. Es soll
nämlich die Situation an schmäleren LichtKegeln untersucht werden, also nach R/4 auch R/5, R/6 und R/8 wegen der Frage, wie massiv sich dieser System-
oder Setup-Fehler beim Bath-Interferometer auswirkt. 




Der jeweils kleinere Umkreis steht auch für ein kleineres Öffnungsverhältnis bzw. schlankeren Lichtkegel. Wenn man also besonders bei F/4 Newton-
Spiegeln "ausweichen" will, dann empfiehlt sind eine Prüfung auf Astigmatismus in RoC, da hätte man dann einen F/8 Lichtkegel und in Autokollimation
kann man dann nur auf sphärische Aberration prüfen, und so diesen Effekt ebenfalls umfangen. Prüft man hingegen "schnelle" Refraktoren, dann ist
ein F/6.56 Öffnungsverhältnis ebenfalls unkritisch.







Der gleiche Effekt zeigt sich im übrigen beim Artificial Sky Test bei hoher Vergrößerung: Auch hier wird über den "Bündel-Abstand" von 8.8 mm
ein Astigmatismus induziert, weshalb man für große ÖffnungsVerhältnisse exakt auf der opt. Achse prüfen muß:
exakt auf der opt. Achse http://rohr.aiax.de/VFW_05A.png  bis zu einem Lichtkegel von f6 http://rohr.aiax.de/RicRed_04.jpg






D107-05 * 8-inch GSO RC M97-Eulen-Nebel: Sterntest und Rohbild --- warum man nichts merkt !

Das vorliegende Beispiel untersucht die Frage, wie genau die Abbildung einer Optik am Rande des Bildfeldes sein muß. Verglichen werden
die Ergebnisse des Artificial Sky Testes bei 902-facher Vergrößerung mit den Ergebnissen eines Rohbildes am Himmel. Der Bilddurchmesser 
des  8" GSO RC (203/1624 F8) bei 0.8° Bildwinkel wären 22.19 mm. Das entspricht einem Kamera-Sensor von 17.6mm x 13.52 mm und
dessen Diagonale von 22.19 mm. Von der in der folgenden Übersicht/5. Bild gefundenen Labor-Abbildung bei 902-facher Vergrößerung ist
auf dem Rohbild am Ende nichts mehr zu sehen. Das dürfte der Grund sein, warum an die Abbildungs-Qualität von Astro-Kameras nicht die
allerhöchsten Ansprüche gestellt werden müssen.


Zunächst die Abbildungsfehler bei Bildwinkel 0.8°/Bild 05 am Bildfeld-Rand des KAF.8300 Kamera-Sensors, Durchmesser 22.19 mm
Die PSF/Energie-Verteilung ähnelt der Abbildung oben beim künstlichen Stern-Himmel bei 0.8°/Bild 05 . Weil die Streuungs-Figur aber
im Wesentlichen eine Kreisfläche bildet, wird sie auf dem Foto nicht wahrgenommen.


Das Rohbild:

Verglichen wird der Durchmesser der Abbildung im oberen Bild 05 bei ca. 30 Mikron mit der Sternabbildung im folgenden Rohbild am Rande des
Bildfeldes. Bei genauer Betrachtung kommen also weitere Störquellen hinzu, die mit der im Labor gewonnenen Abbildung des 8" RC-Systems

eher weniger zu tun haben. Die Abbildungs-Qualität dieses Systems kann man deshalb mindestens als zufriedenstellend bewerten, was natür-
lich voraussetzt, daß das RC-System exakt zentriert worden ist. Roh-Bild auf neuer Webseite ausgelagern  oder Bild anklicken.




Ein Vergleichs-Bild aus dem WEB

Quelle Wikipedia, ein Ausschnitt zu oberem Rohbild. Der Eulennebel (auch als Messier 97 oder NGC 3587 bezeichnet) ist einer der
etwa 1600 planetarischen Nebel in unserer Milchstraße. Mit den Abmessungen 3,4' × 3,3' und einer scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag liegt
er im Sternbild Großer Bär. Die vom Zentral-stern ausgestoßene Hülle hat etwa 2 Lichtjahre Durchmesser und dehnt sich mit etwa 40 km/s
im Weltraum aus.


Ein Bildausschnitt/Rohbild passend zur WEB-Aufnahme

 

 

 

A062D Spitzen Optik - handwerklich ausgezeichnet - günstiger Preis

Wer ca. zehntausend Euro zu zahlen bereit ist für ein Teleskop, hätte eigentlich eine Spitzen-Optik mit einem eindeutigen, nachvoll-
ziehbaren Test-Report verdient. Unter diesem Aspekt bekommt der Sternfreund James in USA nicht nur eine Spitzen-Optik, die
handwerklich ohne Tadel ist zu einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis: Auch als Prüfer hat man seine besondere Freude daran !
Ein Vergleich zum vorherigen Bericht ist durchaus lesenswert!

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LZOS361_01.jpg
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This Artificial Sky Test is a wonderful overview to show all optical errors at first: There is no astigmatism, no coma, no spherical, and you can
calculate the optical resolution by this foto and the distance of these three points in the middle. There are lots of reports about this test:

Artificial Sky Test - Anfangsbericht
Einzel-Beispiele zum Artificial Sky Test , F041C Artificial Sky Test bei SC, RC und Cassegrain-Systemen
Das Test-Module bis f/6 Lichtkegel
Refraktor als Foto-Maschine,  Tec 140 +Flattener,
C14-Beispiele; weitere Beispiele
F041B Artificial Sky Test Unit für Massimo

LZOS361_02.jpg
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In a second step let's test the quality impression of that triplet lens. Some of us prefere the star test: There is a hardly noticeable colour ring round the
star disc intra- or extrafocal with 270 x magnification.  At the focus you see with 675 x the laser pinhole of 25 micron. The surfase of these discs are white
with no significant texture.

More important are the Foucault-, Ronchi- and the Lyot-test: The Foucault image show at first the Gauß-error (spherochromatism), this one is
bigger than the the Secondary Spectrum, so you'll get sickle-shaped parts of that area: left light blue and right a sandy colour. The Ronchi test
tells you some about the spherical, perfect corrected at green, 532 nm wave the main colour of human eyes. The Ronchi grid is a very small garden
fence with longitudinal slats and gaps between them. This image shows the different surface texture. Otherwise your contrast will break
down with a rough surface.

LZOS361_03.jpg
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Blue is overcorrected, green is perfect and red is undercorrected; http://www.telescope-optics.net/secondary_spectrum_spherochromatism.htm



Foucault Examples,   TS Triplet APO, Foucault different tubes; http://rohr.aiax.de/artifGauss.PNG; http://rohr.aiax.de/@TMB130VuojarviSW_04.jpg
http://rohr.aiax.de/foucault-bilder1.jpg ;   http://rohr.aiax.de/foucault-bilderNeu.jpg ;   http://rohr.aiax.de/FloeVixTMB_21.jpg

Let's get a fringes map at 532 nm wave for a comparison with the LZOS test report.

LZOS361_04.jpg
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The wavefront deviation of that lens: no significant error !

LZOS361_05.jpg
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The typical light energy function - point spread function

LZOS361_06.png
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the computer generated fringes map

LZOS361_07.jpg
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differentiated values for astigmatism, coma and spherical



At last my test report at 532 nm wave with the same Strehl value as the LZOS report, next image.

LZOS361_08.jpg
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LZOS361_09.jpg



The Strehl optimum should be at green or e-line (546.1 nm wave) The Gauß error reduces the sprectrum at blue (overcorreted) and red (undercorrected)
This is a feature of all lens optical systems and in our case these a very impressive results.


LZOS361_10.jpg
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I also test the Secondary Spectrum and calculate a RC_index number: http://rohr.aiax.de/@Trav_GW_07.jpg
At first I find out the Power value of every fringes map and convert it to focus difference (FLF)

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LZOS361_12.jpg
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In this way I get the Secondary Spectrum and the RC_index number.

LZOS361_13.jpg
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At the end I will compare the lens design diagram, that is ZEMAX generated, an optical design program . . .


LZOS361_11.jpg

. . . and how it could verified by the Artificial Sky Test and by fringes maps for astigmatism and coma errors. At 0.5 degrees
the diagram shows a small astigmatism of PV Lambda/3.7. This means, you can take fotos without any flattener or reducer
till a diameter of 21.22 mm and more. With the Riccardi Reducer this will be corrected for a very large diameter if you will
take fotos of the sky.


LZOS361_14.jpg
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Conclusion:

I was very pleased by testing this extraordinary triplet lens, and James should give me here a short report of these lens, when it arrives him at home in USA.

 

P001 Projekt TS Unit Feld-Test

HAS 01.Juni 2015 Feld-Test-Unit  -  Diskussions-Plattform mit Wolfi Ransburg und Andi Murner

gehe zum aktuellen letzten Beitrag

Erläuterung, Vorabsprachen etc.

Im heutigen Telefonat 01.06.2015 mit Wolfi Ransburg, Zeit 11:30, wurde vereinbart, daß Wolfi über TS bei Edmunud Scientific
3 x ... gelaserte Pinholes 25µ Durchmesser bestellt und mir danach zuschickt. (Eine Pinhole für mich)

Katalog 2014 Seite 243 Präsizse Lochblenden 20 Mikron  ungefaßt # 52-869 ................  Preis 42.75 Euro

 Vorerwägung

V01 - Diese Feld-Tester-Unit soll mit dem OAZ eines Teleskops (Newton+KomaKorr oder Teleskop+Flattner) verbunden sein.
V02 - für diesen Zweck muß zunächst festgelegt werden, wie groß im Durchmesser die OAZ Steck-Hülse sein soll: 2", 3", 4" ???
V03 - weiterhin muß der durchschnittliche Abstand von Korrektor/Flattner -> Fokus bekannt sein, wofür die Unit gebaut wird. 
V04 - Für diesen Zweck muß eine extra Hülse gefertigt werden. Die Unit wird über den Außen-Durchmesser der Hülse geschoben
-------wegen der Vignettierung am OAZ
V05 - Für den Bereich Fokus braucht man einen Spielraum von ca. 20 - 30 mm

 

Funktion auf der opt. Bank

B01 - Das Teleskop (Newton+Korr, Teleskop+Flattner) wird vor dem Planspiegel mit einem Chesier-Okular zunächst kollimiert
-------mit einem üblichen Chesire-Okular.
B02 - Danach wird die Spezial-Hülse V02 ausgetauscht/eingesetzt und die Unit aufgesteckt auf deren Außendurchmesser.
B03 - Danach sucht man mit der Pinhole in Nähe opt. Achse die Start-Position und fokussiert die Einheit, sodaß
B04 - Lichtquelle und Abbildung durch das System auf gleicher Höhe sind (mit eingebautem Foucault-Tester) Die Unit wäre geeicht.

B05 - Die Lichtquelle nach rechts verschieben, die Abbildung wandert um den gleichen Betrag nach links und kann mit 3.8 mm
-------Okular (angefräst) betrachtet werden. Wird am Rand durch die Vignettierung begrenzt: Vergleich Mitte-Rand .
B06 - Die Unit kann auf der OAZ-Hülse verschoben werden, sodaß sich der Fokus-Abstand zum Flattner ändert in größer o. kleiner.
B07 - Danach über OAZ des System den neuen Fokus suchen und die Sternabbildung mit vorheriger Abbildung vergleichen.
-------Es geht immer nur um die Abbildung am Rande des möglichen Bildfeldes. Die Mitte stimmt immer.

 

Zeichnungen oder Bilder sind noch in meinem Kopf. Bitte die Kommentar-Funktion zu Antworten benutzen. 
Bitte immer die betreffenden Zeilen-Nummern benutzen.

 


 02.06.2015 Entwurf

 

Der Wolfi sieht das Projekt unter dem Aspekt der Schnelligkeit und der Kosten-Ersparnis. Das findet aber seine Grenzen dort,
wo dies zu massiven Begrenzungen der Methode/Bauteile führt. Ich habe es bereits wieder gemerkt, als ich einen Konstruktions-
Versuch zeichnete. Ich halte diese Lösung nicht für sinnvoll, weil man mit einer Steckhülsen-Lösung massive Einschränkungen hat.
Ich selbst habe einen solchen Versuch hinter mir. Er ist mir zu wenig flexibel und ungenau.

Dafür braucht man eine 4" Steckhülse (grau), über die man eine Schiebe-Einheit (gelb) "stülbt". Die Länge der 4" Steckhülse (grau)
muß ca. 60% des durchschnittlichen Abstandes Flattner-Fokus haben, damit man die Einheit (gelb) verschieben kann.
Diese Steckhülse (grau) gehört zur Einheit dazu, und man muß dafür sorgen, daß diese auf alle Fernrohr-OAZ paßt.

Es wird horizontal eine ALU-Schiene eingesetzt, deren untere Seite als Auflage für Foucault-Test und Okular-Basis dient.
Die Lichtquelle (Pinhole) ist bündig mit dem Schieber, der die Lichtquelle von der Mitte zum Rand schiebt. 

Unter die Steckhülsen-Einheit kann das 12 V Auto-Lämpchen angebaut werden. Das Licht wird über ein Lichtleiter-Kabel zur
Pinhole geführt und im rechten Winkel eingespiegelt.

Besprechung telefonisch bitte: 09521 5136

02.06.2015 Email-Antwort von Wolfi und Chris

Wolfgangs Antwort kommentierend in Blau

Hallo Wolfgang,
sehr sehr gerne…
Email #01  Wie gesagt, wir sind Adapterprofis, eine kurzbauende Adaption auch über große Gewinde zu erreichen, gehört zu unseren leichteren Aufgaben.

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Hi Wolfgang,
herzlichen Dank für den Entwurf:

Vorabsprache:

Email #02 Gerne werde ich heute die drei gelaserten Pinholes bestellen.

Vorerwägung:
V01 ja, die Verbindung ist unbedingt nötigV02 die Feld Tester Unit soll an der Fernrohrseite ein M68x1 Innengewinde haben. Verschiebeein-
heiten auf der Basis von M68 bzw. Adapter runter zu M48 und T2 kommen von uns. Viel zu wenig Durchmesser! Wir brauchen Platz!
Siehe Zeichnung! Das ist ein Grund, warum mir diese Lösung nicht gefällt. Das 3.8 mm Okular braucht z.B. links ebenfalls
Platz, auch wenn es angefräst ist: Wenn Du mit 30 x 2 mm das Feld vom TEC 140 "abscannen" willst, dann brauchst Du
bereits 60 mm. Dann bist Du aber erst jeweils auf Mitte von L_Quelle und Abbildung. Der Okular-Körper hat aber noch 31.6/2 mm
für die wir links auch noch Platz brauchen. Dann hätten wir schon ca. 92 mm, und wenn wir noch 10 mm als Spielraum
dazuaddieren, dann sind wir bei 4" bzw. ca. 100 mm. Die graue Hülse muß also 4" innen haben und muß an alle Systeme
irgendwie anschraubbar sein. Denkbar wäre ein Gewinde-ZwischenRing von M100x1 mm auf M68x1 mm

V03 Die Abstände von Korrektor zu Fokus sind stark unterschiedlich und variieren zwischen 50mm (GPU) und 130mm (Diverse Refraktor
Das ist der nächste Pferdefuß !!! Eine Adapter/Hülsen-Lösung ist damit technisch nicht möglich: Wenn Du nämlich bei 50 mm
Die gesamte Einheit zusammenschiebst, dann können beide Hülsen oben (die graue und die gelbe) 50 mm  zusammengeschoben
werden. Das taugt/funktioniert aber bei 130 mm so nicht mehr. Du kannst es zwar auf den kürzesten Abstand fertigen,
brauchst aber dann Zwischen/Abstands-Ringe bis Du bei Abstand 130 mm bist.


Flattener) Die Abstände werden mit Zwischenringen und der M68 Verschiebeeinheit überbrückt. Der Vorteil, diese Einheiten werden dann
auch im praktischen Betrieb benötigt.

V04 Die Fertigung der Schiebehülse wird von uns erledigt, wir werden das absolut verkippungsfrei machen. Für Ideen einer Schiebehülse
wären wir aber sehr dankbar, wenn Du möchtest machen wir dann 2 Stück (eine für Dich). Mach mal das so, bitte!

V05 Korrekt

Funktion auf der opt. Bank:

B01 Korrekt

B02 Korrekt, daher muß der ungefähre Arbeitsabstand (V03) bekannt sein, das ist unsere Ausgangsbasis für die Feinabstimmung, ansonsten
würde man sich zu Tode suchen. Der Arbeitsabstand wird durch Kombination von Schraubringen und der Verschiebeeinheit (siehe V04) erreicht.
B03/B04 Das ist mit nicht ganz klar aber ich vermute, das ist einfach das Scharfstellen mit dem Okularauszug, damit dann die Meßeinheit mit
dem 3.6mm Okular im Fokus ist. Da ist meine Kipp-Vorrichtung einfacher:
a) ich kollimiere das System vor dem Planspiegel
b) ich verkippe das Sytem (Teleskop + Flattner) nach rechts, bis man den künstlichen Stern links gerade noch sieht
c) ich suche die Abbildung links und variiere den Abstand auf der OAZ-Skala, bis Abbildung am Rand optimal ist.
d) ich gehe auf KippWinkel 0° zurück und messe mit Foucault den Abstand zur letzten Flattner-Fläche.

Mechanisch läßt sich das einfacher herstellen.

B05 Völlig klar, deshalb sollte auf der Meßeinheit auch eine Millimeterskala sein, die man dann auch fotografieren kann und wo man dann auch
den Abstand der Lichtquelle von der optischen Achse sieht (5mm bis 25mm) Auf die Skala kann verzichtet werden, weil man über den
TAN des Kippwinkels den Abstand von der opt. Achse berechnen kann. So mache ich es.

B06 Korrekt, das ist dann der Feintuning Prozess, der minimale Verstelleinheiten (bis runter zu 1/2 mm erlaubt. Deshalb muß die Schiebehülse
das auch erlauben. Ich kann mir vorstellen, daß wir Führungsrillen machen, damit die Orientierung erhalten bleibt. Das kann bis zu einer seitlichen
Verstellung mit einer Mikrometerschraube gehen.
Also Vorgehensweise:
Verstellung nicht durch Schieben sondern durch Verdrehen einer seitlichen Schraube mit 1mm pro Umdrehung (M6 z.B.) Das wäre kein  Problem.

Damit hätte man eine genaue Verstellung ½ Umdrehung der Schraube = 1/2mm Verstellung

B07 Korrekt

Denkbare Steckhülsen Einheit:

Das geht schon in die Richtung – absolut…
wie gesagt, ich würde die Steckhülseneinheit auf ultimative Kürze konstruieren und nicht einfach nur Schieben (zu ungenau) sonder mit einer
Schraube Verstellbar machen. Die Schiebehülse braucht nur einen Verstellbereich von 15mm bis 25mm zulassen und beidseitig M68x1 Anschraub-
gewinde haben. Das ist eine gute Denksportaufgabe.Dann würde die Grundeinstellung auf 20mm sein und man hätte in beide Seiten je 5mm
Verstellung. Wenn diese Verstellung nicht ausreicht, würde man mit weiteren Zwischenringen rangehen. Kann man auch mit einer Schieblehre
messen oder mit Endmaßen.

Diese Variable M68 Verlängerung wäre für viele Sternfreunde sehr attraktiv , so daß ich dieses Produkt dann auch ins Sortiment aufnehmen werde ….
CHRIS BITTE !!!!!!  M68x1 ist zu klein. Das bedeutet nämlich, daß die graue Hülse oben 67 mm innen sein muß. Beim TEC ist das
Bildfeld bei 4° Bildwinkel bereits 68.44 mm. Dazu käme noch das 3.8 mm Okular dazu, das + 31.6/2 mm zusätzlich braucht.
Bei meiner Kipp-Lösung hast Du dieses Problem nämlich nicht.

Wolfgang, Du siehst, wir sind sehr sehr nahe zusammen. Glaube ich noch nicht! Ich will Dir nur zeigen, welche Konsequenzen Deine
Adapter-Lösung genaugenommen hat.

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Email #03  Chris, wir brauchen keine Seitliche Veschiebeeinheit, Wolfgang hat mich auf einen Gedankenfehler hingewiesen, der die Verschiebeeinheit nicht
brauchbar macht:Nämlich – wenn ich die Punktlichtquelle nach rechts verschiebe, verschiebt sich der „Stern den man beobachtet) im gleichen
Außmaß nach links . Geht mit der Neumann'schen Okular-Schiebelösung ohnehin nicht. Bei meiner Kipp-Lösung muß man nahezu
nichts verschieben !!!!

Wolfgang macht uns die Meßeinheit mit Okular zum Beobachten und Stern Fotografieren.
Aber erst, wenn wir Klarheit in der Konstruktion haben.

Die Meßeinheit wird ein M68x1 Innengewinde haben. Nein !

Unsere Aufgabe ist es, eine variable M68x1 Verlängerung zu konstruieren mit einer seitlichen Verstellung mit Schraube. Länge 15mm bis 25mm –
ohne Verdrehen und verkippungsfrei.

Das Produkt wird auch für den High End Anwender attraktiv sein – bitte auch mit Fixierungsschraube. Kein Problem.

-------------------------------------

Hi Wolfgang,

Email # 04  100% zustimmung- Chris und ich und ev. auch Andy werden Brainstorming machen wegen der 15-25mm variablen M68 Verlängerungshülse
Und die Pinholes bestelle ich heute

L_00 ========================================================================

 

Hallo Wolfi, Chris und Andi,
 
Kümmert Euch bitte um ein dickwandiges ALU-Rohr, mindestens 500 mm Länge, 100 mm innen, 120 mm außen.
Dreh- und Bohrqualität.
 
01. Die graue Hülse muß auf das Außen-Gewinde diverser Flattner, Reducer, Korrektoren passen. Es wäre jedesmal M68x1 mm
also auf das jeweilige Flattner Außengewinde das Innengewinde der grauen Hülse. Diese Hülse muß es aber dreifach mit
unterschikedlichen Längen geben, damit der Flattner-Fokus-Abstand von 50 - 130 mm abgedeckt werden kann. Da die gelbe
Hülse einheitlich 50 mm höchstens lang ist, (von der Länge geht noch die eingesetzte ALU-Schiene ab mit mindestens 10 mm)
muß es daher noch zwei graue Hülsen geben, für die anderen Abstände. Gegebenenfalls weitere graue Hülsen mit passenden
Längen. Die gelbe Hülse stelle ich selbst her, dafür brauche ich das ALU-Rohr.
 
02. Bei jedem Feldtest muß der Abstand Flattner-Bezugsfläche zum Fokus darstellbar sein mit einer Toleranz von mindestens
+/- 5 mm. Das wäre dann immer die Aufgabe der grauen Hülse, auf der die gelbe Hülse hin- und hergeschoben wird. Mir
am liebsten wäre es, wenn Ihr für die Herstellung der grauen Hülsen zuständig seid. (einheitlich 130 mm lang) Die Länge
selbst könnte man später abddrehen/kürzen. Soll heißen, mal gleich 5 Hülsen drehen lassen mit 130 mm Länge, die dann
für die unterschiedlichen Systeme ensprechend gekürzt werden.
 
 
03. Schließlich brauche im am Ende der Fertigung eines der üblichen Kombinationen, an der ich das ausprobiere, bevor ich
das Teil zu Euch fahre, oder der Andi oder alle drei mich besuchen kommt.

 

K001 von Inhalts-Verzeichnis verzweigen-Anker setzen

Wie legt man SprungZiele / Anker in einem Text an:

 

- MausCursor vor SprungZiel im Text setzen

- im Editor AnkerSymbol wählen und SprungZiel eintragen z.B.' Teil1'

- im InhaltsVerzeichnis über dem Text die dazugehörige  Zeile markieren

- LinkSymbol anklicken und bei Attribute SprungMarke anwählen  etc.

dann sollte die Verzweigung über ein InhaltsVerzeichnis funktionieren  

mit Link#Sprungmarke kann man direkt die Stelle anspringen

B098A Ein Achromat für den russischen Zaren 270-3800

http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Merz_(Optiker)
http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Merz,_Georg
http://www.meridiankreis.de/?p=121
http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/data/Insel/Information/KT/heftarchiv/1986/10-1-18.pdf

Dieser Achromat von der Firma G. & S. Merz GmbH München dürfte vermutlich bereits 100 Jahre überstanden haben. Er soll,
so berichtet man, eine Anfertigung für den russischen Zaren gewesen sein. Die russ. Revolution jedoch habe das Projekt
zerschlagen und so blieb dieser Achromat irgendwo versteckt in Deutschland. Der jetzige Eigentümer möchte nun wissen,
mit welcher Qualität er es zu tun hat, und ob es sinnvoll ist, dieses (schwere) Objektiv zu optimieren.

Ein F/14 Achromat würde man heute kaum noch fertigen. Statt dessen sollte es ein APO sein, der aber mit diesem Durchmesser
vermutlich mindestens 50.000.- Euro kosten würde. Als Achromat hätte er einen deutlichen Farblängsfehler, in diesem Fall
für Blau ca. 2 mm länger, für Rot ca. 0.9 mm länger als die Hauptfarbe Grün. Umgekehrt wäre günstiger. Die Farbsituation
spricht also gegen eine Optimierung. Betrachtet man die Restfehler,  dann wäre der Astigmatismus mit PV L/1.3 der erste
Angriffs-Punkt, was eine Frage von Fassung und Lagerung der Linsen bedeutet. Die Achskoma mit PV L/4.4 könnte man zwar
heraus-zentrieren, gewinnt aber dadurch keine wesentliche Verbesserung der Gesamt-Situation. Spherical selbst ist mit PV L/7.1
unbedeutend.

Rein Rechnerisch hat das Objektiv eine Auflösung von 0.512 arcsec bei Grün. Beim Artificial Sky Test ergibt sich über das Foto
eine Auflösung von 0.9 arcsec, allerddings mit sehr viel Streulicht über das Bildfeld. Eine Vergrößerung von ca. 200-fach dürfte
jedoch noch realisierbar sein mit einem 20 mm Okular. Für einen Achromaten ist dieser Fraunhofer vergleichsweise farbrein.


11FH_01.jpg
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11FH_02.jpg
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Bei der obere Reihe wurde auf die Hauptfarbe Grün fokussiert und über die Power der Farblängsfehler für Blau und Rot ermittelt.
Bei der unteren Reihe hingegen auf jede dieser drei Farben. Leider dominiert der Rest-Astigmatismus, sodaß der Gaußfehler kaum
erkennbar ist: Überkorrigiert im kurzen Spektrum Blau und unterkorrigiert im längeren Spektrum Rot. Selbst wenn man Grün
auf Null bringen wollte, indem man alle Restfehler beseitigt, ändert man an dem System Achromat = Farblängsfehler wenig:
Einfach in ein Fernrohr gebaut und bis zu 200-fache Vergrößerung, das könnte viel Spaß machen.


11FH_03.jpg
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Die späteren Zeiss-AS Objektive liegen je nach Durchmesser bis zu einer RC_INdex-Zahl von ca. 2.0 und kommen den Halb-APO's
schon sehr nahe. Im Vergleich zu den Achromaten aus China und USA RC_Index < 15.- wäre dieser hier jedoch farbreiner. 


11FH_04.jpg
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Man könnte zwar diesen Achromaten optimieren, müßte aber sehr viel Arbeitszeit hineinstecken, was bei einem derart
schwergewichtigen Achromaten nicht ganz einfach ist. Es bleibt aber trotzdem ein Achromat mit seinen Eigenschaften.


11FH_05.jpg
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11FH_06.jpg
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Der Astigmatismus als Haupt-Rest-Fehler zieht das Maximum nach unten und begrenzt damit die Vergrößerungs-Leistung.

11FH_07.jpg
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Die differenzierte Übersicht zeigt, wo man mit der Optimierung ansetzen müßte.

11FH_08.jpg
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M_002 Kommentare in der Übersicht

ommentare in der Übersicht

 


Hallo Tobias,bei diesem Diagramm-Beispiel ging eine Diskussion vorraus, ob man bei einem Linsen-Teleskop das in einer
bestimmten Farbe gewonnene Strehl-Ergebnis auf eine andere Farbe umrechnen kann: A  B032A Das Spiel mit Farblängsfehler und farbabhängigem Öffnungsfehler bei Refraktoren2015-03-17 

Lieber Herr Rohr,Erstmal herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz für dieses Objektiv.
Erstaunlich finde ich das Verschwinden der Beugungsringe, klar ist aber: Irgendwohin muss . .:
B032A Das Spiel mit Farblängsfehler und farbabhängigem Öffnungsfehler bei Refraktoren 2015-03-15 17:26:09 69
    Hi, What's Full Width-Half Max FWHM (nm) of filters used?Great report, thanks! Eric com_content F117 Massimos Bath-Interferometer mit Weißlicht 2015-02-26 07:52:03 64
    Ich bin der Besitzer dieser durch Selbstüberlistung aus der Ordnung geratenenOptik. Mit Freude und großem Dank an Herrn Rohr kann ich nun berichten, daß der Williams wieder voll einsatzfähig ist ! Das Pachakuhtek com_content A109A William FLT 132 F7 - Vorsicht beim Zerlegen 2015-02-22 17:33:35 63
  Der Sternfreund(?) aus England, für den dieser Test erstellt worden war, behauptete zunächst, daß er diesen Test gar nicht in Auftrag gegeben hätte. Das Gegenteil konnte ihm aber später nachgewiesen w Wolfgang Rohr com_content A062C * LZOS for APM 152-1216 Nr. 384 2015-02-13 18:39:41 2
  hallo kann mir jemand sagen woher ich solch eine nadellagerscheibe bekomme? Oder eine genaue Bezeichnung dafür? Ich würde sehr gerne ein Regal bauen das drehbar sein soll ich bitte um kurze Info an pa Pacholsky Andrej com_content C048 - Drei hochwertige Dobsons 2015-01-21 13:03:11 61
  Nun, diese Objektive sind für den amerikanischen Markt gebaut, die sind mit jedem Müll zufrieden. Hauptsache, es kommt Licht durch. Bin gerade am Zurückschicken, alle Kosten werden ersetzt. Das Intere Stefan com_content B086A ISTAR 180-1440 Für visuellen Einsatz oder für Astro-Fotografie ? - 01.Jan.2015 2015-01-19 11:52:01 60
  Dear Alistairs,The startest is exakt on optical axis. But Foucault, Ronchi or interferogramms not. This sytems show vignetting with such fotos. Wolfgang Rohr com_content D071 Mewlon 210 Dall-Kirkham Cassegrain Takahashi 2015-01-06 00:44:53 59
  Eine Optik technisch durch Dokumente und Vermessungs-Ergebnisse zu beschreiben, sucht man auf den Cloudy-Nights Beiträgen zu diesem Thema offenbar auch vergebens. So wird das nur eine Meinungs-Äußerun Wolfgang Rohr com_content B086A ISTAR 180-1440 Für visuellen Einsatz oder für Astro-Fotografie ? - 01.Jan.2015 2015-01-03 20:18:34 58
  Am meisten interessiert mich tatsächlich, wie gut mit dieser Optik Deine Astro-Aufnahmen werden. Du hast ja mit anderen "Astro-Aufnahmen" bereits wunderbare Feldaufnahmen zustande gebracht:http://r2.a Wolfgang Rohr com_content B086A ISTAR 180-1440 Für visuellen Einsatz oder für Astro-Fotografie ? - 01.Jan.2015 2015-01-01 19:51:41 57
  Hallo Wolfgang,Danke für die Auswertung!Die Firma Istar habe ich mit diesem Testberich konfrontiert. Ich warte nun auf Antwort, wie weiter vorgegangen wird.Stefan Stefan com_content B086A ISTAR 180-1440 Für visuellen Einsatz oder für Astro-Fotografie ? - 01.Jan.2015 2015-01-01 07:38:19 56
  Lieber Wolfgang,Ich gratuliere Dir zu diesem interessanten und umfassenden Bericht! Hier braucht dann wirklich niemand mehr einen Polystrehl.Gruss: Beat Beat Fankhauser com_content A062B-LZOS_for_APM175-1400 Portugal - auf Herz und Nieren geprüft 2014-12-13 17:32:00 55
  So sieht es bei mir auch aus, also ganz normal.Gold ist 0,14 my das sind 140 nm. Die ALU Schicht istnormalerweise um die 100 nm dick.Bei meinem dielectrischen Fangspiegel mit 98% geht null Licht durch Werner com_content E081 Der das Gras wachsen hört . . . Beschichtung und 

C084 Hauptspiegel-Zelle, Konstruktion und Auflagepunkte

Links zum Thema

Ausgehend von dieser Anfrage sollen hier einige Aspekte der Hauptspiegel-Lagerung zusammengefaßt werden.
Thematisiert wurde dies auch im Bericht meines 20-inch F4 Dobsons.
Astrotreff:  http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=119005&SearchTerms=spiegelzelle
PPLOP Color Plot http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1087876/Simulation_Plop_Hauptspiegel_R
Lassel http://www.sternenfreund.de/Zur_Sternwarte/Selbstbau/Spiegelzelle/spiegelzelle.html
PLOP 16" http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/932377/Spiegelzelle_fur_16_PLOP_Werte
PLOP Prg http://www.davidlewistoronto.com/plop/

 

Wer sich beim Bau eines Newton-Systems an die Konstruktion der Hauptspiegel-Zelle wagt, sollte zuallererst auf Teleskop-
Treffen studieren bzw. fotografieren, wie andere Sternfreunde vor ihm das "Rätsel" der 9- oder 18-Punkt-Auflage gelöst
haben. Siehe dazu unten die Bilder-Serie. Er kann dazu das Programm PLOP benutzen, das man im Web herunterladen kann,
oder er kann auch über eine zeichnerische Lösung die Auflagepunkte in der Zelle ermitteln, wie es weiter unten dargestellt ist.

