F142-02-ArtificialSky-Einheit für TS

F142-01 Meine Camedia C5050 und andere Zusatzgeräte
F041B Artificial Sky Test Unit für Massimo
Emails vom 13Jun15

HAS 12.Juni 2015  Artificial Sky Unit für Teleskop Service 

Kostenvoranschlag

Lieber Wolfi,

Das ist der Zeiss Mikrometer-Kreuztisch, den ich für Euch mit 304.57 verauslagt habe. Im Vergleich zu meinem Kreuztisch rechts muß er
noch umgebaut werden:

Anmerkung: Paßt Euch die Stellung der Mikrometer-Schrauben ? Im Vergleich zu meinem Kreuztisch wäre das seitenverkehrt.

- untere Grundplatte mit 3 Schrauben M10x1 mm zum Verkippen und HöhenFeineinstellung 
- obere Abschlußplatte mit mindestens 3 M8 Gewinde für Einsteckschuh der Module
- Einsteckschuh für Artificial Sky Module

Für den Umbau an Material und Arbeitskosten zusätzlich 300.- Euro

 

Für das hier vorgestellte Artificial Sky Module , sodaß es schließlich zum Kreuztisch paßt, Material und Arbeitszeit 500.- Euro

 

Optional ein Kipp-Tisch

Dieser Kipp-Tisch ist nur dann erforderlich, wenn man die Verkippung vor dem Planspiegel ermitteln will. Es reicht auch,
Die Abbildung am Bildfeldrand zu untersuchen, der ja von irgendeiner Blende seitens Flattener oder OAZ ohnehin begrenzt
wird. Das Bildfeld läßt sich immer über den inv TAN (vignettierungsfreier Durchmesser/Gesamt-Fokus) ermitteln:

Man startet deshalb den Test am Bildfeldrand, indem man dort die opt. Position des Flattners sucht, und kippt dann auf
die opt. Achse zurück, bei der ist in jedem Fall stimmt.

Für einen solchen Kipp-Tisch würde ich dann um 300.- Euro bitten

Für die Einführung würde ich um die Benzin-Kosten nach München und zurück bitten.

Lieferzeit: frühestens Mitte September und später.

Um eine entsprechen de Rückmeldung bitte ich - geht auch hier!

 

Viele Grüße vom Wolfgang

 


 Email13Jun15

 

Hallo Wolfgang,

wir wollen diese Einheit nutzen, Feldtests durchzuführen an Refraktor und Newton Teleskopen und diese
Tests auch mit Aufnahmen des Sterns oder des Sternfeldes im Fokus zu dokumentieren.

Dabei ist beabsichtigt, eine hochaufgelöste Aufnahme des Sterns zu machen:
1. Auf der optischen Achse
2. 1-2 Aufnahmen in definiertem Abstand von der Achse welches dann über den inv. TAN ermittelst wird
z.B. 10mm und 15mm von der opt. Achse.

Ich möchte es Dir überlassen, zu entscheiden, ob wir einen Kipptisch benötigen, um das zu erreichen oder
nicht. Was ich machen kann, ist das Anforderungsprofil zu definieren.
------------
meine Idee:
Das ist, was wir machen möchten:
1. Hochaufgelöste Aufnahmen des künstilichen Sterns Auf der optischen Achse mit Beugungsring
2. 1-2 Aufnahmen des Sterns in definiertem Abstand von der Achse welches dann über den
inv. TAN ermittelst wird. z.B. 10mm und 15mm von der opt. Achse.
3. Einführung in diese Thematik – mit Erstellung von Aufnahmen

Vorhanden ist:
Passende Kamera – wir werden bis dahin verschiedene Tests machen.
Planspiegel
Benötigt wird: Halter für Kamera

Wiege für Fernrohr mit Präziser Verstellung für genaues Errechnen der Abweichungen – soll auch für Newtons
geeignet sein aber auch für sehr kleine Refraktoren mit 65mm Öffnung – ev. 2 Wiegen

Diese Anforderung sollte bitte im Kostenvoranschlag drin sein. Mir geht es da nicht um ein paar Euros rauf oder
runter sondern, daß wir dann ab Deiner Einführung Mitte September oder später in der Lage sein werden, diese
Tests durchzuführen. Was dazu benötigt wird, einfach aufnehmen – Benzinkosten und ev. Übernachtung … kein Problem.