Bei der Hauptspiegel-Zelle wählt man eine Anzahl von "Unterstützungs-Punkten, entweder 9 oder 18 Punkten, die jeweils
anteilig das gleiche Gewicht des Spiegelkörpers tragen sollen, indem diese Punkte jeweils im Schwerpunkt des Teil-Glaskörpers
den Spiegel unterstützen. Das läßt sich mit PLOP - eine Finite Element Berechnung sehr genau berechnen, wenn man das
Programm PLOP  zu bedienen gelernt hat. Näherungsweise gibt es auch eine zeichnerische Lösung, die vermutlich ebenfalls
völlig ausreichend ist. Bei größeren Spiegeldurchmessern sollte man den Spiegel auf 27-Unterstützer-Punkte legen. Das erste
Bild zeigt, wie ich im Falle meines 20-inch F4 Newton-Spiegel und einer 18-Punkt Auflage vorgegangen bin.

Vergrößertes Bild: http://rohr.aiax.de/HutWR_17.jpg

  

In Foren-Anfragen werden oft unnötigerweise Details einer solchen Spiegel-Zellen-Auflage problematisiert, wo es weit einfacher ist, sich auf Teleskop-
Treffen eine solche 9- 18- oder 27-Punkt Auflage einmal sorgfältig anzuschauen und mit dem jeweiligen Besitzer den Sachverhalt zu erörtern. Ohne
Bodenhaftung strapaziert man eher die Geduld der User, weil derartige Beiträge dann immer nur im Theoretischen verbleiben.

Die Wippen-Lösung beginnt mit 3 Punkten im Bereich 0.707 des Durchmessers. Legt man z.B. den Glaskörper eines 400 mm Spiegels auf nur  3 Punkte,
so verhält sich der Glaskörper wie eine Pizza, und fällt außerhalb der 3 Unterstützungspunkte in Form eines 3-eckigen Astigmatismus "herunter". Man
braucht also mehr Unterstützungs-Punkte. Eine Luftpolster-Folie behindert die Auskühlung auf der Spiegelrückseite, weshalb diese - zudem unkontrollierte -
Lösung ebenfalls kaum verwendet wird. Also verwendet man statt der 3 Auflagepunkte eine Wippe, und setzt an das jeweilige Ende der Wippe, jeweils
ein Dreieck mit je 3 Unterstützungs-Punkten, sodaß damit 18 Punkte gesamt entstehen. Die Wippe wird so gelagert, wie das bei einer Wippe üblich ist,
also nicht auf eine Kugel, sondern auf einen Zylinderstift, sonst würde sich die Wippe verdrehen und man müßte die Wippe fixieren. Man Sieht es bei
meinem Link zur Rockerbox. Vor 10 Jahren gab es dazu mal ein Berechnungs-Programm. PLOP gennannt, siehe hier:

rohr.aiax.de/CELL.EXE

Der HS-Spiegel sollte also eine entsprechen Anzahl von Unterstützung-Punkten haben, und die tragen gemeinsam den immer gleichen Flächen-Anteil
bzw. Glaskörperanteil im jeweiligen Schwerpunkt auf der Spiegelrückseite. Der Glaskörper des Spiegels darf durch die Auflage nicht verformt werden
im Nanometer-Bereich - auch wenn das die Vorstellung mancher Spiegelbesitzer überfordert.

Beginnend von der Basis der ersten 3 Punkte, haben wir zunächst Wippen. Und diese sollten sich NICHT verdrehen.
(Aus diesem Grund, werden die Wippen auch nachträglich fixiert: Sie sollen tatsächlich nur wippen.) Auch an den
beiden Enden der Wippen, ist Freiheit in alle Richtungen falsch. Auch hier würden sich die Auflagepunkte verschieben. Hier wird die
Orientierung der Dreiecke fixiert wie auf diesem Bild erkennbar. http://rohr.aiax.de/@ITV07-05.jpg
Ich habe schon GSO HS-Spiegel hier gehabt, bei denen die Auflagepunkte zusammen mit den Dreiecken auf die HS-Spiegel-Rück-
seite aufgeklebt waren, damit dieses System fixiert ist. Ich rate dringend, sich solche Konstruktionen einmal aus der Nähe anzuschauen,
dann erklären sich  solche Detailfragen von ganz von alleine.

Vermutlich 27-Punkte-Unterstützung

 Klassische 18-Punkte Unterstützung

 Klassische 9-Punkte Auflage bei kleineren Spiegeln bis 12" Newton-Spiegel

 Beispiele für eine Lasell-Hebel-Unterstützung

  

 

Zeichnerische Lösung einer 18-Punkt-Auflage

eine zeichnerische Lösung für 18 Auflage-Punkte auf der Basis der Kreis-Fläche könnte so gehen:  Der farbige Kreis-Sektor hat jeweils 2 äußere Unterstützungs-
Punkte und einen inneren Punkt. Jeder dieser drei Punkte liegt im Schwerpunkt des Flächen-Anteils: Man teilt die Fläche des Sektors durch 3 und hat damit
auch die Flächen-Größe für den inneren Punkt. Daraus läßt sich der Radius der inneren Fläche berechnen und als kleineren Sektor darstellen und ausschneiden.
Der Rest wären dann 2x die Fläche der Kreisring-Sektoren Nr. 1 und 2. Diese Flächen kann man ausschneiden und mit Hilfe einer Nadel den Schwerpunkt der
Fläche ermitteln. 

Damit bekommt man die Lage der 18 Unterstützungs-Punkte, den Punkt für die Drei-Ecke, auf denen je 3 dieser Punkte liegen, und
zuletzt auch die Wippen
Punkte des Systems. Mit Millimeter-Papier läßt sich das hinreichend genau darstellen.  Die seitliche Lagerung
des Newton-Spiegels könnte über eine Schlinge, besser aber über zwei Druckpunkte mit Korkauflage bewerkstelligt werden. Da eine
Reihe anderer Faktoren die Vergrößerungs-Leistung eines solchen Newton-System begrenzen, muß man ein entsprechendes Detail
immer in Beziehung zum Gesamt-System und dessen Fehler-Einflüssen setzen.

Weitere Beispiele auf Teleskop-Treffen fotografiert   

      

 

 

 

Intercon Spacetec bietet zu einem günstigen Preis einen Bausatz an.

http://shutterfreak.net/blogs/olivier-biot/2010-08-01/revisiting-lateral-support-my-14-inch-f5-telescope
http://www.webstertelescopes.com/mirror_cell.htm
http://www.davidchandler.com/cell.htm

B086A ISTAR 180-1440 Für visuellen Einsatz oder für Astro-Fotografie ? - 01.Jan.2015

Dieser Bericht versucht lediglich möglichst exakt die optischen Eigenschaften dieses Doublet zu ermitteln, um anschließend die
Frage zu beantworten, wofür dieses Objektiv am besten bzw. sinnvollsten einzusetzen ist. Da es mir ausschließlich um Information
in diesem Zusammenhang geht, antworte ich prinzipiell   N I C H T  auf Forenbeiträge, die fast immer ganz andere Ziele verfolgen.
Es geht nur und auschließlich um dieses eine individuelle Objektiv mit der Nummer: SN130079 .

http://rohr.aiax.de/SUW_2005_10_S072.pdf    http://rohr.aiax.de/SUW_2005_12_S076.pdf    A025 - Kap 01 Farblängsfehler bei Refraktoren

Es ist in jedem Fall ein Achromat, ein Zweilinser also, aber kein ED-APO bzw. Halb-APO, noch sonst ein relativ farbreiner Achromat.
Es mag wohl der günstige Preis für den schmalen Geldbeutel sein, wenn man sich ein solches Objektiv kauft. Interessant wird die
Sache erst, wenn man zugleich  schmalbandige Interferenz-Filter  benutzt. Im vorliegenden Fall bei H-Alpha mit 656.3 nm wave, dann
schneidet man besonders das kürzere Spektrum ab, dessen Fokus ca. 1.3 mm vor dem roten Fokus, also kürzer liegt. Anders argumentiert
würde man bei visueller Benutzung das rote Spektrum kaum sehen, wie diese Übersicht zeigt: 
http://rohr.aiax.de/@Muster_Curve.png
Bei Mond und anderen hellen Objekten trifft dies jedoch weniger zu.

Die Qualitäts-Angaben auf der herstellerseitigen Webseite, oder die begeisterten Foren-Beiträge von Usern sind eher anzuzweifeln,
weil sie entweder nicht stimmen, oder viel zu undifferenziert der Frage aus dem Weg gehen, wofür man dieses FH-Objektiv denn
nun wirklich gut verwenden kann. Typisch für derartige Meinungsäußerungen  ist die fehlende eindeutige Dokumentation der opt. 
Merkmale. Das soll in diesem Bericht nachgeholt werden und über spätere Astro-Fotos bewiesen werden. 
E029 -Test-Anordnungen astronomischer Optiken

IstarO_01.jpg
-
Der Hersteller Istar Optical ist seit ca. 5 Jahren "im Geschäft", so verrät es seine Webseite. Dazu gibt es diesen früheren Bericht:
B086 FH ISTAR Teleskopes Perseus AT 150-10, 6-inch FH 150-1500 Refraktoren im Vergleich        vom 1.Aug.2013
Bei diesem günstigen Preis darf man wohl keine exakte Zentrierung erwarten, wie der Artificial Sky Test bei 800-facher Ver-
größerung bereits zeigt. Auch ein leichter Astigmatismus wäre kein Argument für eine visuelle Benutzung, während diese
Fehler bei der Astro-Fotografie weitest gehend in der geringeren pixel-bedingten Auflösung des Kamera-Sensors verschwinden. 
Auflösung Formel/550 nm wave = 0.768 arcsec ;  Auflösung KameraSensor: invTAN(18µ/1440) = 2.580 arcsec


IstarO_02.jpg
-
Im Vergleich zu früheren Hersteller-Angaben findet man für dieses Objektiv weitere Qualitäts-Merkmale, die man besser weggelassen
hätte. Bei der Strehlangabe sollte man mindestens auch die Wellenlänge angeben, wobei ein "Average Strehl" keine sinnvolle Information
abliefert. Auch der PV-Wert ist im vorliegenden Fall nicht zu halten: Weder im grünen noch roten Spektrum, weil eben auch
die Zentrierung nicht ganz stimmt. Für die Feld-Fotografie ist die Abbildung im Bildfeld das entscheidende Kriterium, und genau
das wird über Qualitäts-Angaben auf der opt. Achse nicht dargestellt. Hier stehen die sog. "Strehlis" auf verlorenem Posten. 

Aus dem Lager der Poly-Strehl-Anhänger, die sich einseitig auf das Design und seine Ergebnisse beziehen, gibt es Strehl-Wellen-
längen Tabellen, wobei sich der jeweilige Strehl einseitig auf den Fokus-Punkt/Farbe bezieht. Das ist aber in zweifacher
Weise nicht die Realität: a) Für gewöhnlich wird auf die Farbe "scharf" fokussiert, bei der die Abbildung aller Spektral-Farben dem
Auge am "schärfsten" erscheint. b) zwischen Design und Herstellung klafft oft ein großer Unterschied, weil Astigmatismus,
Koma und Spherical beim aktuellen Objektiv die Strehlwerte erheblich mindern und sofort die Frage auftaucht, wie behandelt
man  diese Fehler, wenn man über den idealisierten Poly-Strehl Optiken miteinander vergleichen möchte.


IstarO_03.jpg
-
Als qualitativer Übersichts-Test liefert der Artificial Sky Test bereits alle Restfehler ab: Also sowohl eine leichte Dezentrierung, Koma genannt,
und Astigmatismus, wie das kreuz-Förmige Fokus-Bild andeutet. Aber - und das ist die gute Nachricht - genau diese Fehler verschwinden in der
Auflösung der 3x3 Pixel des Sensors, die man immer braucht, um einen ganz feinen Stern überhaupt abzubilden. Man sollte aber unbedingt nur
eine Wellenlänge verwenden, entweder Rot oder Grün, sonst würde der Farblängsfehler erheblich stören: Blau bis Grün liegen zwar dicht beiein-
ander, aber der fokale Abstand von Rot mit 1.3 mm wirkt sich bereits deutlich aus, da hätte man ein deutliches rotes Halo, wie im folgenden Bild
oben rechts erkennbar, wenn man auf Grün fokussiert.

Bei einer visuellen Verwendung kann man kann lediglich argumentieren, daß das rote Spektrum in der Nacht kaum wahrgenommen wird. Für diesen
Fall sollte aber das Objektiv frei von Astigmatismus und Koma sein und auf Grün bzw. Blaugrün optimiert sein. http://rohr.aiax.de/@Muster_Curve.png


IstarO_04.jpg
-
Für die Untersuchung der Farbsituation leistet der Bath-Interferometer + enge Interferenz-Filter gute Dienste. Erfreulicherweise ist der
farbabhängige Öffnungs-Fehler (Gaußfehler) weit weniger ausgeprägt als bei manchen F/8 ED APO's


IstarO_05.jpg
-
http://rohr.aiax.de/foucault-bilder.jpg Sowohl die Farbsäume beim Sterntest, aber auch die Foucault-Bilder zeigen, wo man dieses FH-Objektiv
hinsichtlich Farbreinheit einsortieren muß. Je klarer beim Foucault-Test - wie in diesem Fall - die Farbaufteilung zwischen Rot und Grün zu sehen
ist, umso weniger farbrein ist der Zweilinser, was die RC_Indexzahl von 10.579 bestätigt. Visuell wird man deshalb weniger Freude an dieser Optik
haben, wie der Sterntesst bei 320-facher Vergrößerung beweist. Erst mit einem engen Grünfilter läßt sich der Fokus bei Grün besser darstellen, er
wird also nicht von Rot überstrahlt, dessen Fokus um 1.3 mm weiter hinten liegt.  http://homepage3.nifty.com/cz_telesco/refracter_test.htm


IstarO_06.jpg
-
Bei dieser Darstellung wurde zunächst auf Grün, dann auf Rot fokussiert, was für die Auswertung besser ist. Da aber immer die Power
deaktiviert ist, läßt sich das folgende I_Gramm ebenfalls auswerten. Es ist nur weniger anschaulich.


IstarO_07.jpg
-
Dieser Vergleich dokumentiert hingegen den Farblängefehler mit Grün als Hauptfarbe und  Fokus-Punkt. Auch hier kann man den
enormen Abstand zu Rot mit +1.3 mm erkennen. Über enge Farb-Filter läßt sich dies aber beseitigen - gut für die Astro-Fotografie. Da 
Blau nahe bei Grün liegt, wäre auch dieser Spektral-Bereich interessant, wenn man das Rot absperren kann.


IstarO_08.jpg
-
Würde man nun bei 546.1 also Grün also e-Linie Astigmatismus und Koma beseitigt haben, dann verbliebe mit dem  Öffnungsfehler
ein Strehl von 0.965 bei einem PV-Wert von  L/6.2, und das wäre dann der Bereich der auf der Webseite versprochen wurde. Schlecht
für die visuelle Beobachtung, ausreichend gut für die Astrofotografie.


IstarO_09.jpg
-
Die Energie-Verteilung, auch PSF genannt, mindert damit das Maximum, vergrößert also das Sternscheibchen, aber immer noch völlig
ausreichend für die Astrofotografie, sie solche Fehler "schluckt".


IstarO_10.png
-
Würde man Koma und Rest-Astigmatismus beseitigen können, wäre dieses Objektiv auch visuell mit FarbFiltern interessant.
Jedenfalls wären diese Objektive transport-stabil, wie beispielsweise die Hochleistunges-Optiken von LZOS. Das Argument, daß
der Transport den Fraunhofer regelrecht ruiniert hätte, ist wenig stichhaltig, weil Astigmatismus ein Lagerungs-Problem in der
Fassung, und Koma ein Verkippungs-Problem der beiden Linsen zueinander ist, weil bei der Herstellung zu wenig Sorgfalt ver-
wendet wurde. Und beim Öffnungsfehler hätte man ein Abstands-Problem der Linsen zueinander - und da beginnt dann der Preis-
Kampf: Qualitätsverlust gegen  Sorgfalt.


IstarO_11.jpg
-
Das Optimum hinsichtlich Sphärischer Aberration liegt also im roten Spektrum. Und das ist gut für die Astro-Fotografie.

IstarO_12.jpg
-
Auch der Vergleich mit der Energie-Verteilung/PSF zeigt diesen Sachverhalt.

IstarO_13.png
-
Selbst wenn man die Zentrierung/Koma optimiert, also deaktiviert, wäre der Strehl 0.829 und PV L/3.2, also immer noch nicht ganz
die versprochenen Minimum Surface Quality der oberen Hersteller-Angaben. Da stört hauptsächlich der Rest-Astigmatismus mit
PV L/3.4, vermutlich ein Problem der Fassung.


IstarO_14.jpg
-
Diesem Bericht folgt ein  zweiter Teil:

Mit Astro-Aufnahmen soll bewiesen werden, wie gut sich trotz dieser Mängel ein derartiges Objektiv mit engen Filtern und dem 0.75x Riccardi-
Reducer dennoch verwenden läßt. Die Astro-Aufnahmen müssen aber witterungsbedingt erst noch erstellt werden. Der Sternfreund, in dessen
Besitz diese Optik ist, wollte verständlicherweise vorher wissen, ob sich die weiteren Investitionen hin zu einer "Astro-Kamera" auch lohnen.
Man muß also differenzierter 
der Frage nach gehen, für welche Anwendung eine Optik eigentlich benutzt werden soll.


http://www.cloudynights.com/topic/486669-b086a-istar-180-1440-für-visuellen-einsatz-oder-für-astro-fotografie-01jan2015/

 

J001 Jahrgang wählen, Systematik

Dieser Weblog versteht sich als eine Art Fundus für Fragen der Teleskop-Optik, wie die Berichte zeigen möchten.

Dazu kann man im Wechsel die Menue-Punkte HOME - BERICHTE - SCHWERPUNKT benutzen:

 

Unter HOME findet man die nach Jahrgängen geordneten, fortlaufenden  Einzel-Berichte ab JG 2014

Unter BERICHTE sind diese nach Fernrohr-Typen in einzelnen Kapiteln sortiert: APO's, Achromat's etc.

Unter SCHWERPUNKT  findet man eine Zuordnung zu einzelnen Themenschwerpunkten: das Auge, Zweilinser etc.

 

Wir hoffen, daß dieses System der leichteren Auffindbarkeit dient.
Anregungen nehmen wir gerne auf.

 

=>  H O M E

E081 Der das Gras wachsen hört . . . Beschichtung und Dicke

Die "GscheidHaferl" <bayerischer Ausdruck> wachsen auch bei den Hobby-Astronomen immer wieder nach. So konfrontierte unlängst
ein Sternfreund einen  bekannten Spiegelschleifer mit der Frage, warum man von von der Rückseite eines Spiegels eine Lichtquelle
sehen könne. Und weil manche Zeitgenossen ja wirklich seltsam drauf sind, machte dieser Experte flugs ein negatives Qualitäts-
kriterium daraus: Die Beschichtung sei fehlerhaft, mangelhaft - und was diesem Freund noch alles eingefallen ist.

Gehen wir also dieser Frage in aller Gemütlichkeit nach:

Blattgold, seit Jahrhunderten/Jahrtausenden in Verwendung, überzieht die vergoldeten Gegenstände mit einem edlen Glanz, und wer
einmal kurz zu Test-Zwecken damit arbeitet, bringt es hernach nicht mehr vom Fingernagel herunter. Gerade als hätte man diesen mit
einem Lack überzogen. Hergestellt wird Blattgold in Schwabach bei Nürnberg. http://www.blattgold-rupprecht.de/  Dort kann man
sich ein dünnes Heftchen besorgen. Und dort erfährt man auch, auf welche Dicke das massive Gold "geschlagen" wird:

Die Blattstärke von Blattgold beträgt zwischen 1/7000 und 1/8000 Millimeter. Das ist der siebente Teil eines Mikrons oder 0,000142857 0
Millimeter oder 0,14 my. 
(Der Durchmesser eines Haares beträgt ca. 70 my und ist somit 500 mal so dick.)
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/geld-und-leben/geld-leben-goldschlaeger-100.html

Eine mit Blattgold belegte Figur - es ist im Übrigen eine hohe Kunst - wird man kaum von der Rückseite her daraufhin untersuchen können,
wieviel des Lichtes durch diese 0.3 Mikron bis 0.8 Mikron durchschimmern würde. Leider! (Denn besagter Astronomikus schließt ja messer-
scharf, daß das durchschimmernde Licht beim reflektierten Licht fehlt. Eine Gemeinheit aber auch!

Beschich_01.jpg
-
Unter dem Mikroskop erscheint obige Blattgold-Folie im Durchlicht weit transparenter, als das bei Draufsicht oben vermuten läßt. Das wird auch bei Aluminium
nicht anders sein. Wesentlich ist die gleichmäßige Schicht-Dicke über die gesamte Fläche, da sonst die Optik verändert werden würde. Bei den dunklen "Adern"
liegt die Folie vermutlich zwei- oder drei-fach.



Wäre also dieses dünne Blattgold für die Beschichtung verwendet worden - vom optischen Durcheinander einmal abgesehen - dann wäre das fatal für die Reflektivität, so
man es von der Rückseite betrachtet bei einer Dicke von vermutlich 0.3 Mikron. Wobei ich auch schon einen 80 cm Spiegel mit einer Goldbeschichtung vermessen habe.
Und von hinten betrachtet, konnte man sehr gut durch die Beschichtung durchsehen.
Das folgende Bild läßt die Lichtquelle gut erkennen: Eine LED-Lichtquelle. Damit ist immerhin soviel klar, daß Beschichtungen dicker sind als ein Blattgold Leave.

Beschich_02.jpg
-
Und nun untersuchen wir drei Spiegel unterschiedlicher Hersteller, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Rückseite. Den Lichtenknecker Newtonspiegel habe
ich nun schon seit 40 Jahren und mehr.

Beschich_03.jpg
-
Der mit Hilux beschichtete 8" Orion Optics Newton-Spiegel hat eine blanke Rückseite und die verwendete Lichtquelle erkennt man gut von hinten. Aber sehr viel
weniger , als beim Beispiel Blattgold. Also muß die Beschichtung dichter sein bzw. eventuell auch dicker als 0.3 Mikron. Messen kann ich das zunächst nicht.

Beschich_04.jpg
-
Der Lichtenknecker-Spiegel ist hinten matt geschliffen. Also hilft ein Tropfen Waffen-Öl, der diese Rückseite transparent machen kann. Auch hier erkennt man wieder
die Lichtquelle. Die Dicke der Beschichtung sollte ebenfalls dicker als die des Blattgoldes sein.

Beschich_05.jpg
-
Beim dritten Beispiel "bremst" die matte Rückseite ebenfalls den Lichtschimmer. Auch hier half ein Tropfen Waffen-Öl. Auch hier ist der Licht-Durchlass erheblich
geringer als beim Blattgold-Film. Man weiß beim Blattgold, daß bei der Außen-Vergoldung die Schichtdicke etwa bei 1 Mikron liegen sollte. Mehr
wird eine Spiegel-Bedampfung auch nicht auftragen, läßt sich vermuten. Zumal die Schichtdicke gleichmäßig aufgetragen werden muß, damit
man die opt. Qualität des Spiegels nicht beeinflußt.


Beschich_06.jpg
-

Derartigen astronomischen Geistern wäre zu empfehlen, diese Vermutung mal gründlich wissenschaftlich zu erforschen, bevor sie mit unsäglichen
Vermutungen die Szene verrückt machen - während andere genau mit solchen Hilux verspiegelten Systemen die allerschönsten Beobachtungen
oder Fotos machen.

 

Temp100_TestErgebnisBitteSichern

Interferometer  
     
    Bath-Interferometer

     
    Eine vergleichsweise kostengünstige Lösung bietet der vor ca. 25 Jahren vom Sternfreund 
    Karl-Ludwig Bath, Emmendingen, entwickele Interferometer, um Teleskop-Optiken in den 
    verschiedensten Meßanordnungen mit Weiß- oder Laser-Licht exakt zu vermessen. Die 
    dabei erzielte Messgenauigkeit erreicht die Ergebnisse zu ca. 90% der in Industrie verwen- 
    deten Geräte. Das Schaubild zeigt den einfachen 

    Aufbau/Funktion dieses Interferometers von links:

    Ein justierfähiger Alu-Haltezylinder trägt eine handelsübliche Laser-Diode. Dessen paralleles 
    Lichtbündel trifft auf einen Strahlenteiler-Würfel 20x20x20 mm und wird in zwei 50% / 50% 
    Bündel geteilt. Teil-Bündel a) wird nun durch eine Bikonvex-Linse (10 mm Brennweite) ge- 
    schickt, fokussiert und so in einen Lichtkegel verwandelt, der die gesamte Optik einschließ- 
    lich deren Fehler erfaßt. Das zweite Teil-Bündel b) erreicht an der Linse vorbei unverändert 
    die Optik. Beide Bündel werden von der Optik (z.B. ein Kugelspiegel bzw. Autokollimations- 
    Spiegel) zurückgeschickt und vertauscht. Jetzt gelangt Teil-Bündel b) durch die Bikonvex- 
    Linse, wird fokussiert und bildet die Vergleichswelle, während das von der Optik fokussierte, 
    zurückkomende Teil-Bündel a) an der Bikonvex-Linse vorbei geht. 

    Im Teilerwürfel werden nach der Reflexion durch die Optik beide Teil-Bündel  -  sie sind mittler- 
    weile beide fokussiert  -  als "Lichtpunkte" räumlich wieder zusammengesetzt und interferieren 
    miteinander. Um die Interferenzen auch sehen bzw. fotografieren zu können, wird hinter dem Tei- 
    lerwürfel ein Auslenkspiegel angebracht. Zusätzlich erleichtert ein 3-fach-Kepler-Fernrohr, auf 
    die Spiegel-Optik fokussiert, die Beurteilung der Interferenzen. Im Logo der Homepage (siehe 
    unten) erkennen Sie rechts das Interferogramm eines Parabols-Spiegels aus dem Krümmungs-Mit- 
    telpunkt, Der Koordinaten-Messtisch sollte um 0.01 mm Beträge in allen drei Achsen bewegbar 
    sein. Ein Versatz dieser Lichtpunkte auf der optischen Achse erzeugt Newton-Ringe, die für die 
    Beurteilung des Astigmatismus bzw. der Roations-Symmetrie verwendet werden können. 

X101 html-Feinheiten zum Testen1

Dein Triplet: APO D=130 F/9  F=1170 P130/9 LZOS for APM Nr. 109

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LZOS109-01.jpg
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LZOS109-02.jpg
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LZOS109-03.jpg
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LZOS109-04.jpg
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LZOS109-05.jpg
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LZOS109-06.png
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LZOS109-07.jpg
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LZOS109-08.jpg
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Eine Strehl-Umrechnung auf eine kürzere Wellenlänge erzeugt prinzipiell ein schlechteres Ergebnis:  Aaaaaaaaaaaber:
In diesem Fall ist das nicht ganz korrekt, weil im kürzeren Spektrum auch die Überkorrektur zunimmt. Außerdem liegt
das Optimum im roten Spektrum - siehe weiter unten.

Im roten Spektrum am Besten. Kann damit zu tun haben, daß wie bei den Zeiss B Objektiven im Laufe der Zeit die Plättchen schrumpfen, also die Linsen-Abstände
schrumpfen und sich dann das Optimum von Grün nach Rot verschiebt.

Am Sterntest und am Foucault-Test oben sieht man bereits die Farbreinheit.

Und das ist nun das Optimum im Roten Spektrum (zwei Bilder zuvor rotes IGramm.)

Gerade bei einem Triplet APO mit diesen Merkmalen ist eine Strehl-Diskussion ziemlich unsinnig:

- weil man im Zusammenhang mit der Farbe Über- und Unterkorrektur einbeziehen muß
- weil bei der Strehlermittlung je nach Qualität des I_Grammes prinzipiell eine Unschärfe entsteht.

Hast Du jemals von LZOS ein reales IGramm gesehen?

Diese Datei ist temporär, also bitte auf Deinem Computer sichern.

 

 

 

2014 erster.....Jahrgang

 

                                                                                                             ältere Berichte           http://astro-foren.de 

* ******

A062C * LZOS for APM 152/1216    Nr. 384

Der folgende Bericht ist eher als Beispiel gedacht, zu welchen Ergebnissen bestimmte Tests führen, wenn die opt. Qualität
fraglos hervorragend ist. Weitere Informationen findet man hier. Mit 9.300.- Euro für 2014 ist dieser APO im Vergleich zu
anderen Spitzen-Optiken nicht zu teuer: Für hochwertige Refraktoren mußte man früher auch gehobene Preise bezahlen.
Über diesen Sachverhalt kann man schlecht diskutieren wollen. Bei der "Polystrehl"-Darstellung muß man sich entscheiden ...

Bitte hier weiterlesen:


A109A * William FLT 132 F7 - Vorsicht beim Zerlegen

Die Linsenfassung dieses Triplet APO's scheint augenblicklich unter verschiedenen Labels weit verbreitet zu sein.  Das System links
beginnt mit  einer Minus-Linse, gefolgt von einem positiven Glied und abschließend wieder von einem Minus-Element. Wenn bei
einer Öffnung der Fassung die AbstandsRinge vertauscht werden, dann stimmt in jeden Fall die sphärische Aberration nicht mehr.
In diesem Fall war es eine heftige Unterkorrektur, der Strehl-Wert geht "in den Keller". 

Bitte hier weiterlesen:


E081 * Der das Gras wachsen hört . . . Beschichtung/Dicke

Die "GscheidHaferl" <bayerischer Ausdruck> wachsen auch bei den Hobby-Astronomen immer wieder nach. So konfrontierte unlängst
ein Sternfreund einen  bekannten Spiegelschleifer mit der Frage, warum man von von der Rückseite eines Spiegels eine Lichtquelle
sehen könne. Und weil manche Zeitgenossen ja wirklich seltsam drauf sind, machte dieser Experte flugs ein negatives Qualitäts-
kriterium daraus: Die Beschichtung sei fehlerhaft, mangelhaft - und was diesem Freund noch alles eingefallen ist.

Bitte hier weiterlesen . . .


A062B-LZOS_for_APM175-1400 Portugal - auf Herz und Nieren geprüft

Bei derartigen Objektiven frage ich lieber nicht nach dem Preis - nicht jeder wird in seiner Schatulle den nötigen Betrag zusammen-kratzen können.
Dafür aber - und das ist das Positive daran - bekommt man eines der hochwertigsten und farbreinsten Optiken, wie sie der Astro-Markt zu bieten
hat. Damit ist die Vorfreude beim Testen derartiger Hochleistungs-Objektive garantiert, besonders wenn man auch viele andere Optiken kennt, mit
denen man auch was sieht . . .

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F041B Artificial Sky Test Unit für Massimo

Die Herstellung einer Artificial Sky Test Unit ist eher die Arbeit eines Uhrmachers. Das entscheidende Bauteil ist ein kleiner 4x5 mm^2 Planspiegel,
dessen Oberfläche winzige kleine Pinholes enthält in der Größe vom 1 - 5 Mikron. Zusätzlich sind auch die Abstände unterschiedlich, also ebenfalls
im Bereich von 5 - 20 Mikron und mehr. Damit lassen sich unter Höchstvergrößerung eines 3.6 mm Okulars sowohl die wichtigsten opt. Fehler dar-
stellen, aber auch sehr sicher die opt. Auflösung ermitteln. Dazu braucht man den Mindestabstand zweier Doppeltsterne auf diesem Artificial Sky
Test in Mikron und die Brennweite des opt. Systems. Die Formel: Auflösung = inc TAN(Abstand DoppelSterne/Fokus)

Bitte hier weiterlesen: 


 

 

 094A * GSO 8-RC Zentrierung in drei Schritten

Es ist in erster Linie ein fotografisches System. Das bedeutet, daß schon wegen der großen Obstruktion eine visuelle Benutzung nicht
empfehlenswert ist. Für die Fotografie ist die Auflösung um den Faktor 2-3 geringer, weil die Größe 3x3 Pixel des Kamera-Sensors im
Bereich 16-20 Mikron liegt. Dadurch verschwinden Restfehler, die bei der Fotografie auf den Rohbildern nicht erkennbar sind. Wer es
trotzdem perfekt haben will, muß einige Zeit in eine perfekte Zentrierung stecken, die sich über mehrere Stunden zieht.

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F054B Überlegungen zu Microrauhheit und deren Messung

Bei dieser Thematik geht es um die Flächen-Rauhheit/Glätte bei Spiegel-Systemen, also in einem Bereich von spiegelnden
Einzelflächen. In diesem Fall sollte die Feinstruktur der Oberfläche (micromammelonnage) so gut sein, daß sie möglichst 
wenig Streulicht verursacht, also anders wie auf dem Bild links. Wir nähern uns also den Anforderungen der  Halbleiter-
technik, die  hohe Ansprüche an die Oberfläche abbildender Optik stellt.

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C083 SkyVision - Spiegel und Teleskope, Hersteller in Frankreich

Im Nachbar-Land Frankreich, hat sich offenbar die Erkenntnis durchgesetzt, daß glatte Spiegel für die Beobachtung empfehlenswerter sind.
Während sich unsere deutschen Foren-Experten beharrlich weigern, diese einfache Erkenntnis nachzuvollziehen und den französischen
Sternfreunden deren langjährige Erfahrung absprechen innerhalb einer vergeblichen Disskussion zum Thema "Micromammelonnage".

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C082  Teleskop Austria Tommy Nawratil 10"GSO Quarz

Dieser GSO Quarz-Newton-Spiegel wurde zweimal geprüft. Und weil die Ergebnisse nahezu deckungsgleich ausfielen, kontaktiere ich mit
diesem Bericht den Erst-Tester Tommy Nawratil - weil, so wird oft kolportiert - Optiktester in der Szene kein gutes Haar an einander lassen
würden. Sich also nicht "grün" wären. Der Tommy Nawratil gehört zu den Ösis. Auch die haben ein flottes Forum . . .

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 D021-02 Kriterien beim Kauf von SC-Systemen

die von Celestron und Meade produzierten Schmidt-Cassegrain-Systeme, sind die Kombination eines Cassegrain-Systems mit sphä-
rischem Hauptspiegel und asphärischem Sekundär-Spiegel, der von einer Schmidtplatte gehalten wird. Aus Kostengründen besteht
diese aus Floatglas. Der große Vorteil dieser Systeme ist die kurze Bauweise, beim C11 ist D=280 und F=2800. Nachteil ist die relativ
große Obstruktion, über die ein Teil der Lichtenergie in die Beugungsringe verlagert wird. SC-Systeme sind Kompromiß-Systeme und
deshalb für höchste Ansprüche eher ungeeignet.

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H200 BTM 2014 Pneumatische Nachführung - die Idee mit Pfiff

Das Bayerische Teleskop Meeting organisiert von Uli Zehndbauer am alten Standort am Osterberg, Pfünz, hatte auch 2014
regen Zuspruch, 
wenngleich der Regen eher für Kontakt-Pflege in den Unterkünften sorgte. Am Freitag und Samstag blieb
dennoch genügend Zeit, tagsüber 
die Sonne und nachts einige Objekte zu erhaschen. Es ist ein Teleskop-Treffen, zu dem ich
immer gerne fahre. 

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C061A  Bei einem Newton-System müssen Haupt- und ellipt. Plan-Spiegel bestimmten Qualitäts-Normen entsprechen. Dabei kann
ein Fangspiegel mit einer Genauigkeit von PV 1* Lambda das System Newton gründlich ruinieren: Beide Spiegel müssen deshalb
sorgfältig geprüft werden. Auch die Fläche des Hauptspiegels kann auf sehr unterschiedliche Weise geprüft werden, wobei man
keine der Prüfmethoden verabsolutieren sollte. Man tut gut daran, die unterschiedlichen Tests als sich gegenseitig kontrollierend
aufzufassen. Zugleich erkennt man, daß die Strehl-Ermittlung eine gewisse "Unschärfe" hat, sodaß Diskussionen darüber leicht
relativiert  werden können. Der RMS-Wert und der Strehl-Wert sind nur unterschiedliche Darstellungsformen und umrechenbar.

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 B011A * SkyWatcher 100/900 ED-APO ohne/mit Glasweg

Das Teleskop hat zwar einen neuen Tubus verpaßt bekommen, aber das Objektiv selbst dürfte immer noch der "alte" ED-
(Halb-) APO sein. Zunächst mußte im Tubus-Inneren die hinterste Blende "gerade-gerückt" werden. Sie hatte sich verkippt
und störte die Abbildung sehr. Zugleich wackelte der OAZ, weil vermutlich sogar der Hersteller versäumte, die dafür vorge-
sehenen Schraub-Hülsen fest anzuziehen.

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 D048A * Reparatur eines C11 280-2800  Nr 956936

Bei  optischen Systemen stellt sich bei einem Test auf der opt. Bank jedesmal die Frage, wieviel von den Fehlern Astigma-
tismus, Koma und sphärische Aberration man davon am Himmel sieht. So kann man den Qualitäts-Unterschied bei zwei
unterschiedlichen C 08 deutlich darstellen. Am Himmel jedoch - so versichert mir der Sternfreund glaubhaft - wäre vom
Astigmatismus im rechten Beispiel nichts wahrzunehmen, obwohl dieser in einer Größe von PV L/2 gemessen worden ist.

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 A037A * Zeiss APQ # 96998 100/640 mit Glasweg verwenden

Bei diesem Zeiss APQ sollte man niemals einen Zenit-Spiegel verwenden wollen. In einem solchen Falle würde die Farbrein-
heit dieses mit einem Zenitprisma konzipierten Systems auf die Farbreinheit eines ED_APO's bzw. Halb-APO's zurückfallen. 
Die üblichen Standard-Tests zeigen den Sachverhalt in anschaulicher Weise. Es wurde also im ersten Durchlauf A) nur das
Objektiv selbst auf Farbreinheit untersucht. Im zweiten Durchlauf B) wurde der Gesamt-Tubus incl. des Zenit-Prismas mit
35 mm hinsichtlich Farbreinheit getestet.

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  B045_01*  APM Fernglas 100mm ED-Apo  DoppelBilder-Zentrierung

Neben dem KOWA Highlander Prominar 82/450 das bei 50-facher Vergrößerung brilliante Bilder abliefert, gibt es bei APM eben-
falls ein Großfeld-Bino,  
preislich etwas günstiger mit dem Vorteil (oder auch Nachteil), daß es keine Begrenzung hinsichtlich
der Vergrößerung von 50-fach gibt, weil man bei  
550 mm Fokus und einem 5 mm HR Planeten-Okular von TS bereits eine noch
brauchbare Vergrößerung von 110-fach bekommt. Die Objektive beider
Binos lassen das durchaus noch zu.

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A103A Das Internet verspricht viel. Im vorliegenden Fall wird der versprochene Mindest-Strehl von 0.96 sogar weit übertroffen -
Strehl 0.99, wenn, ja wenn nicht zwei massive Fehler die "Schönheit" der Optik deutlich reduzieren würde. Auch ein verkippter
Fokuser könnte die Ursache der Mängel sein - dann wären das die Ergebnisse einer Feldmessung also nicht auf der opt. Achse.

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C054A 20" Newton-Spiegel f/4.5

Dieser 20-Zöller f/4.5 sei ein Produkt von Oldham, UK, sagt der Sternfreund. Immerhin ist die Spiegelfläche sehr glatt ausgefallen
und die typischen Merkmale von Oldham Spiegel nicht eindeutig erkennbar. Vermutlich aus Pyrex, hat der Spiegel eine Unter-
korrektur von PV L/3.4 

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H9992014 ICS - Astrofest

Diesmal nannten sie es Astro-Fest - Familien-Fest hätte auch gut gepaßt. Wenn sich die Sternfreunde aus dem
Norden Deutschlands und dem Füssener Süden sehen wollen, dann ist dies immer der geeignete Termin.

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C024A Astigmatismus - die Erde ist eine Scheibe

Manche Überzeugungen sind monolithisch und haben eine lange Überlebensdauer. Es war zwar schon lange bekannt,
daß unsere Erde eine Kugelform hat, 
selbst der Erddurchmesser war bereits im Altertum mit großer Genauigkeit ver-
messen. Das geozentrische Weltbild jedoch war immer noch in den Köpfen 
verankert.

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D021-01 * OMC 140 Orion UK F/14

Bei einem einem Öffnungsverhältnis von 140/2000 bzw. F/14.28 sollte man von einem visuell intendierten Teleskop ausgehen.
Wenn es zugleich 
eine deutliche Korrektur im Bildfeld besitzt, was beim einem Gregory-System eher unüblich ist, siehe die
nächste Übersicht von Harrie Rutten, dann 
hat dieses Teleskop die Eigenschaften für die Planeten-Fotografie. Wenn  ein 
Händler östlich von München dieses Teleskop   für 994.- Euro anbietet.

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A065A APM Triplet APO 80/480 + Ric Reducer, 50 mm Bildfelddurchmesser

This telescope is a super aprochromatic lens with a RC_index number of 0.1984. In combination with the Riccardi Reducer
you'll get an image field 
of 50 mm diameter. Very important is the correct distance on the scale with 11 units, and the focus
distance of about 76 mm from the last reducer plane. 

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D049A Takahashi TSC - Schmidt-Cassegrain 225-2700 F12

Der Strehl-Wert ist für die Beurteilung zu einseitig. Die Standard-Tests liefern weitere Informationen:

- die sphärische Abweichung liegt unter PV L/15
- das RonchiBild zeigt die Abweichung hinsichtlich sphärische Abweichung
- der Lyot-Test zeigt, daß auch Takahashi Floatglas-Scheiben für die Schmidtplatte benutzt. 

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D052A 16inch SchmidtCassegrain - ein deutsches Produkt

Der vorliegende Fall ist deswegen bemerkenswert, weil ein Spiegelschleifer in der Szene sich vor Jahren ein 16-inch Schmidt-Cassegrain-System
schliff, das noch nicht einmal die Qualität der landläufigen Celestron C14 erfüllte. Im Brustton der Überzeugung teilte der dem neuen Besitzer mit,
daß er immer "scharfe" Bilder gehabt hätte - bei 80-facher Vergrößerung. Was soll man davon halten?

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A052A - 90% Nachdenken und 10% Feinmotorik

Dieser TMB-APO war bereits im Sept. 2008 bei mir, und hatte mich zu diesem Bericht verleitet: A052 * TMB APO Nr. 092 (152/1216)
In Erinnerung das erste Bild und dazu passend als nächstest Bild den Artificial Sky Test, um die zwischenzeitliche Änderung besser
zeigen zu können. Bereits der damaligen Bericht beschrieb einen vorzüglichen TMB-APO. Daß ich dieses Teleskop nach 6 Jahren erneut 
zur Diagnose bekommen sollte, ahnte ich damals noch nicht.

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Kombination TS Photoline 102/714 mm F/7 + TS Flat 2.5 bis 4.0° Bildwinkel

In den letzten Jahren wird zu den eigentlich kleinen und schnellen Apochromaten auch noch Flattner angeboten. So wird bei vielen Kombination
aus dem "Reise-Teleskop" auch noch eine leistungs-starke Astro-Kamera mit unterschiedlicher Qualität. Neben den hersteller-üblichen Flatt-
ner und Reducern, wurden von Massimo Riccardi zwei leistungs-starke Flattner/Reducer "in den Ring geworfen", Teleskop-Service bietet eine
sehr überzeugende Lösung mit seinem 2.5 inch Flattner an, von dem im vorliegenden Fall berichtet werden soll. 

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A120 SkyWatcher Esprit 150 ED APO perfekt für H-alpha

Um eine Teleskop-Optik richtig beurteilen zu können, sollte man unbedingt wissen, wofür sie gebaut worden ist bzw. mit welchen Erwartungen sie gekauft und später verwendet werden soll. Den "Allrounder" gibt es auch auf dem Teleskop-Sektor kaum, auch weil uns heute ein Qualitäts-Bewußtsein fehlt, daß man für ordentliche Qualität auch einen angemessenen Preis zu zahlen hätte. Je nach Verwendung läßt sich daher ein Fernrohr ganz verschieden beurteilen ...   

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A126 Astreya Super APO neu zentriert

An diesem Objektiv hatte der Sternfreund keine große Freude mehr. Beim Kauf aus zweiter Hand hatte er den Worten des Vorbesitzers vertraut, ohne sich zu vergewissern, ob die vollmundigen Beschreibungen zutreffen würden. Auf der opt. Bank war deshalb sehr schnell die Ursache in einer heftigen Dezentrierung gefunden - weil,  und so ist es immer, wenn "kompetente" Finger sich über eine solche Optik "hermachen" -  diese unbedarften Zeitgenossen ohne jegliche Kontrolle so ein hochwertiges Objektiv in Grund und Boden "reparieren".

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C016 Fehlersuche bei einem Newton-System

Zit:"... ich habe nämlich den Eindruck, die Schärfe bricht bei Vergrößerungen ab 200-fach ein. Das sollte bei einem 10 Zoll Spiegel eigentlich nicht sein."

Wo deshalb die Ursache für die "schlechte Abbildung zu suchen ist, muß man deshalb systematisch zu ermitteln suchen. Für gewöhnlich wird der Haupt-Spiegel als der "Übeltäter" gebrandmarkt, es könnte jedoch genauso gut die Lagerung von Haupt- und Fangspiegel sein, es könnte aber auch die Qualität des Fangspiegels sein.

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D090 Veloce RH 200

Dr. Massimo Riccardi ist in Europa einer unserer besten Optik-Designer. Dies hat er bereits oft unter Beweis gestellt. Siehe deshalb auch mein Bericht: 2005 Clear Sky unter italienischem Himmel in Ferrara Besuch bei Massimo Ricardi.  

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A064 Zurück zur alten Schönheit

Wer ein solches Objektiv öffnet, sollte sich darüber im Klaren sein, daß hinterher nichts mehr so ist, wie vorher. Jedenfalls landete dieser TMB-LZOS-APO aus dem nördlichen Teil von Europa "klappernd" bei mir: 

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~.de/Kap 06 micromamelonnage - vergeblicher Versuch einer Deutsch-Französischen Diskussion

Die Frage der Oberflächenglätte eines Spiegels wird zumindestens von den französischen Sternfreunden für weitaus wichtiger gehalten, als es unsere deutschen Vertreter tun, wenn sie nicht gerade beruflich bereits vor 20 Jahren damit zu tun hatten,

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Alluna

H011 unser Beitrag für afa Paris  - Alluna Optics

Morgen Montag geht dieses RC-System von der Firma Alluna Optics auf Reisen. Eine Abordnung der französischen Sternfreunde trifft sich morgen bei Alluna Optics, und schultert dieses nicht ganz leichte "Teil", damit es rechtzeitig in die französische Metropole gelangt. Grund genug, sich dieses "Geschoss" bei einem Sternfreund einmal aus der Nähe zu betrachten.

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C048 Drei hochwertige Dobsons ...

- 12.5 Zoll ICS Spiegel
- 15-Zoll LOMO Spiegel f/5
- 20 Zoll f/4 Alluna Spiegel

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D021 Erst testen - dann kaufen

". . . mit der Bitte um Neujustage. ... Die Jupiter-Monde zeigen sich als schwieriger Ring, da muß etwas verstellt sein"

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E072 Flat 10 inch prüfen

Ein Kollimations-Planspiegel sollte unbedingt zwei Kriterien erfüllen: a) Die Regelmäßigkeit sollte unter PV L/10 liegen und besser. Er sollte also weder Zonen, Rillen und dergleichen haben und er sollte b) eine möglichst glatte Oberfläche haben, damit Rauhheits-Messungen mit dem Lyot-Test möglich sind.

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B068 Zeiss AS - ein Halb-APO f/13

Die kleineren Zeiss AS-Objektive hatten schon damals die Farbreinheit heutiger Halb-APO's, auch weil sie ein Öffnungsverhältnis von etwa f/13 haben. Das bedingt eine größere Schärfentiefe, in der bestimmte optische Fehler "verschwinden". So 30 Jahre dürfte diese "Linse" schon auf dem "Buckel" haben - für den Sternfreund immer noch so wertvoll, daß er dessen opt. Eigenschaften erfahren wollte.

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C005 Der 24-Inch Dobson für Namibia

Die "Internationale Amateur-Sternwarte e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, der seinen Mitgliedern die Möglichkeit bietet, an größeren Teleskopen unter einem optimalen Himmel zu beobachten und zu foto- grafieren. Optimale Beobachtungsbedingungen und gleichzeitig die Faszination des südlichen Sternenhimmels bietet Namibia, und hier insbesondere der Gamsberg.

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H014 Leben wie Gott in Franken

Die Gegend um Volkach ist für equisite Weine bekannt: Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese. Optima,  Scheurebe, Ortega, Rieslaner, Ruländer etc. um nur einige der fränkischen Reben zu nennen. In dieser Gegend gedeiht also auch die Hobby-Astronomie außerordentlich gut, und was die Spitzen-Weine auf der einen, das sind die Spitzen-Optiken auf der anderen Seite: Es wimmelt geradezu von Takahashis und Astreya-Optiken,

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H002 * 2013 Die Sonne bezahlt's Sternwarte Oberreith, Chiemgau

Es war eine geniale Idee, die dem Sebastian Seidl im Jahre 2006 eingefallen ist, passend zum bundesweiten
Astronomietag im Sept. 2007. Eine Sternwarte, ausgelegt als Photo-Voltaik-Anlage im Rahmen der Energie-
Wende, angesiedelt in einem  Freitzeit- und Tier-Park abseits von Oberreit im Chiemgau, . . .

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Stefans astronomische Bildersammlung

Stefans astronomische Bildersammlung aus Volkach am Main 

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F127A Scatter Plate Interferometer Excerpt

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Scatterplate Interferometer

The scatterplate interferometer is used for testing concave mirrors and gives interferograms that are interpreted the same way as those from a Twyman-Green or laserbased Fizeau. The advantage of this setup is that it is a common path interferometer, so the auxiliary optics' quality is unimportant. A laser can be used as the source, but it is often better to use a spectrally filtered white light source or arc lamp. The spatially filtered light source is imaged onto the test part and the scatterplate is placed near the center of curvature of the test surface so that the scatterplate is reimaged on itself (inverted).

scatterplate interferometer

The light transmitted by the scatterplate the second time falls into four categories: (1) unscattered-unscattered, which creates a bright spot; (2) unscattered-scattered, the reference beam; (3) scattered-unscattered, the test beam; and (4) scattered-scattered, a background signal that reduces fringe contrast.

longitudinal shift

Longitudinal translation of the scatterplate changes defocus and lateral displacement introduces tilt.

The critical component of this interferometer is the scatterplate, which needs inversion symmetry. This can be done by exposing a photographic plate tomagnified scatterplatelaser speckle from a laser incident on a piece of ground glass, rotating the plate 180°, and superimposing a second exposure of the same speckle. To ensure uniform illumination of the test part from the scattered light, the solid angle of the ground glass seen from the photographic plate during construction of the scatterplate should be at least as large as the solid angle of the test part seen from the scatterplate. The plate should scatter 10 to 20% of the incident light.

scatterplate

PHASE-SHIFTING SCATTERPLATE INTERFEROMETER

The difficulty in improving measurement accuracy by phase shifting with this interferometer is that the test and reference beams traverse nearly the same path, so shifting the scatterplate will not create a path difference. One way to phase shift utilizes a birefringent scatterplate. The scatterplate can be made of calcite, where the side with the scatter pattern and a flat piece of glass create a cavity containing index-matching oil that matches the index of the ordinary index of the calcite at the source wavelength. A spectrally narrow source (laser) is used so the chromatic variations of the polarizationelements have a minimal effect. The first polarizer passes linearly polarizedlight at 45° with respect to the optic axis of the birefringent scatterplate, so half the beam will see the ordinary index of the crystal and not scatter because of the index-matching oil. The other half of the beam will partially scatter due to the index mismatch between the extraordinary index and the oil. The quarter-wave plate at 45° exchanges the two beams so that the unscattered reference beam scatters in the birefringent scatterplate, while the scattered test beam is unscattered on the second pass through the scatterplate. Note that if there is no unwanted scattering of the direct beams there will be no background irradiance term. If all the light scatters for the scattered beam, the hotspot is eliminated.

birefringent scatterplate 

An analyzer at 45° is needed to combine the beams so they interfere. A liquid crystal retarder at 0° before the beamsplitter introduces a variable phase shift between the two beams. This setup performs comparably to a commercial Fizeau interferometer and is limited by the accuracy of the liquid crystal retarder.

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Citation:

E. P. Goodwin and J. C. Wyant,Field Guide to Interferometric Optical Testing, SPIE Press, Bellingham, WA (2006).

View SPIE terms of use.
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EXCERPT FROM

F121 Shack Cube Interferometer

Weil es gerade auf AstroTreff virulent ist:                              

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=34677

einen Link zum Shack cube interferometer, so heißt diese Variante,
falls dem blauen Forum grad der Name nicht einfällt.

Übrigens, wenn man das Prinzip eines Interferometers einmal begriffen
hat, dann braucht jedes Interferometer eine Referenzfläche, mit der
verglichen wird. Bei belegten Spiegelsystemen oder einer normalen
Optik gehen 50% des Lichtes meist über irgendeine Art Strahlenteiler
über die Referenzfläche, die anderen 50% über die geprüfte Optik
selbst.

Beim Bath-Interferometer (Orginal-Lit.)ist es die Bikonvex/ Bikonkav-
Linse, die die Referenz-Welle erzeugt, (Version Dave Rowe)(Version Dave Rowe)

bath-em.jpg

beim Twyman-Green IMeter ist eine Sphäre, also ein genauer Hohlspiegel, oder eine Planfläche als Referenz-Fläche

Mich04-P39.jpg

IM-TwymanGreen.jpg

beim Ceravolo- oder Fizeau-IMeter ist es die 2. Fläche einer Meniskus- Linse,
oder eine Referenz-Plan-Fläche bei Planoptik in einem parallelen Strahlengang

Ceravolo04a.jpg

IM-CeravoloFizeau.jpg

beim Shack cube interferometer ist es die unmittelbar auf den Teiler-
würfel aufgekittete Plankonvex-Linse und deren Konvex-Fläche als Referenzfläche.

IM-shackCube.jpg

Es gäbe noch das Scattered Plate und noch das Lochinterferometer,Point Diffraction
Interferometer da wird die Referenz-Welle über die Beugung an einem feinen Loch erzeugt.

IM-Point-Diffraction.jpg

Unabhängig vom Typ wird die Lichtwelle in zwei 50%/50% Teil-Bündel aufgespaltet
wobei eines der Bündel über irgendeine Art Referenz-Fläche geschickt wird,
mit der dann die Prüfwelle verglichen wird.

Beim Bau eines Interferometers spielt die Lichtquelle eine große Rolle,
dann das Teilerverhältnis des Teilerwürfels. Dann geht es noch um die
Frage, ob man exakt auf der Achse mißt oder mit einem kleinen Ab-
stand der Bündel. In der Regel sind aber die Einflüsse über den
Interferometer selbst zu vernachlässigen, viel interessanter und
gravierender sind die Einflüsse über Schwingungen, Schlieren, Durch-
biegung bei der Lagerung etc.

Wichtig auch folgender Hinweis von Alois auf dem blauen Forum:

Quote:

Hallo Michael hallo Kurt.

Jetzt bin ich mir nicht sicher von welchen Interferometer ihr redet.
Weil diese Fehler kommen im Michelson und in dem von oben so wie
es gezeichnet ist, gleichermaßen vor.
Beim Interferometer mit der aufgekitteten Linse muss der Krümmungsmittelpunkt
möglichst genau an der Eintrittsfläche sein weil sonst führt die Brechung
sphärische Aberration ein.
Zusätzlich muss dieser Punkt auch mit dem Krümmungsmittelpunkt der
Referenzfläche übereinstimmen, sonst gibt es auch noch Koma dazu.
Wenn das gemacht wird dann fallen auch die Fehler der Eintrittsfläche weg.
Was genau sein muss, ist die Referenzfläche.
Beim Michelson Interferometer ist tatsächlich darauf zu achten das
beide Austrittsflächen gleich sind, weil sonst geht Differenz in das Messergebnis ein.
Bei der Kittfläche bin ich noch nicht sicher ob sich die Fehler aufheben.
Vielleicht kann das jemand mit einen optischen Rechenprogramm zum Beispiel mit
OSLO nachrechnen, was passiert wenn diese Fläche hohl oder erhaben ist.
Viele Grüße
Alois

 

F005 Schnittweiten-Differenz-Messung und Power

  1. Schnittweiten-Differenz aus Power - differenzierter betrachtet !



    Bei der Ermittlung des Farblängsfehlers bei einem Refraktor fokussiert man auf die Hauptfarbe Grün (546.1 nm wave) und
    ermittelt mit einer digitalen 0.001 Meßuhr die Schnittweiten-Differenz zu den Extremwerten des sichtbaren Spektrums, also zur
    F-Linie (486.1 nm wave) und zur C-Linie (656.3 nm wave). Diese Differenz-Messung muß in der 0.707 Zone des Interfero-
    grammes erfolgen, weil dort der größte Flächen-Anteil zu finden ist, also der Teil der Fläche, der am meisten zur Punkt-
    Abbildung beiträgt. Optik-Designer optimieren das sekundäre Spektrum genau in dem Bereich dieser Zone. Würde man über den
    Zernike Koeffizient #3, wie es Kurt vorschlägt, also über die Power eine Schnittweiten-Differenz durchführen, dann bliebe diese
    0.707-Zonen-Regel unberücksichtigt, weil sich die Power auf den 100% Durchmesser bezieht, was zu falschen Ergebnissen führt.
    Die unteren ZEMAX-Diagramme zeigen, daß man abhängig von der Zone und zugleich abhängig von der Größe des Gaußfehlers
    bzw. der Korrektur-Situation dann zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen in den Farbschnittweiten kommen würde. Meßtech-
    nisch hat man regelmäßig damit zu tun, wenn ein Gaußfehler im Spiel ist, wie man das stärker bei Achromaten beobachten kann.
    Dann fallen die Power-zu-Schnittweiten-Ergebnisse besonders signifikant auseinander. In der Natur der Power liegt es auch, daß
    das Interferogramm einen klar definierten Rand haben muß, weil bei der Berechnung der Power dem richtigen Umkreis besondere
    Bedeutung zukommt. Da hat einer, wie so oft, zu früh "Heureka" geschrien.

    Die Umrechnung der Power in Schnittweiten-Differenz geht recht einfach über die Formel für Pfeilhöhe der Parabel:
    z(Pfeilhöhe) = h^2/2/r ; h = halber Durchmesser, r = doppelter Fokus. Der Nachteil dieser Formel, man rechnet
    (wie bei der Ermittlung der Power auch) über den vollen Durchmesser 100%, aber nicht in der 70.7% Zone mit dem
    größten FlächenAnteil, was zu falschen Ergebnissen führt.

    Power (Der Zernike Zoo) ist die Abweichung der Fläche von der Planität bezogen auf den ganzen Durchmesser der Öffnung. Sie
    ist eine Relativ-Zahl, die im Verhältnis zur Wellenlänge, dem jeweiligen Streifen-Abstand und dem Scale dargestellt wird. Sie läßt
    die Gewichtung des größten Flächen-Anteils in der Zone SQR(0.5) = 0.707106 bei der Ermittlung des Farblängsfehler unberück-
    sichtigt, weil der Farblängsfehler sich auf die 0.707 bis 0.8 Zone - also mit dem größten Flächen-Anteil - bezieht. In diese Zone
    kommt man meßtechnisch, wenn man beim mittleren Streifen auf Rand-Mitte-Rand einstellt über eine Hilflinie, die durch die Mitte
    geht. Den Farblängsfehler über die Power ermitteln zu wollen, führt also zu falschen Ergebnissen.
    Systemvergleich + meßtechnische Darstellung: Doublet ED APO vs. Triplet APO:






  2. Standard Zonen-Messung mit dem Bath-Interferometer

    Zonenmessung mit dem Bath-Interferometer

    Mit dem Bath-Interferometer lassen sich bei Kegelschnittflächen (Ellipsoid, Paraboloid, Hyperboloid) im Krümmungs-
    mittelpunkt die Schnittweiten der einzelnen Zonen gut vermessen. Man müßte das Interferometer in der 0.707 Zone,
    also in der Mitte der Kreisfläche auf Null eichen, dann die halbe Pfeilhöhe z = h^2/2/r zur Mitte verschieben für den
    Radius im Zentrum der Fläche und von dort um die Pfeilhöhe wieder zurück, dann wäre man exakt in der Randzone.
    Für alle Zonen gilt: dort müssen die mittleren Streifen streng parallel zur einer horizontalen Linien sein.