 

HAS 13.Juni 2015 

Hallo in die Runde,
 
BeugungsRinge sichtbar machen:
 
mit Eurem 3.6 mm Okular haben wir wegen des doppelten Durchganges jeweils
Fokus/1.8, also Höchstvergrößerung. Weil aber die Pinholes des künstlichen
Sternhimmels im Größen-Bereich 3-5 Mikron liegen, sieht man auf diese Art
den 1. Beugungs-Ring sehr gut. Bei einer einzelnen 3µ großen Pinhole wäre das
Licht sehr schwach, sodaß man eine einzelnen Pinhole kaum sieht, weshalb man
auf 10 - 20 µ ausweichen müßte.
 
Es kommen also Bilder zustande, wie ich sie hier veröffentlicht habe:
 
Fotografiert wurden die Bilder mit meiner Olympus Camedia C 5050. Wenn Ihr
dazu eine bessere Kamera findet/verwendet soll es mir recht sein.
 
Zur Technik selbst:
 
Hier hat man zwei Ziele:
a) Wo muß der Flattener positioniert werden, b) die Abbildung der Sterne am Bildfeldrand
 
Bei diesem Testverfahren kann man sich auf die Situation auf der Achse (eigentlich uninteressant)
und der Abbildung auf dem Bildfeldrand konzentrieren, der über die Vignettierung definiert ist.
genaugenommen würde das Bild am Bildfeldrand ausreichend sein, aber aus psychologischen Gründen
möchten die Kunden eine gestaffelte Information haben, wie es beim Design schon lange
üblich ist. Somit wäre eine Aufnahme der opt. Achse und eine Aufnahme vom Bildfeld-Rand
ausreichend. Dafür braucht man z.B. keinen Kipp-Tisch. 
 
Newton-Systeme mit Koma-Korrektor
 
Anders als bei Refraktor+Flattner-Systemen, ist der Abstand der letzten Koma-Korrektor-
Bezugsfläche sehr kurz. 30 mm zum Fokus sollten es aber mindestens sein. Wobei bei
Newton-Systemen die OAZ-Skala fehlt. Für diesen Fall brauche ich unbedingt ein Muster-
Newton-System, damit ich das ausprobieren kann.
 
Kipp-Tisch
 
Wenn man die Felduntersuchung so machen will, wie es die Optik Design Programme
machen: Die zeigen mit einem Diagramm, wie die Abbildung mit Abstand zur opt. Achse
verläuft, dann braucht man einen Kipptisch. Dann verlängert sich die Arbeitszeit.
Wenn man hingegen nur die opt. Position der Flatteners zum Eingangs-Objektiv ermitteln
und anschließend fotografisch darstellen will, dann genügt eine Verkippung von Hand,
bis die Pinholes hinter irgendeiner Blende verschwinden. Diese Entscheidung müßt Ihr
treffen, bzw. kann auch nachgerüstet werden.
 
Anforderungs-Profil:
 
Ich hoffe also, daß meine Erläuterungen Euren Erwartungen/Anforderungs-Profil
entsprechen. Auf meinen Webseiten liegen  viele viele Berichte, die den Sachverhalt
erläutern.
 
Viele Grüße vom Wolfgang
 
Dieses Email füge ich unten dem KostenVoranschlag bei.
 

Hallo Andi und Wolfi,
 
für die Unit brauche ich in jedem Fall 2x . . . . 3.6 mm Okular, wie jeweils
 
Wichtig für den Bau ist das jeweilige Öffnungsverhältnis der einzelnen
Systeme. Bei den üblichen F7 Refraktor-Systeme gibt es kein Problem.
Wenn aber bei den Newtons sehr viele F4 Systeme darunter sind,
dann führt das wegen LQuelle/Abbildungs-Abstand von ca. 10 mm
zu einem kleinen Astigmatismus, sodaß man gezwungen ist, einen
7 mm Teilerwürfel einzubauen, was die Sache erheblich kompliziert.
 
Für diesen Fall muß ich wissen, wie oft bei Euch der Newton+KomaKorr-Fall
eigentlich vorkommt. Die absolut perfekte Lösung für alle Systeme gibt es nicht.
 
Viele Grüße vom Wolfgang