    A) Situation bei einer Sphäre = Kugelspiegel

    Ein Kreis hat im Krümmungsmittelpunkt gleichen Abstand zu allen Zonen, was der Definition des Kreises bzw. der Kugel entspricht.
    Das ist der Grund, weshalb die Streifen des mittleren Bildes streng parallel und gerade sind. Diese Optik wäre perfekt, was man
    von einem Kugelspiegel im Krümmungsmittelpunkt in der Regel erwartet. Variiert man bei gleichem Radius diesen Krümmungs-
    mittelpunkt wie angegeben, erhält man die Abweichung der Streifen nach oben oder unten, was in der Zernike Systematik dem
    Koeffizient #3 entspricht. Deren Abweichung nennt man Power und sie bezieht sich immer auf den vollen Durchmesser der Fläche.



    B) Situation bei einer Parabel = Parabol- oder NewtonSpiegel (Rotations-Paraboloid)

    Aus einer Sphäre wird durch Retouche eine Parabel, also ein stark überkorrigierter Kugelspiegel. Die Retouche läßt sich auf viele
    Arten durchführen: a) man vertieft die Mitte (Parabolisierung), b) man ver-"flacht" den Rand, c) man poliert Mitte und Rand.
    bei a) bleibt der Radius der Sphäre im Randbereich erhalten, der Radius in der Mitte wird kleiner
    bei b) bleibt der Radius der Sphäre in der Mitte erhalten, der Radius am Rand wird größer
    bei c) bleibt der Radius der 0.707 Zone erhalten, Mitten-Radius wird kleiner, der Rand-Radius wird länger
    Aus vielen Gründen entscheidet man sich gewöhnlich für Variante a)

    Je nachdem in welche Zone einer Parabel man den Interferometer positioniert, bekommt man ein Interferogramm, das immer dort
    parallele Streifen zur Horizontalen mittleren Linie hat, in welcher Zone man gerade ist. Beim linken Bild wäre man in der Position
    des Radius auf der Achse, beim mittleren Bild hätte man auf den Radius des Randes eingestellt, und beim rechten Bild wäre man
    exakt in der halben-Flächen-Zone, also SQR(0.5) = 0.707 vom jeweiligen Durchmesser. Diese Zone läßt sich dadurch leicht finden,
    weil die mittlere Interferenz-Kurve nur die Rand-Mitte-Rand-Bedingung erfüllen muß: Liegt also die mittlere Interferenz-Kurve mit
    den beiden Endpunkten und der Mitte auf einer waagrechten Linie, dann ist man exakt in der 0.707 Zone, die die innere Kreis-
    fläche von der äußeren Kreisfläche halbiert. Dort ist also der Bereich mit anteilig der größten Fläche, weshalb man dieser Zone
    u.a. beim Farblängsfehler und anderen optischen Fehler die größte Aufmerksamkeit schenkt. Wer also diesen Sachverhalt
    ignoriert, der hat die ganzen Diagramme, die sich mit den sekundären Spektrum befassen, prinzipiell nicht verstanden.



    Prinzipiell lassen sich also die Zonen eines Parabol-Spiegels mit einem Interferometer mit hoher Genauigkeit vermessen. Einfacher
    ist es aber, das rechte Bild-Beispiel vorher vom Auswert-Programm selbst durchführen zu lassen. Erforderlich ist aber die
    Prüfwellenlänge, der exakte Durchmesser und der exakte Radius auf dere Achse. In unserem Beispiel wären das:
    D = 250 mm, R = -2000 mm, (Fokus = 1000 mm) und Wave = 550 nm. Daraus ermitteln in der Regel die ZYGO-Interferometer
    u.a. die quantitativen Werte von konischen Flächen, die man gleichermaßen über Kompensations-Setups bestimmen kann. Unter
    Eingabe meiner Werte ergibt die Auswertung des Interferogrammes einen perfekten f/4 Parabolsspiegel in RoC.
  3. Einfach oder umständlich - Schnittweiten-Differenz

    Einfach oder umständlich (weil man keine 0.001 Meßuhr hat)

    nähere Beschreibung weiter unten !

    Über mangelndes Interesse einiger "Optik-Sachverständiger" brauche ich mich offenbar nicht zu sorgen, die sehr
    akribisch meine Beiträge hier verfolgen, um mich dann ca. 3 Jahre später mit ihren "Erkenntnissen" in einer relativ
    unfreundlichen Weise zu kontaktieren. Unabhängig vom emotionalen Anteil solcher Attacken also ein Anlaß, sich am
    Beispiel des Zeiss Telementor 63/840 ein weiteres Mal mit dem Vorschlag auseinanderzusetzen, über die Power
    auf einfachere, schnellere oder vielleicht richtigere Weise die Schnittweiten-Differenz-Messung zu erzielen.

    Dazu ein paar Bemerkungen, wie das bei mir abläuft:
    Wenn der/das Interferometer eingerichtet ist, also der Referenz-Punkt mittig erkennbar ist, und über diesen Punkt die
    Referenz-Linie mittig durch den Strahlengang führt als Bezugslinie für die grüne Null-Linie, dann splitten sich die beiden
    Verfahren:

    A) Vermessung mit Digital-Meßuhr
    ....der mittlere grüne Interferenzstreifen wird parallel zu einer mittigen Bezugslinie eingestellt, siehe erstes Bild
    ....die Digital-Meßuhr (0.001) wird auf Null gestellt
    ....der grüne gegen den roten Interferenzfilter im parallelen Strahlgang ausgetauscht
    ....die Mikrometerschraube solange im Uhrzeigersinn gedreht, bis der rote Interferenzstreifen "parallel" zur Referenz-Linie steht
    ....dieser Vorgang wird 5 Mal wiederholt und anschließend gemittelt
    Je weniger ein Gaußfehler oder ein abfallender Rand im Spiel ist, umso genauer werden die Ergebnisse!

    B) Ermittlung über die Power ->Serien-Auswertung von Interferogrammen
    ....Auf Grün fokussiert wird Grün gegen Rot getauscht
    ....mehrere Aufnahmen möglichst zur Bezugslinie symetrisch
    ....Ermittlung der Power (Zernike #3)
    ....Zurückrechnung der Power auf Schnittweiten-Differenz zu Grün mit Pfeilhöhen-Formel
    Unsicherheits-Faktor: Umkreis des IGrammes, übliche Ergebnisschwankungen, sehr viel zeitaufwändiger

    Man hat also, abhängig vom aktuellen Interferogramm bei Grün bereits das Problem, daß Grün leicht überkorrigiert ist kombiniert
    mit einer querliegenden Koma, was zu dieser "M"-formigen Verformung des eigentlich geraden Streifen führt. Da man immer von
    der 0.707 Zone ausgehen muß, fällt die exakte Orientierung zur Referenzlinie etwas schwerer. Würde man die Koma senkrecht
    positionieren, hätte man es nur noch mit der Überkorrektur zu tun, was bedeutet, daß Rand-Mitte-Rand auf dieser Linie liegen
    müssen - von Schwankungen über Luftschlieren nicht gesprochen, was beim anderen Verfahren aber auch zu beobachten ist.
    Auf der Basis des gleichen IGrammes sind die Angaben in weißer die gemessenen/gemittelten Differenzwerte, in hellblauer
    Schrift der über die Power ermittelte Differenzwert. Auf dieser Basis ändert sich der RC_Indexwert auf der 3. Stelle nach dem
    Komma, also marginal.



    Nun kann man als Verfechter der "Power"-Vermessung eine IGramm-Serie auswerten, wobei in diesem Fall Igramm #1 identisch ist
    mit IGramm #6. Auch hier erhält man - nach einer zeitraubenden Prozedur - unterschiedliche Power-Werte, die man auf die
    Schnittweiten-Differenz umrechnen kann, wobei auch hier die zu erwartenden Schwankungen auftreten. Verblüffenderweise
    entstehen die aber bereits Differenzen über die Positionierung des Umkreises, wie man an Beispiel #1 im Vergleich zu #6
    erkennen kann, obwohl meine Interferogramme doch eigentlich randscharf sind. Das Endergebnis wird also weder genauer
    noch sicherer, aber sehr viel zeitaufwändiger.



    Der Zeiss-Telementor mit einer Öffnung von f/13.33 wäre so farbrein, wie viele der heutigen ED-Objektive - ein Umstand, der über
    das geringe Öffnungsverhältnis begünstigt wird. Als sog. Schulteleskop fand dieses kleine leistungsfähige Teleskop hohe Ver-
    breitung. Dieses Exemplar hat Gaußfehler-bedingt sein Optimum bei Gelb = 587.6 nm wave mit 0.911. Dort mindert die Überkorrek-
    tur den Strehl um 1%-Punkt. Der vorhandene Rest-Astigmatismus beläuft sich hingegen auf 7.7%-Strehlpunkte, die Zentrierung
    hingegen ist perfekt. Da es sich beim Telementor aus BK7 und SF2 um ein Kittglied handelt, wird man gegen den Rest-Astigma-
    tismus keine Chance haben, er ist gewissermaß eingebaut. Die max. sinnvolle Vergrößerung wird auf dieser Seite mit 140x genannt
    bei einer dort genannten theoretischen Auflösung von 1.825 arcsec. Nach der Formel = 1.22*0,000550*206265/63 wären das
    aber nur 2.163 arcsec. Im übrigen stimmt die von mir ermittelte RC_Indexzahl von 2.3409 recht gut mit der in der
    folgenden Tabelle von 2.4 überein.

     

  4. stefang
    • Schnittweiten-Differenz und Power
    Hallo Wolfgang,
    das ist ja eine sehr interessante Analyse, sowohl meinen Telementor betreffend als auch das Verfahren der SWD-Messungen. Für mich stellt sich die Sache so dar, dass beide Verfahren Ihre Vor- bzw. Nachteile haben.
    A) Unkomplizierte und schnell durchführbare Methode, die aber bei stärkeren Bildfehlern an ihre Grenzen stößt. Wie genau lässt sich die horizontale Rand-Mitte-Rand-Lage unter Bildfehlern beurteilen ?
    B) Langwierige Methode, da in jeder Farbe meherere IGramme aufzunehmen und auszuwerten sind, dafür aber bildfehlerunabhängig funktioniert, richtig ?

    So gesehen ist es doch eher eine Bereicherung auf BEIDE Verfahren zurückggreifen zu können.
    Und noch was ganz anderes: Dieser Telementor ist - finde ich - ein schönes Beispiel dafür, wie wenig sich moderate Bildfehler in der Praxis auswirken. Das der kleine ED-mäßig abbildet, habe ich schon vorher am Himmel gemerkt und die Zahlen zeigen dies auch. Aber nicht nur der geringe Farbfehler war auffällig sondern auch die extreme Schärfe des Objektivs: Eine Übervergrößerung von 210x (4mm Okular entsprechend AP 0.3) ließ die Bildqualität nicht zusammenbrechen ! Und das, wie es sich zeigt bei 8% Astigamtismus. Ich finde, dieses Ergebnis relativiert so ein bisschen den Strehl-Hype nach dem Motto 'alles unter 95% Strehl ist 'ne Gurke'.

    Was die Rücksendung meines Telementors anbetrifft: Vielleicht solltest Du ihn ersteinmal da behalten. Ich komme mglweise wegen des Vixen nochmal vorbei und würde ihn dann mitnehmen. Spart Porto und Nerven, bevor die Post damit Paket-Weitwurf veranstaltet.

    Viele Grüße und vielen Dank für die Vermessung des Telementors !
    Stefan

  5. #5
    • Standard AW: Schnittweiten-Differenz und Power
    Hallo Stefan,

    oft sind es Reklamations-Fälle, bei denen es um den signifikanten Fehler geht, und erst in zweiter Linie um das Sekundäre Spektrum, und wo der jeweilige Refraktor hinsichtlich der Farbreinheit einzuordnen ist. Wir hatten ja vor mehreren Jahren eine "APO-Schwemme", weshalb ich mich an die eigentlich alte RC-Bestimmung erinnerte, wie man aus der oberen Tabelle sehen kann.

    Bei meinem Mess-Verfahren stört entweder Astigmatismus, Koma oder sphärische Aberration. Astigmatismus und Koma lassen sich so verdrehen, daß die mittleren Streifen linear werden. Sphärische Aberration taucht immer als "M" oder "W"-Verformung auf, wie bei diesem Bild ganz rechts. (Übrigens das Interferogramm einer Parabel im Krümmungsmittelpunkt) Immer wenn beim mittleren Streifen Rand-Mitte-Rand auf einer Linie liegen, ist man in der 0.707-Zone, auf die Refraktor-Optiken hinsichtlich des sekundären Spektrums hin optimiert sind. Würde ich das nicht beachten, werden die Messungen falsch, wie der Gegenbeweis über die Power zeigt.

    Zur Kontrolle ist die viel langwierigere Power-Methode also durchaus sinnvoll. Trotzdem halte ich die direkte Messung allein schon aus Zeitgründen viel zielführender. Aber auch die Power-Methode hat ihre Tücken und Unschärfen wie diese Auswertung beweist.
     
  6. #6
    •  Schnittweiten-Differenz und Power
    Hallo Gerd,

    Der Zernike Zoo : sucht man nach dem Begriff von Z3, so findet man "Focus", "Defocus" und im engl. Sprachraum "Power", was inhaltlich das Gleiche ist und auch bei alten Zeiss-Zertifikaten zu finden ist, wenn es um die Abweichung einer Planfläche von der idealen Planität geht. Und aus diesem Bereich ist mir dieser Begriff auch geläufig, was letztlich auch wieder nur die Abweichung vom perfekten Fokus bedeutet - in der Praxis biegen sich die Streifen nach oben/unten je nach Einstellung.

    Der Versuch, die Zonen-Schnittweiten eines Parabolspiegel über ein Interferogramm auszumessen, ist nicht eindeutiger als z.B. mittels Caustic oder anderer Verfahren, hier merkt man in der Praxis, daß in einer und derselben definierten Wellenlänge der Wert für die Defokussierten sehr klein sein kann. Beim Auftauchen des Gaußfehlers es aber einen großen Unterschied macht, in welcher Zone ich die Streifen parallel zu einer Referenz-Linie stelle. Am sichersten ist immer noch das Verfahren, wenn Rand-Mitte-Rand auf dieser Referenz-Linie liegen, dann weiß man sicher, daß man in der 0.707-Zone ist. Es ist also zunächst ein praktisches meßtechnisches Problem.
    Systematik bei der Vermessung des Farblängsfehlers 01. Beitrag
    Systematik bei der Vermessung des Farblängsfehlers 02. Beitrag
    Systematik bei der Vermessung des Farblängsfehlers 03. Beitrag am Beispiel TSA 102

    Vor diesem Hintergrund vergleiche ich derzeit immer wieder die Ergebnisse dieser beiden Verfahren, die Farbschnittweiten darzustellen: In manchen Fällen gleichen sich die Ergebnisse besser, in anderen weichen sie stärker von einander ab. (In meinem BerechnungsAlgorhytmus verwende ich die Pfeilhöhenformel für die Parabel, die in unserem Genauigkeitsbereich erst auf der 5./6. Stelle hinter dem Komma von der Pfeilhöhenformel der Kugel abweicht.) Ich stelle nur fest, daß der Power-Lösungsweg andere Unschärfen hat und mir die Lösung mit der 0.001 Meßuhr als einleuchtender erscheint. Ich argumentiere immer aus der praktischen Durchführung her.

    Beim Vergleich der Refraktoren hinsichtlich der Farbreinheit, also die Unterscheidung zwischen Achromat, Halb-APO, APO und "Super"-APO spielt der Gaußfehler erst beim Vergleich von hochwertigen APO's eine größere Rolle, also ab einer RC_Indexzahl kleiner 0.5. Aus der Sicht eines Interferogrammes wäre dann die Abweichung der Streifen nach oben oder unten kleiner als die "M" oder "W"-förmige Verformung der Streifen. Und erst dann käme die Abweichung über den Gaußfehler ins Spiel, vorher nicht.

    Nun ist es aber bei den von Dir titulierten modernen/schnellen APO's gerade so, daß die hochwertigen unter ihnen einen kleinen Gaußfehler haben, während manche Möchte-gern-APO's aus China noch einen ausgeprägten Gaußfehler haben und deswegen schon weniger gut mit hochwertigen APO's vergleichbar sind. Es ist immer wieder das Theorie-Praxis-Dilemma und ich habe mich im Bereich der Praxis angesiedelt und argumentiere deshalb immer aus diesem Blickwinkel, um es ein zweites Mal zu betonen.

     
    Jetzige Optiken sind aber wesentlich schneller und der Gaußfehler nimmt mit schnellerem Öffnungsverhältnis drastisch zu.
    Für APO's aus China mag das noch stimmen, eine generelle Aussage ist das nicht.

     
    Du hast den RC Wert aus einer Zeit ausgegraben wo auch die APOs noch mindestens f/10 und der FH je nach Öffnung um die f/15 hatten.
    Das hat mit dem Öffnungsverhältnis zunächst gar nichts zu tun. Das ist eher eine Sache größerer Tiefenschärfe, die bestimmte Fehler deshalb einfacher "schluckt" und Optiken scheinbar farbreiner erscheinen. Lichtenknecker hat - ich keine keine Literatur darüber - den Farblängsfehler vermutlich über Foucault ausgemessen. In seinen Prospekten taucht dieser RC-Wert auf. Dann gäbe es noch einen Berechnung-Algorhytmus über die Teildispersionen, der nur dann gangbar ist, wenn man die optischen Daten des jeweiligen Systems kennt.

    Wie jede neue Methode, die auf älteren Ansätzen aufbaut, ist auch mein Verfahren nicht ganz lupenrein - vom theoretischen Blickwinkel aus betrachtet. Und das ist aber genau der Blickwinkel, der immer darauf wartet, daß andere was tun, damit man es dann kritisieren kann.
     

  7. #7
    Quanten
    •  Schnittweiten-Differenz und Power
    Hallo Gerd

     
    Mir ist es gelungen die Schnittweiten in der 0,707 Zone extrem eng zusammenzulegen. Hättest Du diese Optik auf deiner Bank und misst diese Werte würdest Du jubeln und rein nach den Schnittweiten und dem sich daraus ergebenden RC Wert Super APO dazu sagen.
    Der den Gaußfehler berücksichtigende Strehl sagt aber etwas ganz anderes, nämlich ganz netter HA aber kein APO.
    Das ist ein gutes Beispiel, da ein solcher "APO" schon real gemessen wurde.

    http://www.astro-foren.de/showthread...8525#post38525

    Mit einer Indexzahl von 0.13 erscheint der Equinox besser als manch echter Apochromat ala AP, TMB, Takahashi, Zeiss, TEC usw.

    Wer jedoch die Foucault, Ronchi- und Sterntestbilder mal vergleicht, kann schon ohne Indexzahl erkennen, dass die SWD den Farbfehler nicht objektiv beschreibt.

    Interessant ist auch, was Hans Jürgen Busack zu dem Tema auf Astrotreff schreibt.

    http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=91124

     
    Hallo Kurt,

    vielen Dank für Deine wieder mal sorgfältige Untersuchung. Was Deine Beurteilung der Verfahren A und B betrifft, bin ich völlig Deiner Meinung. Ich möchte aber einige Worte zu dem verwendeten Begriff Schnittweitendifferenz (SWD) und seiner Bedeutung für die wellenoptische Bildqualität sagen, also zu dem, was man tatsächlich mit den Augen sieht oder mit seiner Kamera aufnimmt. Der Begriff SWD stammt ja aus der Strahlenoptik, die nur eine ziemlich grobe Näherungsbeschreibung der tatsächlichen Verhältnisse liefert.
    Mit SWD in diesem Zusammenhang ist der Unterschied der Achsschnittpunkte verschiedener Strahlen gemeint. Die Strahlen einheitlicher Farbe können das optische System in unterschiedlicher Höhe (Öffnungszone) durchlaufen haben und deshalb diese Achsdifferenz haben (Öffnungsfehler oder 'sphärische Aberration'), oder es kann sich um Strahlen verschiedener Farbe aber mit gleicher Öffnungszone handeln ('Farblängsfehler'). Offensichtlich kann man also nicht von einem Farblängsfehler an sich sprechen, sondern muss immer die Öffnungszone angeben, in der gemessen wurde. Häufig wird behauptet, dass die SWD der Öffnungszone 0.707 (1/wurzel(2)) entscheidend für die wellenoptische Bildqualität ist. Das stimmt so überhaupt nicht. Richtig ist, dass für Systeme, die keine Öffnungsfehler höherer Ordnung haben, also 'langsame' Systeme, die SWD dieser Zone verschwinden muss, um die für dieses System bestmögliche Bildqualität zu erreichen. In der üblichen Darstellung des Farblängsfehlers müssen sich also die Kurven der verschiedenen Farben in dieser Öffnungszone schneiden. Wie gut diese 'optimale' Bildqualität aber tatsächlich ist, kann man daraus überhaupt nicht ableiten, dazu muss man die Schnittpunkte aller Öffnungszonen kennen. Für 'schnelle' Systeme, also bei Anwesenheit von Öffnungsfehler höherer Ordnung, ist nicht einmal die Zone 0.707 richtig, hier hängt die optimale Zone von der Verteilung der höheren Fehlerordnungen ab.
    Möglicherweise gibt es Menschen, die aus Erfahrung bei allen denkbaren Fehlerverteilungen die optimale Zone erraten können und da dann die Schnittweitenmessung reproduzierbar genau durchführen. Wie ich oben versucht habe darzustellen, kann aus solchen Messungen aber nicht abgeleitet werden, wie groß der wellenoptische Farbfehler ist. Dies kann aber z.B. mit dem von Dir hier vorgestellten Verfahren erreicht werden.
    In meinen Augen ist also Dein Verfahren B nicht nur reproduzierbarer (für normale Sterbliche) als Verfahren A, sondern sogar das einzige der beiden, das einen brauchbaren Wert liefert.

    Gruß
    Hans-Jürgen
    Gruß Uwe
     

  8. #8
    •  Schnittweiten-Differenz und Power
    Freunde,

    egal wie esoterisch sich eine Diskussion von oben her einsenkt, geht es in erster Annäherung um die tägliche Bewertung von intensiv beworbenen Refraktoren, also um nachvollziehbare Unterscheidungs-Kriterien für den optisch unbedarften Kunden, der ja zunächst, von Begierde getrieben, den Umsatz jedweder Produkte kräftig steigern hilft, bis er den Schaden bemerkt - es sind ja nur 5.000.- Euro in manchen Fällen.

    Mag die Fachdiskussion noch so interessant, erhellend usw. sein, wem dient sie eigentlich - etwa dem Sternfreund bei seiner Entscheidungsfindung?

    Im Angebot habt Ihr viel Fach-Chinesisch und ich glaube nicht, daß besonders viele sich in die Thematik einlesen wollen.

    Sei's drum!

    Vor 3-4 Jahren hat sich ein Herr KaStern über die Zit. "ApoSchwemme" beklagt. Nur das war es dann schon. Jeder von Euch hätte seit dieser Zeit ein nachvollziehbares Verfahren entwickeln können, auch der liebe Kurt, der erst 3 Jahre später auf die Idee kam, auch mal die Möglichkeiten des Weißlicht-Interferometers auszuloten. Pfiffigerweise aber nicht mit den standardisierten Spektren, weil sie in der Literatur so vorkommen . . .

    Egal - die Diskussion versteigt sich in den Nebel der wellenoptischen Betrachtung, weil man dort der Pflicht enthoben ist mit eigenen Entwicklungen der Sache auf den Grund zu gehen.

    Manche sehen ja wirklich den Wald vor lauter Bäume nicht !

    Ich würde mir mal Beiträge wünschen, die in der praktischen Anwendung zu einem echten Fortschritt führen, der Lösungsweg von Kurt ist es jedenfalls nicht - er ist mindestens ebenso unscharf in Eurem Sinne, nur eben an anderer Stelle. Dazu müßte man aber dann etwas sorgfältiger hinschauen . . .

    Eine echte Weiterentwicklung z.B. wäre einen Algorhytmus zu entwickeln, der neben dem Farblängsfehler auch noch den Gaußfehler mit einbezieht und der vor allem meßtechnisch zu realisieren ist.

    Übrigens bezieht sich der polychromatische Strehl auf das gesamte sichtbare Spektrum und würde man sich meßtechnisch darauf kaprizieren, dann könnte ich mir Chor aller Wohlmeinenden heute schon vorstellen.

    Überlegt Euch einfach mal, wie man mit einfachen Mitteln den Unterschied von Refraktoren hinsichtlich der Farb-Qualität quantitativ !!! darstellen kann. (Kommt mir nicht mit dem polychromatischen Strehl) Dann steige ich wieder ein in diese Diskussion.

    Diese Übersicht dürfte mindestens 30 Jahre alt sein und fußt auf der Berechnung einer RC_Indexzahl über die Teildispersion.
    Da sehr viele Zeiss-Objektive aufgeführt sind, ist die Quelle eigentlich naheliegend. Wie kommt es, daß die damals ebenfalls auf die Idee kamen, das sekundäre Spektrum über eine Index-Zahl ausdrücken zu wollen ?

     

  9. #9
    Gerd
    •  AW: Schnittweiten-Differenz und Power
    Hallo Wolfgang,

    bitte verstehe meine Beiträge nicht als Angriff, mir geht es rein um die Sache und ein Besseres Verfahren zur Messtechnischen Beurteilung des Farbfehlers.
    Selbstverständlich ist der RC Wert besser als garnichts und wie ich schon in meinem ersten Beitrag dargelegt habe für langsame Öffnungsverhältnisse und Glaskombinationen mit geringem Gaußfehler durchaus in Ordnung.

     
    Eine echte Weiterentwicklung z.B. wäre einen Algorhytmus zu entwickeln, der neben dem Farblängsfehler auch noch den Gaußfehler mit einbezieht und der vor allem meßtechnisch zu realisieren ist.
    Aber genau das ist doch schon längst geschehen.
    Die den Gesamtfarbfehler wiedergebende Größe ist der Strehl für jede Wellenlänge bei festem Fokus auf Grün.
    Allein die Angabe dieser Strehlwerte und vielleicht die Veranschaulichung in einem Diagramm ist bereits ein enormer Fortschritt.
    Um wie bei dem RC Wert eine Konkrete Zahl zu erhalten ist ein gewichtetes Mittel dieser Strehlwerte zu bilden.

    Der Algorhytmus lautet wie folgt

    Polystrehl = Summe (Strehl x Gewichtung) / Summe Gewichtungen


    Für die Gewichtungsfaktoren für visuelle Zwecke sollte die photopische Helligkeitsempfindlichkeit des Menschlichen Auges verwendet werden.
    Diese findest Du zb. hier.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20040927192500
    Soweit zur reinen Berechnung.

    Ein ganz wesentlicher Faktor um einen möglichst genauen Wert zu erhalten ist eine gleichmäßige Verteilung der Wellenlängen, dann komm man auch mit wenigen Werten bereits zu einem guten Ergebnis.

    Du hast ja bereits schon hier mit den Polystrehl gearbeitet.
    http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=10374
    und dort schreibst Du.

     
    Als gegenüber bisherigen Verfahren überlegenes Bewertungsinstrument hat sich bei der obigen Diskussion
    der polychromatische Strehlwert ergeben. Messtechnisch müsste man hierfür Interferogramme von sehr
    vielen (ab etwa 7 oder besser noch mehr) Wellenlängen auswerten und wellenoptisch überlagern, was aber
    zur Zeit die Möglichkeiten des Amateurs übersteigt.
    Die Sache ist mit dem von mir oben genanntem Algorhytmus wesentlich einfacher und ohne Überlagerrung zu bewerkstelligen.
    Eine Überlagerrung würde außerdem keine Möglichkeit einer Gewichtung bieten.

    Zur Anzahl und Verteilung der zu messenden Wellenlängen und der Genauigkeit des sich daraus ergebenden Polystrehls habe ich umfangreiche Simulationen mit OSLO gemacht.
    Rausgekommen ist eine Tabelle die Du in folgender Diskussion findest.
    http://www.astrotreff.de/topic.asp?T...08&whichpage=8
    Dort habe ich das gewichtete Mittel von 3 bzw. 5 zu vermessenden Wellenlängen mit den Polystrehlangaben von OSLO bzw. Takahashi verglichen, diese beruhen auf 11 Werten von 422nm bis 677nm.
    Es zeigt sich das spätestens bei 5 vermessenen Wellenlängen das Ergebnis vom top APO (TSA-102) bis zum echten FH (80/1200) lediglich um maximal 0,015 von den Werten aus OSLO bzw. von Takahashi abgewichen sind.
    Im Bereich der HAs und Voll APOs beträgt die Abweichung sogar nur max.0,0072!!
    Das ist weit exakter als der Strehl überhaupt messtechnisch zu erfassen ist.
    Es wäre also völlig ausreichend die 5 dort von mir vorgeschlagenen Wellenlängen zu vermessen und das nach obigem Algorhytmus gebildete gew. Mittel der Messwerte auszuweisen.
    Lediglich bei den Farbwerfern kommt es zu größeren Abweichungen und das gew. Mittel aus 5 Punkten wird ungenau.
    Das lässt sich aber anhand der gemessenen Strehlwerte sehr gut abschätzen.

    Noch etwas grundsätzliches zur Berechnung des Polychromatischen Strehles in Optik Programmen wie ZEMAX oder OSLO.
    Diese bilden dafür auch nur so ein gew. Mittel, das zeigen die Ergebnisse die ich nach den von mir vorgeschlagenen Algorhytmus ermittelt habe beim Vergleich mit den Polystrehlangaben von OSLO oder Takahashi deutlich.
    Es ist auch ein Trugschluss zu glauben diese Programme arbeiten im Hintergrund mit Hunderten oder gar Tausenden Wellenlängen.
    ZEMAX konnte in der Alten Version maximal mit 12 und kann jetzt in der Aktuellen Version mit bis zu 24 Wellenlängen gleichzeitig arbeiten.
    OSLO kann mit bis zu 25 Wellenlängen arbeiten.

    Es werden auch für die Berechnung des Polystrehles und auch der polychromatischen MTF immer nur die Wellenlängen und Gewichtungen genutzt die auch eingegeben bzw. aktiviert wurden!

    Du Zeigst hier Screenshots von ZEMAX dort sind 7 Wellenlängen von 480nm bis 656nm aktiviert.
    Der dort von ZEMAX ausgewiesene Polystrehl basiert genau auf diesen 7 Wellenlängen und dem Gewichteten Mittel daraus.
    Da wird nicht im Hintergrund noch irgendwie mit zig Wellenlängen gezaubert!

    Grüße Gerd


  10. AW: Schnittweiten-Differenz und Power
    Hallo Gerd,

    mangelnde Geduld kann man Dir nicht unterstellen - mir übrigens auch nicht !

    Bei der Ermittlung des polychromatischen Strehls wären wir prinzipiell in der Nähe der Back'schen APO-Definition: Bei der auf die Hauptfarbe Grün fokussiert an den Enden des sichtbaren Spektrums, sagen wir bei der F-Linie und der C-Linie die Abweichung der Streifen untersucht wird, die sich zusammensetzen aus dem Fokus-Shift und dem überlagerten Gaußfehler. Hier muß die Power unbedingt aktiviert werden. Bis zu einer RC_Indexzahl von ca. 1.0 für Vergleichszwecke noch nicht so aussagekräftig, weil dort nach meiner Erfahrung der Farblängsfehler vor dem Gaußfehler dominiert, außer bei manchen ED-Apos als Zwei-Linser wie Equinox, EvoStar etc. Dieser Situation hatten wir ja eigene Beiträge gewidmet, besonders der 2. Link.
    1. Link: Welche Öffnung gilt? Blenden im Tubus reduzieren die Apertur.
    2. Link: Systemvergleich + meßtechnische Darstellung: Doublet ED APO vs. Triplet APO:


    Damit wäre die ursprüngliche RC_Indexzahl aufgeteilt in den Bereich, der vom Farblängsfehler dominiert wird, also ab dem Halb-APO bis hin zum einfachen FH-Achromaten und in den engeren APO- bis "Super"-APO-Bereich, innerhalb dessen die Größe des Gaußfehlers zum Qualitäts-Kriterium gerät. (???) Für einen Außenstehenden nicht leicht nachzuvollziehen. Auch haben wir bisher im Bereich ausgestellter Zertifikate was Refraktor-Systeme betrifft 1993 bei zwei Zeiss APQ (zweites Beispiel) die Messung bei 632.8 nm wave, also ein f/6.4 und ein f/10 System, also gerade mal vor 16 Jahren. Vor allem nicht in der Hauptwellenlänge gemessen (e-Linie = 546.1 nm wave) was prinzipiell bedeutet, daß sich bei 632,8 nm die Ergebnisse wegen der Unterkorrektur für gewöhnlich verschlechtern, wenn man das nicht gerade umrechnet, was offenbar im Certifikat nicht zu erkennen ist, ebensowenig, ob eine Optimierung auf das rote Spektrum erwünscht ist. (Dem ersten Zeiss-Zertifikat sieht man die Unterkorrektur an, also dürfte es bei Grün noch besser sein.)

    Wenn also 1993 bei Zeiss für die an sich hochwertigen APQ's (deren RC_Indexzahl nach meiner Erfahrung in der Gegend von 0.2 -0.5 liegen, mal mit Glasweg, mal ohne Glasweg) und sicher zu den "schnellen" APO's gezählt werden müssen mit f/6.4 so deutlich verstoßen wird gegen unseren Versuch, über einen polychromatischen Strehl zu einer schärferen Qualitäts-Unterscheidung zu kommen, sollten wir zu mindest nachdenklich werden: Spielt denn in diesem Fall der Gaußfehler/Polychromatischer Strehl wirklich eine so bedeutende Rolle?

    Durchaus sinnvoll ist die Betrachtung bei der Unterscheidung von APO-Doublets zu -Triplets, wie man hier in einem Beitrag sieht:
    http://www.astro-foren.de/showthread...9438#post39438
    Aber da reicht eigentlich der Hinweis, daß sich ein Doublet-APO hinsichtlich des Gaußfehlers anders verhalten muß als ein Triplet. Aber auch da muß man sorgfältig unterscheiden zwischen der Diskussion eines Optik-Designers - auf dieser Ebene bewegen wir uns im Augenblick - und der Wahrnehmung bei der Beobachtung am Himmel, bzw. was der Benutzer der Optik überhaupt sieht. Ich erlebe da häufig große Überraschungen, wie wenig ein durchschnittlicher Benutzer überhaupt bemerkt.

    Für mich gehört die Diskussion um den Gaußfehler und damit polychromatischen Strehl in den engeren APO-Bereich, wenn man entweder a) Zwei-Linser von Drei-Linsern unterscheiden will, oder wenn man b) hochwertige APO's voneinander unterscheiden will.

    Aber glaube nur nicht, daß dann die Aussagen klarer und übersichtlicher werden. Dann verschiebt sich womöglich die Diskussion um die Frage, wie man die Farbschnittweiten der jeweiligen Spektralfarben legt, ob also das kürzere Spektrum vor oder hinter Grün liegen soll und zu welchen sichtbaren Ergebnissen das dann führt. Da hat Takahashi offenbar eine andere Philosophie als Zeiss.

    So interessant für uns diese Diskussion auch sein mag, schon weil mir genau diese Fragen bei meinen Messungen jeweils auffallen, letztlich möchte der weniger versierte Leser eigentlich nur wissen, wo er das, was er kauft, ungefähr einzuordnen hat. Und die Zeiss APQ-Zertifikate von 1993 hatten an der Stelle nicht soviel "Scheuklappen" wie wir.

    . . . und das in einer Zeit, wo die gewinnträchtigen China-APO's containerweise in Old Germany anlanden und damit das APQ-Geschäft vermutlich Geschichte ist: Geiz ist geil !
     

X_Kap10

Hersteller von Optiken

//rohr.aiax.de/@line3Ashort.jpg" style="margin: 0px; padding: 0px; vertical-align: middle;"> 
Hilux-Beschichtung bei Orion Optics, UK --------Diagramm
//rohr.aiax.de/@line3Ashort.jpg" style="margin: 0px; padding: 0px; font-size: 13px; vertical-align: middle; color: rgb(102, 102, 102); font-family: 'Trebuchet MS', Arial, sans-serif; line-height: 19.5px; background-color: rgb(252, 253, 254);"> 
Orion Optics UK
Alluna Optics Hersteller großer Spiegel
OMI James Mulherin Optical Mechanics
Spiegelbeschichtung, Spiegel belegen
Italien:Luigi Marcon Via Isonzo no. 4 30027 San Dona di Piave
D & G Optical USA Hersteller von Achromaten
Roger Ceragioli 's Refractor Construction Page

Glas-SchmelzenOHARA S-FPL53 439950 / 440946. . . . . Link_01,http://rohr.aiax.de/Ohara-S-FPL53.pdf

Auswahl von AstroHändlern

Deutschland:
http://www.intercon-spacetec.de/
http://www.fernrohrmarkt.de/
http://www.astro-markt.de/
http://www.apm-telescopes.de/index.php
http://www.teleskop-service.de/
http://www.baader-planetarium.de/
http://www.aom-telescopes.com/
http://www.hoo-germany.de/
http://www.astroselbstbau.de/
http://www.antaresoptical.com/new.htm
http://www.astroshop.de/ + http://www.astro-okulare.de/
http://www.teleskop-austria.at/
http://www.gerd.neumann.net/
Fernrohrland
http://www.optooffice.de/optik.htm Johann Fulda Preisvergleich

Zubehör, Filter, Okulare etc.

Okular-TypenLink1Link2Link3Link4
Baader Micro Guide, Meß OkularAnleitung
Fokussier-Hilfe für Kameradie Bahtinov-Maske als Fokussier-Hilfe
Telekonverter - Barlow-Linsen: Wie gut sind Zusatz-Optiken?
2-inch Barlow auf optischer Achse - eine Finger-Übung
Koma-korrigierend - Barlow-Linsen im Test
Tele Vue Barlow 2.5 x im Vergleich
Zenit-Spiegel richtig im Strahlengang? Prüf-Verfahren

Zenit-Spiegel justieren

Astro-Fotografie siehe oben bei Kap 04 (im unteren Bereich) 

Astro-Zubehör

Visier-Einrichtungen - Celestron SkyScout und Meade mySky
Astro-Stuhl http://www.strnad-emskirchen.de/astro_chair.html
Equatorial-Plattform FDD Fenn Dobson Driver Äquatoriale Plattform ITV-2010
Mond Atlas Indice delle formazioni lunari -____ Lunar and Planetary Institute
Lunar and Planetary Institute ---------------------------große Mondkarten
Erstellung hoch auflösender Mond/Planetenaufnahmen

Urheber und VerwertungsRecht: Link1Link2<!-- / message --><!-- sig -->

 

X_Kap09

ap 09 Tabellarische RC_Index-Ermittlung unterschiedlicher Refraktoren:
28. Januar 2009
Tabellarische RC_Index-Ermittlung unterschiedlicher Refraktoren: http://rohr.aiax.de/RC_Index-overview.jpg

APO RC_Index-Beispiele

http://rohr.aiax.de/@SSAstr-Schn12a.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSFa-Astrey130-02b.JPG
http://rohr.aiax.de/@SSReiser03a.JPG
http://rohr.aiax.de/@SSTakFS102 02091 20.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSTakOrgieFS78-07.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSTMB-APO-Rohr.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSZeiss-APQ-07.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSzweiAPO-04b.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSzweiAPO-04c.jpg

Halb-APO RC_Index-Beispiele

http://rohr.aiax.de/@SSMegrez_II_05.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSPuch_SkyW02a.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSZenitStar04a.jpg

Achromat high RC_Index-Beispiele

http://rohr.aiax.de/@SSED-Vixen02a.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSED-Vixen02b.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSFH_DuG_06.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSscopos-sec13a.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSscopos-third-12a.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSscopos05a.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSTAL100-01a.JPG
http://rohr.aiax.de/@SSZeiss AS 200-06.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSZenithStarEDDoubletAPO.jpg

Achromat low RC_Index-Beispiele

http://rohr.aiax.de/@SSLohn20a.jpg
http://rohr.aiax.de/@SSSyntaRohr02a.jpg
Achromat und Farblängsfehler

Image Analyzer Installation :Tipps zum Herunterladen , Update
Der Text-file enthält alle Links , die man braucht, um den Image Analyser
auf dem eigenen Rechner zu installieren.

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Künstlicher Sternhimmel . . . . . . . . siehe bei Basics
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Sterntests im Überblick

Apochromat
http://rohr.aiax.de/@Astr-Schn06.jpg
http://rohr.aiax.de/@Reiser03.jpg
http://rohr.aiax.de/Fa-Astrey130-03.jpg
http://rohr.aiax.de/ICS-Tak02.jpg
http://rohr.aiax.de/mundl07.jpg
Halb-Apochromat
http://rohr.aiax.de/@TAL100-02.jpg
http://rohr.aiax.de/@ZenitStar18A.jpg
http://rohr.aiax.de/@scopos03.jpg
http://rohr.aiax.de/Puch_SkyW02.jpg
http://rohr.aiax.de/salzgeber2.jpg
http://rohr.aiax.de/@scopos-sec10.jpg
Achromat
http://rohr.aiax.de/@FH152-1200.jpg
http://rohr.aiax.de/ARiesApoKorr01.jpg
http://rohr.aiax.de/FH_josef03.jpg
Spiegelsysteme
http://rohr.aiax.de/PF_GSO10RC_01.jpg
http://rohr.aiax.de/Ist-Zustand3.png
http://rohr.aiax.de/@Sterntest.jpg
http://rohr.aiax.de/@SterntestA.jpg
http://rohr.aiax.de/@C8Kling02.jpg
http://rohr.aiax.de/hofner03.jpg
http://rohr.aiax.de/norman00.JPG
http://rohr.aiax.de/oorion03.jpg
http://rohr.aiax.de/orionzwill01.jpg
http://rohr.aiax.de/uwe03.jpg
http://rohr.aiax.de/AtmosFringe02.jpg

 

 

X_Kap08

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Berichte und andere Anlässe
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-H001 2013 Der Alm-Berg rief - und alle Sachsen kamen! AlmBergTreffen 2013

-H002 2013 Die Sonne bezahlt's Sternwarte Oberreith, Chiemgau

-H003 2013 ITV13 Vatertag der Zit."alten Säcke"
-H004 2012 ICS "Zum Stuhl ein Tisch" Tag der offenen Tür am 30. Juni 2012
-H005 2012 Chiemsee, Sternwarte Andi Murner & Josef Büchsenmeister Keltische Sternkarte ?
-H006 2012 Mai ITV 2012 - ein Streifzug
 

-H007 2011 Sept. AME - Bilder von Thomas Forster
-H008 2011 Intercon Spacetec Tag der offenen Tür 25.Juni
-H009 2011 TS_TdoT 16.April: Andi's Fernröhrle - in der Praxis
-H010 2011 Gemeinschaftaktion - Omegon Kuppel 3m ___ Scope Dome ____ Rohr-Sternwarte ____ Osterei, Atom-Ei  
H011 * 2010 Alluna Optics RC-System Astro Shop
-H012 2010 ITV: Equatorial-Plattform und Schiefspiegler Mai_10 Äquatorial FFD Plattform Dobson Nachführung paralaktisch
-H013 2009 Bayerisches Telekop Meeting Sept. in Pfünz
H014 * 2009 Astronomie Club in Volkach 12. Sept. 
-H015 2009 Intercon Spacetec - Tag der offenen Tür
-H016  2009 ITV_09 - Impressionen Mai 09 Gedern
-H017  2009 Gerchsheim, Würzburg, 100 Stunden Sterngucken
-H018  2008 Bayerisches Teleskop Meeting unter gutem Stern
-H019  2008 Intercon Spacetec - Tag der offenen Tür
-H020  2008 ITV am Gederner See
-H021  2008 Die Optik Konferenz bei Wolfgang Busch
-H022  2007 Bayerisches Teleskop Meeting - Die spinnen die Römer
-H023  2007 Wolfgang Busch zu seinem 80 Geburtstag
-H024  2007 Richard Gierlinger Sternwarte Gaisberg bei Schärding
-H025  2007 ICS-Augsburg, Tag der offenen Tür
-H026  2007 ATV Erste Astromesse in Ostdeutschland
-H027  2007 ITV nicht mehr wieder zu erkennen
-H028  2007 Greenwich Royal Observatory
-H029  2007 Handmade in Würburg 
-H030  2006 1. AstroMesse Villingen-Schwenningen  
-H031  2006 ITV - kalt, naß und windig  
-H032  2006 Creativa in Dortmund  
H033  * 2006 Frauenkirche in Dresden  
-H034  2006/4 TS-Tag der offenen Tür
-H035 2005 ITT-Nachts gehört die Autobahn mir 
-H036 2005 Clear Sky unter italienischem Himmel in Ferrara Besuch bei Massimo Ricardi
-H037 2005-Juni Kleinplaneten-Tagung in Heppenheim
-H038 2005 Schlesien und das Riesengebirge
-H039 2004 ITT Wenn der Nebel den Berg ... 
-H040 2004 Besuch der Wilhelm Förster Sternwarte
-H041 2004 CHAT der Almauftrieb 
-H042 2003 ITT - Wenn zwei sich herzlich lieben
-H043 2002 The Flying Dobson 16. ITT in Kärnten
-H044 2002 BTM in Pfünz 
-H045 2000 Das Teleskop auf dem Observatorio Cerro Armazones
-H046 1998 Zum Zahnarzt auf die Alm
-H047 Viehischer a Capella, save ACapell: zwei, dreivierfünfsechssieben, Merry Christmas: acht, neun, zehnelfzwölfdreizehn,
-H048 vierzehnfünfzehn
-H049 Advent.mp4 Es blaut die Nacht Loriot
-H050 Weihnachts-Grüße 2008 mit swf-filesWeihnachtsgrüße 2009
-H051 Neuer Weihnachts-ClipVallentins-Tagdownload, zweidreivierfünf
-H052 WeihnachtsBaumWeihnachtsHaus ,
-H053 Gegendarstellung Herzberger Teleskop-Treffen und Cremer-Link ___ PersonelloA __ B _._[COLOR=blue]B1 __[/COLOR]__ D
-H054 einfach nur typisch
 - Gegendarstellung zu KaStern auf A.de Juni 2012[/B]

Weitere Berichte

-H101 LARGE BINOCULAR TELESCOPE Link1Link2Link3, Bill-M1 Mirror No 3[COLOR=navy], Testaufbau[/COLOR]
Paranal: 8-Meter Spiegel im Test - SOML Mirror Lab
Vergleich von SC-Systemen über Foucault- und Lyot-Test
Spiegel-Rauhheit im Vergleich - Übersicht von Newton-Spiegeln
Foucault-Bilder zum Farblängsfehler und APO Unterscheidung
Theoretische Auflösung von Fernrohren Auflösungsvermögen opt. Systeme , Beugungsbegrenzt an simulierten Beispielen
Airy-Disk Foto,[COLOR=white]___ [/COLOR]Airy-Disk: DiagrammAiry-Disk: Formel
Nomarski-MikroskopLink1Link2Link3Link4Link5Weißlicht-IMeter
Seeing/Pickering Skala, Link1Link2Link3, Link 4; Pickering-Save
Seeing Simulation Heizkissen IGramm-Auswertung
Paranal Seeing : Check for last night measurements at Paranal and La Silla.
Seeing, Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Seeing
Astigmatismus R.F. Royce: Testing Telescope Mirrors and Standards 
Auflösungsvermögen, MTF Funkt. in Praxis , Epsilon Lyrae Sterne.
Planet SaturnSaturn-Monde, Cassini-Teilung (Breite)
Visuelles Sterninterferometer (Fizeau-Interferometer) im Eigenbau
Visuelles Stern Interferometer - Simulation am Kugelspiegel, Sphäre
effektive Brennweite am Stern ermitteln
MondKalender und Planeten
Das Hamburger Robotische Teleskop
Atik-2C-Color Camera, TeleskopServiceAtik Instruments

H/08** Das Auge

Das Auge - Dunkel-AdaptionDas Auge, Uni Dortmund, Vorlesungsskript Purkinje Effekt
Auge, spektrale Empfindlichkeit, Empfindlichkeit //rohr.aiax.de/@Muster_Curve.png" style="border: 0px; color: rgb(51, 102, 153); cursor: pointer; text-decoration: none;">Luminosity Curve, Link_GerdLink.txt
Roger N. Clark Visual Astronomy of the Deep Sky //rohr.aiax.de/@Clark08.jpg" style="border: 0px; font-size: 13px; color: rgb(51, 102, 153); cursor: pointer; text-decoration: none; font-family: 'Trebuchet MS', Arial, sans-serif; line-height: 19.5px; background-color: rgb(252, 253, 254);">Link 1, //rohr.aiax.de/@Clark09.jpg" style="border: 0px; font-size: 13px; color: rgb(51, 102, 153); cursor: pointer; text-decoration: none; font-family: 'Trebuchet MS', Arial, sans-serif; line-height: 19.5px; background-color: rgb(252, 253, 254);">Link 2
DiagrammRutten: Auge Tag-, Nacht-SehentelescopeѲptics.net
TU Ilmenau Spektrale HelligkeitsEmpfindlichkeit des menschl Auges
Notes on AMATEUR TELESCOPE OPTICS Massimo Ricardi 4.8.2. Measuring chromatic error , http://www.telescope-optics.net/eye.htm

Astronomische Begriffe

Scheinbare Größe von HimmelsObjekten, Sonne, Mond, Planeten BR_online
Die Scheiner-Methode beim Ausrichten der Stunden-Achse

häufige Begriffe

Astigmatismus, Coma, Sphärische Aberration
//rohr.aiax.de/@TMB130VuojarviSW_04.jpg" style="border: 0px; font-size: 13px; color: rgb(51, 102, 153); cursor: pointer; text-decoration: none; font-family: 'Trebuchet MS', Arial, sans-serif; line-height: 19.5px; background-color: rgb(252, 253, 254);">Über- oder Unterkorrektur 
Strehl, RMS, PV[B]Optikprüfung mit Laserinterferometrie, Peter Rucks [/B]
Ronchi-Bilder interpretieren 
Carl Zeiss Certifikat 

Wetter aktuell, 

Deutschlandkarte, ___ Europakarte , Wetterspiegel ,- http://www.skippysky.com.au/Europe/ , http://www.sat24.com/ ,
http://www.meteoblue.com/de_DE/point/forecast/tab/b/pictocastDaily/f/167282/c/de , http://www.yr.no/place/Germany/Bavaria/
http://www.meteox.de/h.aspx?r=&jaar=-3&soort=satradar , http://www.wetterspiegel.de/de/europa/deutschland/50.html

DHL VersandPreise

http://www.dhl.de/de/paket/preise.html


<!-- / message --><!-- sig -->

 

X_Kap06


Grundsätzliches/Meßtechnik - Teil 02          Sekundäres Spektrum, Farblängsfehler, Gaußfehler


-F001 Historische Entwicklung und Merkmale eines Apochromaten
-F002 Wie funktioniert ein ED-Objektiv?
-F003 Wie funktioniert ein Achromat? Grundlagen  , PrinzipFraunhofer/Steinheil
-F004 Sekundäres Spektrum: Darstellung und Systematik
-F005 Schnittweiten-Differenz-Messung und PowerZEMAX-Simulation Power-Test gemessen/gerechnet
-F006 Streuung bei Power-Umrechnung in Farblängsfehler über Pfeilhöhen-Differenz
-F007 RC-Wert bei Lichtenknecker Algorhythmus zur Berechnung, http://rohr.aiax.de/@RC-IndexNumber.jpg
-F008 http://rohr.aiax.de/@RC-IndexNumberHCQ.jpg,  http://rohr.aiax.de/@RC-IndexNumberAlgorhytmus.jpg,    FH150/2300
-F009 Berechnung der Tiefenschärfe  RC Index Zahl Herleitung allgemeine Beschreibung
-F010 Erläuterung der RC-Index-Zahl : Die Rohr´sche APO-Index Zahlen
-F011 Systematik bei der Vermessung des Farblängsfehlers
-F012 Gaußfehler, sphärochromatische Aberration  (Begriff) . . . http://rohr.aiax.de/@EquinoxB_04.jpg

-F013 http://rohr.aiax.de/@SkyWatch_ED120-06.jpg
-F014 http://rohr.aiax.de/@SkyWatch_ED120-07.jpg
-F015 http://rohr.aiax.de/@ZeissC25401-05.jpg Tafel5
-F016 @ Farbzerlegung über RGB-Kanäle bei Ronchi, Foucault, IGrammen, Darstellung Gaußfehler
-F017 Gaußfehler u. Farblängsfehler bei Weißlicht-IGrammen
-F018 Gaußfehler: ZEMAX-Simulation von APO-Foucault-Bildern , 2.Link
-F019 @ Gaußfehler Darstellung an der Farbverteilung beim Foucault-Test , TS Triplet APO- RGB-Farben Foucault-Bild

-F020 RGB-Farben, Simulation der Farbsäume extrafokal bei Achromaten und ED-APO's Farbrand, Farbreinheit, 
 Sekundäres Spektrum
-F021  Einfache opt. Systeme: , TU-Ilmenau: Geometrische Bildfehler

-F022  Gaußfehler gegen Farblängsfehler Zeiss APQ #011 mit/ohne Glasweg
-F023  Kugelspiegel als IdealForm eines Super-APO's2. Übersicht, RGB-Farben aus WeißLichtIgrammBericht

-F024  Thema FarblängsfehlerTafel1:PrinzipTafel 2:Foucaultbilder
-F025  Chromatisches Strehl-Ergebnis ? Problematik
-F026  Farblängsfehler bei ED-Objektiv (Zweilinser)
-F027  Farblängsfehler bei Synta FH 150/1200 an Bildern + Baader Filtertest
-F028  @ Farblängsfehler messen mit dem Bath-Interferometer - Das ist ein APO , Berechnung über PfeilhöheAlgorhythmus

-F029  Digitale Meßuhren und Sekundäres Spektrum
-F030  Systematisierung über Rest-Chromasie-Indexzahl
-F031  Glasweg-Diskussion  Glasweg verändert Sekundäres Spektrum 
-F03  Anregung an GRZY - Sek. Spektrum mittel Prsimensatz messen ?

-F032  Zonen-Messungen mit dem Interferometer
-F033  Zonen-Messung mit dem Bath-IMeter
-F034  Radius messen mit dem Bath-IMeter
-F035  Der optisch wichtige Rand
-F036  Wie erkennt man Hilux-Beschichtungen?

-F037  Certifikate im Vergleich: Etwas für Perfektionisten , Zertifikate, ESO 8 Meter Spiegel Paranal
-F038  Anmerkung zu einem Test Report, Zertifikat
 

-F039  APM-Info: Hoher Strehl(0.989) niedriger PV-Wert (L/5,714) bei LZOS Certifikat
-F040  JAMES C. WYANT: Basic Wavefront Aberration Theory for Optical Metrology, Begriffe SPHERICAL, COMA, Astigmatismus
(zur Frage der Interpretation von PV, RMS, Strehl - versus Astig, Coma, Spherical in Wave) Begriffe Astigm, Coma, Spherical

F041* @ Artificial Sky bei perfektem Seeing  : Prinzip - 
F041A * Übersicht: Artificial Sky Bildfeld Test über 20 mm opt. Target/Pinhole flat

-F042  Das Test-Module, Umbau->opt.Achse //rohr.aiax.de/@Umbau.png;  http://rohr.aiax.de/@Umbau.png
-F043  kleine Zusammenstellung und Beispiele/Übersicht+Erläuterung
F044 *  Artificial Sky Test im Bildfeld, field, Verkippung des Tubus
-F045  //rohr.aiax.de/@C14_Vergleich.png  Celestron C14 Artificial Sky Test im Vergleich

-F046  Rayleigh Funktions-Kurve
-F047  Deutung von Ronchi-GRammen
-F048  Ronchi-Nulltest am Stern
-F049  Foucault-Test am Stern [COLOR=white]------ Beispiele[/COLOR]

-F050  AstroSurf - französische ATM-Seiten

-F051  AstroSurf Spiegeltests Übersicht astrosurf mirror 460 Cardoenastrosurf Ronchiastrosurf Foucault
-F052  astrosurf Roddier , astrosurf Lyot-Rauhheit Les tests visuels,Les défauts
-F053  micromamelonnage - vergebliche dtsch-französische Rauhheits-Diskussion auf A.de & AstroTreff.de , Mikrorauhheit, 
 

-F054  Lyot-Test: Lyot Orginal Text übersetzt von Rolf M.Bernard Lyot 01.April 1946
 

F055 *  Sphärometer - Pfeilhöhe bestimmen bei Kugel & Parabel
-F056  Die Power bei Kollimation und ellipt. Sekundär Spiegel
-F057  Pinhole auf der Achse - künstlicher Stern für Okularhülse Sterntest, für Maksutovs, Bauanleitung
-F058  Abstand künstlicher Stern: Link1Link 2,
-F059  Auflösung bei Rayleigh - Dawes
-F060  Abstand künstlicher Stern für den Startest? http://www.otterstedt.de/atm/faq/abstand_kuenstlicher_stern.html Bei ZEMAX anders!
-F061  Poisson-Fleck/PunktLink1Link2, Link3
-F062  Justage über den Poisson Punkt
-F063  Die Ronchi-Igramm Verwechslung bei FringeXP / kein "X" für ein "U"
-F064  Radius-Vermessen mit Endmaßstäben aus Silberstahl
-F065  Coma-Test Stern-Ronchi ..... Astigmatismus Stern-Ronchi ... Gitterlinien 45°Winkel
-F066  Superglatte Quarz-Spiegel  
-F067  Auflösung von traditionellen Interferogrammen/Streifenbildern; Rauhheitsdiskussion
-F068  OpenFringe V 8.8, Fourier-Transformation, Streifenbilder auswerten
F069  * Astigmatismus erkennen, mit dem Sterntest, mit Ronchi? Astigmatismus vs Interferogramm
F069A  * Astigmatisch oder nicht  21 08 2007 vertikale Prüfung im Treppenhaus: 20"Newton
-F070  BeobachtungsPraxis: Astigmatismus - wie groß darf er sein?  (Übersichts-Tafel L/2 - L/20 PV Astigmatismus Newton 250/1000)
-F071  Astrofotografie: Wieviel Astigmatismus verträgt die Astrofotografie? TAL 250 K F = 2130 mm
-F072  http://rohr.aiax.de/@Astigm_Zemax.jpg
-F073  Astigmatismus - Zemax-Simulation, AstigmSim f/8 SystemAstigmSim1 f/8 System
-F074  Astigmatismus-Simulation am Kugelspiegel mit Interferogramm
-F075  Ursachen für Setup-Astigmatismus, Einflüsse beim Testen
-F076  Differenzierte Fehler-Prüfung bei Newton-Spiegel Rest-Astigmatismus in RoC, Spherical in Autokollimation[/B]
-F077  astigmatisch oder nicht ? Vergleich Feldaufnahmen mit Simulation
-F078  Newton: Fangspiegelgröße und -Genauigkeit
-F079  Kompensations-Linsen für Ross-Null-TestAnwendung beim Secondary eines RC-Systems Fangspiegeltest von der Rückseite

-F080  Virtuelle Couder Zonenmaske von HH. Wenk
-F081  Ronchi-Linien interpretieren - ZEMAX-Simulation

Kurzbeschreibung von Standardtests

F082  * 01. Der Sterntest.................... http://rohr.aiax.de/sterntest.htm ...... 01a. Der quantitative Roddier Sterntest ... Roddier
F083  * 02. Der Ronchigitter-Test....... http://rohr.aiax.de/ronchitest.htm
F084  * 03. Der Foucault-Test............ http://rohr.aiax.de/foucaulttest.htm
F085  * 04. Der Lyot-Test.................... http://rohr.aiax.de/lyottest.htm
F086  * 05. Der Spalt-Test.................. http://rohr.aiax.de/spalttest.htm
F087  * 06. Der Interferometer-Test.. http://rohr.aiax.de/iferotest.htm
F088  * 07. AtmosFringe-Auswertung - Erster Bericht
F089  * 08. AtmosFringe-Update 2.7 - Bericht nach Update

Feinheiten der Meßtechnik

-F090  Scratch/Dig Reference Chart
-F091  Knick-Astigmatismus/Alois
-F092  Astigmatismus beim RoC-Test ermitteln
-F093  Astigmatismus, Umgang mit . . . sich gegenseitig kontrollierende Testverfahren 08New f/6 Abzug von Astigm, Artificial Sky Test
-F094  Astigmatismus: R.F. Royce: Testing Telescope Mirrors and Statement of Standards 
-F095  TelescopeOpticsLink A, Link B, Link C; ! ! ! 
-F096  Interferogramme auswerten /Atmosfringe
F097  @ Kleine Interferogramm-Typologie,   F097-01  Sammlung und Erklärung unterschiedlicher Interferogramme
-F098  Strehl und Temperatur - wenn sich Spiegel durchbiegen
F099  Der Zernike Zoo
-F100  Mirror round robin Projekt - Bericht
-F101  Das Phasenschiebe-Verfahren
-F102  Okular-Typen, Übersicht  , Webseite dazu
 

-F103  Okularkonstruktionen-und-ihre-Anwendung Uwe Pilz

-F104  ZYGO-Meßtechnik 
-F105  @ RMS-Wert in Strehl-Wert umrechnen
F106 *  Optikprüfung mit Laserinterferometrie, Peter Rucks


-F107  Bath-Interferometer


-F108  Der Orginal-Artikel in SuW Juni 1973
-F109  The ATM-Report Volume 1 Optics
-F110  short report Aufbau und Funktion ; Präsentation Dave Rowe ; 
-F111  Präsentation -AstroForen; //rohr.aiax.de/@forendis07.jpg Test induced Astigmatismus ; dazu Dave Rowe
-F112  Report/Ries ; AtmosFringe+30.VDS WÜ2005 AtmosFringe engl report
-F113  Bath-Interferometer mit Weißlicht , Bewegungs-Achsen und Auswirkung auf IGramme
F114 *  ein Interferometer entsteht für Stoffie; Kollimations-Zylinder   ~.de Link
-F115  Meine persönlichen InterferometerVersuche-ForenDiskussion
-F116  Bath-Wiki der interferometer Yahoo Group
F117 *  Weißlicht-Bath-Interferometer für Massimo 
-F118  Gates Interferometer Malacara Optical Shop Testing 3th Edition


weitere Interferometer


-F119  Universität Potsdam 31.05.05 Kapitel 5: Interferometrie, WeißlichtInterferometrieInterferometer-Prinzip.png
-F120  Ceravolo-Interferometer
-F121  Shack Cube Interferometer
-F122  Twyman-Green Interferometer
-F123  Twyman-Green Interferometer für Massimo
-F124  TwymanGreen Justier- und Zentrieranleitung  
-F125  Point Diffraction Interferometersecond reportexperiences with the PDI
-F126  Point Diffraction Interferometer 24. Aug. 2012
-F127  Scatter Plate Interferometer  , http://rohr.aiax.de/@SP-IM_10.png


Zubehör für Interferometer - Laser-Module  -  Lichtquellen


-F128  Picotronic Laser-Module
-F129  Link2Link3Link4Link5
-F130  Laser Pointer Blau http://www.efox-shop.com
-F131  Biconvex lens Surplusshed, Lens finder5 mm DCX-Lens L5236
-F132  Teilerwürfel: Quelle SurplusshedLink1Link2, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
-F133  Teilerwürfel: KnightOptical
-F134  http://rohr.aiax.de/@AO-Ch01-K.jpg  Pinholes: Link1Link2Link3, Link41 mm Pinhole für Zweispiegel-Zentrierung Align
-F135  http://www.poerschke.de/index.php?lang=DE
-F136  LichtquellenBau von Pinholes LichtSpalt , KeplerFernrohrPinhole auf der AchseHub-Tisch, Lift table, elevator[/COLOR]
-F137  einstellbarer Lichtspalt für Massimo
-F138  Software: Image Analyzer siehe hier in Beitrag #9
-F139  OptoOffice - und Preise  Johann Fulda Oer-Erkenschwick 

-F140 http://rohr.aiax.de/@RMAsch_01.jpg (Drehbank)
-F141  http://rohr.aiax.de/@RMAsch_02.jpg
-F142 Sternfreunde Volkach

-F143  Immersions-Öle, Silicon-Spezial-Öle
-F144  DRAWING/WackerChemie Bezugsquellen , DRAWING Silicon-Öl (Spezial Öl) Datenblatt

-F145  Herstellung von Distanz-Plättchen für Doublets und Triplets: A,     _B,     _C,     _D,     _E,     _F; 
-F146 http://rohr.aiax.de/@TMB_FH12.jpg   Rohlinge , Zentrieranleitung:  http://rohr.aiax.de/@TMB_FH05.jpg 

 

 

 

X_Kap05

 Ältere Bericht auf rohr.aiax.de


E001 * Übersicht einzelner Prüfverfahren auf http://rohr.aiax.de/hp_new/
E002 * Der Stern- / Artificial Sky Test - Sammung und Übersicht von Beiträgen  ~.de>Link 
E003 * Der Foucault-Test Sammlung und Übersicht von Beiträgen   ~.de>Link 
E004 * Der Ronchi-Test - Sammlung und Übersicht von Beiträgen  ~.de>Link 
E005 * Begriffe beim Vermessen von Optiken ,~.de>Link Definitions-Helligkeit, beugungsbegrenzt, Zit. Laux,Roger Ceragioli, Otterstedt u.a.
E006 * Der Unfug mit dem Polychromatischen Strehl , E006A Oberfläche oder Wellenfront - meßtechnisches Problem
E007 * Fraunhofer'sche Spektral-Linien im sichtbaren Teil des SpektrumsTafel ATafel BTafel C

E008  * BasicWavefront ...save Seite 36, Bildfehler, Zernike-Darstellung u.a.
E009 * The Dall-Null-Testder Ross-Null-Test(Spiegel-Test-Verfahren+Ross-0-Test)
E010 * Parabel-Kompensation über Kugelspiegel oder Sphäre
E011 * Caustik-Test Links und Literatur
E012 * Night Sky 4/2003 "Klassische Optik Mythen" von Christian Losch Seite 17-25 ,
E013 * Strehl-Begriff und info1,  info2, info3, info 4, E013B praxis-ferne Strehl-Diskussion/Einflußgrößen
E013A * @immer wieder Strehl  Begriff, (Rauhheit, Transmission,  Reflektivität )
E014 * http://www.otterstedt.de/wiki/index.php/Strehl_Ratio
E015 * http://en.wikipedia.org/wiki/Strehl_ratio
E016 * Paranal:Strehl_Value    ParanalLink1,  ParanalLink2,  Adaptive optics with a Laser For Astronomy
E017 * Strehlwert und Obstruktion - ModulationsübertragungsfunktionWie liest man MTF Kurven , Kontrast KS
E018 * Modulationsübertragungsfunktion:  (Save
E019 * http://rohr.aiax.de/Bewertung_7_Guetekriterien[1].pdf,  Hofbauer Gesamtkatalog
E020 * @ Strehlsche Definitions-Helligkeit TU-Ilmenau überkorr Newton-Spiegel + PSF + Koma + Astigmatismus
E021  * Speckle-Interferometrie KLB 100923 (1).pdf 
E022  * Sterntest bei obstruierten (perfekten) Systemen
E023  * Roland Christen zum Star-Test bei Maksutov-Systemen
E024  * Ein visuelles Sterninterferometer im Eigenbau Uni Wien SuW 1999 Fizeau Interferometer
E025  * Visuelles Stern Interferometer - Simulation am Kugelspiegel, Sphäre
E026 * Zentrieren oder kollimieren? Koma-/Astigm-Figuren im Bildfeld
E027 * Zentrier-Schritte eines Refraktors vor dem Planspiegel/Flat, Kollimation, Align
E028  * Stoffies Interferometer Zentrieren-Kollimieren FunktionsWeise IMeter
E029 *  Test-Anordnungen RoC, Autokollimation, Planflächen, Setup, ~.deLink=>Parabel-Kompensation /E010
E030  * Aligning a Cassegrain System in front of a Flat Cassegrain, Zentrierung, Setup
E031  * ZweispiegelSystem Zentrierung PrimärSpiegel auf opt. Achse; Fortsetzung E030
E032  * Howie Glatters Laser Collimator
E033 *  Howie Glatter Laser Collimator,   http://legault.perso.sfr.fr/collim.html
E034  *  Howie Glatter TuBLUG 2" Newtonian Laser Collimator Great Red Spot Astronomy Products ,
E035  * HOTECH: Zentrierung von SC-Systemen    SC http://www.hotechusa.com/category-s/23.htm, E035B Bericht: Hotech Laser Collimator
E036  * APQ 110/840 Verkippung erzeugt Astigmatismus
E037  * TOA 130/1000 Verkippung erzeugt Koma+Astigmatismus
E038  * Newton-Spiegel: Verkippung simuliert mit ZEMAX   <=~.Link, Autokollimations-Setup mit Planspiegelverkippung
E039  * RossNull Kompensation versus RoCLink_01, http://rohr.aiax.de/@RC_07.jpg
E040  * http://rohr.aiax.de/@Reits05.jpg   http://rohr.aiax.de/@Reits06.jpg
E041  * Link04, http://rohr.aiax.de/@Hubble08Op01.jpg Link05, Link_B ,
E042  * Test im einfachen Durchgang mit einem Newton-Spiegel
E043  * Rayleight-Water-Test Pent14\250-FlatNeuM
E044  * Elliptische Flats / Planspiegel testen
E045  * elliptischer Planspiegel (Fangspiegel) 170 mm kleine Achse Test gegen Sphäre/Kugel  http://web.quick.cz/atc-astro/
E045A * Fangspiegel testen verschiedene Setups
E046  * Oldham Spiegel Rayleight Water Test
E047  * Kompensation durch Linse und Sphäre
E048  * Scopos_II: Unter- bzw. Überkorrektur bei Interferogrammen oder Wellenfront-Darstellung
E049  * Spiegel-Rauhheit im Vergleich - Übersicht von Newton-Spiegeln (etwas weniger bei =>C003)
E050  * Rauheit, Foucault, Lyot, Streulicht - Diskussion mit Dr. Weischer
E051  * Rauheit nützliche Links:  Link_A , Link_B Link_C, Link_DLink_E,
E052  * Measurement of Surface Quality 1. Lyot Test 2. FECO 3. Nomarski Interferometer 4. Phase-Shifting Interference Microscope
E053  * Lyot-Test (Texereau, Malacara) Quellen
E054 *  Jean Texereau Micromammelonnage OrginalSchrift MärzApril 1950
E055  * Lyot Test with a thin soot filter line 
E056  * mein eigener Lyot-Testaufbau mit Filmnegativ Filterlinien TP 2415
E055A * E056A Micromamelonnage Diskussion auf astro-foren

E057  * Vertikaler Sterntest bei 20 inch Spiegel - Astigmatismus 
E058 *  LZOS Vakuum Meßturm senkrecht Sicherung auf http://rohr.aiax.de/LZOS.mht
E059  * Sterntest - gesammelte fotografische Beispiele aus Berichten 
E060  * Sterntest bei obstruierten (perfekten) Systemen
E061  * Sterntest: Kommentar zu Suiter,   differenzierte Anwendung/PinholeGröße
E062  * ZEMAX-Spot-Diagramme bei f/4 Newton und f/10 APO
E063  * http://rohr.aiax.de/@overcorrected.jpg Überkorrektur am Sternscheibchen
E064  * Newton 270mm f/8 Sterntest - Simulation mit ZEMAX
E065  * Telescope Optics Rutten-Venrooij
E066  * Erfahrungen mit OpenFringe Liste der Bugs  
E067  * OpenFringe: Link der Zip-Datei hier zu finden Link1
E068  * Bildfeld Radius messen, Bildfeld ,  20 mm Abstand, FoucaultTest,  E068C Bildfeld Radius messen - leider nicht ganz exakt !
E069  * Zeiss Plan-Werkstattspiegel Nr. 22
E070 *  Dem Lutz Bath gewidmet Planspiegel-Test, f/12 Achromat älterer Bauart, Planplatte 165 mm Durchmesser, Flat 165 mm
E071  * http://rohr.aiax.de/@ReferenzSpiegel.png Verzeichnisse meiner Referenz-Sphären
E072  * Flat 10 Inch prüfen über einen 150/600 Kugelspiegel
E073  * Wie genau kann man messen? Abweichung über Koma bei Newton-Spiegel
E074 *  Wider alle opt. Vernunft - Petzval-Systeme Abstand Objektiv - Reducer einhalten

 

 

X_Kap04

Maksutovs

D001 * 8" Maksutov-Newton und Bugiel-Programm
D002 * INTES Micro Alter M703 180/1800, General-Überholung und Zerlegung des Systems.
D003 * siehe D002-Bericht
D004 * Alter M703 de Luxe made in Russia D = 180, f = 1800 - Der Reducer war es !
D005 * Alter M715 de Luxe - Fernrohr-Führerschein (Testbericht)
D006 * Intes Alter M715 de Luxe ,  Zweifel am Certifikat
D007 * INTES-Micro ALTER-T 150/1500 Ingos MAK
D008 * ALTER M 809 Maksutov Cassegrain 200/2000 Intes Micro
D009 * ALTER M 809 MakCass 200/2000 Intes Micro General-Überholung: Total-Operation - Glas wie Gummi
D010 * Alter M-703 Maksutov INTER 180/1800 Optimierung... noch ein Patient 
D011  * Intes Micro Alter M 606 Photomak 152/912 überkorrigiert wegen HS-FS-Abstand
D012  * TEC Maksutov-Cassegrain 152/1800 hier
D013  * TEC Maksutov-Cassegrain 200/3100 Roland Christen
D014  * INTES Micro M715 - hochwertige Optik
D015  * Zwei China-Maksutovs, China-Maksutov Nr. Drei
D016  * SkyWatcher Maksutov 150/1800
D017  * Zeiss-Jena Meniscas 150/2250
D018  * Zeiss-Jena Meniscas 180/1800
D019  * NexStar 4 GT 102/1325 Celestron /China
D020  * Hochwertiger 10" Maksutov aus Italien ,  D020A Costruzioni Ottiche ZEN Zentrierung Hauptspiegel
D021 *  Russen-Tonne Erst testen - dann kaufen

SC-Systeme

-D022  Auswirkung ungenügender Auskühlung bei SC-Systemen
-D023  Meade SC - auf rot korrigiert - Diskussion des Gaussfehlers bei älteren SC's
D024 *  Vergleich von SC-Systemen über Foucault- und Lyot-Test
-D025  Meade Advanced Ritchey-Crétien 254/2500 + AstroFoto
-D026  Meade Advanced Ritchey-Chretien 203.2/2000
-D027  Meade ACF 10" LX200 250/2500 - Ungleiche Zwillinge 
-D028  Meade ACF 12" LX 304.8/3048 Feld bei 30 mm, Farblängsfehler
D029  * 12 inch Schmidt Cassegrain umgebaut  astigm HS Total-Umbau, Lagerung HS, ArtifSkyTest auf opt. Achse,
-D030  Meade SC 10 (astigm) + Celestron C11 # 906294 (Speichen + Tubus-Kollimation)
-D031  Gauß Fehler bei C-8
-D032  C-8 immer noch opt. hervorragend
-D033  C8 von Teleskop-Spezialisten optisch sehr gut
-D034  Celestron C8 - richtig zentrieren
-D035  C-14 Schmidt Cassegrain___, C14 Sept. 2009
-D036  Ein brauchbares C14 - 10 Jahre alt__,__Foucault- und Rauhheits-Test bei SC-Systemen: Übersicht
-D037  Celestron C 9.25 
-D038  Sehr gutes C 9.25 im Test + Mondkrater Archimedes Auflösung C 9.25
-D039  Celestron C9.25 - gegen den Strich gebürstet
-D040  Celestron C 9 1/5 mit Mak vergleichbar - RohrGerät Goto/Alignment Sync

-D041  C11 Edge HD 280/2800 "scharf" bis in die Ecken
-D042  Celestron C11 in hoher Qualität
-D043  C11 - Reparatur der Fangspiegeleinheit
-D044  C11 - nahezu perfekt auf Grün optimiert
D045 *  C11 Star Bright XLT Nr. S29114 auf Blau-Grün optimiert
D046  * Celestron C11 - Einfluß von Back Focal Lenght
-D047  Celestron C11 - Rohr - #937 045 von 2002 Strehl(C-line) 0.96
-D048  Zwei hochwertige C11 - aber verschieden + Mondkrater Archimedes Auflösung C 9.25
-D049  Celestron C 9.25 "ein göttliches Gerät"
-D050  Lichtenknecker MPT 200/2400 - den Astigmatismus ausgetrieben
-D051  Preisgünstige Schmidt-Cassegrain
-D052  Schmidt-Platte, Glasplatte oder Opt. Fenster ? Link1Link2Link3; Untersuchung, IGramme, Setup
D052A * 16inch SchmidtCassegrain - ein deutsches Produkt

Cassegrain-Systeme + Zentrierung

-D053  12" orginal Kutter Schiefspiegler mit ZEMAX-Daten
-D054  Schiefspiegler "en miniature" mit zwei Spiegeln
-D055  12" Cassegrain f/20 Fernrohre Drbohlav, Tschechien HS, Astigm, Nachweis, 

-D056  Cassegrain ZentrierungSpiegelabstand
-D057  How to test a RC-System, Libor
-D058  RC-System, zwischen Design und Realität, Marcon AOM
-D059  RC-System 254/2000 Marcon, Spiegelabstand, Robo-Fokuser
-D060  10 inch Cassegrain von Luigi Marcon Italy AOM
-D061  GSO f/9 RC-System: vergleichsweise sehr gut8" f/9 RC-Astrograph/TS
-D062  @ GSO RC 8-inch optisches Zentrierverfahren für Hauptspiegel sehr genau !

-D063  Neues GSO 8" f/8 RC - Ritchey-Crétien 203/1624 ___ Hauptspiegel-Zentrierung beim Cassegrain-System Abrollverfahren
-D064 - @ GSO 8" RC - Hauptspiegel-Zentrierung über Laser-Beam Laser Pointer, für Andi 8-inch GSO RC Abrollverfahren
-D065  GSO 8" RC 203/1624 Auf die Spitze getrieben Hauptspiegel Restastigmatismus eliminieren
-D066  GSO 8" f/8 RC Astrograph - 203mm aperture / 1624mm focal length
-D067  Ein Dobs für alle Tage - 8" GSO RC als Dobson und der WiegeDobson 

-D068  GSO RC 10 inch 250/2000 - Spiegelabstand korrigiert
-D069  GSO RC 10-inch Micromamelonnage Streulicht - aus unterschiedlichen Quellen 10" RC von GSO
-D069  Mewlon 180/2160 ein Dall-Kirkham System? ==> Bilder aus der Praxis
-D070  Mewlon 210 sphärischer oder elliptischer Fangspiegel?
-D071  Mewlon 210 Dall-Kirkham Cassegrain; Takahashi 
-D072  Mewlon 210 Problemfall Sekundärspiegel "In Grund und Boden geklebt"
 

-D073  Dall-Kirkham-System: http://www.unitronitalia.it/
-D074  Dall-Kirkham - 12.5" CDK Astrograph - BaaderHorace Edward Stafford Dall (1901-86)Lebensdaten, opt. SystemLink1
-D075  Ceravolo: Dall-Kirkham
-D076  Gladius CF 315/7875 HS_R = 2392 mm 
-D077  Gladius - Diskussion Teil II mit Paolo Lazzarrotti
-D078  GLADIUS CF 315 - A Super Planetary Telescope ?

-D079  VIXEN VMC 200L - schrittweise Justage: HS, FS KorrekturSystem vor SekundärSpiegel
-D080  Vixen VC 200L Vixens's Sixth Order Apherical Catadioptric kräftig unterkorrigiert, Korrektur-System im Okularauszug.
-D081  Vixen VMC 200 - 20% Strehlpunkte Astigmatismus weniger
-D082  Vixen-VMC95L-Maksutov-Cassegrain

-D083  TAL Klevtsov 200 f/8.5mit FS-Mangin-Spiegel HoO Germany

-D084  RC-Systeme, HS-FS-Abstand, Über- oder Unterkorrektur
-D085  Officina Stellare PRO RC LC/SC 250/2000______Zentrier-Verfahren, Hauptspiegel: Tubus abrollen
-D086  Zentrierung / Kollimierung von RC-Systemen mit Takahashi-Collimating Scope

Bino-Systeme

-D087  Bino UmlenksystemMein Mini-DobStefans Setup aus Volkach,
-D088  Bino-Zentrierung
-D089  Baader MaxBright Binocular Ansatz

Astro-Fotografie 

D090 * Veloce RH 200Veloce RH 200 - zwischen Design und Realität Officina Stellare Veloce RH 200 Riccardi-Honders Astrograph
D090A * Veloce RH 200 - handwerkliche Mängel 
-D091 Möglichkeit einer Bildfeld-Justage Beitrag #02
-D092 RC-Systeme: Zwischen den Stühlen - visuelle / fotografische Beurteilung
-D093 10 inch GSO RC Wieviel Strehl braucht ein Astro-Objektiv ? //rohr.aiax.de/@SV_A.png
-D094 10" GSO RC - Auflösung im Feld perfekt
-D095 ATIK 4000-Auflösung und Artificial Sky Test
-D096 Wieviel Astigmatismus verträgt die Astrofotografie
-D097 LOMO APO + TS-Flattner ,  Refraktor: Coma+Astigm im Feld
-D098 TS Quadruplet APO 65/420 mm f/6.46
-D099 Für Triplet APO's : 0.75 Ricardi Reducer -------- Kombination TSA 120/900 + 0.75*Ricardi Reducer
-D100 APM 107/700 + großer 0.75 x Ricardi-Reducer

D101 * Foto-Maschine" TeleVue 140 APO Petzval-System
-D102 Fotografisches System - TS APO 115SF TS Photoline Triplet APO 115/800 mm + TSFLAT3
-D103 @PixelSize und Auflösung
-D104 Flattner oder Reducer - auch eine Preisfrage Abstände ermitteln, optimieren
-D105 Foren-Bericht Watec 120N+ und Blue SnowballWAT 120N+ von WatecKaufpreis
-D106 Wunderwaffe TS FLAT 2 Flattner für Refraktoren
-D107 Ein beeindruckender "Flattner" mit SUPER Bildfeld: TSapo130S + TSFlat2.5
D107-01 * die richtige Kombination ist entscheidend

D108 * Stefan Seip Astrofotografie ,  Bild

 

 

X_Kap03

Newton-Systeme und verwandte Fragen

 

C001 * Wie erkennt man Pyrex-Spiegel->A.de Dichte-FormelSatz,  Volumen-Berechnung eines Newton-Spiegels QuellCode
C002 * Parabolspiegel auf der Achse perfekt, Koma im Feld 200/1000 f/5  ~.de>Link
C003 * Newton-Spiegel im Lyot-Rauhheitstest Glätte der Spiegeloberfläche im Vergleich
C004 * Beleuchtungs-Optik versus astronomischer Optik - Extrem-Beispiel
C005 * 24-inch Dobson für Namibia
C006 * Alluna-20-inch f/4 Newton Rohr-Dobson 20" f/4 ,  ~.de>Link
C007 * Galaxy Optics 20 inch Newton 506/2041 John A. Hudek 1998

C008 * Ein "Hut" entsteht .............. 20" Dobson f/4
C009 * Auf zur Rockerbox . . .
C010 * Fangspiegel-Qualität bei einem Newton
C011 * Referenz-Sphäre: der "unbekannte" Fangspiegel - Messung gegen eine Sphäre bei 90° Verkippung
C012 * Elliptische Flats / Planspiegel testen
C013 * elliptical flats Test mit Artificial Sky
C014 * testing an elliptical flat
C015 * Das Test-Module
C016 * Fehlersuche bei einem Newton-System

C017 * Fangspiegel kleine Achse Ermittlung für visuelle Bedürfnisse , ~.de>Link
C018 * Bath-Astrokamera AKI(Freiburg) und AKII(Namibia)
C019 * Bath-Astrokamera AKI und AKII Systemdaten und Bilder
C020 * Eschenbach Galaxis 2006
C021 * Die Orion-Zwillinge (Newton-Spiegel)
C022  * Orion 300/1600 UltraGrade Spiegel + Ross-Test
C023  * Orion Newton f/6 199/1183 dreifach-Messung
C024  * Orion perfekter 12" Newton + Behandlung von Astigmatismus + weitere Links
C025  * Qualitäts-Kriterien an einem 12-Zoll f4 Newton Orion/Raffeiner
C026 *  Traumhafter Newtonspiegel 295/1196
C027  * Rohr-Dobson 315/1619 erster Bericht ältere WebSeite
C028  * Rohr-Dobson 315/1619 zweiter Bericht
C029  * 20" Reginato Newton f/4 + sechs 15" LOMO-Spiegel
C030 *  Spiegel-APO CLANT von Orion/USA
C031  * Der schwierige Weg zur Wahrheit ... Streit um Strehl-Werte
C032  * Das 140/1600 Wolter Scope (Schiefspiegler)
C033 A * 08-Newton (205/1336) - mehr parabolisieren?
C034 B * 08-Newton Testing in Kompensation und Radius of Curvature
C035 *  Thermische Einflüsse beim Newton - Sky&Telescope Report
C036 *  Kompensations-Messung, Oberflächenfehler; ein merkwürdiger Newton
C037  * 12New Oldham - Retouche Teil II ,   ~.de>Link
C038  * 24-inch Newton von Zeiss - ein Traum wird wahr
C039  * Bath-Newton-Kamera , SystemSystem-Zemax ~.de>Link, siehe auch C018 & C019
C040  * Cassegrain 20 inch IAS-Vortrag in Marktbreit
C041  * Newton-Justage und Offset   Formeln
C042  * Offset-Rechner, (save) Keller AstroOptik-Seite
C043  * Geoptik EQ-Plattform bei TeleskopService ,  Äquatorial Plattform Teleskop Service
C044  * ICS-Galaxy 10 Zoll Dobson
C045  * 20" f/4 Martini/Rohr-Dobson: mein neues Prüfgerät Qualitäts-Bericht 
 

C046  * Schmidtplatte selbst herstellen
C047 *  Rohr-Dobson 10New Link1Link2Link3Link4
C048  Rohr15 Zoll LOMO, Drei hochwertige Dobsons zieren mittlerweile meine Sammlung
C049  * ein Wald- und Wiesenspiegel OMI / James Mulherin Spiegel,   Neue Webseite
C050  * Astigmatismus am Beispiel GSO-Spiegel
C051  * 10-inch OLdham-Spiegel nach Retouche besser
C052  * 16 inch BVC Oldham f/4.4 Newton Rand 32 mm
C053  * 18 inch BVC Oldham f/4.5 Newton Rand 38 mm rauhe Fläche
C054  * 20 inch Oldham Der "Trabbi" für Sternfreunde typische Hersteller Merkmale
C055  * 12 inch Oldham Newton f/4
C056  * 16-inch - ein unbrauchbarer 16-Zöller
C057  * Coulter Spiegel - Ästhetik eines Fehlers
C058  * Sandwitch-Spiegel mit deutlichem Astigmatismus  vermutlich Hubble Optics
C059  * Hubble Optics - leider überkorrigiert
C060 *  Hubble Optics 8-inch f/5.7 Newton Messen im Krümmungsmittelpunkt und in Kompensation
C061  * Hubble Optics 18" Newton Made in China -.-  Domain von hubble-optics.com 
C062 *  Verschiedene KompensationsMethoden - Spiegel-Selbstschliff am 8 Zöller
C063  * Carl Zambuto Newton 252/1528 Ideal Map bei Atmosfringe
C064  * Carl Zambuto: Enjoy Your Mirror - Spiegelnummer # ZOC 11-003 FL=48.0" 277 R 2440 F 1220
C065  * Zwei GSO 16-Zöller f/4.5 im Vergleich ,  C065A GSO 16-inch Hauptspiegel-Zelle
C066  * GEOPTIK Newton 406/2025 astigmatisch ,  C066A Kommentar GEOPTIK/Oldham
C067  * Newton 400/2000 - ein Streitfall hinsichtlich Astigmatismus(Intes)
C068  * Zwei GSO-Spiegel (16-inch) im Vergleich
C069  * Optikavod-Newton aus Tchechien 
C070  * Peagsus-Newton 320/1500
C071  * 08" GSO/ICS-Newton-Spiegel 199/1606 "Geliebter" Muschelbruch"
C072  * Sam: Hochwertige Spiegel aus China
C073  * ASTROSIB - glatte Spiegel von Astrosib
C074  * ASTROSIB - Newton 203/1200 sehr glatt, sehr genau
C075  * France-DavidVerneth-Newton 295/ R 2389 mm superglatt Draht-Test
C076  * Superglatte Quarzspiegel von ICS Galaxy D8
C077  * Meade 200/1210 Newton - Span-Pressplatte als Spiegelzelle 
C077A * Zeiss Newton Cassegrain f/5 und f/16 Setup, Testaufbau,

C078 *  Justieranleitung RC-System ohne Tubus
C079  * Spiegel-Reinigung von Newton-Spiegel
C080  * Support / Unterstützungspunkte / Floating Cell von Newtonspiegel
C081  * Download(PLOP): http://rohr.aiax.de/distrib.zip

 

 

 

X_Kap02

-B001 Wie funktioniert ein ED-Objektiv?
-B002 Pentax 75 SDHF, 75/500 Halb-APO (Petzval-System)
-B003 Das zweite Pentax 75 SDHF von Thomas (Petzval-System)
-B004 Vixen ED 114/600 ohne/mit Korrektor
-B005 Vixen ED 114/600 ohne/mit Korrektor, ein baugleiches Teleskop + AstroFoto
-B006 SkyWatcher ED 100/900  + Diskussion auf AstroInfo
-B007 Sky-Watcher ED 120/900 Halb-APO 
-B008 SkyWatcher ED 120/900 ProSeries Halb-APO
-B009 Sky-Watcher ED 80/600 Halb-APO besser mit 50 mm Glasweg
-B010 Skywatcher ED APO 80/500 ProSeries
-B011 SkyWatcher Equinox schlägt alles - "den kauf ich mir!"
-B012 Vixen ED 100/900 - Astroselbstbau
-B013 Vixen ED 115 S / 890 - mit Glasweg fast ein APO PhNoa
-B014 Vixen ED 115 S Vergleich mit TOA/Takahashi 130 S Hune/Febr.2010
-B015 Vixen ED 130 SS Farblängsfehler mit/ohne Korrektor
-B016 HAB-Objektiv von Wolfgang Busch ; Sonderdruck: SuW10/77-ISuW10/77-IISuW10/77-III
-B017 Wolfgang Busch - Zeiss B Objektiv Jenaer Jahrbuch
-B018 Fraunhofer Roger CeragioliKap2Kap3aKap3bKap4aKap4bKap5Kap6Bild Ceragioli und andere
-B019 Doublet Roger Ceragioli Kap4b - ältere Version
-B020 Celestron ONYX 80 ED 80/500 + AstroFoto
-B021  Celestron ED 80/600 mit Zenit-Prisma Sec. Spektrum / Diskussion
-B022  Celestron ED 80/600 Süßenberger
-B023  Perfektes Zeiss AS Schnäppchen 150/2250
-B024  TeleVue 102/880 OTA fast ein APO
-B025  Zenith Star II ED Doublet APO 80 / 545
-B026  ZenithStar Petzval 60/400 "SemiAPO" als Reise-Teleskop Index 3.1829
-B027  Noname Steinheil 65/390 RC_Index 6.80
-B028  Borg ED (Halb-Apochromat) 101/650 
-B029  Borg ED 100/640 mit Schlieren Zentrier-Problem bei Fassung gelöst.
-B030  Borg ED 100/640 Reparatur von Fassungs-Fehlern

-B031  Lichtenkneckers HalbApo 125/1488 (RC=5)
-B032  Takahashi Halb-APO 50/700 Baujahr 1972
-B033  Meade USA ED-Halb-APO mit Zonenfehlern 127/1140 mm
-B034  Meade ED Halb-APO 127/1140  Die Kunst des Klebens
 

-B035  Meade ED 127/1140 mit "weicher" Fassung
 

-B036  Meade USA ED-Halb-APO mit Zonenfehler/Mitte 152/1370
-B037  Meade USA ED-Halb-APO 152/1370 Diskussion Polychromatischer Strehl
-B038  "historisches" HAK 90/1650 von Dieter Lichtenknecker
-B039  Genesis Tele Vue Fluorite 100/500 Petzval-System RC_Index: 4.3218
-B040  Patient Genesis 100/540 - Bearbeitung von Herstellungs-Mängel
B041  * Genesis sdf 102 / 540 die Holzhammer-Methode
B041A * TeleVue GENESIS  500 mm f5 Fluorite abermals die Holzhammer-Technik 30.04.2014
-B042  TRAVELER 105/610 EDF Astro-Physics USA 
-B043  Traveler 105/610 AstroPhysics  Mit oder ohne Glasweg - was wollte der Designer? Gaußfehler bei RC_Index Auswertung 
-B044  APM ED Apo 150/1200 - Design G.Düring 05.12.2012
-B045  SD-APO D=152 F=1216 Nr. 008 LZOS APM Riccardi-Design


Fraunhofer Zweilinser


-B046  Wie funktioniert ein Achromat? Grundlagen  , Prinzip, Farb-Schnittweiten,
-B047  @ Fraunhofer/Steinheil  , Foucault-Bilder und Sekundäres Spektrum
-B048  Kometensucher aus Münchner Werkstätten Firma Utzschneider & Fraunhofer
-B049  Ein sehr farbreiner Achromat - FH 100/1500
-B050  FH-Optimierung 152/1200
-B051  AK 90/1300 Lichtenknecker Optics, sehr farbrein
-B052  Farbreiner Lichtenknecker FH 150/1500 
-B053  Unikat von Dr. August Sonnefeld
-B054  Meade Explorer 90/1000 Model 395 
-B055  Leitz Telyt 1:6.8/560 

-B056  Seite 1: Diskussion um TMB-FH 203/1800 Nr.1
-B057  Seite 2: TMB FH - auf 180 mm abgeblendet + Mondaufnahmen
-B058  Wie läßt sich ein TMB FH optimieren? 203/1800 

-B059  Synta-Optimierung 150/1200
-B060  Kometen-Sucher Syntha 150/750
-B061  Synta 120/600
-B062  TAL FH 100/1000
-B063  D&G Optical Fraunhofer 152/1790
-B064  TMB FH 203/1800 mehrmals nachgebessert
-B065  Kein D&G Optical Fraunhofer 153/2320
-B066  Zeiss C Objektiv Telementor verkittet BK7/SF2
-B067  Zeiss AS-Objektive Übersichtstafel
B068  Zeiss AS 63/840 F/13 - ein Halb-APO
 

-B069  Zeiss AS 80/840 Nr.57865
-B070  Zeiss AS 80/840 Nr. 52923
-B071  Zeiss AS 80/840 Nr. 55193
-B072  Zeiss AS 80/1200 Nr. 77571 echter Halb-APO
-B073  Zeiss 100-2000 Halb-APO, Werkstatt/Referenz-Objektiv
-B074  Zeiss AS 110/1650 BK7/KzF2 RC-Index 2.1
-B075  Zeiss AS 110/1650 RC_Index 2.4393 Jan 10
-B076  Zeiss AS 130/1950 RC_Index 2.8832 Zeiss Respekt geschuldet, Optimierung
-B077  Zeiss AS 150/2250 F/15 # 82882
-B078  Zeiss AS 150/2250 f/15 # 82878
B079 *  Zeiss AS 200/3000
B080 *  Zeiss AS 200/3000 f/15 # 19846 RC_Index: 4,6799 
-B081  Zeiss E 110/750 # 78 400 Carl Zeiss Jena 78 400 C-Obj.
-B082  Zeiss E 150/2250 RC_Index 4.4845 Mai 10 
-B083  Zeiss E 300/5000 Prüfbericht Urania Sternwarte Zürich
-B084  100/1680 Objektiv vermutlich Zeiss AS 
-B085  Zeiss C-Achromat Wieviel Koma ist abzugfähig? 

-B086  FH ISTAR Teleskopes Perseus AT 150-10 6" FH 150/1500 Refraktoren im Vergleich ?
-B087  FH 150/2330 HA-Objektiv von Lichtenknecker, Falt-Refraktor
-B088  FH 150/2300 von Lichtenknecker
-B089  FH 150/2300 Lichtenknecker Nachbau aus Fernost? great-eye 
-B090  FH 154/2250 DKD Doublet FH Achromat RC_Index 4.66 Juli 2010
-B091  FH 154/2250 DKD Doublet FH Achsomat RC_Index 4.51 Jan 2012
-B092  FH 131/1000 DKD China ein brauchbarer Achromat auf ebay
B093  * Rich-Field 120/700 Achromat und Farblängsfehler
-B094  Blendensystem beim RefraktorLink01Link 02
-B095  Nerius 150 LD 152/900 von Kasai Kometensucher und Sonnenteleskop
-B096  Bei EBAY gekauft Achromat 180/1600 RC_Index: 14.329 

Sonnenbeobachtung

-B097  Sonnen-Beobachtung: Andi's Fernröhrle - in der Praxis 

Historische Fernrohre

-B098  Utzschneider&Fraunhofer 42x30 Handfernrohr historische Teleskope

Refraktor-Zubehör

-B099  Herschelkeil: LUNT und Baader, Filterkurve Solar Continuum BaaderPreis, 
-B100 //rohr.aiax.de/@TMB_FH12.jpg Herstellung von Distanz-Plättchen (Rohlinge) für Refraktor-Objektive ,
-B101 //rohr.aiax.de/@TMB_FH05.jpg Zentrier-Anleitung

 

X_Kap01

Ältere Bericht auf rohr.aiax.de


Optik, Grundlagen


A001 * Optik und Strahlengang von Teleskopen
A002 * Apochromaten: Begriffe, Definition, Quellen, Abbildungsfehler,  Begriff Super APO im Web
A003 * Begriff "sekundäres/tertiäres Spektrum" Halb-Apochromat
A004 * König-Köhler Achromat Seite 61Apochromat Seite 62
A005 * Begriff1Begriff2 , Thomas Back: Apochromasie; TMB-Website-saveRoger Ceragiolo: Chapter 4b
A006 * Thomas Back APO-Definition Zusammenfassung
A007 * Historische Entwicklung und Merkmale eines Apochromaten
A008 * Abbe'sche SinusBedingung, Begriff "chromatische DifferenzQuelle mikroskope.de Achromaten -> Planapochromaten
A009 * RC-Wert bei Lichtenknecker; Algorhythmus zur Berechnung, Bild_A,  Bild_B,  Bild_C;
A009A * The Winner is - Systematisierung über RC-Index
A010 * FH150/2300 , RC_Index-Zahl: Formel
A011 * Erläuterung der RC-Index-Zahl: Die Rohr´sche APO-Index Zahl
A012 * Farblängsfehler messen mit dem Bath-Interferometer,  Farb Interferogramme, kurzes/langes Spektrum
A013 * Systematik bei der Vermessung des Farblängsfehlers 01. Beitrag
A014 * Systematik bei der Vermessung des Farblängsfehlers 02. Beitrag
A015 * Systematik bei der Vermessung des Farblängsfehlers 03. Beitrag am Beispiel TSA 102
A016 * ~.de/ Systematik der RC-Indexzahl,   ~.de/ 04. Beitrag #7
A017 * Longitudinal Aberration Simulation mit ZEMAX
A018 * Index-Vergleichstabelle;  Bild_P1,  Bild_P2,  Bild_P3,  Bild_P4;
A019 * Sekundäres Spektrum an Beispielen: ÜbersichtBeispiel-Tafeln -> Kap 09
A020 * ~.de/Berechnung der Tiefenschärfe   RC Index Zahl Herleitung allgemeine Beschreibung
A021 * Glasweg-Diskussion am Beispiel Zenith-Prisma und Baader Großfeld Bino
A022 * Farbreiner durch Glasweg? Glasweg-Diskussion FS 60 C (Babytak):  Beitrag #2
A023 * Abbildungsfehler - Wikipedia,   Koma- Coma-Figur,   Zernike Systematik
A024 * ~.de/Newton: Koma im Feld, ~.de/Newton: Coma kompensiert Astigmatismus,  ~.de/ Refraktor: Coma+Astigm im Feld 

A025 * Farblängsfehler bei Refraktoren : Schema bei DoubletTripletSuper APO Sekundäres Spektrum FH, Halb-APO, APO
A026 * @ Gauß- und Farblängsfehler bei Interferogrammen , -------- Genauigkeit bei Messung und IGramm-Auswertung
A027 * APO-Vergleich an Beispielen - RC_Index versus Strehl-Diagramm 
A028 * Vergleich: ED-APO mit Triplett-APO Schwerpunkt: Gaußfehler, Weißlicht-InterferogrammDiagramm-Beispiel -> astro-foren.de
A028A * ~.de/farbige Weißlicht-Interferogramme Zusammenfassende Übersicht 

 

Apochromaten, Beispiele, Einzelsysteme 

A029 * Refractor Optical Performance Results     RonchiGramme Foucault-Bilder :    Quelle

A030 * Classic Telescope Catalogs and Manuals
A031 *  http://rohr.aiax.de/@scopos01D.jpg Zeiss B-Objektive, http://rohr.aiax.de/@scopos01C.jpg Kommentar, Zeiss APQ
A032 *  Zeiss_B Objektiv 110/1620 mm wird optimiert, Optik-Konferenz, Wolfgang Busch
A033  * Zeiss APQ 130/1000 #97755 - Nur mit Glasweg ein Super-APO 
A034 *  Zeiss APQ 130/1000 # 97161 CaF2-Immersions-Optik: Nur mit Glasweg sehr farbrein
A035  * Zeiss APQ 130/1000 #95988 - ohne Glasweg ein guter APO
A036 *  Carl Zeiss APQ 100/640 Fluorith APO # 97039 mit Glasweg verwenden
A037  * Zeiss APQ # 97003 100/640 mit Glasweg verwenden
A038  * APQ 105/800 Spannend wie ein Krimi - extrem farbrein
A039 *  APQ 105/800 zweite Untersuchung nach Überarbeitung
A040  * Zeiss APQ 100/1000 WR_23Nov12 Dornröschen-Schlaf eines Zeiss APQ 100/1000
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A041 * Astro Physics: Starfire EDT APO 155/1395 Super-APO anno 1990 f/9
A042  * TEC Triplett ED APO 160/1280 Roland Christen
A043  * TEC APO 180 FL Fluorit F=1260

A044 *  TS APO f/6 130/780 RC_Index 0.5723
A045  * TS Triplet f/6 130/780 pflegliche Behandlung erwünscht
A046 *  TS Triplet APO 90/600 - fast perfekt
A047  * TS Triplet APO 90/600 erstaunlich farbrein RC_Index 0.1020
A048  * nochmals TS APO 90/600
A049*  APO Triplet 80/480 - eineiige Zwillinge?   Ohara Datenblatt,   Link: S-FPL53
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A050  * mht TMB-APO technische SpezifikationenTMB_PolyStrehl-Tabelle TMB 80/600 und TMB 152/1200
A051  * TMB APO Nr. 018 von LZOS 203 / 1421 ->QualitätsPrüfung
A052  * TMB APO Nr. 092 (152/1216) 
A052A * ein alter Bekannter von 05.09.2008 90% Nachdenken und  10% Feinmotorik
A053 *  TMB APO Nr. 276 (152/1200) LZOS und die Gaußfehler-Debatte
A054  * TMB-Sanierung Nr. 105 LZOS Nr. 105/651
A055 *  TMB APO Nr. 117 - 100/800 mein eigener
A056 *  TMB APO #118 100/800. . . denn sie wissen nicht, was sie tun . . .
A057 *  TMB 100/800 Nr. 169-22 sehr farbrein
A058  * TMB-APO-102/800 Störung der Homogenität
A059 *  TMB APO Nr. 270 - 115/805
A060  * TMB APO Nr 354 LZOS (115/805) - hochwertige Optik
A061 *  TMB APO # 056 LZOS for T.M.B. 130/1170 RC_Index 0.1809
A062 *  LZOS for APM P130/9 Nr. 080 Apo D=130 F=1170 auf H-alpha optimiert
A063  * TMB APO Nr. 191 - 152/1216
A064  * TMB 130/780 erfolgreiche Restauration LZOS # 020 /
A065  * TMB Super APO 80 / 480 farbiges IGramm
A066  * APM SUPER ED APO 107 f/6.5
A067 *  APM Triplet Apochromat 107/695..5 f/6.5 107 HP S_Nr # APM107 20130 405 002 Ausgesprochen farbrein !
A068  * TMB-Nachbau aus China

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A069 * mht  Takahashi technische Daten Farblängfehler-DiagrammQuelle,  , PolyStrehl-Diagramme FS 102 u. TSA 102
A070  * Takahashi Doublet Fluorite FS 78 Apochromat 78/630
A071  * Takahashi Fluorit APO 102/820, 
A071A * ~.de Teil II, Farblängsfehler Tak FS 102 versus TMB 100/800
A072  * Takahashi Fluorite Doublet 60/500
A073  * Takahashi APO 102/820 Navis-Report,   ~.de  Takahashi APO 102/820 Navis-Report  
A074  * Takahashi FS 102/820 Schnittweiten-Diff, RC-Index, Power/Digitale Meßuhr, Foucault-Bild RGB-Farbzerlegung
A075 *  Takahashi FS 128/1040 gegen Vixen FL 102/920 S   ~.de Takahashi FS 128/1040 gegen Vixen FL 102/920 S 
A076  * Takahashi FSQ 85 ED Petzval-System Baby"Q" von Tak  ~.de/ KaStern auf Astronomie.de
A077 *  Der Takahashi mit dem Sahne-Häubchen: ein 3-in-1-System   ~.de Link
A078  * Takahashi - TOA 130/1000 
A079  * Takahashi - TOA 130 / 1000 Gat 07.Febr. 2010   2. Teil: A079A * Zusammenhang: Farblängsfehler + Gaußfehler und Strehlwert
A080  * Takahashi TOA 130/1000 Spannend bis zum Schluß +  kleine Zentrieranleitung
A081  * TOA 150/1100 - eine "Sahnestückchen"
A082  * Takahashi Super APO TSA 102N 816 erstes Test-Objektiv William FLT 110 versus TSA
A083  * Takahashi Super APO TSA 102 / 816 zweites Test-Objektiv
A084  * Takahashi TSA 102/816 - ein idealer reisetauglicher Super-APO
A085  * TSA - Spitzen-Optik 102/816 - 5. Bericht 
A086  * Takahashi Super APO TSA 120/900 Jan 2010 Fortsetzung PolyStrehlDiskussion
A087  * Montierung NEQ6_pro mit TSA 120/900 und Pentax SDHF 75/500 

01.1 Apochromaten - Fortsetzung

A088 * HCQ 115/1000 hochwertiger Apochromat 1.Bericht  
A089
 * HCQ 115/1000 APO 2.Bericht
A090
 * HCQ APO - Glasweg-Diskussion 3.BerichtSimulation Glasweg
A091 * HCQ APO Nr. 4 - Mit Glasweg ein Super APO

A092 * Manfred Pieper, Astroselbstbau und HCQ-Seite (leider verstorben im Sept.2009)
A093 * LOMO Super APO 95 / 650 
A094 * Zwei x LOMO Triplett - 80/600
A095 * LOMO Super APO Triplet 80/480 + TS-Flattner
A096 * LOMO Super APO 80/480 im Feld
A097 * Fluorite APO's im Vergleich (Vixen, Takahashi)
A098 * Vixen/Celestron Fluorit 55/440mm f/8 Refraktor   
A099 * Fluorite APO Takahashi Sky 90 - äußerst zentrier-sensibel
 

A100 * Vixen FL_Apochromat 80/640 - sehr farbrein Floet

A101  * Vixen Fluorite Apochromat 102/900
A102 * VIXEN AX 103 S F=825 mm Refraktor als Fotomaschine 
A103 * VIXEN AX 103 S 103/825 mm APO Maximum Optics, Refraktor als Fotomaschine II 

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A104 * ~.de> ZenithStar II Fluorite Doublet 80/555
A105Foucault-Übersicht : Bild   Foucault-Übersicht: Blau,   Foucault-Übersicht: Grün,   Foucault-Übersicht: Rot 
A106 * ZenithStar 105/735 APO William Optics USA - der Neue
A107 * William Megrez 72 FD - als Spektiv verwendbar
A108 * William FluoroStar FLT 132 Vergleich mit Equinox Nr. 1    ~.de Link
A109 * Three William FLT 132 strongly overcorrected
A110 * William Fluoro Star FLT 110 / 770
A111 William Optics USA APO 110/770 Fluoro-Star Triplet
---------------
A112 * SkyWatcher Equinox schlägt alles - "den kauf ich mir!"   identisch: A108 ~.de Link
A113 * ED-APO's im Vergleich - SkyWatcher Equinox / EVO Star 120/900 
A114 * SkyWatcher Equinox 120/900 ED APO Nr. 1
A115 * SkyWatcher Equinox ED 120/900 ED APO Nr. 2
A116 * SkyWatcher Equinox ED 120/900 ED APO Nr. 3
A117 * SkyWatcher EVO Star 120/900 ED APO Nr. 4
A118 * SkyWatcher EvoStar 120/900 ED ein APO
A119 * SkyWatcher Esprit 150/1050 versus TS Triplet ED APO 150/1000 ,    ~.de> Link
A120 *  SkyWatcher Esprit 150 ED APO perfekt für H-alpha * 22.04.2014

A121 *  Orion 120 ED Doublet (vermutlich gleicher Hersteller in China wie Equinox)
----------------
A122  * Astreya 130/910 Super APO  ~.de>Link
A123  * Astreya 130/910 AchsKoma beseitigt   ~.de>Link
A124  * Astreya- Schnäppchen Reparatur und Zentrierung~.de>Link
A125  * Astreya Super APO 130/910 #024 überkorrigiert 
A126  * Astreya Super APO neu zentriert
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A127  * StellarVue Super-APO 90/630 1. Beispiel 
A128 *  StellarVue APO 90/632 - extrem farbrein, PolyStrehl 2. Beispiel
A129  * StellarVue APO SV 130/9009 HAND-CRAFTED TELESCOPES Bastelarbeit RC_INdex 1.15

A130  * TAL 125R Apolar APO Refraktor 125/940    ~.de>Link
A131  * Apochromate der neuen Generation , - A131A * Daten zum Interstellarum-Bericht
----------------
A132 *  Sechs reisetaugliche Refraktoren Interstellarum Nr. 73 Dez/Jan 2011, S48ff
A133 *  Takahashi Super APO TSA 102/816 - A133A * TMB Design APO 115/805 - A133B * William Optics Fluoro Star APO Triplett
A135  * Intane APO 83/580 minderer Qualität
A136  * ~.de>Link OPTHOLYTH- ein 4-Zöller aus Deutschland
A137  * Flattner und Reducer - Zusammenstellung der Abstände unterschiedlicher Kombinationen

=> 01.1 Apochromaten  -  Fortsetzung

 

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E013 Strehl-Begriff und Info

Manchmal findet man nix mehr ...

ein paar nützliche Informationen zum Strehl Begriff:
Dr. Karl Strehl - Fränkischer Gelehrter, Physiker und Optiker von Weltruf

http://www.kurt-hopf.de/astro/strehl.htm
http://www.kurt-hopf.de/astro/strehl-links.htm

Strehl_K2.JPG

Strehl_K1.JPG


Strehl_K3.JPG

Strehl_K5.JPG
http://wissenschaft-online.de/abo/lexikon/optik/593
Strehl_K6.JPG

Strehl_K8.JPG

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RMS-Wert in Strehl-Wert umrechnen

Zunächst eine Tabelle, die in ZEMAX über die conische Konstante bzw. Unterkorrektur einer Parabel simuliert
wurde. Sie enthält also Strehl, PV und RMS gleichermaßen und gilt für Wellenfront, nicht für Oberfläche.

RMS-Wert in Strehl-Wert umrechnen

Dem Günter sei Dank, daß er mich wieder einmal auf folgendes Thema gestoßen hat, das man locker mit dem Taschenrechner lösen kann.
Nämlich die Umrechnung eines RMS-Wertes in den Strehl-Wert:

Beispiel: Ein RMS-Wert von 0.022 soll umgerechnet werden.

1. Schritt: (2*3.141592654*0.022)^2 = 0.019107554
2. Schritt: Vorzeichen wechseln ......... - 0.019107554
3. Schritt: 2nd e hoch x drücken ........ 0.981073838

Und weil bei diesem hohen Strehl-Wert der PTV-Wert der Wellenfront von 0.095 unter Lambda/10 liegt, ist das Ergebnis
sehr plausibel. Der Blick durch das Teleskop dürfte ein übriges verraten. Bei einem Refraktor nützt aber ein hoher Strehl-
wert im grünen Spektrum gemessen noch nicht allzu viel. Erst wenn das sekundäre Spektrum dieses kleinen TMB APO's
80/600 in der Gegend von 0.02 mm zwischen Blau und Rot liegt, hat man einen sehr wertvollen kleinen Apochromaten
vor sich. Über das sekundäre Spektrum wird nämlich Unschärfe eingeführt, was man ganz deutlich bei Fraunhofer-
Teleskopen nachweisen kann. Mit einem Synta 150/1200 z.B. schaut das im Vergleich zu einem APO grausam aus.

 

C078 Justieranleitung RC-System ohne Tubus

lieber Christoph, 

Aufgestellt wird das System, wie später im Tubus auch, nach genau den gleichen Regeln. Und weil das so ist, kann man auch den Abstand genau ausmessen, besser als im
Tubus, weil das System noch "offen" ist. Nur weil es jetzt ein Cassegrain-System ist, stellt man es genau so vor einem Planspiegel auf, wie man das bei einem SC-System
auch machen würde. Jetzt ist die Bohrung des Planspiegels sogar ein Vorteil, weil man in ihr den Sekundärspiegel zentral befestigen kann. Vorher muß man aber über den
kleinen Hilfs-Planspiegel in der Flat-Bohrung sicherstellen, daß HS und Flat eine gemeinsame opt. Achse haben.
Test-Anordnungen RoC, Autokollimation, Planflächen, Setup, Parabel-Kompensation Es wäre dieses Prinzip: http://rohr.aiax.de/autokollimat-Linse.jpg

ZeissNewCass08.jpg

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Noch ein Nachtrag,

unlängst hatte ich erneut ein solches System zu zentrieren:

01. zunächst sollten der Hauptspiegel, der Planspiegel mit Bohrung sowie der Sekundär-Spiegel, der in dieser Bohrung sitzt, auf gleiche Höhe
a) aufgestellt und b) Haupt- und Sekundärspiegel im richtigen Abstand.
02. Mit einem Kreuz-Laser in der Bohrung des Kollimations-Planspiegels diesen zum System-Hauptspiegel kollimieren.
03. Danach den System-HS mit gleichem Kreuzlaser in Flat ebenfalls kollinieren. Beide sind nun ungefähr auf einer gemeinsamen opt. Achse.
04. Nun Sekundärspiegel in Planspiegel-Bohrung einsetzen und im System-Fokus mit künstlichem Stern zum System kollimieren,
ohne die vorherigen Spiegel zu verstellen. Der Sekundär-Spiegel kann mit dem Kipp-System auf der Planspiegel-Rückseite
eingestellt werden.

Für die Vermessung der Spherical = sphärische Aberration reicht das, wenn man vorher Koma und Astigmatismus beim IGramm abzieht.
Genauere Kollimierung lohnt sich erst im Tubus selbst, aber auch da gibt es mehrere Verfahren. Im Tubus hat man den Vorteil, daß
bei richtigem Abstand der beiden Spiegel (HS und SS) beide vor einem Planspiegel kollimiert werden können.

Ein Cassegrain-/RC-System, aus Timisoara, Rumänien, hergestellt, von dem behauptet wurde, es wäre PV L/10 der Wellenfront gut: Nun fehlt
diesem Test-Report aus Rumänien alles, was eine Zuordnung zum vorhandenen System überhaupt ermöglichen würde. Bereits der Hauptspiegel
ist kein Rotations-Paraboloid, sondern eine schwache Hyperbel, und wäre damit ein RC-System. Wenn man das IGramm auf diesem Test-Report
mit meinem unteren IGramm vergleicht, dann könnte man eigentlich böse Absicht beim Hersteller unterstellen. Selbst der Hauptspiegel entspricht
nicht diesen Spezifikationen, weil er Zonen hat.

@Cass_Kollimierung04.jpg
Dieser Hauptspiegel ist mit einer Exzentrizität von EE = 1.22 eine schwache Hyperbel, wie der Hersteller auf Nachfrage bestätigte. Das als Cassegrain verkaufte
System entpuppt sich also als RC-System.

@Cass_Kollimierung00.jpg
.
@Cass_Kollimierung01.jpg

Die oben beschriebene Kipp-Möglichkeit auf der Rückseite des Flats.
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@Cass_Kollimierung02.jpg
.
Das IGramm zeigt eine deutliche Überkorrektur des Systems an, das auch nicht über einen falschen Spiegel-Abstand erklärt werden könnte. Die Verformung der
Streifen in sich selbst zeigen deutliche Zonen-Fehler an. Zieht man sowohl Astigmatismus und Koma ab, dann verbleiben allein für die Überkorrektur/sphärische
Aberration ein Strehlwert von 0.37 bzw. ein PV-Wert von L/1.4 - und das ist jenseits von PV L/10 der Wellenfront, als das dieses System verkauft worden war.
Leider ist dieses System bereits bezahlt und der "fröhliche" Besitzer bemüht derzeit einen erfahrenen Feinoptiker, diesen Schaden am Fangspiegel zu beheben.
Es gibt wenig Spiegel-Schleifer, deren Qualitäts-Angaben man wirklich trauen kann.

@Cass_Kollimierung03.jpg
.
.
.

 

D107-01 die richtige Kombination ist entscheidend

Kombination TS Photoline 102/714 mm F/7 + TS Flat 2.5 bis 4.0° Bildwinkel

In den letzten Jahren wird zu den eigentlich kleinen und schnellen Apochromaten auch noch Flattner angeboten. So wird bei vielen Kombinationen aus
dem "Reise-Teleskop" auch noch eine leistungs-starke Astro-Kamera mit unterschiedlicher Qualität. Neben den hersteller-üblichen Flattnern und Reducern,
wurden von Massimo Riccardi zwei leistungs-starke Flattner/Reducer "in den Ring geworfen", Teleskop-Service bietet eine sehr überzeugende Lösung mit
seinem 2.5 inch Flattner an, von dem im vorliegenden Fall berichtet werden soll. Man kann diese Thematik unter den unterschiedlichsten Aspekten
betrachten: Die optische Qualität jedes dieser Kombinationen wird reduziert über die Auflösung des Kamera-Sensors mit unterschiedlicher Pixelgröße.
Ich gehe noch von ca. 5.4 Mikron aus, die auch größer und kleiner ausfallen kann. Zur Darstellung einen lichtschwachen Sternes sind in der Regel 3x3
Pixel notwendig, sodaß eine resultierende Große von ca. 16x16 Mikron aufgelöst wird. Über den Artificial Sky Test hat man einen Vergleich, wie groß
der Spielraum für optische Fehler ist. Innerhalb eines  angenommenen Feldes von 16x16 Pixel sieht der Sensor alle optischen Fehler eben nicht, weil 
alle Spots, die kleiner sind vom Sensor nicht dargestellt werden können. Natürlich abhängig von der PixelGröße. Anders als bei visueller Benutzung ist
der Astro-Fotograf an der Auflösung an einem möglichst großen Bildfeld-Rand 
interessiert. Dafür gibt es als Kriterium im Bereich des Designers das
Spot-Diagramm oder später das Rohbild, das man am Rande untersucht, wie dort 
die Sterne abgebildet werden. (Der Computer rechnet so nebenbei
manche Fehler heraus.) Man muß also äußerst sorgfältig trennen zwischen visueller 
Benutzung eines Teleskops - dann wären die opt. Daten auf der
opt. Achse wichtig, und bei fotografischer Benutzung, dann interessiert man sich in erster 
Linie für die Abbildung am Bildfeldrand. Beide Aspekte sollte
man sorgfältig von einander trennen. Die "eier-legende Woll-Milch-Sau" gibt es also auch in 
der Astro-Optik nicht, und man tut gut daran, sich zu ent-
scheiden, was man eigentlich will. Da hat sich unlängst ein Sternfreund ein 8" GSO RC von mir prüfen 
lassen. Auf meine Frage, was er damit macht,
sagt er: "fotografieren". Eine gute Lösung, erwidere ich. Er möchte aber auch Planeten und Mond damit  
beobachten. Eine schlechte Lösung, kommen-
tiere ich seine Aussage.

Ein anderer Sternfreund hat sich für den TS APO PhotoLine 102 entschieden:

@04TS_APO-H_01.jpg
.
Bereits der Sterntest des Grund-Systems zeigt einen sehr farbreinen Triplet APO mit - nobody is perfect - einen leichten Farbquerfehler auf der opt. Achse. Den sieht man
aber nur unter Höchstvergrößerung auf der opt. Bank. Die Sternscheibchen beim Sterntest haben kaum einen Farbsaum, was für eine hohe Farbreinheit spricht. Ebenso
eindeutig fällt der Foucaulttest aus, der kaum eine Zerlegung in Spektralfarben zeigt. Lediglich in der Mitte hätte das System eine flache "Mulde", die man am Himmel
garantiert nicht sieht. Die Struktur im Lyot-Test bezieht sich auf das gesamte System, und kann verschiedene Ursachen haben.

@04TS_APO-H_02.jpg
.

Was der Richtige Flattner zu leisten imstande ist, beweist das folgende Foto: Das Grundsystem bricht als Astro-Kamera bei spätestens 25 mm Bildfeld-Durchmesser ein.
Da wird es für den TS 2.5 inch Flattner erst einmal interessant. Dessen Korrektur-Leistung zieht sich bis zu einem Durchmesser von ca. 50 mm mit einer Auflösung, die
nur von der Auslösung des Kamera-Sensors "ausgebremst" wird. Man beachte das 3x3 Pixel große Quadrat von ca. 15 Mikron, in dessen Fläche sich optische Fehler
des Grundsystems "verstecken" können, der Sensor diese also nicht sieht.

@04TS_APO-H_03.jpg

Wer diese Kombination wählt, der schraubt lediglich diesen TS Flat 2.5 inch hinten an den Okularauszug, stellt den Okularauszug auf Skala 16 Einheiten und findet
den Fokus bei ca. 98 mm von der letzten Fläche des Reducers. Eine kleine Toleranz von 1-2 mm im Fokusbereich ist unbedeutend.

@04TS_APO-H_04.jpg
.

Nicht so überzeugend fällt die Kombination aus, wenn man zum Grundsystem den Reducer wählt, der das F/7 System auf F/5.5 reduzieren würde. Wenn der KameraSensor
entsprechend kleine Abmessungen hat, und wenn die Pixelgröße sich im Bereich 5-9 Mikron bewegt, wird man mit dieser Kombination ebenfalls zufrieden sein können.
Nur hier korrigert dieser Reducer gerade nicht den Farbquerfehler des Grundsystems sondern vergrößert ihn. Besser als das Grundsystem wäre diese Kombination
trotzdem. 

@04TS_APO-H_05.jpg
.
Auch für diese Kombination die Abstände auf der OAZ-Skala und der Abstand letzte Reducerfläche zum Fokus. Das Gewinde wird natürlich abgezogen, weil es ja im
Adapter verschwindet. 

@04TS_APO-H_06.jpg
.
Bereits der Sterntest läßt ein äußerst farbreines Grundsystem vermuten, was sich über die Farb-Interferogramme bestätigt. Mit einer RC_Indexzahl von 0.2401
haben wir einen äußerst farbreinen APO vor uns, wobei auch der Gaußfehler erstaunlich klein ist - wenn nicht gerade der Öffnungsfehler in Form einer flachen
Mulde sich durch das System zieht.

@04TS_APO-H_07.jpg
.
Die Power der einzelnen Interferogramme kann man über die Pfeilhöhen-Formel in den Farblängsfehler umrechnen, rechts eingeblendet, um daraus die RC-Index-Zahl zu berechnen. 

@04TS_APO-H_08.jpg
.
Das Referenz-Interferogramm bei 546.1 nm wave = e-Linie im Fraunhofer-Spektrum und Standard in den Optik-Büchern.

@04TS_APO-H_09.jpg
.
Die 3D-Wellenfront-Darstellung mit der Mulde in der Mitte.

@04TS_APO-H_10.jpg
.
und die Energie-Verteilung mit der Achs-Koma, wie man sie bereits beim Artificial Sky Test unter hoher Vergrößerung sehen kann.

@04TS_APO-H_11.png
.
Das Strehl-Ergebnis auf der opt. Achse ist auch nicht zu beanstanden - als Astro-Fotograf ist der Bildfeldrand jedoch wichtiger, wie über die Bilder bereits
bewiesen werden konnte. 

@04TS_APO-H_12.jpg
.
Jetzt fehlt nur noch der ultimative Beweis in Form von Astro-Feld-Aufnahmen, die genau mit dieser Kamera entstanden sind, damit sich der
Kreis schließt zwischen den Ergebnissen auf der opt. Bank und der Praxis am Himmel - denn danach wird man immer gefragt.

Mal sehen, ob mich jemand darin unterstützt.

 

C057 Coulter Spiegel - Ästhetik eines Fehlers

Coulter Spiegel Ästhetik eines Fehlers  

Wenn man eine Optik nicht gleich klassifizieren muß nach "Super" oder "Gurke", dann kann man sich an
bestimmten Merkmalen regelrecht begeistern, weil sie eben in dieser "Schönheit" so selten sind. So erging
es mir mit diesem Coulter Newton Spiegel, der einen derart "schönen" dreieckigen Astigmatismus hat, daß
die Frage nach der Auswirkung eines derartigen Fehlers schon wieder sehr interessant wird.

Die Rückseite eines Spiegels sollte, wenn schon nicht poliert, so doch wenigstens plan geschliffen sein, weil das
unbedingt der Genauigkeit dient, schon beim Schleifen. Nun erzählte man sich zu Zeiten, als Coulter USA noch sehr
viele dieser billigen Spiegel nach Deutschland verkaufte - voir ca. 30 Jahren etwa - daß dieser Hersteller seine
Glasrohlinge selber gegossen haben soll. (Auch die Münchner Volkssternwarte veröffentlichte in SuW einmal einen
Beitrag mit einem 20-Zöller von Coulter, wobei aber die Montierung die eigentliche Nachricht war.) Sollte dieser
Sachverhalt zutreffen, dann wird man schwer einen Spiegelschleifer finden, der ein drittes Mal Hand an diesen Spiegel
legt, weil nicht klar ist, was dieser Spiegel bei der Beschichtung macht.


@Coulter01.jpg

Dieser Spiegel wurde also auf drei ganz unterschiedliche Weise geprüft: In Kompensation, in RoC und in Autokollimation:
http://www.astro-foren.de/showthread.php?p=33294#post33294

@Coulter02.jpg

Bei einem Kompensations-Setup nutzt man die Fähigkeit einer großen Plankonvex-Linse, die Überkorrektur der Parabel
im Krümmungsmittelpunkt durch eine Linse mit gleicher Unterkorrektur zu kompensieren: Die Abstände für dieses Setup
kann man dem ZEMAX-Datenblatt entnehmen:

@Coulter11.jpg

Dieses Verfahren erlaubt, Spiegel von großem Durchmesser als Ganzes zu prüfen, allerdings braucht man die opt. Daten
der Plankonvex-Linse ganz exakt, wenn dieser Testaufbau stimmen soll. Da aber dieser Spiegel auf zwei weitere Ver-
fahren mit ähnlichen Ergebnissen geprüft wurde, dürfen auch in diesem Fall die Werte zutreffen. Als Hauptfehler gut zu
erkennen sind eine bis auf 400 mm Durchmesser abfallende Kante und ein ausgeprägter Astigmatismus, der sich bei der
Wellenfrontdarstellung als dreieckiger Astigmatismus herausstellt.

@Coulter03.jpg

Afallender Rand und dreieckiger Astigmatism drücken den Strehlwert auf ca. 0.20 - damit wäre für viele der Fall erledigt

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Das zweite Verfahren, das aber ebenfalls seine "Feinheiten" hat, ist die RoC-Auswertung, bei dem das typ. überkorri-
gierte Streifenbild eines Newtons im Krümmungsmittelpunkt auf Null zurückgerechnet wird. In diesem Fall muß der
Krümmungsradius auf mind. 1 mm exakt stimmen, der opt. wirksame Durchmesser auf 0.5 mm und auch die Prüf-
Wellenlänge muß exakt eingegeben werden. Trotzdem ist ein Gegentest am Himmel immer richtig. Auch hier tauchen
beide Fehler wieder auf: Der abfallende Rand und dieser dreieckige Astigmatismus.

@Coulter05.jpg

Prüft man diesen 445 mm Durchmesser großen Spiegel gegen einen 400 mm Planspiegel, so ist man zumindest einen der
Hauptfehler erst einmal los. Dafür erstrahlt nun der zweite Fehler, der Astigmatismus in seiner vollen Schönheit.

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Eine solche Fläche absichtlich zu polieren, dürfte nicht ganz einfach sein. Jedenfalls spätestens nach der abermaligen
Retouche und Beschichtung hatte der Spiegel diese Form.

@Coulter07.jpg

und diese Wellenfront-Darstellung, eine Form von Trefoil oder tertiärer Astigmatismus
http://www.astro-foren.de/showthread.php?t=6659

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Die Energieverteilung zeigt dieses Bild: Ein kleines Maximum und entsprechend hell die Beugungsringe. Wobei anders als beim Grund-Astigmatismus sich die Abbildung nicht kreuzförmig darstellt : http://www.astro-foren.de/showpost.php?p=34661&postcount=2, sondern offenbar wegen der 3-eckigen Form über ein "Sechseck" besser verschmiert, und damit
wieder "rund" wird. Nur so läßt sich die folgende Aufnahme von NGC 891 erklären.

@Coulter09.jpg

Bei dieser Aufnahme war der Spiegel auf 400 mm abgeblendet.

@Coulter10.jpg

 

Stefans Astro-Bilder

Hinweis: Der Button oben rechts (im geöffneten Bild) vergrößert auf die Orginal-Größe. Quelle hier

SkyWatcher Esprit 150 ED APO und andere Systeme

F099 -Der Zernike Zoo 5. April 2006

Zernike Polynom .................http://de.wikipedia.org/wiki/Zernike-Polynom
Frits Zernike ......................http://de.wikipedia.org/wiki/Frits_Zernike

Frits Zernike
(* 16. Juli   1888 in  Amsterdam; † 10. März  1966 in Naarden) war ein niederländischer Physiker und  Nobelpreisträger.

findet man hier: http://wyant.optics.arizona.edu/zernikes/zernikes.htm
http://www.hfak.de/download/03-2005_Wesemann- Mathe.pdf
http://www.oculus.de/de/downloads/dyn /prod_sonstige/easygraph/easygraph_buerki_3.pdf

Der Zernike Zoo Zernikes.gif

Mit dieser Übersicht wollte ich unseren Spiegelschleifern und der RoC-Streifenauswertung eine Freude machen. Besonders was die Beurteilung astigmatischer Figuren anbelangt, die lagerungsbedingt oder seeing-bedingt vom eigentlichen Strehl-Ergebnis abgezogen werden müssen.

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Einführung und Kontakt

Lieber Leser, - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -- - - - - -- - - - - - - - -         Hassfurt im Januar 2014

Bis zum Jahres-Wechsel 2013/14 konnte ich meine Optik-Berichte auf dem Forum Astro-foren.de veröffentlichen, und so sammelte sich
10 Jahre lang ein umfangreiches Archiv an, das ich dort bereits in unterschiedliche Teilbereiche geordnet hatte. Zum Jahreswechsel
2013/14 überraschte mich der Domain-Besitzer Saghon mit der Absicht, eine andere Foren-Software einzuführen. Man muß kein großer
Prophet sein, daß damit jede Menge an Problemen entstehen würde. Statt nun die Funktion der neuen Software zunächst auf Tauglichkeit
zu überprüfen, führte Chris-Saghon-Peter, der Domain-Besitzer, die neue Software handstreichartig ein und überzog mehrere aktive
User mit einem großen Problem: Ca. 50% aller Links kamen mit Fehlermeldungen zurück, waren unbrauchbar und mußten folglich über-
arbeitet werden. Für die übrigen User war das neue Outfit ebenfalls sehr gewöhnungs-bedürftig, sodaß die Beteiligung in den letzten
vier Jahren immer mehr abschmolz. Anfang Jan.2018 erwog Saghon auf einem anderen Forum den Plan, das ursprüngliche Forum
astro-foren.de ganz zu schließen. Meine Mitarbeit auf astro-foren.de habe ich mittlerweile eingestellt. Ein Großteil meiner Berichte dort
sind unbrauchbar und viele Links funktionieren nicht mehr. Auch andere User haben dort ihre Mitarbeit weitestgehend eingestellt.

Seit 2014 hatte ich mir deshalb auf meinen Namen eine Domain r2.astro-foren.com eingerichtet um dort meine Arbeit fortzusetzen und
zukünftig geschützt zu sein durch solche Unberechenbarkeiten. 
 Dies hier ist also  keines der üblichen Foren , sondern ein
informativer Optik-Weblog,
  am  Ende der jeweiligen  Berichte können freundliche  
Kommentare eingestellt werden. Ausufernde,
als "sachkritische Diskussion"  getarnte Beiträge  mit  beleidigenden Inhalten sind hier deshalb  nicht erwünscht. Es hat bereits solche
Versuche gegeben:  Ein überflüssiger Disput . . .

In diesem Optik-Weblog hier  findet man folgendes Ordnungs-Prinzip:

Im Menue-Punkt "Home" finden Sie die jeweils neuesten, aktuellen Berichte, nach Jahrgängen aufgebaut.
Der Menue-Punkt "Berichte" enthält das ursprünglich in 10 Kapitel gegliederte alte + neue Inhalts-Verzeichnis.
"SCHWERPUNKT" sortiert wichtige Berichte nach übergeordneten Gesichts-Punkten.
Die "Bilder-Galerie" zeigt wunderbare Astro-Fotos von Stefan Schimpf, Volkach, oder von anderen Autoren.(http://www.astrobin.com/users/Stefan_S/)
Im Gästebuch sind Sie eingeladen, sich zu verewigen, und ebenso bei jedem Bericht unten einen persönlichen Kommentar + Bild
oder Bild-Url einzutragen.  Ein mit ~.de Link gekennzeichner String verweist auf das Ursprungs-Forum  zurück in der Hoffnung, daß
sich dieser Link nicht mehr ändert.


Die jeweils neuesten Berichte finden Sie auf der 1. Seite "HOME".

 

 

Wolfgang Rohr
Altvaterstraße 7
97437 Haßfurt
Tel.: +49 (0) 9521 5136
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Fortsetzung siehe folgende Jahrgänge oben


*

A062C * LZOS for APM 152/1216    Nr. 384

Der folgende Bericht ist eher als Beispiel gedacht, zu welchen Ergebnissen bestimmte Tests führen, wenn die opt. Qualität
fraglos hervorragend ist. Weitere Informationen findet man hier. Mit 9.300.- Euro für 2014 ist dieser APO im Vergleich zu
anderen Spitzen-Optiken nicht zu teuer: Für hochwertige Refraktoren mußte man früher auch gehobene Preise bezahlen.
Über diesen Sachverhalt kann man schlecht diskutieren wollen. Bei der "Polystrehl"-Darstellung muß man sich entscheiden ...

Bitte hier weiterlesen:


A109A * William FLT 132 F7 - Vorsicht beim Zerlegen

Die Linsenfassung dieses Triplet APO's scheint augenblicklich unter verschiedenen Labels weit verbreitet zu sein.  Das System links
beginnt mit  einer Minus-Linse, gefolgt von einem positiven Glied und abschließend wieder von einem Minus-Element. Wenn bei
einer Öffnung der Fassung die AbstandsRinge vertauscht werden, dann stimmt in jeden Fall die sphärische Aberration nicht mehr.
In diesem Fall war es eine heftige Unterkorrektur, der Strehl-Wert geht "in den Keller". 

Bitte hier weiterlesen:


E081 * Der das Gras wachsen hört . . . Beschichtung/Dicke

Die "GscheidHaferl" <bayerischer Ausdruck> wachsen auch bei den Hobby-Astronomen immer wieder nach. So konfrontierte unlängst
ein Sternfreund einen  bekannten Spiegelschleifer mit der Frage, warum man von von der Rückseite eines Spiegels eine Lichtquelle
sehen könne. Und weil manche Zeitgenossen ja wirklich seltsam drauf sind, machte dieser Experte flugs ein negatives Qualitäts-
kriterium daraus: Die Beschichtung sei fehlerhaft, mangelhaft - und was diesem Freund noch alles eingefallen ist.

Bitte hier weiterlesen . . .


A062B-LZOS_for_APM175-1400 Portugal - auf Herz und Nieren geprüft

Bei derartigen Objektiven frage ich lieber nicht nach dem Preis - nicht jeder wird in seiner Schatulle den nötigen Betrag zusammen-kratzen können.
Dafür aber - und das ist das Positive daran - bekommt man eines der hochwertigsten und farbreinsten Optiken, wie sie der Astro-Markt zu bieten
hat. Damit ist die Vorfreude beim Testen derartiger Hochleistungs-Objektive garantiert, besonders wenn man auch viele andere Optiken kennt, mit
denen man auch was sieht . . .

Bitte hier weiterlesen:

 

F041B Artificial Sky Test Unit für Massimo

Die Herstellung einer Artificial Sky Test Unit ist eher die Arbeit eines Uhrmachers. Das entscheidende Bauteil ist ein kleiner 4x5 mm^2 Planspiegel,
dessen Oberfläche winzige kleine Pinholes enthält in der Größe vom 1 - 5 Mikron. Zusätzlich sind auch die Abstände unterschiedlich, also ebenfalls
im Bereich von 5 - 20 Mikron und mehr. Damit lassen sich unter Höchstvergrößerung eines 3.6 mm Okulars sowohl die wichtigsten opt. Fehler dar-
stellen, aber auch sehr sicher die opt. Auflösung ermitteln. Dazu braucht man den Mindestabstand zweier Doppeltsterne auf diesem Artificial Sky
Test in Mikron und die Brennweite des opt. Systems. Die Formel: Auflösung = inc TAN(Abstand DoppelSterne/Fokus)

Bitte hier weiterlesen: 


 

 

 094A * GSO 8-RC Zentrierung in drei Schritten

Es ist in erster Linie ein fotografisches System. Das bedeutet, daß schon wegen der großen Obstruktion eine visuelle Benutzung nicht
empfehlenswert ist. Für die Fotografie ist die Auflösung um den Faktor 2-3 geringer, weil die Größe 3x3 Pixel des Kamera-Sensors im
Bereich 16-20 Mikron liegt. Dadurch verschwinden Restfehler, die bei der Fotografie auf den Rohbildern nicht erkennbar sind. Wer es
trotzdem perfekt haben will, muß einige Zeit in eine perfekte Zentrierung stecken, die sich über mehrere Stunden zieht.

Bitte hier weiterlesen


 

F054B Überlegungen zu Microrauhheit und deren Messung

Bei dieser Thematik geht es um die Flächen-Rauhheit/Glätte bei Spiegel-Systemen, also in einem Bereich von spiegelnden
Einzelflächen. In diesem Fall sollte die Feinstruktur der Oberfläche (micromammelonnage) so gut sein, daß sie möglichst 
wenig Streulicht verursacht, also anders wie auf dem Bild links. Wir nähern uns also den Anforderungen der  Halbleiter-
technik, die  hohe Ansprüche an die Oberfläche abbildender Optik stellt.

Bitte hier weiterlesen:

C083 SkyVision - Spiegel und Teleskope, Hersteller in Frankreich

Im Nachbar-Land Frankreich, hat sich offenbar die Erkenntnis durchgesetzt, daß glatte Spiegel für die Beobachtung empfehlenswerter sind.
Während sich unsere deutschen Foren-Experten beharrlich weigern, diese einfache Erkenntnis nachzuvollziehen und den französischen
Sternfreunden deren langjährige Erfahrung absprechen innerhalb einer vergeblichen Disskussion zum Thema "Micromammelonnage".

Bitte hier weiterlesen

 
 

C082  Teleskop Austria Tommy Nawratil 10"GSO Quarz

Dieser GSO Quarz-Newton-Spiegel wurde zweimal geprüft. Und weil die Ergebnisse nahezu deckungsgleich ausfielen, kontaktiere ich mit
diesem Bericht den Erst-Tester Tommy Nawratil - weil, so wird oft kolportiert - Optiktester in der Szene kein gutes Haar an einander lassen
würden. Sich also nicht "grün" wären. Der Tommy Nawratil gehört zu den Ösis. Auch die haben ein flottes Forum . . .

Bitte hier weiterlesen . . .


 

 

 D021-02 Kriterien beim Kauf von SC-Systemen

die von Celestron und Meade produzierten Schmidt-Cassegrain-Systeme, sind die Kombination eines Cassegrain-Systems mit sphä-
rischem Hauptspiegel und asphärischem Sekundär-Spiegel, der von einer Schmidtplatte gehalten wird. Aus Kostengründen besteht
diese aus Floatglas. Der große Vorteil dieser Systeme ist die kurze Bauweise, beim C11 ist D=280 und F=2800. Nachteil ist die relativ
große Obstruktion, über die ein Teil der Lichtenergie in die Beugungsringe verlagert wird. SC-Systeme sind Kompromiß-Systeme und
deshalb für höchste Ansprüche eher ungeeignet.

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H200 BTM 2014 Pneumatische Nachführung - die Idee mit Pfiff

Das Bayerische Teleskop Meeting organisiert von Uli Zehndbauer am alten Standort am Osterberg, Pfünz, hatte auch 2014
regen Zuspruch, 
wenngleich der Regen eher für Kontakt-Pflege in den Unterkünften sorgte. Am Freitag und Samstag blieb
dennoch genügend Zeit, tagsüber 
die Sonne und nachts einige Objekte zu erhaschen. Es ist ein Teleskop-Treffen, zu dem ich
immer gerne fahre. 

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C061A  Bei einem Newton-System müssen Haupt- und ellipt. Plan-Spiegel bestimmten Qualitäts-Normen entsprechen. Dabei kann
ein Fangspiegel mit einer Genauigkeit von PV 1* Lambda das System Newton gründlich ruinieren: Beide Spiegel müssen deshalb
sorgfältig geprüft werden. Auch die Fläche des Hauptspiegels kann auf sehr unterschiedliche Weise geprüft werden, wobei man
keine der Prüfmethoden verabsolutieren sollte. Man tut gut daran, die unterschiedlichen Tests als sich gegenseitig kontrollierend
aufzufassen. Zugleich erkennt man, daß die Strehl-Ermittlung eine gewisse "Unschärfe" hat, sodaß Diskussionen darüber leicht
relativiert  werden können. Der RMS-Wert und der Strehl-Wert sind nur unterschiedliche Darstellungsformen und umrechenbar.

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 B011A * SkyWatcher 100/900 ED-APO ohne/mit Glasweg

Das Teleskop hat zwar einen neuen Tubus verpaßt bekommen, aber das Objektiv selbst dürfte immer noch der "alte" ED-
(Halb-) APO sein. Zunächst mußte im Tubus-Inneren die hinterste Blende "gerade-gerückt" werden. Sie hatte sich verkippt
und störte die Abbildung sehr. Zugleich wackelte der OAZ, weil vermutlich sogar der Hersteller versäumte, die dafür vorge-
sehenen Schraub-Hülsen fest anzuziehen.

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 D048A * Reparatur eines C11 280-2800  Nr 956936

Bei  optischen Systemen stellt sich bei einem Test auf der opt. Bank jedesmal die Frage, wieviel von den Fehlern Astigma-
tismus, Koma und sphärische Aberration man davon am Himmel sieht. So kann man den Qualitäts-Unterschied bei zwei
unterschiedlichen C 08 deutlich darstellen. Am Himmel jedoch - so versichert mir der Sternfreund glaubhaft - wäre vom
Astigmatismus im rechten Beispiel nichts wahrzunehmen, obwohl dieser in einer Größe von PV L/2 gemessen worden ist.

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 A037A * Zeiss APQ # 96998 100/640 mit Glasweg verwenden

Bei diesem Zeiss APQ sollte man niemals einen Zenit-Spiegel verwenden wollen. In einem solchen Falle würde die Farbrein-
heit dieses mit einem Zenitprisma konzipierten Systems auf die Farbreinheit eines ED_APO's bzw. Halb-APO's zurückfallen. 
Die üblichen Standard-Tests zeigen den Sachverhalt in anschaulicher Weise. Es wurde also im ersten Durchlauf A) nur das
Objektiv selbst auf Farbreinheit untersucht. Im zweiten Durchlauf B) wurde der Gesamt-Tubus incl. des Zenit-Prismas mit
35 mm hinsichtlich Farbreinheit getestet.

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  B045_01*  APM Fernglas 100mm ED-Apo  DoppelBilder-Zentrierung

Neben dem KOWA Highlander Prominar 82/450 das bei 50-facher Vergrößerung brilliante Bilder abliefert, gibt es bei APM eben-
falls ein Großfeld-Bino,  
preislich etwas günstiger mit dem Vorteil (oder auch Nachteil), daß es keine Begrenzung hinsichtlich
der Vergrößerung von 50-fach gibt, weil man bei  
550 mm Fokus und einem 5 mm HR Planeten-Okular von TS bereits eine noch
brauchbare Vergrößerung von 110-fach bekommt. Die Objektive beider
Binos lassen das durchaus noch zu.

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A103A Das Internet verspricht viel. Im vorliegenden Fall wird der versprochene Mindest-Strehl von 0.96 sogar weit übertroffen -
Strehl 0.99, wenn, ja wenn nicht zwei massive Fehler die "Schönheit" der Optik deutlich reduzieren würde. Auch ein verkippter
Fokuser könnte die Ursache der Mängel sein - dann wären das die Ergebnisse einer Feldmessung also nicht auf der opt. Achse.

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C054A 20" Newton-Spiegel f/4.5

Dieser 20-Zöller f/4.5 sei ein Produkt von Oldham, UK, sagt der Sternfreund. Immerhin ist die Spiegelfläche sehr glatt ausgefallen
und die typischen Merkmale von Oldham Spiegel nicht eindeutig erkennbar. Vermutlich aus Pyrex, hat der Spiegel eine Unter-
korrektur von PV L/3.4 

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H9992014 ICS - Astrofest

Diesmal nannten sie es Astro-Fest - Familien-Fest hätte auch gut gepaßt. Wenn sich die Sternfreunde aus dem
Norden Deutschlands und dem Füssener Süden sehen wollen, dann ist dies immer der geeignete Termin.

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C024A Astigmatismus - die Erde ist eine Scheibe

Manche Überzeugungen sind monolithisch und haben eine lange Überlebensdauer. Es war zwar schon lange bekannt,
daß unsere Erde eine Kugelform hat, 
selbst der Erddurchmesser war bereits im Altertum mit großer Genauigkeit ver-
messen. Das geozentrische Weltbild jedoch war immer noch in den Köpfen 
verankert.

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D021-01 * OMC 140 Orion UK F/14

Bei einem einem Öffnungsverhältnis von 140/2000 bzw. F/14.28 sollte man von einem visuell intendierten Teleskop ausgehen.
Wenn es zugleich 
eine deutliche Korrektur im Bildfeld besitzt, was beim einem Gregory-System eher unüblich ist, siehe die
nächste Übersicht von Harrie Rutten, dann 
hat dieses Teleskop die Eigenschaften für die Planeten-Fotografie. Wenn  ein 
Händler östlich von München dieses Teleskop   für 994.- Euro anbietet.

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A065A APM Triplet APO 80/480 + Ric Reducer, 50 mm Bildfelddurchmesser

This telescope is a super aprochromatic lens with a RC_index number of 0.1984. In combination with the Riccardi Reducer
you'll get an image field 
of 50 mm diameter. Very important is the correct distance on the scale with 11 units, and the focus
distance of about 76 mm from the last reducer plane. 

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D049A Takahashi TSC - Schmidt-Cassegrain 225-2700 F12

Der Strehl-Wert ist für die Beurteilung zu einseitig. Die Standard-Tests liefern weitere Informationen:

- die sphärische Abweichung liegt unter PV L/15
- das RonchiBild zeigt die Abweichung hinsichtlich sphärische Abweichung
- der Lyot-Test zeigt, daß auch Takahashi Floatglas-Scheiben für die Schmidtplatte benutzt. 

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D052A 16inch SchmidtCassegrain - ein deutsches Produkt

Der vorliegende Fall ist deswegen bemerkenswert, weil ein Spiegelschleifer in der Szene sich vor Jahren ein 16-inch Schmidt-Cassegrain-System
schliff, das noch nicht einmal die Qualität der landläufigen Celestron C14 erfüllte. Im Brustton der Überzeugung teilte der dem neuen Besitzer mit,
daß er immer "scharfe" Bilder gehabt hätte - bei 80-facher Vergrößerung. Was soll man davon halten?

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A052A - 90% Nachdenken und 10% Feinmotorik

Dieser TMB-APO war bereits im Sept. 2008 bei mir, und hatte mich zu diesem Bericht verleitet: A052 * TMB APO Nr. 092 (152/1216)
In Erinnerung das erste Bild und dazu passend als nächstest Bild den Artificial Sky Test, um die zwischenzeitliche Änderung besser
zeigen zu können. Bereits der damaligen Bericht beschrieb einen vorzüglichen TMB-APO. Daß ich dieses Teleskop nach 6 Jahren erneut 
zur Diagnose bekommen sollte, ahnte ich damals noch nicht.

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Kombination TS Photoline 102/714 mm F/7 + TS Flat 2.5 bis 4.0° Bildwinkel

In den letzten Jahren wird zu den eigentlich kleinen und schnellen Apochromaten auch noch Flattner angeboten. So wird bei vielen Kombination
aus dem "Reise-Teleskop" auch noch eine leistungs-starke Astro-Kamera mit unterschiedlicher Qualität. Neben den hersteller-üblichen Flatt-
ner und Reducern, wurden von Massimo Riccardi zwei leistungs-starke Flattner/Reducer "in den Ring geworfen", Teleskop-Service bietet eine
sehr überzeugende Lösung mit seinem 2.5 inch Flattner an, von dem im vorliegenden Fall berichtet werden soll. 

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A120 SkyWatcher Esprit 150 ED APO perfekt für H-alpha

Um eine Teleskop-Optik richtig beurteilen zu können, sollte man unbedingt wissen, wofür sie gebaut worden ist bzw. mit welchen Erwartungen sie gekauft und später verwendet werden soll. Den "Allrounder" gibt es auch auf dem Teleskop-Sektor kaum, auch weil uns heute ein Qualitäts-Bewußtsein fehlt, daß man für ordentliche Qualität auch einen angemessenen Preis zu zahlen hätte. Je nach Verwendung läßt sich daher ein Fernrohr ganz verschieden beurteilen ...   

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A126 Astreya Super APO neu zentriert

An diesem Objektiv hatte der Sternfreund keine große Freude mehr. Beim Kauf aus zweiter Hand hatte er den Worten des Vorbesitzers vertraut, ohne sich zu vergewissern, ob die vollmundigen Beschreibungen zutreffen würden. Auf der opt. Bank war deshalb sehr schnell die Ursache in einer heftigen Dezentrierung gefunden - weil,  und so ist es immer, wenn "kompetente" Finger sich über eine solche Optik "hermachen" -  diese unbedarften Zeitgenossen ohne jegliche Kontrolle so ein hochwertiges Objektiv in Grund und Boden "reparieren".

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C016 Fehlersuche bei einem Newton-System

Zit:"... ich habe nämlich den Eindruck, die Schärfe bricht bei Vergrößerungen ab 200-fach ein. Das sollte bei einem 10 Zoll Spiegel eigentlich nicht sein."

Wo deshalb die Ursache für die "schlechte Abbildung zu suchen ist, muß man deshalb systematisch zu ermitteln suchen. Für gewöhnlich wird der Haupt-Spiegel als der "Übeltäter" gebrandmarkt, es könnte jedoch genauso gut die Lagerung von Haupt- und Fangspiegel sein, es könnte aber auch die Qualität des Fangspiegels sein.

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D090 Veloce RH 200

Dr. Massimo Riccardi ist in Europa einer unserer besten Optik-Designer. Dies hat er bereits oft unter Beweis gestellt. Siehe deshalb auch mein Bericht: 2005 Clear Sky unter italienischem Himmel in Ferrara Besuch bei Massimo Ricardi.  

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A064 Zurück zur alten Schönheit

Wer ein solches Objektiv öffnet, sollte sich darüber im Klaren sein, daß hinterher nichts mehr so ist, wie vorher. Jedenfalls landete dieser TMB-LZOS-APO aus dem nördlichen Teil von Europa "klappernd" bei mir: 

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~.de/Kap 06 micromamelonnage - vergeblicher Versuch einer Deutsch-Französischen Diskussion

Die Frage der Oberflächenglätte eines Spiegels wird zumindestens von den französischen Sternfreunden für weitaus wichtiger gehalten, als es unsere deutschen Vertreter tun, wenn sie nicht gerade beruflich bereits vor 20 Jahren damit zu tun hatten,

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Alluna

H011 unser Beitrag für afa Paris  - Alluna Optics

Morgen Montag geht dieses RC-System von der Firma Alluna Optics auf Reisen. Eine Abordnung der französischen Sternfreunde trifft sich morgen bei Alluna Optics, und schultert dieses nicht ganz leichte "Teil", damit es rechtzeitig in die französische Metropole gelangt. Grund genug, sich dieses "Geschoss" bei einem Sternfreund einmal aus der Nähe zu betrachten.

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C048 Drei hochwertige Dobsons ...

- 12.5 Zoll ICS Spiegel
- 15-Zoll LOMO Spiegel f/5
- 20 Zoll f/4 Alluna Spiegel

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D021 Erst testen - dann kaufen

". . . mit der Bitte um Neujustage. ... Die Jupiter-Monde zeigen sich als schwieriger Ring, da muß etwas verstellt sein"

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E072 Flat 10 inch prüfen

Ein Kollimations-Planspiegel sollte unbedingt zwei Kriterien erfüllen: a) Die Regelmäßigkeit sollte unter PV L/10 liegen und besser. Er sollte also weder Zonen, Rillen und dergleichen haben und er sollte b) eine möglichst glatte Oberfläche haben, damit Rauhheits-Messungen mit dem Lyot-Test möglich sind.

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B068 Zeiss AS - ein Halb-APO f/13

Die kleineren Zeiss AS-Objektive hatten schon damals die Farbreinheit heutiger Halb-APO's, auch weil sie ein Öffnungsverhältnis von etwa f/13 haben. Das bedingt eine größere Schärfentiefe, in der bestimmte optische Fehler "verschwinden". So 30 Jahre dürfte diese "Linse" schon auf dem "Buckel" haben - für den Sternfreund immer noch so wertvoll, daß er dessen opt. Eigenschaften erfahren wollte.

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C005 Der 24-Inch Dobson für Namibia

Die "Internationale Amateur-Sternwarte e.V." ist ein gemeinnütziger Verein, der seinen Mitgliedern die Möglichkeit bietet, an größeren Teleskopen unter einem optimalen Himmel zu beobachten und zu foto- grafieren. Optimale Beobachtungsbedingungen und gleichzeitig die Faszination des südlichen Sternenhimmels bietet Namibia, und hier insbesondere der Gamsberg.

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H014 Leben wie Gott in Franken

Die Gegend um Volkach ist für equisite Weine bekannt: Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese. Optima,  Scheurebe, Ortega, Rieslaner, Ruländer etc. um nur einige der fränkischen Reben zu nennen. In dieser Gegend gedeiht also auch die Hobby-Astronomie außerordentlich gut, und was die Spitzen-Weine auf der einen, das sind die Spitzen-Optiken auf der anderen Seite: Es wimmelt geradezu von Takahashis und Astreya-Optiken,

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H002 * 2013 Die Sonne bezahlt's Sternwarte Oberreith, Chiemgau

Es war eine geniale Idee, die dem Sebastian Seidl im Jahre 2006 eingefallen ist, passend zum bundesweiten
Astronomietag im Sept. 2007. Eine Sternwarte, ausgelegt als Photo-Voltaik-Anlage im Rahmen der Energie-
Wende, angesiedelt in einem  Freitzeit- und Tier-Park abseits von Oberreit im Chiemgau, . . .

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Stefans astronomische Bildersammlung

Stefans astronomische Bildersammlung aus Volkach am Main 

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